Zero-Base-Budgeting - Danilo Jahnke - E-Book

Zero-Base-Budgeting E-Book

Danilo Jahnke

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: unbenotete Vorleistung, Fachhochschule Stralsund (Fachbereich Betriebswirtschaft), Veranstaltung: Controlling I, Sprache: Deutsch, Abstract: Die derzeitige Wettbewerbssituation, mit denen sich die Unternehmen auseinandersetzen, ist durch zunehmende Globalisierung der Wirtschaftsräume und Internationalisierung der Märkte, geringes Wirtschaftswachstum bzw. -stagnation und starken Preiswettbewerb gekennzeichnet. Mittelständische Unternehmen haben durch diese Einflüsse erhöhte Schwierigkeiten sich auf die veränderte Situation einzustellen, um dem starken Druck der Konkurrenz standzuhalten. Das Controlling wird in der Praxis meist in mittelständischen Unternehmen vernachlässigt. Doch auch in diesen Unternehmensbereichen ist es als Entscheidungsvorbereitung und als Unterstützung sehr wichtig, um tägliche Geschäftsprozesse zu vereinfachen und zukunftsorientiert planen zu können. In der vorliegenden Hausarbeit wird der Themenkreis des Zero-Base-Budgeting aus dem Bereich des Controllings vertieft und an einem Praxisbeispiel erläutert. Nach einer Grundlage nschaffung über das allgemeine Budgeting und über die Gemeinkosten, führen diese Erkenntnisse zum Zero-Base-Budgeting. Weiterhin wird untersucht, ob eine Anwendung dieser speziellen Budgetierungsart in mittelständischen Unternehmen von Bedeutung ist. Überblick - Budgetierung Budgetierung ist ein zentrales Instrument in dem Bereich des operativen Controllings. Einer organisatorischen Einheit wird ein bestimmtes Volumen an finanziellen Mitteln zur Verfügung gestellt, um übertragene Aufgaben zu erfüllen. Die Budgetierung bezieht sich auf das nächste Wirtschaftsjahr. Für das zu untersuchende Wirtschaftsjahr wird eine Planvorstellung entwickelt, um Entsche idungsprozesse für die Unternehmensführung zu erleichtern. Konzipierte Ziele helfen dem Unternehmen seine Aktivitäten so auszurichten, dass die Kapazitäten effektiv eingesetzt werden können, um die zuvor erarbeiteten Ziele zu erreichen. Einen wichtigen Aspekt dieser planerischen Aktivitäten stellt die Budgetierung dar. Sie gilt als Vorausschau künftiger Unternehmensentwicklungen in Form von Zahlen. Budgetierung wird auch als Vermittlungsinstanz zwischen Absatzplan und Planbilanz bezeichnet. Sie schafft Voraussetzungen, um marktorientierte und finanzwirtschaftliche Ziele zu erreichen. Eine individuelle Gestaltung für jedes Unternehmen ist unabdingbar. Budgetierungsinstrumente sind die folgenden:

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Veröffentlichungsjahr: 2004

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Inhaltsverzeichnis
1. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
2. Vorwort
4. Historische Entwicklung Zero-Base-Budgeting
5. Überblick Zero-Base-Budgeting
6. Gemeinkosten
6. 1. Gründe steigender Gemeinkosten
6. 2. Gemeinkostenplanung und -analyse
6. 3. Gemeinkostenwertanalyse
6. 4. Kosten-Nutzen-Analyse
7. Rahmenbedingungen Zero-Base-Budgeting
7. 1. Ablaufschritte Zero-Base-Budgeting
7. 2. Durchführung Zero-Base-Budgeting
8. Anwendungsbeispiel
8. 1. Problemstellung
8. 2. Problemlösung in 9 Schritten
11. Nachwort
12. Literatur- und Quellenverzeichnis
13. Prüfungsvermerk

Page 1

M a n d y A s s m a n n

D i a n a B r a u n

C l a u d i a H o l m

D a n i l o J a h n k e

J a n a N e h m z o w

Vorleistung Controlling

Zero-Base-BudgetingSommersemester 2004

Page 3

A b b i l d u n g s- u n d Ta b e l l e n v e r z e i c h n i s

1. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildung 1: Pragmatische Festlegung der Gemeinkostenfunktionen Meyer-Piening 1994, S. 61

Abbildung 2: Abgrenzung von Kosten

Schierenbeck, Henner 1993, S. 617

Abbildung 3: Ursachen steigender Gemeinkosten aus der Sicht deutscher Unternehmer Meyer-Piening 1994, S. 64

