Marie Pörtner verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Neuss. Im Alter von 28 Jahren zog sie 1982 der Liebe wegen nach Bielefeld, heiratete und bekam zwei Töchter. Eine Schluckimpfung gegen Kinderlähmung, die sie 1994 wegen einer geplanten Auslandsreise bekam, veränderte ihr Leben von Grund auf. Bisher sehr sportlich musste sie sich ein komplett neues Lebenskonzept suchen. Sie holte das Abitur nach und studierte Rechtswissenschaften. Mit 57 Jahren bestand sie das 2. Staatsexamen und arbeitete einige Jahre als Rechtsanwältin. Die Diskussionen im Rahmen der Corona-Pandemie über Impfungen und mögliche Impfschäden veranlassten sie, ihre Geschichte aufzuschreiben und über die langwierigen Auseinandersetzungen mit den zuständigen Behörden zu informieren.