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Die 11-jährige Agnes ist gerade erst in den verschlafenen Ort Harmala gezogen. Alles hier ist öde! Doch dann entdeckt sie auf dem Friedhof einen Grabstein mit ihrem Namen – und ist wie elektrisiert. Wer war dieses Mädchen, das angeblich nur einen Tag gelebt hat? Zum Glück bekommt Agnes Hilfe von einem Jungen namens Muffin, der ein echt guter Detektiv ist. Die Spur führt sie zu einer verwunschenen Villa, die Agnes aus ihren Träumen zu kennen scheint. Und am Ende dieses Sommers hat Agnes nicht nur den Schlüssel zu ihrer eigenen Familiengeschichte gefunden, sondern auch einen Freund fürs Leben.
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Veröffentlichungsjahr: 2022
Tuutikki Tolonen
Agnes und der Traumschlüssel
Die 11-jährige Agnes ist gerade erst in den verschlafenen Ort Harmala gezogen. Alles hier ist öde! Doch dann entdeckt sie auf dem Friedhof einen Grabstein mit ihrem Namen – und ist wie elektrisiert. Wer war dieses Mädchen, das angeblich nur einen Tag gelebt hat? Zum Glück bekommt Agnes Hilfe von einem Jungen namens Muffin, der ein echt guter Detektiv ist. Die Spur führt sie zu einer verwunschenen Villa, die Agnes aus ihren Träumen zu kennen scheint. Und am Ende dieses Sommers hat Agnes nicht nur den Schlüssel zu ihrer eigenen Familiengeschichte gefunden, sondern auch einen Freund fürs Leben.
Wohin soll es gehen?
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Viten
Für Aili
Prolog
Um Punkt 18:11 Uhr klingelte es an der Museumstür. Nina Holmberg zog gerade den Reißverschluss ihrer Winterjacke hoch.
»Mist«, murmelte sie. Der Aufseher und die Kollegin, die im Museum die Führungen machte, waren schon nach Hause gegangen, Nina befand sich allein im Gebäude. Sie seufzte und ging zur Tür.
Vor dem Museum parkte ein Postauto. Auf den Treppenstufen stand der Fahrer mit einem Paket und sah sie fragend an.
»Kann ich Ihnen helfen?«, fragte Nina.
»Hier wäre eine Sendung an …«, er schaute auf die Adresse, »an das Museumssekretariat, Frau Nina Holmberg. Ist sie zufällig im Haus?«
»Das bin ich«, antwortete Nina.
»Gut. Dann bräuchte ich noch Ihre Unterschrift, die Zustellung muss quittiert werden. Der Absender wünscht, dass wir das Paket persönlich überreichen.«
»Das kommt ja nicht so oft vor. Moment, ich unterschreibe.«
Sie kritzelte ihren Namen auf das Display des schwarzen Geräts und erhielt im Gegenzug das braune Paket. Der Postbote nickte ihr freundlich zu, stieg ins Auto und fuhr davon.
Nina drehte und wendete das Paket hin und her. Es fühlte sich stabil und schwer an. Ihr Name war in einer altmodischen, leicht schnörkeligen Handschrift geschrieben. Wer wohl der Absender war? Außen stand nichts weiter drauf.
Sie ging zurück in ihr Büro und setzte sich an den Schreibtisch. Mit dem Brieföffner aus der obersten Schublade öffnete sie das Paket. Das war gar nicht so einfach: Es war in drei Lagen Papier eingepackt, und darunter befand sich noch eine Schicht Luftpolsterfolie. Wer auch immer der Absender war – er oder sie wollte den Inhalt der Postsendung gut schützen.
Nina schnitt die letzten Klebestreifen entzwei und schob das Papier und die Folie weg.
»Wie hübsch!«, rief sie überrascht.
Vor ihr stand eine silberne Schmuckschatulle, deren Füße an kleine Löwentatzen erinnerten. Auf dem Deckel funkelten bunte Steine. An der Seite klebte ein Umschlag, auf den der Absender Anleitung geschrieben hatte.
