Andriy Lyubka, geboren 1987, wuchs in Transkarpatien auf, wo er heute noch lebt, studierte Literatur und Sprachen, wurde während des Maidan-Aufstands verhaftet. Zahlreiche Gedicht-, Essaybände und Romane. Zu seinen Auszeichnungen zählen das Central European Initiative Fellowship, Slowenien 2017, und der Jurij-Schewelow-Preis für den Band »Saudade« (2017). Für »Die Rückseite des Krieges« erhielt er 2024 den Joseph-Conrad-Preis, den wichtigsten polnisch-ukrainischen Literaturpreis. Seit dem Angriff Russlands im Februar 2022 arbeitet er als Freiwilliger im Nachschub für das ukrainische Militär. Alexander Kratochvil, geboren 1965 in München, Studium der Slawistik, Osteuropageschichte und Germanistik. Übersetzungen aus dem Ukrainischen und Tschechischen. 2024 wurde er gemeinsam mit Maria Weissenböck und Sofia Andruchowytsch mit dem Internationalen Hermann Hesse Preis ausgezeichnet. Johannes Queck, geboren 1995 in Kronach, übersetzt aus dem Englischen, Französischen, Schwedischen und Ukrainischen. Er studierte Geschichte, Anglistik, sowie Ethik der Textkulturen in Augsburg, wo er nun mit einer literaturwissenschaftlichen Arbeit promoviert.