Zieh dich aus! - Tina Troy - E-Book

Zieh dich aus! E-Book

Tina Troy

3,9
6,99 €

oder
Beschreibung

Lili kämpft für Geld mit Männern. Und die bezahlen sehr gut. Sie ist die Beste in diesem Geschäft. Ihr durchtrainierter Körper und fantastisches Aussehen haben noch jeden in die Knie gezwungen. Obwohl ihr die Männer buchstäblich zu Füßen liegen, lässt Lili sich mit niemandem ein. Das ändert sich, als der mysteriöse James ihre Dienste in Anspruch nimmt. Fasziniert von seiner Unnahbarkeit, gibt sie seinen Avancen nach - und muss sich bald fragen, wer hier wen aufs Kreuz legt...

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 405




Inhalt

Cover

Titel

Impressum

1

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Tina Troy

ZIEH DICHAUS!

Erotischer Roman

Aus dem Englischen vonAnna Wichmann

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe

des in der Bastei Lübbe AG erschienenen Werkes

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

Deutsche Erstausgabe

Für die Originalausgabe:

Copyright © 2001 by Tina Troy

Titel der englischen Originalausgabe: »Playing Hard«

Published by Arrangement with Virgin Books LTD.,

London, England

Dieses Werk wurde vermittelt durch die Literarische Agentur

Thomas Schlück GmbH, 30827 Garbsen

Für die deutschsprachige Ausgabe:

Copyright © 2014 by Bastei Lübbe AG, Köln

Titelillustration: © shutterstock/Sergey Mironov;

© shutterstock/de2marco

Umschlaggestaltung: Manuela Städele

E-Book-Produktion: Urban SatzKonzept, Düsseldorf

ISBN 978-3-8387-5426-0

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

Ich konnte nicht sehen, was er in den Händen hielt, doch dann spürte ich es. Er legte mir Handschellen an. Bevor ich wusste, wie mir geschah, waren diese schon an den Ringen, die an der Wand über dem Bett hingen, befestigt.

»Was machst du denn?«, keuchte ich.

Er streichelte mich. Ich lag nackt und feucht vor ihm und wünschte mir erneut nichts sehnlicher, als ihn in mir zu spüren. Doch gleichzeitig wurde ich immer aufgeregter. Das war etwas Neues. Ich hatte zuvor schon mit Bondage experimentiert, wie vermutlich jeder. Trotzdem kam mir das hier anders vor. Er meinte es ernst.

1

Der Mann unter mir stöhnte. Ich konnte sehen, wie sich seine Erektion gegen seine roten Satinboxershorts drückte. Männer sind immer so einfach gestrickt. Roter Satin. Ich bitte Sie. Er öffnete die Augen und starrte mich mit einem vor Verlangen verklärten Blick an. Ich legte die Beine um seine Körpermitte und presste sie so fest gegen ihn, bis er erneut stöhnte.

»Oh Gott«, bekam er gerade so hervor. Ich grinste, aber er bekam es nicht mit, da er die Augen schon wieder geschlossen hatte. Zehn Minuten hatten wir noch, sagte mir ein Blick auf die Uhr. Sein Penis konnte kaum steifer werden. Sollte ich mich vorbeugen und ihn einfach mit dem Mund zum Höhepunkt bringen? Das war nicht Teil der Vereinbarung. Er möchte die finale völlige Unterwerfung nach seinen eigenen Bedingungen genießen. Aber ich wünschte mir, er würde sich beeilen. Wenn er nicht in den nächsten zehn Minuten kommt, hat er Pech gehabt. Ich bewegte mich ein wenig und ließ ihn spüren, wie viel Kraft ich in den Beinen habe. Genau das mögen sie, diese Männer. Meine Kraft. Super. Das war genau richtig. Er kommt keuchend und zuckend. Ich muss bei meinem Job nicht einmal einen Orgasmus vortäuschen, um die Männer glücklich zu machen. Ich liebe dieses Gefühl der Macht. Sein Samen breitete sich auf den roten Shorts aus. Ich lockerte meine Beine, und sein Körper erschlaffte unter mir. Safer Sex? Das hier geht weit darüber hinaus.

»Du bist wunderbar, Lili«, murmelte er. »Das war himmlisch.«

»Danke«, erwiderte ich und grinste ihn auf diese ganz spezielle Weise an, mit der ich ihm sagen will, dass ich weiß, was er denkt. »Möchtest du aufstehen oder die letzten paar Minuten unter mir liegen bleiben? Schließlich sollst du ja auch was bekommen für dein Geld.«

»Ich glaube, mir reichts.«

»Bin ich dir etwa zu viel?«, fragte ich, was viel zu vorhersehbar war. So langsam klingen meine Sprüche abgedroschen.

»Das würde ich so nicht sagen. Beim nächsten Mal werde ich dafür sorge, dass du dich mir unterwirfst.«

»Ich werde erst in einem Jahr wieder hier sein.«

»Dann habe ich ja genug Zeit zum Üben. Kann ich dich jetzt schon buchen? Damit ich mich das ganze Jahr darauf freuen kann?«

»Danach solltest du Dexi fragen, wenn du rausgehst. Ich habe bis jetzt noch keine festen Termine gemacht. Wenn du möchtest, kannst du deinen Namen auf die Liste setzen lassen, dann melden wir uns.« Ich stand auf und sah auf meinen Klienten hinab. Dann streckte ich den Arm aus und half ihm auf. Er stöhnte wieder, dieses Mal allerdings weniger lustvoll.

»Ich glaube, du hast mich fertiggemacht«, jammerte er.

»War das nicht genau das, was du wolltest?« Ich warf mein langes, blondes Haar schwungvoll in den Nacken. Warum stehen Männer so auf lange Haare? Vermutlich ist das auch eines dieser Dinge, die ihre Fantasie anregt. Sein Nacken war völlig steif und verspannt. Ich legte die Hände auf seine Schultern, versteifte die Finger und drückte hart gegen diese festen Knoten. Als er sich wand, drückte ich noch fester zu.

»Au!«, rief er und keuchte. »Bestehst du aus Stahl, anstatt aus Haut und Knochen?«

Ich bearbeitete seine Muskeln etwas sanfter, bis er sich entspannte. Erst als er aufstand, realisierte ich, dass wir exakt gleich groß waren: 1,83 Meter. In der Schule war es mir immer peinlich, so groß zu sein, da ich alle anderen überragte. Heute bin ich froh darüber. Ich trage sogar hochhackige Schuhe, je höher, desto besser, aber natürlich nicht, wenn ich kämpfe. Ich genieße es, angestarrt zu werden. Schließlich arbeite ich hart an meinem Körper und nutze ihn, um vom Leben das zu bekommen, was ich haben will, und zwar, so lange ich kann. Es gefällt mir, wenn meine Klienten kleiner sind als ich. Sehr häufig sind sie auch dicker und bilden sich tatsächlich ein, gegen mich eine Chance zu haben. Aber ich bin viel zu fit für sie. Und zu gut. Je größer ihr Ego, desto mehr sind sie bereit, für den Sieg zu zahlen. Mein Stolz gestattet mir nicht, sie gewinnen zu lassen, und ich gebe niemals zu, wenn ich Schmerzen habe. Dadurch bin ich innerlich wie äußerlich stark.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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