11 kurze Kriminalgeschichten für junge Detektive - Reto Schaub - E-Book

11 kurze Kriminalgeschichten für junge Detektive E-Book

Reto Schaub

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Beschreibung

Giftmüllskandal, Kunstraub oder Verbrechen aus Leidenschaft - mit diesenspannenden Kurzkrimis zum Mitratensteigern Sie die Lesefreude Ihrer Schüler und üben sinnerfassendes Lesen an einer besonders motivierenden Textsorte.

Gemeinsam mit den jungen Detektiven Mattia, Madleina, Jann und ihrem Hund Sherlock, kurz: JSMM-Team, müssen die Schüler die kniffeligsten Fälle lösen. Dabei helfen die Fragen zum Textverständnis und zum logischen Lösen des Falls, die es zu jeder der11 Kriminalgeschichtenin diesem Taschenbuch gibt.

Die Lösungen sind am Ende des Buches nachzulesen. Die originelle Lektüre ist auf das Leistungsniveau der 5. und 6. Klasse abgestimmt und bereitet die Lesekompetenz-Anforderungen des Deutschunterrichts der 7. bis 10. Klasse vor.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 60

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Reto Schaub/Eleonora Bilotta

11 kurze Kriminalgeschichten für junge Detektive

Impressum

11 kurze Kriminalgeschichten für junge Detektive

Reto Schaub ist Lehrer für Real- und Sekundarklassen an einer Schule in Cazis und arbeitet als freier Autor.

Eleonora Bilotta ist Lehrerin am Kantonsspital in Chur und arbeitet als freie Autorin.

© 2016 Persen Verlag, Hamburg

AAP Lehrerfachverlage GmbH

Alle Rechte vorbehalten.

Veritaskai 3 • 21079 Hamburg

Fon (040) 325083-040 • Fax (040) 325083-050

[email protected] • www.persen.de

Layout/Satz: Satzpunkt Ursula Ewert GmbH, Bayreuth

Illustrationen: Pius Bergamin

ISBN: 978-3-403-83276-8

Das Werk als Ganzes sowie in seinen Teilen unterliegt dem deutschen Urheberrecht. Der Erwerber des Werkes ist berechtigt, das Werk als Ganzes oder in seinen Teilen für den eigenen Gebrauch und den Einsatz im Unterricht zu nutzen. Die Nutzung ist nur für den genannten Zweck gestattet, nicht jedoch für einen weiteren kommerziellen Gebrauch, für die Weiterleitung an Dritte oder für die Veröffentlichung im Internet oder in Intranets. Eine über den genannten Zweck hinausgehende Nutzung bedarf in jedem Fall der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Verlages.

Sind Internetadressen in diesem Werk angegeben, wurden diese vom Verlag sorgfältig geprüft. Da wir auf die externen Seiten weder inhaltliche noch gestalterische Einflussmöglichkeiten haben, können wir nicht garantieren, dass die Inhalte zu einem späteren Zeitpunkt noch dieselben sind wie zum Zeitpunkt der Drucklegung. Der Persen Verlag übernimmt deshalb keine Gewähr für die Aktualität und den Inhalt dieser Internetseiten oder solcher, die mit ihnen verlinkt sind, und schließt jegliche Haftung aus.

Inhaltsverzeichnis

Einführung

1. Zwei Kunstraube auf einen Schlag

2. Jagd auf die Goldmänner

3. Eine falsche Schlange

4. Kein Selfservice am Milchautomaten

5. Morgenstund hat Gold im Mund

6. Ein Erbe verliert sein Erbe

7. Ein ungewöhnlicher Transport

8. Modekollektion gestohlen

9. Das Phantom

10. Schulabschlussparty mit K.o.

11. Kunst-Stück

Lösungen

Einführung

Das JSMM-TeamBevor es losgeht, musst du noch rasch deine Detektivkollegen für die Abenteuer auf den folgenden Seiten kennenlernen: die drei unternehmungslustigen Jugendlichen Jann, Madleina und Mattia aus der Schweizer Alpenstadt Chur, die schon im Alter von zehn Jahren ihr eigenes Detektivbüro eingerichtet und etwas später die Detektei „JSMM“ im Traubenweg 12 gegründet haben. Fast von Beginn an gesellte sich der schlaue Hund Sherlock dazu. Der Name „JSMM“ setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen der vier Spürnasen zusammen: „J“ steht für Jann, „S“ für den Hund Sherlock, das erste „M“ für Madleina und das zweite „M“ für Mattia. Bei diesen vier Ermittlern handelt es sich, im Gegensatz zu vielen anderen, aus Radio, Fernsehen und Büchern bekannten, Detektiven, nicht um frei erfundene Figuren, sondern um ein wirklich existierendes Team, das echte Fälle löst:

Jann

Spitzname: Schubi

Sternzeichen: Schütze

Hobbys: Klarinette, Ski fahren, Bücher lesen: vor allem Romane mit geschichtlichem Hintergrund und Science-Fiction, zur Abwechslung Comics wie die „Lustigen Taschenbücher“ mit Donald Duck, Tricks von Profidetektiven lernen, reisen

Lieblingsessen: Penne all’arrabiata, gemischter Salat, dazu ein Glas Valser Mineralwasser mit Kohlensäure und einer Zitronenschneibe, Tiramisu und frische Crèmeschnitte

Besondere Kennzeichen: ist immer zu Späßen aufgelegt

Sherlock (Hund)

Spitzname: Shery

Sternzeichen: Löwe

Hobbys: Knochen vergraben, lesen, knifflige Fälle lösen

Lieblingsessen: englisches Frühstück

Besondere Kennzeichen: trägt immer einen zu großen Pullover, eine Mütze und eine Sonnenbrille mit runden Gläsern

Madleina

Spitzname: Mädla

Sternzeichen: Widder

Hobbys: Klarinette spielen, lesen

Lieblingsessen: Maluns (bekannte Bündner Kartoffel-Mehlspeise)

Besondere Kennzeichen: Auf sie ist immer Verlass. Sie schlichtet vielfach Streit zwischen den Jungen.