Nina löste den Brief von der Schatulle und versuchte den Deckel zu öffnen. Er war verschlossen. Bestimmt lag der Schlüssel in dem Briefumschlag! Vorsichtig öffnete sie ihn. Aber in dem Umschlag steckte nur ein gefalteter, mit derselben verschnörkelten Handschrift beschriebener Papierbogen. Nina runzelte die Stirn, faltete ihn auf und las.
Liebe Nina Holmberg,
ich stand schon früher einmal mit Ihnen in Kontakt, als Ihr Museum die Ausstellung für diesen Sommer vorbereitete. Dafür lieh ich Ihnen etliche alte Gegenstände aus dem Nachlass meiner Verwandtschaft. Diese hübsche Schmuckschatulle behielt ich allerdings, da ich sehr an ihr hänge. Sie gehörte einst der Großmutter meiner Großmutter, die sie im Jahr 1828 zur Hochzeit geschenkt bekam. Danach wurde die Schatulle stets weitergereicht. Alle Frauen aus meiner Verwandtschaft, die sie benutzten, sind auf der Unterseite mit Namen und Geburtsjahr eingraviert. An letzter Stelle steht mein eigener Name.
Nina drehte die Schatulle vorsichtig um und zählte. Fünf Namen, zuunterst stand Agnes Maria, 1920. Sie stellte die Schatulle wieder auf ihre Löwenfüße und las weiter.
Ich wende mich heute mit einer Bitte an Sie. Vielleicht kommt sie Ihnen seltsam vor, doch ich möchte, dass Sie die Schatulle an einer gut sichtbaren Stelle zur Ausstellung hinzuzufügen. Kein Museumsbesucher soll sie übersehen. Die Schmuckschatulle ist derzeit verschlossen, versuchen Sie bitte nicht, sie zu öffnen. Aber wenn ein Museumsbesucher einen passenden Schlüssel zur Schatulle hat, so gehört sie ihm!
Nina lachte. Die Person, die diesen Brief verfasst hatte, war wohl ein bisschen wirr im Kopf? Man konnte doch in einem Museum nicht einfach Gegenstände ausstellen, nur damit irgendwelche Leute mit zufällig passendem Schlüssel sie abholten. Nina hob die Schatulle erneut hoch und schüttelte sie leicht. Kein Klimpern, kein Geräusch, nichts. War sie vielleicht leer?
Der Brief war noch nicht zu Ende.
Ich weiß, dass meine Zeit bald zu Ende geht. Ich brauche nur noch wenige Dinge, und ich hänge nicht mehr so an meinem Besitz. Daher schlage ich Ihnen einen Tausch vor: Als Dank dafür, dass Sie die Schatulle in der Ausstellung präsentieren, schenke ich Ihnen all die Gegenstände, die ich dem Museum bisher nur als Leihgabe überließ. Wenn Sie damit einverstanden sind und mir dazu kurz antworten, wird mein Anwalt die entsprechenden Schenkungspapiere vorbereiten und sie Ihnen zukommen lassen.
Nina hob erstaunt die Augenbrauen. Unglaublich! Das war die größte Schenkung, die das Stadtmuseum von Harmala je erhalten hatte. Selbstverständlich musste man sie annehmen.
Sie las die letzten Zeilen:
Ich möchte jedoch noch einmal hervorheben, dass die Schenkung nicht die Schatulle betrifft. Die erhält, wer auch immer den passenden Schlüssel hat. Ich wünsche der Ausstellung und dem Museum viel Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen
A. M. Brycknen, Pflegeheim Rosental
Nina ließ den Brief sinken.
Sie sah die vielen wertvollen Gegenstände vor sich, die das Museum nun von der alten Dame geschenkt bekam. Sie musste die Museumsleiterin anrufen, vielleicht auch die Zeitung!
