Verlag: Saga Egmont Kategorie: Krimi Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2015

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E-Book-Beschreibung Zu lebendig zum Sterben - Kirsten Holst

Nach zehn Jahren in den USA kommt die dreißigjährige Bea in ihre Heimatstadt in Jütland zurück. Ihr Schulfreund Henrik findet ihr einen Job als Privatdetektivin. Der Job ist so langweilig, wie sie ihn sich vorgestellt hatte. Bis sie die charismatischer Marion befreundet, deren lebendige Art sie fasziniert. Wenig später wird Marion tot in ihrer Garage gefunden, der Motor ihres Wagens läuft noch. Die Polizei und ihr wohlhabender, älterer Ehemann geht von Selbstmord aus, doch Bea hat eine andere Theorie. Dann sterben zwei weitere Personen aus Marions Umkreis unter mysteriösen Umständen und auf Bea wird ein Anschlag verübt. Was geht in der sonst so friedlichen dänischen Provinzstadt vor? AUTORENPORTRÄT Kirsten Holst (1936-2008) wurde in Lemvig, Dänemark geboren. Ihr Vater war ein Polizeibeamter. Holst hat insgesamt 14 Kriminalromane über die Polizeiarbeit in der dänischen Provinz geschrieben. Ihre Bücher wurden bereits ins Norwegische, Schwedische, Finnische, Deutsche, Holländische, Tschechische und Japanische übersetzt. REZENSION "Kirsten Holst schreibt Spitzenklasse." - Berlingske Tidende »Unsere Krimi-Königin, deren Königreich vielleicht kleiner war als das englische oder schwedische, aber deren Regime milder war« - Politiken REZENSION von IN DEN SAND GESETZT "Ein einfach gehaltener Krimi, solide aufgebaut und sehr flüssig zu lesen. Große Höhepunkte sucht man vergebens, ist aber meiner Ansicht nach auch gar nicht so wichtig. Nette 218 Seiten die ich gerne gelesen habe." - blueknight, Lovelybooks.de "In Dänemark sind die Romane der Holst Bestseller, Amerika hat ihr den Edgar-Allen-Poe-Preis verehrt. Vergnüglich die Motiv- und Mördersuche, genau die richtige Unterhaltung für längere Abende am Kamin." - Blitz Leipzig REZENSION von WEGE DES TODES "Die Charaktere sind sorgfältig gezeichnet, ihre Sprache ist authentisch und klar und die Atmosphäre sachlich und lebendig - zugleich ein bisschen wie ein Wallander-Krimi und doch mit ganz eigener Note. Bitte mehr davon!" Lit4.de REZENSION von VOLLES HAUS "Es gibt eigentlich keinen Grund, warum Kirsten Holst, die dänische Queen of Crime, in Deutschland nicht genauso bekannt ist wie ihre nordischen Mörderkollegen Mankell oder Indridason. Geradlinig und ohne viel Schnickschnack spinnt sie einen spannenden und vor allem logisch aufgebauten Plot, dessen Fäden sie zu jeder Zeit in der Hans behält." - literature.de "Zeitloser klassischer Kriminalroman. Das Buch präsentiert sich dabei als klassischer Ermittlungskrimi mit zwei sympathischen Kommissaren. Der Kriminalfall ist interessant und das Buch liest sich flüssig und unterhaltsam. Der Krimi ist erstmalig schon 1982 erschienen, man merkt der Geschichte aber eigentlich überhaupt nicht an (weder sprachlich noch inhaltlich), dass sie schon über 30 Jahre alt ist, abgesehen davon, dass es noch keine Handys gibt, könnte sie genauso gut heute spielen." - Lilith79, Lovelybooks.de REZENSION von DU SOLLST NICHT TÖTEN "der kleine aber feine, dialogbetonte Whodunit aus Dänemark, den zu Lesen mir sehr viel Spaß gemacht hat. Die beiden Kriminalkommissare Hoyer und Therkelsen sind, auch wenn stellenweise etwas knorrig, sehr sympathisch und vor allem kompetent. Der Anteil der Ermittlungsarbeit und des Privatlebens der beiden ist gut ausbalanciert. Die Handlung geht zügig voran, durchsetzt mit Einblicke in das Leben einer kleinen jütländischen Gemeinde und einer feinen Prise Humor." - dyke, lovelybooks.de "Die dänische Queen of Crime: Kirsten Holst sorgt mit ihrem Krimi, in dem es