Mattia

Spitzname: keiner

Sternzeichen: Wassermann

Hobbys: Schlagzeug spielen, schwimmen, forschen

Lieblingsessen: Pizza, Spaghetti, Kartoffelstock, Entrecôtes mit Pommes frites und Ketchup

Besondere Kennzeichen: Ihn kann fast nichts aus der Ruhe bringen.

Stelle deinen Spürsinn unter Beweis!

Mit kriminalistischem Denken und detektivischem Geschick sind die vier Spürnasen bei ihren abenteuerlichen Reiseerlebnissen bisher jedem Täter1 auf die Schliche gekommen. Und du kannst ihnen dabei helfen. Lies die Krimis aufmerksam durch, beobachte genau, kombiniere geschickt und du wirst die Rätsel lösen! Die Fragen am Ende der Kriminalfälle helfen dir dabei. Die Lösungen findest du am Ende des Buches.

1. Zwei Kunstraube auf einen Schlag

Im Abstand von nur wenigen Stunden schlugen Kunsträuber in der Südostschweiz gleich zwei Mal zu. Zuerst stahlen sie eine Gemäldereihe aus dem Atelier in dem etwas verschlafenen Dorf, in dem die Künstlerin Rea Hersberger wohnt. Unmittelbar danach entwendeten sie einen ganzen Bilderzyklus aus ihrer neu eröffneten Ausstellung in der Villa du Théâtre in der nahen Kantonshauptstadt2.

Die Tatorte liegen nur etwa fünfzehn Kilometer voneinander entfernt. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Delikten3 bestand, war vorerst nicht klar. „Die Räuber drangen beide Male gewaltsam in die Gebäude ein. Die Künstlerin stellte den Raub früh am Morgen, um 6:50 Uhr, fest, als sie in ihrem Atelier Bilder für eine Auslieferung herrichten wollte“, erklärte der zuständige Polizeikommissar.

„Die Diebe stiegen letzte Nacht mithilfe einer Ausziehleiter direkt in mein Atelier hinein“, erzählte die niedergeschlagene Künstlerin Rea Hersberger dem JSMM-Team am Tag nach den beiden spektakulären Einbrüchen. „Die Räuber haben die Scheiben des einzigen Fensters meines Ateliers eingeschlagen, das nicht durch eine Alarmanlage geschützt ist. Es muss wie in einem schlechten Film gewesen sein.“

Um sich ein genaues Bild von dem Tathergang zu machen, stellten die JSMM-Detektive den Überfall auf das Atelier nach. Da die Überwachungskamera der Bankfiliale im Untergeschoss des Gebäudes die beiden vermummten Gestalten gefilmt hatte, schauten die jugendlichen Ermittler auch in diese Aufnahmen hinein.

Wie sich zeigte, hatten die Räuber mit einer Zange das Schloss aufgebrochen, das vor dem Schrank hing, in dem die Künstlerin die fertigen Gemälde aufbewahrt hatte, bis ein vermögender Privatmann, ein Mäzen der Künstlerin, sie abholen wollte.

Die Einbrecher haben dann ohne Hast ihre Beute, sieben wertvolle Gemälde der orangeroten Reihe mit dem Titel „Intensiv, unverfälscht, wie die Dinge im Leben“, mit einem Teppichmesser vom Rahmen losgetrennt, eingerollt und weggetragen.

Für die Flucht benutzten die Diebe wiederum das Atelierfenster. Mit einem bereitstehenden Auto haben sie sich daraufhin unerkannt aus dem Staub gemacht. Der Sicherheitsbeamte, der im Auftrag der Gemeinde für Ruhe und Ordnung zu sorgen und nachts regelmäßig seine Runden gedreht hatte, hatte offenbar nichts von dem Geschehen mitbekommen. Dies hatte er der Polizei bei einer ersten Einvernahme mitgeteilt.

Die lokalen und sogar die nationalen Medien, die erst kürzlich über die Künstlerin und ihre Faszination für Farben berichtet hatten, rangen in ihren Onlineausgaben gleich am Morgen nach dem Überfall um Superlative, um dem Raub gerecht zu werden. Sie berichteten von einem Diebstahl, wie er in dieser Gegend noch nie vorgekommen sei. Zwischen 100000 und 200000 Euro betrage die Deliktsumme und von den Räubern fehle jede Spur.

Allein das Bild „Keck-frech“ würde auf dem Kunstmarkt auf einen Wert von 12000 Euro geschätzt. Gestohlen worden sei zudem das einmalige und unersetzliche Farbenalphabet, für das die Künstlerin ein Patent besitze und das ebenfalls einen Wert von mehreren zehntausend Euro haben solle. Zum Glück seien alle Werke gut versichert gewesen.

Bald saß das JSMM-Team mit der Künstlerin, in rosafarbener Hose und gelbem Pullover gekleidet, im Atelier und führte mit ihr ein Gespräch über die Faszination Farbe, um so vielleicht etwas mehr über die Hintergründe des Kunstraubs zu erfahren. „Nun sind sie also weg, meine monochromen4