Vor ihr auf dem Tisch schimmerte die hübsche Schatulle. Nina musterte sie genau. Es war kunstvollste Arbeit, das konnte nur ein erfahrener Silberschmied. Natürlich würden sie den Wunsch der alten Dame erfüllen und die Schatulle gut sichtbar zur Ausstellung hinzufügen. Bei einer so großartigen Schenkung musste ein Museum das möglich machen.
Dafür würde man alles geben!
Der Grabstein
Im Nachhinein ergab alles einen Sinn, dachte Agnes.
Es begann damit, dass sie die schmiedeeiserne Pforte aufgemacht und den Friedhof betreten hatte. Das war genau drei Tage nach ihrem Umzug gewesen. Nur drei Tage später! Alles war so unfassbar schnell gegangen.
Am Umzugstag war die Lage noch folgende gewesen:
• Agnes und ihre Mutter kannten in Harmala absolut niemanden.
• Ihr neues Zuhause stand voller Umzugskartons.
• Agnes’ Mutter wollte sofort alle Nachbarn kennenlernen, weil der Mensch doch »eine Herde braucht«.
• Also klingelte sie einfach an allen Türen des Reihenhauses.
• Leider war niemand da, weil die Leute arbeiteten oder sonst was machten – wer hockte schon ständig zu Hause?
• Nur ein alter Hundebesitzer machte auf, der zum Gassigehen keine Kraft mehr hatte.
• Agnes’ Mutter war darüber so erschrocken, dass sie sofort Hilfe anbot, nach dem Motto: »Ach herrje, aber meine Tochter Agnes kann doch Ihren Hund ausführen!«
• Und so verdiente sich Agnes, elf Jahre alt, ab sofort etwas Taschengeld für ihre Sommerferien.
Tja, so konnte es laufen. Agnes musste also jetzt regelmäßig mit dem Hund nach draußen. Dabei war sie noch nie in ihrem Leben mit einem Hund allein gewesen. Aber so schwer konnte das nicht sein, oder? Spazierengehen war schon mal einfach. Und der Hund hatte klein und alt ausgesehen. Ungefährlich. Das Fell um seine Schnauze war sogar schon ganz grau.
Regelmäßig rauszugehen hatte außerdem eine Menge Vorteile: Agnes bekam genug Bewegung. Und sie würde mit der Zeit alle Straßen kennenlernen, die es in Harmala gab. Wenn die Schule dann nach den Ferien losging, kannte sie den Weg dorthin schon in- und auswendig. Ihre Mutter wollte mindestens ein Jahr in Harmala bleiben, also wäre es nützlich, den Ort gut zu kennen. Was nach dem nächsten Sommer passieren sollte, würden sie später noch sehen.
Agnes beschloss, mit dem Hund jeden Tag eine neue Route zu erkunden. Am ersten Tag war sie in der Nähe ihres Zuhauses geblieben und die Straßen in ihrem kleinen Viertel abgelaufen. Am zweiten Tag hatte sie sich in der winzigen Innenstadt umgesehen. Und am dritten Tag entschied Agnes sich für einen Sandweg, der in den Wald hinter ihrem Wohngebiet führte. Sie ging durch dichte, hohe Tannen und stand auf einmal vor einer bemoosten Steinmauer. Agnes entdeckte sofort die schmiedeeiserne Pforte und das Schild mit der Aufschrift Friedhof.
Was für eine schöne Überraschung! Agnes mochte Friedhöfe. Vielleicht waren Hunde dort verboten, aber darüber dachte sie nicht weiter nach.
»Los, Oskar, wir sehen uns mal um«, sagte sie und öffnete die Pforte.