Abbildung 4: Die 9 Ablaufschritte des Zero-Base-Budgeting

vergleiche Horváth 2003, S. 274

Abbildung 5: Organigramm des Beispielunternehmens

Abbildung 6: Bildung von Entscheidungseinheiten

Abbildung 7: Rangordnung und Budgetschnitt

Abbildung 8: Bottom-up-Vorgehen

Tabelle 1: Ist-Kosten

Tabelle 2: Kosten bei Stufe 1

Tabelle 3: Kosten bei Stufe 2

Tabelle 4: Kosten bei Stufe 3

Tabelle 5: Gesamtübersicht der Kosten

V o r l e i s t u n g - C o n t r o l l i n g

1Z e r o - B a s e - B u d g e t i n g

Page 4

V o r w o r t

2. Vorwort

Die derzeitige Wettbewerbssituation, mit denen sich die Unternehmen auseinandersetzen, ist durch zunehmende Globalisierung der Wirtschaftsräume und Internationalisierung der Märkte, geringes Wirtschaftswachstum bzw.-stagnationund starken Preiswettbewerb gekennzeichnet. Mittelständische Unternehmen haben durch diese Einflüsse erhöhte Schwierigkeiten sich auf die veränderte Situation einzustellen, um dem starken Druck der Konkurrenz standzuhalten.

Das Controlling wird in der Praxis meist in mittelständischen Unternehmen vernachlässigt. Doch auch in diesen Unternehmensbereichen ist es als Entscheidungsvorbereitung und als Unterstützung sehr wichtig, um tägliche Geschäftsprozesse zu vereinfachen und zukunftsorientiert planen zu können.

In der vorliegenden Hausarbeit wird der Themenkreis des Zero-Base- Budgeting aus dem Bereich des Controllings vertieft und an einem Praxisbeispiel erläutert. Nach einer Grundlage nschaffung über das allgemeine Budgeting und über die Gemeinkosten, führen diese Erkenntnisse zum Zero-Base-Budgeting. Weiterhin wird untersucht, ob eine Anwendung dieser speziellen Budgetierungsart in mittelständischen Unternehmen von Bedeutung ist.

V o r l e i s t u n g - C o n t r o l l i n g

2Z e r o - B a s e - B u d g e t i n g

Page 5

Ü b e r b l i c k - B u d g e t i e r u n g

3. Überblick - Budgetierung

Budgetierung ist ein zentrales Instrument in dem Bereich des operativen Controllings. Einer organisatorischen Einheit wird ein bestimmtes Volumen an finanziellen Mitteln zur Verfügung gestellt, um übertragene Aufgaben zu erfüllen. Die Budgetierung bezieht sich auf das nächste Wirtschaftsjahr.1

Für das zu untersuchende Wirtschaftsjahr wird eine Planvorstellung entwickelt, um Entsche idungsprozesse für die Unternehmensführung zu erleichtern. Konzipierte Ziele helfen dem Unternehmen seine Aktivitäten so auszurichten, dass die Kapazitäten effektiv eingesetzt werden können, um die zuvor erarbeiteten Ziele zu erreichen. Einen wichtigen Aspekt dieser planerischen Aktivitäten stellt die Budgetierung dar. Sie gilt als Vorausschau künftiger Unternehmensentwicklungen in Form von Zahlen.2

Budgetierung wird auch als Vermittlungsinstanz zwischen Absatzplan und Planbilanz bezeichnet. Sie schafft Voraussetzungen, um marktorientierte und finanzwirtschaftliche Ziele zu erreichen. Eine individuelle Gestaltung für jedes Unternehmen ist unabdingbar.3

Budgetierungsinstrumente sind die folgenden:

§Absatzplan

§Planbilanz

§Planerfolgsrechung

§Finanzplan

§Zahlungsbereitschaftsbudget

Das Ergebnis der Budgetierung ist das Budget.

1vgl. Graumann 2003, S. 328

2vgl. Holl 1984, S. 1 Teil 6, Kapitel 3.5

3vgl. Preißner 2003, S. 141

V o r l e i s t u n g - C o n t r o l l i n g

3Z e r o - B a s e - B u d g e t i n g

Page 6

Ü b e r b l i c k - B u d g e t i e r u n g

Das Budget ist gekennzeichnet durch nachstehende Merkmale:

§Orientierungsfunktion für das Management

§bietet Rahmen für Entscheidungsspielräume und -aufträge für das Management

§Motivationsfunktion zur Budgeterfüllung

§Leitlinie zur Leistungsbewertung und -messung

§regelt finanzielle Kompetenzen einzelner Instanzen

§Mittel zur Erreichung der Unternehmensziele4

Das Budget ist eine Entscheidungseinheit für eine bestimmte Zeitperiode mit einem bestimmten Verbindlichkeitsgrad. Durch die Vorgabefunktion des Budgets kann der Erfolgsbeitrag eines jeden Bereichs kenntlich gemacht werden.5

In diesem traditionellen Budgetierungsverfahren wird die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Aktivitäten nicht erfasst. Weiterhin werden meist keine laufenden Tätigkeiten reduziert, um Platz für neue zu schaffen.6

In der traditionellen Budgetierung liegt die Dominanz somit in alten Aufgaben. Zero-Base-Budgeting ist eine Weiterentwicklung der konventionellen Budgetierung. Es durchleuchtet alle Unternehmenstätigkeiten nach Nutzen- und Kostenaspekten und kann infolgedessen auch nicht fortlaufend, wie die herkömmliche Budgetierung, sondern nur in unregelmäßigen Zeitabständen angewandt werden.7