Alleinerziehende Mütter in Deutschland. Eine Ungleichheitsdimension ohne Perspektive auf Chancengleichheit? - Ramona Kollmair - E-Book

Alleinerziehende Mütter in Deutschland. Eine Ungleichheitsdimension ohne Perspektive auf Chancengleichheit? E-Book

Ramona Kollmair

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Soziologie - Allgemeines und Grundlagen, Note: 1.3, Katholische Stiftungsfachhochschule München, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein-Elternfamilien sind ein weitverbreitetes Phänomen und somit in unserer pluralisierten Gesellschaft heutzutage nichts Neues mehr. Aufgrund dessen wird häufig diskutiert, ob Alleinerziehende zu einer gefährdeten Personengruppe gehören wie „der Tagesspiegel“ berichtet. In Deutschland lebt ca. jedes fünfte Kind, das sind 2,4 Millionen insgesamt, nur mit einem Elternteil zusammen. Davon leben neun von zehn Kindern mit der Mutter, statt dem Vater in einem Haushalt. Die Zahl der Ein-Elternfamilien ist in den letzten zwanzig Jahren um 300.000 gestiegen. Wirft man nun einen Blick auf die Sichtweise der Bevölkerung, so scheint hier die Akzeptanz für Familienkonstellationen unterschiedlichster Formen, wie auch die der Einelternfamilien zu wachsen. Allerdings gibt es immer wieder Diskussionen und Kritik an Familienformen, die vom klassischen Leitbild abweichen. Wenn man nun die Entwicklung dieser Lebensform betrachtet, zeichnet sich ein wachsender Trend ab. Das heißt, auch in Zukunft wird es vermutlich mehr Alleinerziehende in Deutschland geben. Diese Zahlen und Fakten machen deutlich, dass es sich bei dieser Lebensform um eine Familienkonstellation handelt, die mittlerweile ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft ist. Nicht selten werden Ein-Elternfamilien mit Problemen wie ,,diversen sozialen und psychischen Belastungen [in Verbindung gebracht]“. Dazu zählen unter anderem ökonomische, berufliche, partnerschaftliche, wohnungsbedingte und Betreuungsschwierigkeiten. Um diese Herausforderung meistern zu können „erfordert [es] ein hohes Maß an Disziplin, Kraft und Energie“. Schnell wird deutlich, dass Alleinerziehende mit der Organisation des Alltags schneller überfordert sind als Familien, in denen beide Elternteile zu gleichen Anteilen für die Erziehung des Kindes/ der Kinder verantwortlich sind. Daher kann es z.B. für sie schwieriger sein, auf die Hilfesignale des Kindes einzugehen. Es stellt sich die Frage ob trotz des großen Unterstützungssystem für die moderne Familienform eine soziale Ungleichheit zwischen Alleinerziehenden und traditionellen Familienformen besteht.

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