Die Vokabel »Langeweile« hatte in meinem Leben nie Platz. Weil die Schule mir immer eine lästige Pflicht war, bedeutete meine Freizeitgestaltung eine befreiende Selbstverwirklichung in meiner Kindheit und Jugend. Ich machte Musik. Schließlich erwählte ich mein Hobby zum Beruf und studierte an der Dresdner Musikhochschule. Als Musikerin auf einer Bühne zu stehen und Menschen mit meiner Musik zu berühren, gibt mir Kraft, macht mich glücklich. Zugleich erfüllt mich das Unterrichten Lernbegeisterter. Ich habe das Bedürfnis, etwas weiterzugeben – nicht nur künstlerisch, sondern vor allem menschlich. Das führte mich auch zu meiner Leidenschaft des Schreibens zurück. Mit der Veröffentlichung meines ersten Romans »Zwei Wege« erfülle ich mir einen lebenslangen Traum.