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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: gut, Universität Duisburg-Essen (Pädagogik), Veranstaltung: Grundstufenseminar. Kritische Lebensereignisse und ihre Bewältigung, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Auseinandersetzung mit Tod, Trauer und Trauerarbeit befindet man sich in einem weiträumigen Themenkomplex. Bei dieser Arbeit steht im Vordergrund der Verlust des Lebenspartners als ein kritisches Lebensereignis, wobei insbesondere die Bedeutsamkeit von eigenem und anderem Sterben im Alter aufgezeigt werden soll. Skizziert wird mit Datenmaterial ein Bild der Gestorbenen und den mit Tod und Trauer Betroffenen der Bevölkerung in Deutschland. Wie Hinterbliebene den Verlust durch den Tod erleben, wie der Umgang mit Tod und Trauer geschieht, welche Komplikationen bei der Trauerarbeit vorkommen können und wie sie ausgeräumt werden können, ist ebenfalls Schwerpunkt dieser Arbeit.
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Veröffentlichungsjahr: 2002
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Inhaltsangabe
I. Erste Worte
II. Warum der Verlust des Lebenspartners ein kritisches Lebensereignis ist
III. Die Betrachtung der eigenen Todesnähe sowie des Todes des Partners als Entwicklungsaufgaben des Alters
IV. Wiederheirat im Alter
V. Trauerliteratur. Konzepte und Analogien
VI. Trauer und Trauerarbeit nach Sigmund Freud
VII. Trauer und Trauerarbeit bei Verena Kast
VIII. Wege der Trauer nach Vamik D. Volkan
IX. Schlussbetrachtung
X. Literaturverzeichnis
XI. Anhang für empirisches Datenmaterial
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I. Erste Worte
Bei der Auseinandersetzung mit Tod, Trauer und Trauerarbeit befindet man sich in einem weiträumigen Themenkomplex. Bei dieser A rbeit steht im Vordergrund der Verlust des Lebenspartners als ein kritisches Lebensereignis, wobei insbesondere die Bedeutsamkeit von eigenem und anderem Sterben im Alter aufgezeigt werden soll. Skizziert wird mit Datenmaterial ein Bild der Gestorbenen u nd den mit Tod und Trauer Betroffenen der Bevölkerung in Deutschland. Wie Hinterbliebene den Verlust durch den Tod erleben, wie der Umgang mit Tod und Trauer geschieht, welche Komplikationen bei der Trauerarbeit vorkommen können und wie sie ausgeräumt werden können, ist ebenfalls Schwerpunkt dieser Arbeit.
„Als kritische Lebensereignisse werden solche Ereignisse im Lebensverlauf von Menschen verstanden, die zentrale Veränderungen hervorrufen und psychosoziale Anpassungs- und Bewältigungsleistungen erforderlich machen.“1
Der Tod eines Lebenspartners aus dem Blickwinkel dieser Definition betrachtet, kann folgendes Ergebnis erbringen.
Ein solcher Tod impliziert eine Veränderung der Gefühlswelt als Resultat des Verlustes einer geschätzten Person und eine Veränderung der Lebensstruktur und Lebensplanung als Resultat der Herausreißung des Lebenspartners aus Struktur und Planung. Erfordernis dieser veränderten Bedingungen ist die N euorganisation sowohl der Gefühlswelt als auch der Struktur und Planung des Lebens.
