Beschreibung

Freuds Lebenswerk kompakt und verständlich: Der seelische Apparat und die Funktion der einzelnen Instanzen, Triebleben und Sexualentwicklung, die Bedeutung der Träume, das Un- und das Vorbewusste, der Ödipus-Komplex und weitere zentrale Elemente seiner Lehre kommen in diesem 'Abriss' zur Sprache.

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Seitenzahl: 102

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Sigmund FreudAbriss der Psychoanalyse

Sigmund Freud

Abriss der Psychoanalyse

Anaconda

Erstveröffentlichung in der von Sigmund Freud begründeten Internationalen Zeitschrift für Psychoanalyse und Imago,Bd. 25 (1914), Heft 1, S. 8–67. Orthografie und Interpunktion wurden unter Wahrung des Lautstandes sowie grammatischer Eigenheiten auf neue deutsche Rechtschreibung umgestellt.

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.d-nb.de abrufbar.

© 2016 Anaconda Verlag GmbH, KölnAlle Rechte vorbehalten.Umschlagmotiv: Wilhelm Victor Krausz (1878–1959),»Portrait of Sigmund Freud«, 1936, Library of Congress, Washington D.C., USA / Bridgeman ImagesUmschlaggestaltung: www.katjaholst.deISBN 978-3-7306- 0345-1eISBN [email protected]

Inhalt

Vorwort

I. Teil Die Natur des Psychischen

1. Kapitel Der psychische Apparat

2. Kapitel Trieblehre

3. Kapitel Die Entwicklung der Sexualfunktion

4. Kapitel Psychische Qualitäten

5. Kapitel Erläuterung an der Traumdeutung

II. Teil Die praktische Aufgabe

6. Kapitel Die psychoanalytische Technik

7. Kapitel Eine Probe psychoanalytischer Arbeit

III. Teil Der theoretische Gewinn

8. Kapitel Der psychische Apparat und die Außenwelt

9. Kapitel Die Innenwelt

Vorwort

Diese kleine Schrift will die Lehrsätze der Psychoanalyse in gedrängtester Form und in entschiedenster Fassung gleichsam dogmatisch zusammenstellen. Glauben zu fordern und Überzeugung zu wecken, liegt selbstverständlich nicht in ihrer Absicht.

Die Aufstellungen der Psychoanalyse ruhen auf einer unabsehbaren Fülle von Beobachtungen und Erfahrungen, und nur wer diese Beobachtungen an sich und anderen wiederholt, hat den Weg zu einem eigenen Urteil eingeschlagen.

I. TeilDie Natur des Psychischen

1. KapitelDer psychische Apparat

Die Psychoanalyse macht eine Grundvoraussetzung, deren Diskussion philosophischem Denken vorbehalten bleibt, deren Rechtfertigung in ihren Resultaten liegt. Von dem, was wir unsere Psyche (Seelenleben) nennen, ist uns zweierlei bekannt, erstens das körperliche Organ und Schauplatz desselben, das Gehirn (Nervensystem), anderseits unsere Bewusstseinsakte, die unmittelbar gegeben sind und uns durch keinerlei Beschreibung nähergebracht werden können. Alles dazwischen ist uns unbekannt, eine direkte Beziehung zwischen beiden Endpunkten unseres Wissens ist nicht gegeben. Wenn sie bestünde, würde sie höchstens eine genaue Lokalisation der Bewusstseinsvorgänge liefern und für deren Verständnis nichts leisten.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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