Sie wusste sofort, dass dies ein ganz besonderer Ort war. Wie verzaubert sah sie sich um. Der Friedhof musste uralt sein. Riesige Ahornbäume mit dichtem Laub und dicke Eichen mit knorrigen Stämmen ragten hoch in den Himmel. Ihre Blätter malten ein flirrendes Muster aus Licht und Schatten auf die Erde. Bis auf das leise Geräusch des Windes in den Zweigen war es still. Außer Agnes und Oskar war sonst niemand da. Schmale Sandwege führten durch gepflegte Rasenstücke, moosbewachsene Grabsteine standen im Sonnenlicht. Agnes kam es vor, als wäre sie in einem anderen Jahrhundert gelandet. Als wäre damals irgendwie die Zeit stehen geblieben.
»Komm, Oskar, wir gehen ein Stück«, sagte sie.
Der Hund trottete träge neben ihr her. Nach ein paar Metern hielt Agnes an, um die Namen auf den Grabsteinen zu entziffern. Darunter standen die Daten für den Geburtstag und den Todestag. Wer waren diese Menschen gewesen? Wie hatten sie ausgesehen, was hatten sie gemacht? Hinter jedem Namen steckte eine ganze Welt, ein einzigartiges Leben voller Erlebnisse. Das war überwältigend.
Ein Stück vor ihnen lag ein kleiner Hügel mit einer niedrigen Einzäunung. Agnes und Oskar gingen näher. Die Grabsteine waren hier kleiner als sonst, und die Gräber waren nicht in einer geraden Reihe angeordnet, sondern in einem Halbkreis. Auf den Steinen wuchsen dichte Flechten, es wirkte, als wäre lange keiner mehr hier gewesen.
»Komm, Oskar, das sehen wir uns genauer an«, sagte Agnes, zog sanft an der Leine und stieg mit dem Hund über den niedrigen Zaun. Sie ging zu den Grabsteinen und beugte sich vor.
Das kleine Engelchen von Familie Heikkinen, stand auf dem ersten Stein. Auf dem zweiten las sie Unser kleines Töchterchen – FamilieAalto. Nun begriff Agnes: Das waren Gräber von Kindern! Von so kleinen Kindern, dass sie noch keine Namen bekommen hatten. Sie schaute auf die Geburts- und Todestage. Das kleine Engelchen war nur einen Tag alt geworden. Und das kleine Töchterchen vielleicht nur wenige Stunden? Denn auf dem Stein stand nur ein einziges Datum.
Agnes dachte nach. Schlimmstenfalls war das Baby gar nicht lebend zur Welt gekommen. Sie hatte mal gehört, dass so was passieren konnte. Der Gedanke war schrecklich.
Oskar legte sich neben sie ins Gras, hechelte leise und ließ die Zunge raushängen. Agnes untersuchte den dritten Stein. Die Aufschrift war nahezu vollständig von Flechten bedeckt, doch mit den Fingernägeln konnte sie die Buchstaben freikratzen. Nach und nach kamen sie zum Vorschein.
Agnes strich über die eingravierten Linien mit der abgeblätterten Vergoldung.
»RETHA 1938«, las sie.
Retha? Komischer Name, dachte sie und kratzte weiter. Richtig, da waren noch andere Buchstaben. Und dann konnte sie einen längeren Namen entziffern:
»MARGARETHA«, las Agnes. Hier lag ein vor langer Zeit verstorbenes Mädchen. Wie traurig, dass sich niemand um ihr Grab kümmerte. Agnes kratzte noch mehr Flechten weg, plötzlich löste sich ein ganzer Flechtenteppich vom Stein. Lautlos fiel er zu Boden. Nun konnte sie die Eingravierung vollständig lesen.
Agnes atmete tief ein. Ihr Herz setzte einen Schlag aus, sie hatte überall Gänsehaut.
»AGNES MARGARETHA«, flüsterte sie. »Geboren am 2.8.1938, gestorben am 3.8.1938. Ruhe in Frieden.«
Muffin
Auf dem Marktplatz von Harmala standen viele bunte Stände, gut gelaunte Leute schlenderten herum. Agnes’ Mutter hatte gesagt, in kleinen Orten kämen absolut alle zum Einkaufen auf den Markt, und anscheinend hatte sie recht. Der Platz war voller Menschen, mehr Einwohner konnte Harmala kaum haben.
