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Dies ist die zauberhafte Geschichte eines kleinen Schäfchens mit großem Herzen namens Börgi. Börgi bekommt oft von seiner Oma Mäh Geschichten über die Berge erzählt. So kommt es, dass Börgi selbst ins Gebirge reisen möchte, um mit eigenen Augen zu sehen, wovon Oma Mäh erzählt. Börgi nimmt all seinen Mut zusammen und unternimmt zunächst alleine seine erste Reise. Die drei aufeinander aufbauenden Geschichten handeln von Mut in sich selbst, bedingungsloser Liebe, Freundschaft, Tapferkeit sowie der Vermittlung von Freude und Wissen am Entdecken der schützenswerten Naturlandschaft der Berge.
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Seitenzahl: 32
Veröffentlichungsjahr: 2021
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Börgi, das Reiseschaf
Christina Hehlgans
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Personen und Handlungen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind zufällig und nicht beabsichtigt.
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© 2021 – Papierfresserchens MTM-Verlag GbR
Mühlstr. 10, 88085 Langenargen
Alle Rechte vorbehalten. Taschenbuchauflage erschienen 2021.
Herstellung und Lektorat: CAT creativ - cat-creativ.at
Fotos: © Christina Hehlgans
ISBN: 978-3-96074-504-4 - Taschenbuch
ISBN: 978-3-96074-505-1 - E-Book
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Die Geschichte von Börgi, dem Reiseschäfchen
Börgi, der Gipfelstürmer
Börgi und Flöcki - zwei Freunde auf Reisen
Die Autorin
Buchtipp
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Es war einmal ein kleines Schäfchen namens Börgi. Es verliebte sich in die Berge und die Schönheit dieser Naturlandschaft.
Die Liebe zum Gebirge verdankte Börgi seiner Oma Mäh. Sie hatte ihm oft von den Bergen erzählt, zum Beispiel darüber, wie lecker das saftige Gras auf den Almwiesen schmeckt. Wie gut es ist, wenn ein Schaf den ganzen Sommer über draußen sein darf. Wie herrlich es ist, ganz frei auf den Bergwiesen herumzulaufen. Und sie hatte auch davon berichtet, dass die Schafe sich durch die Herdenschutzhunde sicher und wohlbehütet fühlen.
Börgi hatte noch nie einen Herdenschutzhund gesehen, aber seine Oma Mäh erzählte ihm, dass diese Hunde meist ein weißes Fell hätten und ganz lieb zu den Schafen seien. Die Herdenschutzhunde beschützen die Schafe, deshalb auch ihr Name.
Oma Mäh erzählte Börgi immer wieder, wie wunderschön es in den Bergen ist. Sie schwärmte von der Aussicht von den Gipfeln der Berge und fand das alles einfach überwältigend. Sie sagte, dass das Wasser der Bergseen tiefblau und türkisfarben schimmern würde und sich manchmal die Berge darin spiegeln würden. Und sie erzählte Börgi, dass die Menschen in den Bergen sehr freundlich seien und die Schafe gut behandeln würden.
So kam es, dass Börgi selbst herausfinden wollte, ob es in den Bergen wirklich so schön war, wie Oma Mäh ihm erzählt hatte.
Also beschloss Börgi eines Tages, ganz mutig zu sein. Er begann, seinen Rucksack zu packen – er wollte selbst in die Berge reisen, um diese Landschaft mit seinen eigenen Augen zu betrachten. Börgi hatte ein wenig Angst vor der Reise. Denn er war das kleinste Schäfchen in seiner Herde. Kurz vor seiner Abreise lachten ihn seine Herdenfreunde aus und sagten ihm, dass so ein kleines Schaf die lange und schwierige Reise nicht alleine schaffen würde.
Da wurde Börgi sehr traurig. Er wusste, dass er das kleinste Schaf in seiner Herde war, aber sein Mut war riesengroß und er hatte einen starken Willen. Oma Mäh sah, dass Börgi traurig war. „Börgi, glaube an dich selbst, du schaffst das. Hab Vertrauen, viel Liebe in deinem Herzen, so wirst du immer Hilfe bekommen, wenn du sie brauchst.“
Die Worte von Oma Mäh berührten Börgis gutes Herz, sodass eine Träne über seine Nase kullerte. Er umarmte seine Oma Mäh, die er sehr lieb hatte. Dann machte er sich mit viel Mut, Vertrauen und Liebe im Herzen auf den Weg in die Welt Berge.
Börgi meisterte die lange Reise gut. Dann sah er sie, die Berge ... die Sonne schien ihm direkt ins Gesicht. Als er das riesengroße Gebirge erblickte, wurde ihm ganz warm um sein kleines Schäfchenherz. Mit Liebe im Herzen dachte er an seine Oma Mäh und freute sich an allem, was er sah.
Bald traf Börgi sehr freundliche Menschen, die ihm anboten, auf ihrem Bauernhof im Stall zu übernachten. Börgi nahm die Einladung gerne an und so machte er es sich bald darauf im Heu und im Stroh gemütlich, um sich nach der langen Reise zu erholen. Es dauerte nur ein paar Minuten, dann schlief Börgi ein.
