8,49 €
Anna verliebt sich in Alicia. Eine langjährige Liebesgeschichte beginnt, beide haben viel Lust an Sex, probieren viel miteinander aus. Doch auf einem Urlaub in La Gomera beginnt Anna eine heimliche Affäre, dies ist nur die erste – Anna glaubt, beides leben zu können, die große Liebe und ihre heimlichen Abenteuer. Eines Tages macht Alicia das nicht mehr mit. Sie verschwindet spurlos. Werden sie sich wiedersehen ? Ein erotischer Thriller über Liebe, Sex, Sehnsucht, Abenteuer und Angst. „Erfrischend ehrlich und aufregend erzählt.“
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 259
Veröffentlichungsjahr: 2009
Ulrike Voss
ALICIA
Erotischer Roman
Zum Buch
Erotischer Thriller über eine große Liebe, heimliche Affären und viel Sex … Anna verliebt sich in Alicia. Doch Alicia hat ein Geheimnis. Die Liebesgeschichte entwickelt sich, Alicia offenbart sich nach und nach, und schließlich sind sie ein Paar. Beide haben viel Spaß an Sex und probieren alles Mögliche miteinander aus. Doch eines Tages, während eines Urlaubs auf La Gomera, kann Anna einer anderen nicht widerstehen und beginnt mit einer heimlichen Affäre neben der großen Liebe. Das ist nur die erste ... Alicia spürt es, ohne es zu wissen, und hält es eines Tages nicht mehr aus. Schließlich verschwindet sie spurlos aus Annas Leben. Anna beginnt eine scheinbar aussichtslose verzweifelte Suche ...
Pressestimmen "Anna erzählt vom Sexrausch mit Alicia, von Jahren voller wildem Begehren, heißer Wollust, dramatischer Techniken. Aus zart wurde hart, aus Verlangen Obsession. ... Anna verschwieg Af-fären und Doppelleben - wie zuvor Alicia ... Erst im Suchen nach der Verschwundenen erkennt sie die Geliebte ..." (ekz) „Die Autorin erzählt erfrischend ehrlich von Sex und von dieser Zwickmühle zwischen Sex und Liebe,in der sich jede/r schon mal befunden hat ... Ein jahrzehntelanges Spiel mit Intrigen, Schmerz und Hoffnung." (weird magazin) ."... spannend! Verlockt zum Weiterlesen. Dennoch wird vielleicht manche Leserin das Buch vorübergehend aus der Hand legen, da diese oder jene heiße Szene durchaus dazu animieren kann, anderen Bedürfnissen als der Leselust nachzugehen - was bei einem erotischen Roman durchaus als positive Begleiterscheinung zu werten wäre ..." (Hajo)
Inhaltsverzeichnis
Titelseite & Klappentext
Der Roman
Zur Autorin Ulrike Voss
Impressum
Manchmal überkam sie eine unbändige Lust, sich zu bewegen. Dann zerrte sie mich zu sich oder drückte mich gegen eine Wand, tanzte um mich, während sie mich geschickt und rasend schnell entkleidete, lachte und sagte, meist erst, als ich schon nackt war: „Hast du auch Lust?“ Und ich sagte niemals „nein“. Dann gab es immer einen Moment inniger Ruhe. Sie küsste mich. Sie stieß ihre Zunge vorsichtig an meine geschlossenen Lippen, bis ich sie öffnete, und dann nahm sie mich mit harter wilder Zunge. Und der Kuss drang durch mich hindurch, ich zitterte vor Lust, bis sie begann, mit mir herumzuwirbeln, bis ich sagte, ich kann nicht mehr, bis ich mich wand und zuckte wie eine Verrückte. Wir tobten durch die Räume. Es musste ausgesehen haben wie ein Ringkampf. Hin- und hergeschleudert, ich kam und kam wieder, egal in welcher Position.
Oder sie rannte mir einfach davon, hüpfte Strände und Waldwege entlang und lachte, wenn ich hechelnd hinterherzukommen versuchte.
Ich dachte eine ziemlich lange Zeit verzweifelt an sie, schlief kaum eine Nacht ein, ohne mir eine Szene mit ihr vor Augen zu rufen, erwachte keinen Morgen, ohne ihr Gesicht zu sehen, wie es war, wenn sie neben mir lag. Sie war in mir. Immer wieder spürte ich ihre kräftige Hand wirbeln, den Arm in mir. Manchmal hörte ich auch ihre Stimme. Leicht ironischer Unterton, rau.
„Aufschreiben hilft“, riet mir eine Freundin und ich schrieb also und hoffte, sie mir aus dem Leib zu schreiben und mich endlich wieder ernsthaft in eine andere zu verlieben. Wieso nur hatte ich sie mit Affären hintergangen, wieso nur war ich mir ihrer immer so sicher, dachte, sie bemerke meine heimlichen Sexabenteuer nicht, wieso hatte ich geglaubt, zwei oder drei Leben parallel führen zu können?
Das erste Mal begegnete ich ihr, als mir Anneli – nachweisen konnte ich ihr natürlich nichts – die Reifen platt gestochen hatte. Mein Auto stand auf einem der raren Parkplätze direkt hinter dem Seminargebäude. Als ich nach Hause fahren wollte, waren zwei Reifen platt. Der Golf sah aus wie zum Verschrotten dort abgestellt. Ich wusste sofort, dass sie es gewesen war. Anneli. Das Miststück. Nur weil ich nichts mehr von ihr wollte, sondern was mit Sabine angefangen hatte. Anneli hatte mir in der Zeit davor einige Briefe geschrieben, erst klangen sie nach Liebesbriefen, dann änderte sich der Ton. „Du bist ein Flittchen. Na, hast du es auch mit Professor Schmidt versucht, dass er dich immer so lobt?“, stand zum Beispiel im letzten Brief. Ich ging zurück in die Cafeteria Richtung Telefon. Stand davor und suchte nach Kleingeld, irgendwen musste ich anrufen. Das Auto konnte doch nicht da stehen bleiben. Abschleppen zur Tankstelle! Ich fand kein Kleingeld. Da stand sie neben mir. Eine schlanke Dunkelhaarige. Eine Sekunde hatte ich das Gefühl, sie zu kennen. Wie eine Kindheitsfreundin. Eine Mutter oder Schwester. Vertrauen, das nicht hinterfragt werden muss. Ich musste wohl ziemlich verzweifelt ausgesehen haben. Sie fragte: „Brauchst du ein paar Groschen?“, dabei berührte sie – oder hatte ich mir das nur eingebildet – kurz mein Kinn, als wollte sie mich beruhigen. Ich hätte sie fast umarmt, um mich auszuheulen, machte aber einen Schritt zurück, sie gab mir Kleingeld und ich rief Sabine an.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
