5,99 €
Die unterhaltsam geschriebene Geschichte von Arthur handelt von Freundschaft, Vertrauen und dem Mut, Neues zu wagen. Arthur, der kleine Frosch weiß nicht wie ihm geschieht, als er plötzlich in einer völlig fremden Umgebung erwacht. Wo ist er? Wer wohnt hier? Wie ist er hierhergekommen? Die Kaninchen Susi und Paula sind nicht weniger überrascht, als sie den kleinen Arthur unter einem Kleeblatt bei ihrem Futter finden. Der Zufall führte die Drei zusammen und gemeinsam starten sie in das größte Abenteuer ihres Lebens. Ihr Ziel: Arthur zu den Himbeeren zurückzubringen, denn dort ist er zu Hause. Begleitet Arthur bei seinem abenteuerlichen Weg durch den Garten. Erlebt mit, wie er Freundschaften schließt und viele neue Erfahrungen sammelt. Manchmal findest du dort Freunde wo du es nicht erwartet hast.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 41
Veröffentlichungsjahr: 2018
Manchmal findest du dort Freunde,
wo du es nicht erwartet hast.
Für Lisa
Lisa, du bist unser Geschenk in diesem Leben,
lebst in deiner Welt, lässt uns teilhaben und fühlen,
öffnest uns die Augen für Dinge,
die im Alltag viel zu oft übersehen werden.
Für meine Kinder
Lisa
Sophie
und Niklas
Ich liebe Euch und bin glücklich und stolz,
Für all jene,
die den Zauber der Unschuld
nicht aus den Augen verloren haben
Vorwort
Wo bin ich?
Vertrauen
Endlich Wasser
Das Geheimnis der Himbeeren
Der geheime Ausgang
Buddeln
Ab durch den Tunnel
Auf zu den Himbeeren
Freunde fürs Leben
Endlich zu Hause
Nachwort
Hallo und willkommen in der Welt von Arthur.
Mein Name ist Claudia Ingenillen und der kleine Frosch Arthur ist mir in meinem Garten über den Weg gehüpft. So kam mir die Idee, seine Geschichte aufzuschreiben.
Meine Kinder sind schon erwachsen, doch Lisa, mit 28 Jahren mein ältestes Kind, ist durch eine schwere Erkrankung nach ihrer Geburt für immer zwei Monate alt, sie ist ein ewiges Baby. Lisa kann gut hören, und so liebt sie es auch, Arthur bei seinem Abenteuer zu begleiten.
Sophie und Niklas, ihre jüngeren Geschwister liebten es in ihrer Kindheit, Frösche zu beobachten und am Bachlauf mit dem Kescher zu fangen um sie dann an den Teich zu setzen.
Susi und Paula, die beiden Kaninchen, leben auch in unserem Garten und bekommen viel Besuch von Vögeln, Eichhörnchen und natürlich von Arthur.
Viel Spaß bei seiner abenteuerlichen Geschichte.
Eine einzige weiße Wolke war am Himmel zu sehen. Seit Tagen hatte es nicht geregnet. Die Sonne stand hoch am blauen Himmel. Kein Wind war zu spüren.
Die kleinen Mücken tanzten hoch über der Wiese im Sonnenschein.
Der Garten hinter dem kleinen Haus schien zu schlafen. Bis auf die tanzenden Mücken war niemand zu sehen. Nein, das kann doch nicht sein.
Ein Garten ist doch voller Leben. Es gab so viel in dem Garten zu entdecken.
Mitten auf der Wiese stand der riesige Apfelbaum.
An einem seiner dicken Äste hing eine alte Holzschaukel. Auf dem Boden lagen Äpfel im Gras.
Es gab das Kräuterbeet. Dort wuchsen Schnittlauch und Petersilie. Daneben leuchteten rote Erdbeeren.
Eine Schubkarre stand an der Hauswand.
Nebenan standen ein Besen und ein Spaten.
Es gab einen Teich mit Goldfischen, einen Kirschbaum und ein Himbeerfeld.
Doch an einem Ort im Garten geschah heute abenteuerliches.
Hier beginnt die Geschichte von Arthur
Arthur schlug die Augen auf.
Wo war er?
Er konnte noch nicht richtig deutlich sehen. So wie es am frühen Morgen ist, wenn er grade aufgewacht war und seine Augen noch so gerne ein paar Minuten schlafen würden.
Er wischte sich einmal mit der langen Zunge über sein Gesicht.
Sie war viel zu trocken und klebte fast auf seinen Augen fest. Das kannte er nicht. Er war viel zu trocken, seine ganze Haut, wie er jetzt merkte.
Er brauchte Wasser!
Feuchtigkeit.
Arthur streckte seine Arme und Beine.
Auf der linken Seite bewegte sich alles gut, auf der rechten Seite auch.
Obwohl seine Sicht getrübt war, blendete ihn das helle Tageslicht. Plötzlich wurde es dunkler. Ein großer Schatten schob sich vor die Sonne. Alles um ihn herum fing an zu wackeln. Arthur hörte ein Schnauben und Schmatzen, es wurde immer lauter.
Er hatte Angst.
Arthur versuchte sich zu verstecken. Wo sollte er sich verstecken, wenn er nicht wusste wo er war?
Er zappelte hilflos auf dem lockeren Untergrund.
Gerade schaffte er es noch, seinen Kopf unter ein Kleeblatt zu stecken, als er warme, feuchte Luft auf seinem Rücken spürte.
Er strampelte mit den Hinterbeinen; da hörte er eine Stimme: „Susi, Susi schau mal was hier Lustiges ist“, und Arthur wurde angestupst.
Er versuchte sich weiter unter das Kleeblatt zu schieben, als es über seinem Kopf verschwand.
Sein Versteck war verschwunden.
Würde sein Bauch nicht auf dem Boden liegen, könnte man sein Herz fast durch die Haut schlagen sehen. So heftig schlug es vor Aufregung.
Ängstlich schaute er nach oben. Arthur blickte in zwei große, braune Augenpaare.
Er klimperte aufgeregt mit den Lidern, schaute nach links und rechts, sah aber keinen Fluchtweg.
„Oh Paula, was hast du denn da gefunden?
Ist es nicht süß?
So winzig und grün wie unser Löwenzahn.“
Die Stimme klang, so wie die vorherige auch, ganz sanft und freundlich. Arthur schaute weiter nach oben, brachte aber noch keinen Ton hervor.
Noch immer atmete er schnell und sein Herzchen wollte sich noch nicht beruhigen.
„Es hat sicher Angst, schau mal, die großen Augen.
Und ich glaube es zittert sogar“, sagte Paula Stehohr zu ihrer Freundin.
Susi drängelte sich etwas nach vorne und stupste mit ihrer trockenen, sehr weichen Nase gegen Arthur.
„Hallo Kleines, ich bin Susi Schlappohr. Du brauchst keine Angst vor uns zu haben. Wir essen nichts, was sich bewegt.“
