Auf die harte Tour - Andreas Hartmann - E-Book

Auf die harte Tour E-Book

Andreas Hartmann

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Beschreibung

Gestatten: Dole Kreuther, Ermittler, Schnüffler, Detektiv. Zugegeben: auch zerstreut, ungeschickt, karottenlastig. Und gerade er soll den entführten Magier Wendig finden? Nicht nur hysterische Hühner und fiese Konkurrenten machen ihm das Leben schwer. Auch Wendigs schöne Assistentin ist undurchschaubar. So wird eine Geldübergabe zum Fiasko, Doles Arbeit zum Spießrutenlauf, und alles, wirklich alles kommt anders als gedacht.

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Seitenzahl: 109

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Andreas Hartmann

AUF DIEHARTETOUR

Auch ein abgebrühter Schnüffler wie Dole Kreuther braucht ab und zu Unterstützung. Darum möchte ich mich bei meiner Frau und bei meiner Agentin Beate Riess bedanken, die Dole kräftig die Daumen gedrückt haben. Ebenso Dank an Henriette Strohal, die ihm ein wenig Manieren beigebracht hat. Und schließlich Ulla Mersmeyer für den tollen Regenmantel. Für meine beiden Ermittler zu Hause, die ihre Nase in alle möglichen Dinge stecken. AH

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Neue Rechtschreibung© 2015 by Obelisk Verlag, Innsbruck – WienCover: Ulla MersmeyerAlle Rechte vorbehaltenDruck und Bindung: Druckerei Theiss, A-9431 St. StefanISBN 978-3-85197-805-6e-Book ISBN 978-3-85197-815-5

www.obelisk-verlag.at

Andreas Hartmann

AUF DIEHARTETOUR

Cover und Vignettenvon Ulla Mersmeyer

Inhalt

1. Gestatten …!

2. Ein schweres Erbe

3. Prominenter Besuch

4. Schon gehört?

5. Mit dem Rücken zur Wand

6. Im Hexenkessel

7. Peinlich, peinlich

8. Hunde aus der Hasenperspektive

9. Ein goldenes Angebot

10. Bonsai!

11. In den Händen von Sklavenhändlern

12. Wie bitte?!

13. Marios Pizza-Shuttle

14. Spiel, Satz und Mist!

15. Die Tüpfelchen auf dem Ü

16. Ihr Einsatz, Herr Kreuther

17. Was sagt Dole Kreuther dazu?

18. Mach jetzt keinen Fehler, Dole!

19. Der richtige Riecher

20. Ein Streichholz und ein Meerschweinchen

21. Möhre-Hase-Luchs

1Gestatten …!

Gestatten: Dole Kreuther – Privatdetektiv, Ermittler, Schnüffler. Klar, dass Dole nicht mein richtiger Vorname ist. Eigentlich müsste es heißen: Friedolin von Kreuther. Jawohl: „von“. Aber mit so einem Namen kann man unmöglich als Detektiv arbeiten. Also weg mit dem „von“ und den Friedolin mit ein bisschen Fantasie ins Englische. Klingt toll, oder?

Ich muss da immer an Humphrey Bogart denken. „Ich seh’ dir in die Augen, Kleines.“ Großartig! Außerdem war Bogart nicht viel größer als ich. Weiß nur nicht jeder. Weil er beim Dreh nämlich Schuhe mit hohen Absätzen trug. Das mache ich nicht. Ich stehe zu meiner Größe.

Aber auf einen Regenmantel lege ich schon wert. Auch wenn es verdammt schwer war, einen zu finden, der elegant über meinen Hasenschwanz fällt. Doch was wäre ein Privatdetektiv ohne Regenmantel? Ich weiß Bescheid, ich hab’ mir all die Detektivklassiker im Kino angesehen. Nur einen Hut trage ich nicht. Hüte klemmen mir die Löffel ab – das tut echt weh.

Übrigens bin ich auf einem der besten Äcker vor der Stadt groß geworden. Wir von Kreuthers hatten vierzehn Diensthasen. Dreizehn hätten es auch getan, aber meine Mutter, Agatha von Kreuther, war sehr abergläubisch. Dreizehn durften es nicht sein, zwölf waren ihr zu wenig, dann also vierzehn.

Warum ich das süße Luxusleben aufgegeben habe? Ganz einfach: Ich langweilte mich zu Tode! Und ständig fummelten zwei oder drei Diensthasen an mir herum, weil die Krawatte schief saß oder was weiß ich. Das war nichts für Dole Kreuther! Dass ich ein wenig aus der Art schlug, kündigte schon die Farbe meines Fells an: Es ist braun, wie das meines Urgroßvaters mütterlicherseits. Ansonsten ist das Fell derer von Kreuther tiefschwarz.

Ich verabschiedete mich also von all dem feinen Getue und zog in die Großstadt. Mein Vater rief mir zum Abschied nach: „In spätestens sechs Monaten stehst du wieder vor unserer Tür, weil du Geld brauchst!“ Na, das wollen wir erst mal sehen! Wie Frank Sinatra so schön singt: „Wenn ich es dort zu was bringe, schaffe ich es überall. New York, New York.“

Okay, okay: Ich lebe nicht in New York. Aber in die Stadt ziehen, deren Versprechen sich wie Wolkenkratzer hinter unserem Acker auftürmten, mein Leben selbst in die Hand nehmen, auf eigenen Hinterläufen stehen, mir ein wenig Wind um die Nase wehen lassen – welcher junge Hase träumt nicht davon?

Dass mir der Wind so eiskalt und mitten ins Gesicht blasen würde, hatte ich allerdings nicht erwartet. Ich bekam ewig keine Aufträge: Die Menschen vertrauen sich nicht gerne einem Hasen an, schon gar nicht in Angelegenheiten, die ein wenig heikel sind. Die man in aller Stille erledigt wissen will. So was trauen sie einem Hasen nicht zu. Dabei ist Diskretion mein zweiter Vorname!

Nun stand ich kurz vor der Pleite und hatte vor ein paar Wochen sogar meine Wohnung gekündigt, um die Miete zu sparen. Zurzeit schlief ich in meinem Büro. Na, selbst die ganz großen Schnüffler brauchen ab und zu etwas Glück, und endlich schien meine Pechsträhne ein Ende zu haben: Ich wurde mit einer Observierung beauftragt – beobachten und Beweismaterial sammeln.

Draußen dämmerte es, und ich schlüpfte in meinen Regenmantel. An die Arbeit, Dole!

2Ein schweres Erbe

Für mich als Feldhase die leichteste Übung: ruhig in Deckung bleiben und abwarten. Aus meinem Versteck heraus beobachtete ich den Hühnerhof, der von staubigen Straßen eng umschlungen da lag, wie eine Beutelratte im Würgegriff einer grauen Python.

Das Industriegebiet kurz vor der Stadt: graue Fabriken, graue Kiesberge, graue Lkws. Ich schob den Ärmel meines Regenmantels hoch und stellte erleichtert fest, dass das Grau nicht ansteckend und mein Fell immer noch braun war.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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