Meinungen über das E-Book Zu lebendig zum Sterben - Kirsten Holst

E-Book-Leseprobe Zu lebendig zum Sterben - Kirsten Holst

Kirsten Holst

Zu lebendig zum Sterben

 

 

Saga

1

Ich stellte das Glas so hart auf dem Tisch ab, dass der Inhalt überschwappte und Flecken auf der ohnehin nicht allzu sauberen Tischdecke hinterließ.

»Das meinst du nicht ernst!«, rief ich, und als Henrik mir nur einen seiner trägen, nachsichtigen Blicke zuwarf, die ich nur allzu gut kannte, und langsam den Kopf drehte, um den Glanz der Sonne auf den leichten Wellen des Fjords zu betrachten, die Segelboote, die Möwen oder was er nun vorgab zu betrachten, wiederholte ich indigniert: »Das kannst du verdammt nochmal nicht ernst meinen! Ich glaub’s einfach nicht!«

Er drehte wieder den Kopf und sah mich an. »Warum nicht?«

»Ladendetektivin! Jetzt mal ehrlich, Mann!«

Es war mehr als zehn Jahre her, dass wir uns das letzte Mal gesehen hatten, wir waren beide unserer Wege gegangen, doch dann war er unerwartet zu Allies Beerdigung aufgetaucht. In der Kirche hatte ich ihn nicht gesehen. Ich hatte überhaupt niemanden gesehen. Ich hatte nur Augen für den mit Blumen geschmückten Sarg gehabt und das einzige Mal, das ich aufgeblickt hatte, war mein Blick auf eine Tafel gefallen, auf der in goldenen, verschnörkelten Buchstaben stand: Nicht mein, dein Wille geschehe.

Ich war so wütend geworden, dass ich nicht noch einmal aufgeblickt hatte. Wenn das dein Wille ist, dann brauche ich dich nicht!

Ich sah Henrik erst, als wir vor der Kirche standen, um die Trauergemeinde zu begrüßen. Er hielt sich etwas abseits, als wüsste er nicht, ob er kondolieren sollte oder nicht. Ich erkannte ihn sofort. Er hatte sich in den vergangenen Jahren kaum verändert. Als Zwanzigjähriger hatte er wie ein großer Junge ausgesehen, lang und schlaksig, mit dunklem, zerzaustem Haar und blaugrauen neugierigen Augen hinter der Brille. Jetzt war er etwas kräftiger geworden, was ihm gut stand; das sonnengebräunte Gesicht hatte mehr Charakter bekommen, das Haar war gut geschnitten und die Brille durch Kontaktlinsen ersetzt.

War er doch noch eitel geworden oder war das Marias Werk? Ich wusste, dass er und Maria vor vier Jahren geheiratet hatten, und dachte ein wenig schadenfroh, dass er doch noch seinen Meister gefunden hatte. Ich kannte Maria, wir waren vor langer Zeit alle drei zusammen aufs Gymnasium gegangen.

Aber es war nett von ihm, zu der Beerdigung zu kommen, und ich war so erleichtert, zwischen all den fremden Gesichtern ein bekanntes zu sehen, dass ich ihn unwillkürlich anlächelte, und im nächsten Augenblick stand er neben mir.

Er gab mir die Hand und sprach mir sehr formell sein Beileid aus, aber im nächsten Moment legte er den Arm um mich und umarmte mich freundschaftlich, sodass ich beinahe wieder in Tränen ausbrach.

Wir standen einen Augenblick schweigend da.

»Wann geht’s wieder nach Hause«, fragte er schließlich. »Nach Philadelphia, nicht?«

Ich nickte. »Ja, das heißt, Philadelphia gehört der Vergangenheit an. Ich denke, ich werde nicht zurückgehen.«

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