Die Schädigung der Rasse durch soziales und wirtschaftliches Aufsteigen bewiesen an den Berliner Juden - Theilhaber, Felix A. (Felix Aaron) - kostenlos E-Book

Die Schädigung der Rasse durch soziales und wirtschaftliches Aufsteigen bewiesen an den Berliner Juden E-Book

Theilhaber, Felix A. (Felix Aaron)

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The Project Gutenberg eBook, Die Schädigung der Rasse, by Felix A. (Felix Aaron) Theilhaber

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Title: Die Schädigung der Rasse

durch soziales und wirtschaftliches Aufsteigen bewiesen an den Berliner Juden

Author: Felix A. (Felix Aaron) Theilhaber

Release Date: November 16, 2013 [eBook #44197]

Language: German

Character set encoding: UTF-8

***START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK DIE SCHÄDIGUNG DER RASSE***

E-text prepared by Norbert H. Langkau, Sandra Eder, and the Online Distributed Proofreading Team (http://www.pgdp.net)

Das Umschlagbild wurde im Zuge der Transkription erstellt und ist Gemeingut.

Gekrönte Preis-Arbeit der Gesellschaft für Rassenhygiene

DIE SCHÄDIGUNG DER RASSEdurch soziales und wirtschaftliches Aufsteigen bewiesen an den BERLINER JUDEN

VONDr. Felix A. Theilhaber

1914 Verlegt bei Louis Lamm in Berlin

67 Sonderabdruck aus Archiv für Rassen- und Gesellschafts-Biologie. 1913. ½. Heft. Druck und Verlag von B. G. Teubner in Leipzig.

Zum Preisausschreiben: »Bringt das materielle und soziale Aufsteigen den Familien Gefahren in rassenhygienischer Beziehung?«

Dargelegt an der Entwicklung der Judenheit von Berlin.

Von Dr. Felix A. Theilhaber in Berlin.

Man wird nicht behaupten können, daß die jüdische Religion oder die in der jüdischen Masse fortlebenden Ideen rassenhygienischen Gefahren besonderen Vorschub geleistet hätten. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts pflegten die deutschen Juden in ihrer überwiegenden Majorität die nationalreligiösen Vorschriften, die allzu bekannt sind, als daß man sie hier anführen müßte. Im übrigen bietet ein vor kurzem erschienenes Werk »Die Hygiene der Juden« einen bedeutsamen Überblick über die ganze hierein bezügliche Gesetzgebung.[1]

Die Konstatierung, daß jüdisches Milieu und Neomalthusianismus die grellsten Gegensätze bedeuten, muß deshalb zur Voraussetzung dienen, damit die in Späterem dargelegten Befunde um so schärfer zutage treten. Denn es lag sicher nicht in dem Reiz, den das Judentum als solches ausübte, wenn gerade die Juden zur äußersten Beschränkung ihres Nachwuchses schreiten. Nirgends in der Welt war die Familie bei allen Gliedern einer Rasse, die einen hohen kulturellen Standard of life einnahm, so stabilisiert und die Erzeugung eines ordentlichen, aber auch ziffernmäßig starken Nachwuchses so sehr als Ideal festgelegt als bei ihnen. Und es ist sicher keine bloße Behauptung, daß die Juden der Erhaltung ihrer Art enorme Opfer gebracht haben, daß sie für die Ehe, für Kinder und für ein Heim einen liebevollen Sinn besaßen. Es kann auch kaum in ihren biologischen Qualitäten liegen, wenn die durch viele Jahrhunderte hindurch ungeschwächte Zeugungsfähigkeit so urplötzlich zum Erlöschen neigt. Denn daß ihr völkisches Massiv nicht so stark geschwächt war, dafür zeugt die Kraft, mit der sie sich in Berlin bis auf unseren Tag auf allen Lebensgebieten durchzusetzen wußten.

Die meist aus dem Osten Preußens stammenden Kleinstadtjuden, haben sich rasch in Berlin emporzuarbeiten verstanden. Ich erinnere an ihre Arbeit an der Börse, in der Berliner Konfektion, in der Lederbranche, Schuhfabrikation usw. Namen wie Rathenau, des Gründers der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft, James Simon, des Baumwollenkönigs, Bleichröder und anderer entheben uns einer deutlicheren Illustration. Ebenso könnte der Beweis für ihre Energie, mit der sie sich im politischen Leben (Freisinn und Sozialdemokratie) wie auch in allen anderen Zweigen unserer Kultur, so in den akademischen Berufen durchzusetzen verstanden, erbracht werden.

Ihre körperliche Widerstandskraft spiegelt sich wohl am besten in der Sterblichkeits- und Krankheitsstatistik wieder, die absolut nicht den Beweis zuläßt, daß die Hauptmasse der Bevölkerung physisch zur vollen Entartung neigt. Deshalb wird ein Nachlassen ihrer Fruchtbarkeit weder auf die rein jüdischen Werte in ihren geistigen Vorstellungen, noch auf die jüdischen Präzeptoren ihres Blutes zu schreiben sein. Es ist nicht Zeugungsunfähigkeit, sondern Unlust und berechnender Wille, Resultate des Zeugens hintanzuhalten. Sie sind die Opfer der Verhältnisse, in die sie sich stürzten.

