Volker Dr.Branscheid
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Volker Branscheid wurde am 18. März 1942 in Bielefeld geboren, wo er schon als Kind den elterlichen Garten in eine permanente Wasserbaustelle mit Kanälen, Teichen und Dämmen ausbaute. Was lag da näher als eines Tages Wasserwirtschaft zu studieren, zunächst an der Ingenieurschule für Wasserwirtschaft in Suderburg, gefolgt von einem Studium an der Universität von Kalifornien in Bewässerungswissenschaften und einem Doktorat in Meliorationswesen an der C.A.-Universität in Kiel. Diese Studienabschnitte wurden hauptsächlich durch zwei Stipendien, ein Jahr Anstellung in Wiesbaden als Wasserwirtschafts-Ingenieur und drei Jahre als Bauingenieur in Alaska finanziert. Nach zweijähriger Mitarbeit bei einem deutschen Ingenieurbüro, die ihn nach Afghanistan, Nigeria und Togo brachte, wechselte er zur FAO, der Landwirtschafts-Organisation der Vereinten Nationen in Rom, wo er als Wasserwirtschafts-Experte zunächst zwei Jahre verblieb, gefolgt von einem zweijährigen Einsatz in Pakistan. Zurück in Rom im Jahre 1977 wurde er im FAO-Weltbank Kooperations-Programm tätig, was ihn über die nächsten 21 Jahre in zahlreiche Länder brachte und wo er über 100 wasserwirtschaftliche Projekte für die Finanzierung durch die Weltbank, Asiatische- und Afrikanische Entwicklungsbank vorbereitete und überwachte. Im Jahre 1998 wurde er zur Weltbank nach Washington D.C. gerufen, wo er als interner Berater und Projektmanager für eine Reihe von Projekten im europäischen sowie zentralasiatischen Bereich verantwortlich wurde. Er betrachtete diese Anstellung als die Krönung seiner Laufbahn und freute sich darüber als bisher einziger deutscher Wasserwirtschaftler bei der Weltbank tätig zu sein. Da er neugierig war und gerne schrieb, hielt er seine wasserwirtschaftlichen Beobachtungen und Erfahrungen in etwa 130 Artikeln fest, wovon einige in Büchern und Dokumenten veröffentlicht wurden. Auch als Co-Autor wurde er aktiv. Nach seiner Pensionierung im Jahre 2001 wurde er als freischaffender Berater für die Weltbank, der KfW, der IFAD, sowie anderen Institutionen tätig. Höhepunkte dieser Zeit waren Projekte am Aral See, in Libyen und Ägypten. Einige Vorträge vor interessiertem Publikum bereicherten diese Zeit. Zu seiner Person gehört eine intakte Familie mit zweifachem Ingenieurnachwuchs, sowie eine Reihe von Hobbies, wie Segel- und Motorfliegen, Hochseesegeln und das Betreiben eines Bauernhofes in Italien.