Ihre Mutter schlängelte sich geschickt zwischen den Leuten hindurch, und Agnes hatte Mühe, neben ihr zu bleiben. Sie suchten nach Erdbeeren, Mama wollte unbedingt welche für den Winter einfrieren. In ihrem neuen Zuhause gab es eine Gefriertruhe, die mit leckeren Sachen gefüllt werden sollte, vor allem mit Erdbeeren. Agnes wiederum wollte dringend mit ihrer Mutter reden, aber das war schwieriger, als sie gedacht hatte.
»Mama! Da stand mein Name«, sagte sie laut zum Rücken ihrer Mutter.
»Fast dein Name«, korrigierte Mama. »Du heißt Agnes Margareta, das Kind auf dem Friedhof schreibt sich mit h, Agnes Margaretha.« Sie blieb für dieses Gespräch noch nicht einmal stehen. Agnes seufzte genervt.
»Mama, im Ernst. Wie viele Menschen, die Agnes Margareta heißen, kennst du? Ich kenne nur mich! Und es ist exakt mein Geburtstag, der zweite August.«
Ihre Mutter drehte sich kurz um und lachte.
»Aber du wurdest nicht im Jahr 1938 geboren!«
»Natürlich nicht, aber trotzdem. Findest du nicht, dass es merkwürdig ist? Ich schon. Merkwürdig und auch ein bisschen gruselig«, sagte Agnes.
Endlich blieb ihre Mutter stehen. Forschend sah sie Agnes an.
»Na klar ist es seltsam. Ein eigenartiger Zufall. Aber du hast altmodische Vornamen, wir haben dich nun mal nach deinen Großmüttern benannt. Deshalb sind es vor allem Menschen aus dem vorigen Jahrhundert, die so heißen wie du. Wenn du das gruselig findest, solltest du nicht auf Friedhöfe gehen.«
»So meinte ich das doch gar nicht!«, protestierte Agnes, doch ihre Mutter redete schon weiter:
»Dir ist hoffentlich klar, dass dieses Grab mit deinem Leben nichts zu tun hat, und schon gar nicht ist es dein Grab oder so.«
Agnes sah ihre Mutter entgeistert an.
»Mama, du bist echt blöd! Das ist doch vollkommen logisch!«, rief sie. »Ich bin schließlich absolut lebendig, wie du siehst. Wie soll ich da bitte schön in einem alten Grab liegen? Ich möchte einfach nur wissen, wer dieses Mädchen mit demselben Namen gewesen ist. Und wieso stand auf dem Stein eigentlich kein Nachname? Bei den anderen Gräbern stand immer einer drauf.«
»Wenn dich das so interessiert, musst du es wohl herausfinden und das Mysterium des alten Friedhofs genauer erkunden.«
»Aber wie soll ich das machen? Kannst du mir nicht dabei helfen?«, fragte Agnes. »Journalistinnen decken doch sowieso dauernd irgendwelche geheimen Sachen auf. Mysterien eben!«
Ihre Mutter lachte schallend.
»Journalisten schreiben nicht über Mysterien. Wir schreiben Zeitungsartikel.«
»Aber ihr beschäftigt euch mit allen möglichen Sachen und erklärt sie«, beharrte Agnes. »Bevor man über etwas schreibt, muss man eine Menge darüber rausfinden.«
Ihre Mutter wurde ernst.
»Da muss ich dir zustimmen. Und ich habe mich bisher nie mit alten Grabsteinen befasst. Weißt du was? Ich werde morgen mal in der Zeitungsredaktion fragen, ob jemand etwas weiß. Journalisten wissen eine ganze Menge.«
»Oh ja, das stimmt!«, rief jemand direkt hinter ihnen.
