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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention, Note: 1,7, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Achtung!Hierbei handelt es sich lediglich um eine Seminararbeit mit individueller Benotung! Auch Fehler hinsichtlich wissenschaftstheoretischer Textarbeit sind möglich, wie z.B. falsche Zitierung oder Literaturangabe. ZumTeil handelt es sich um Arbeiten aus dem frühen Semestern, die nicht perfekt sind, was die Benotung ausdrückt!
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Veröffentlichungsjahr: 2004
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1. Einleitung Seite 1 - 2
2. Angstdefinition Seite 2 - 4
3. Angststörungen Seite 4 - 5 3.1. Agoraphobie Seite 5 - 6 3.2. Panikstörung Seite 6 - 7 3.3. Generalisierte Angststörung Seite 7 - 9 3.3. Spezifische Angststörung Seite 9 3.4. Soziale Phobie Seite 10 3.5. Zwangsstörungen Seite 10 - 11
3.6. Posttraumatische Belastungsstörung Seite 12 - 13 3.7. Substanzinduzierte Angststörung Seite 13 - 15
4. Der Begriff „Verhaltenstherapie“ Seite 15
5. Grundprinzipien verhaltenstherapeutischer Angstbehandlung Seite 16
6. Verhaltenstherapie von phobischen Ängsten Seite 17 6.1. Expositionsverfahren Seite 17 - 18 6.2. Systematische Desensibilisierung Seite 18 - 19 6.3. Konfrontationstherapie (Flooding) Seite 19 - 20 6.4. In- vivo-Exposition Seite 21 6.5. Kognitive Therapie Seite 21 - 22
6.6. Verbesserung der verhaltenstherapeutischen Seite 23 Angstbewältigungstherapie
7. Literaturliste Seite 24 - 26
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1. Einleitung
Angsthaben war ein vielen Menschen wohl bekanntes Gefühl, lange bevor dieses Phänomen zum Thema des wissenschaftlichen Forschens wurde. Das unbehagliche bedrohliche Gefühl der Angst in bestimmten Situationen, an bestimmten Orten oder in Gegenwart bestimmter Personen ist jedem Menschen aus eigenem Erleben bekannt. Menschen können sich in bestimmten Situationen gehemmt und beklemmt fühlen, tun manches mit Vorsicht oder „schlechtem Gewissen“ oder tun dies gar nicht aus Angst vor bösen Folgen. Sie verteidigen sich gegen Angriffe und Vorwürfe, weil sie sich bedroht fühlen, sie gehorchen vielen kulturellen und sozialen Zwängen, streben nach Ansehen, Besitz und Macht - alle aus Sicherheitsbedürfnis ->Unsicherheit->Angst.
Dieses Gefühl der Angst treibt die Menschen dazu ihren Mitmenschen Angst zu machen, sie zu bedrohen, zu entmutigen, zu vertreiben, sie einzuschüchtern, gefügig zu machen, ihre Macht zu demonstrieren. Die Hauptfunktion hochentwickelter machtvoller Institutionen, wie Militär, Kirche und Gerichtsbarkeit ist es, den Menschen Angst zu machen und mit Hilfe der Angst zu kontrollieren, d.h. unerwünschtes Verhalten zu verhindern und erwünschtes zu erzwingen. (vgl. Fürntratt, E. 1974, S. 12)
Es gibt Ängste, die unvermeidbar sind, sich auf reale Gefahren beziehen und eine positive Warnfunktion haben. Diese Ängste können sehr stark motivierend, aktivierend und als Ansporn für außergewöhnliche Leistungen wirken. (vgl. Krohne, H. W. 1975, S. 9)
Ängste, die vermeidbar wären, werden nicht selten durch das Verhalten von Eltern, Erziehern oder Lehrpersonen ausgelöst, „z.T. aus bloßer Unwissenheit, z.T. auch ganz bewusst, um die Kinder zu disziplinieren, sie einzuschüchtern, um Gehorsam zu erreichen und ihren Widerstand zu brechen“. (Heiliger, A. 1972, S. 10)
Sie drohen mit für Kinder unheimlichen Folgen z.B. mit dem „schwarzen Mann“, mit der „Hölle“, mit Krankheit, wenn es nicht aufisst, etc..
Je nach ihrem Ausmaß und ihren Ursachen können unheimliche und destruktive Ängste entscheidenden Einfluss auf die Persönlichkeit des Kindes oder Jugendlichen haben.