Tabelle I.Bevölkerungsstand.

Es gab Juden in Berlin

Jahr

absolute Zahl

relative Zahl

1816

3,373

2,0 %

1820

3,632

1825

4,024

1830

4,689

1835

5,465

1840

6,207

1,96

1845

8,286

1850

10,037

1855

11,481

1860

17,075

3,46

1865

24,189

3,93

1871

36,105

4,36

1875

45,464

4,71

1880

53,916

4,80

1885

64,355

4,90

1890

79,286

5,02

1895

86,152

5,13

1900

92,206

4,88

1905

98,893

4,85

1910

92,013

4,38

Groß-Berlin

1900

108,044

4,35

1910

143,975

3,86

Tabelle Ib. Ausländische Juden in Berlin.

absolute Zahl

in % der jüd. Bevölk.

1890

5,077

6,9

1900

11,651

12,6

1905

18,316

18,5

Groß-Berlin zählt heute 150000 Juden; das ist mehr als ein Drittel der preußischen Juden überhaupt. Vor knapp hundert Jahren traf man in Berlin 3000 Juden an. Wie die Vermehrung vor sich gegangen ist, darüber unterrichtet am besten Tabelle I, die wir anbei bringen. Die Zunahme der jüdischen Bevölkerung in Berlin datiert zum allergrößten Teil aus der Einwanderung kleinstädtischer Juden des Ostens; seit neuerer Zeit auch von außerhalb des Deutschen Reiches, aus Rußland und Galizien. Schon eine oberflächliche Übersicht über die Entwicklung der Geburten bei den Berliner Juden zeigt einen deutlichen Niedergang. Während zu Beginn des vorigen Jahrhunderts die Geburten 27 % betrugen, sank diese Ziffer in letzter Zeit auf 16[2] und noch darunter. Dabei war die jüdische Bevölkerung zu Beginn des vorigen Jahrhunderts materiell und geistig zum Teil auch schon auf einer hohen Stufe. Allgemein bekannt ist ja das Milieu jener Berliner Juden aus den Schilderungen Heines, Varnhagens und anderer. Die Berliner Juden vor 100 Jahren hatten schon eine auffallend geringe Geburtenziffer gegenüber der jüdischen Allgemeinheit. Die Natalität der preußischen Juden jener Zeit bezifferte sich nämlich auf ca. 33–35 ‰ und blieb mit Berücksichtigung der geringeren Kindersterblichkeit hinter der enormen Fruchtbarkeit der übrigen Bevölkerung nicht zurück. Die Natalität der großstädtischen Israeliten beträgt heute also die Hälfte der alten Fruchtbarkeit, ja nicht einmal diese. Dabei ist aber zu berücksichtigen, daß die Einwanderung in den Großstädten eine so starke Besetzung der Altersschichten im zeugungsfähigen Alter bedingt, daß diese Altersklassen fast doppelt so stark vertreten sind, als es bei normalem Bevölkerungsaufbau der Fall wäre. Wir müßten also in den Großstädten gegenüber den Durchschnittsziffern, die wir für das Reich bekommen, höhere Werte der Nativität bekommen. Wenn also z. B. eine gesunde Fruchtbarkeit, wie sie früher bei den preußischen Juden geherrscht hat, 33 war, so müßten wir bei ganz analoger Fruchtbarkeit bei einem Bevölkerungsaufbau, der dem der Berliner Juden entspricht, 45–50 haben. In Wahrheit aber beträgt ihre Fruchtbarkeit nicht einmal den dritten Teil dieser Ziffer.

Tabelle IIa. Bevölkerungsbewegung.

In Berlin wurden Juden im Durchschnitt

Jahr

geboren

in Promille

verstarben

in Promille

1816–1820

92

27,0

85

25,7

1821–1830

100

24,8

90

21,8

1831–1840

137

24,7

130

23,6

1841–1850

254

25,1

179

21,4

1851–1860

373

28,3

244

18,7

1861–1870

719

29,0

441

17,9

1871–1875

1141

27,5

601

15,3

1876–1880

1455

[3]

26,0

762

15,3

1881–1890

1550

22,0

982

15,28

1891–1900

1771

18,0

1313

[4]

15,23

1901–1910

1582

16,0

1312

[4]

13,6

1911

1302

14,16

1243

[5]

13,5

Schon die Tabelle III zeigt die Bevölkerungsbewegung; wir finden in ihr eine Tabelle, in der der gesamte biologische jüdische Nachwuchs ziffernmäßig belegt ist. Derselbe setzt sich zusammen aus den Geburten aus jüdischen Ehen, aus Geburten unehelicher Mütter und dann aus Mischehen, deren Kinder zur Hälfte dem jüdischen Nachwuchs zugezählt wurden (wobei auf die spätere Zugehörigkeit dieses Nachwuchses zum jüdischen Glauben kein Gewicht gelegt wurde; es tritt nämlich kaum ein Viertel der Kinder aus Mischehen in den jüdischen Religionsverband ein). Diese Tabelle III