Asche und Sternenstaub - Ni lay - E-Book

Asche und Sternenstaub E-Book

Ni lay

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Beschreibung

Asche und Sternenstaub ist eine Sammlung aus Gedichten und zwei Kurzgeschichten. Die Gedichte bewegen sich zwischen Selbstfindung, Lebensweisheiten, Sozialkritik, Gesellschaftskritik und schöner Poesie. Die Kurzgeschichten, eine davon "Ferdinand und der Zauberstab", ist ein Märchen, das eine versteckte Botschaft beinhaltet. "Noir Andromedar" ist eine Kurzgeschichte, die sich zwischen Fantasy und düsteren Abgründen bewegt. Wer also eine andere Sichtweise auf die Dinge des Lebens bekommen möchte, ist hier genau richtig.

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Seitenzahl: 27

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Ni lay

Asche und Sternenstaub

Kurzgeschichten; Lyrik Poesie

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Asche und Sternenstaub 0

Im Mondlicht 1

Kokosregen 2

Ich beginne neu 3

Noir Andromedar 4

Torem 5

Kosmische Freiheit 6

Fortum 7

Sei mutig, kleiner Kobold! 8

Der Berg 9

Seelenfarben 10

Farben und Karma 11

Medina dazwischen und Tauben 12

Kosmische Liebe 13

Impressum neobooks

Asche und Sternenstaub 0

Im Mondlicht 1

Der Mond scheint in mein Zimmer,

er flimmert, latente Farben, die das Weiß

der Wände aufsaugen und spürbar,

im Nebel verzaubern.

So weiß, wie der Mond.

Im Asphalt lässt sein Licht Baumkronen

in seinem Licht schmelzen.

Und was schmilzt,

nur sein Geflimmere,

das sich an den Fenstern erklimmt

und wieder abschweift, wie Gedanken,

die wie Reben emporwachsen.

Zum Mond und vom Mond hergeholt,

blitzt ein Stern aus der Ferne,

ein Zuckerguss aus Licht,

läuft seine Helle, sämig herab,

und flimmert wie der Mond.

Sternenstaub und Sternschnuppen,

fallen herab, wie Wachs, das

im Feuer weich zerfließt und

die Kette des Lichts in sich trägt,

bis zum Mond und weiter herab,

sodass es uns Wärme schenkt,

Wärme, die auf unseren Körper fällt.

Kokosregen 2

Ein Herz des Mantras, gleitet über die Äste

der Bäume, findet Balsam, eingegrünt,

aber gefährlich.

Die Fische im Zauber des Wassers,

ein kalkül von Hoffnung.

Blass, wie die Gesichter eines Drogensüchtigen.

Ich erstarre, im Transfer mit den Sternen,

die keine Erleuchtung geben,

weil sie nur gefakte Farben sehen.

Gehe langsam bärtiger Mann und du siehst mehr,

denn jetzt findet sich der Bär,

kosmisch verleitetete er mich,

doch ich habe mit selbst mit Yoga und Zen gefunden.

Die Hexe verdunkelt den Mondschein,

dass er sieht, im blassen blau,

wie der Himmel in der feinen Herbstsonne glänzt.

Ferdinand und der Zauberstab 3

(Kurzgeschichte)

Der Wind wehte mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit, durch die Nadeln der Bäume, ein Rehkitz stand auf der Weide und fraß Gras. Am Fuchsbau fraßen sich die Borkenkäfer durchs Geäst, was die Bäume morsch im Licht der Sonne erscheinen ließ. Der Bauer Ferdinand saß am Kaminfeuer und wärmte seine abgekühlten Beine. Seine Frau Sabine kämmte sich das Haar, während ab und zu einen Blick auf den Fernseher warf, wo Großstadtrevier lief.

"Ferdinand," rief sie. "Du musst in der Garage die Glühbirne wechseln."

"Das erledige ich morgen früh. Warst du einkaufen?"

"Ja, ich habe dir Milch und Brot zum Frühstück mitgebracht und morgen gibt es Schweinebraten."

"Morgen ist auch Weizenernte. Manuel hilft mir bei der Ernte. Manuel fährt den Mähdrescher und ich fahre mit dem Traktor daneben her und fange das Korn auf."

"Ferdinand, du musst mal in den Speicher gehen, es haben sich Wespen eingenistet. Die haben ein Nest."

Ferdinand verdrehte die Augen und gab ein kurzes, "Ja mach ich" von sich.

"Ich schaue heute Großstadtrevier. Liest du wieder in "Herbstmilch"?"

"Nein, ich werde mich um die Wespen kümmern."