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Ein neuer Zugang zum Channeln Das Wort 'Channeling' ist seit vielen Jahren im Sprachgebrauch. Für Claire Avalon ist Channeling wesentlich mehr als nur die Anrufung eines Geistwesens, es ist für sie wie 'ein Folgen der Eingebung des Augenblicks'. In diesem Buch erklärt die Autorin anschaulich und für jeden verständlich was Channeling ist, wie es funktioniert und warum und wie jeder Mensch Zugang zur geistigen Welt erlangen kann. Jeder Mensch hat eine Verbindung in die geistige Ebene, er muss deshalb die Kommunikation mit ihr nicht erlernen – er muss vielmehr lernen, mental loszulassen. Claire Avalon geleitet uns mithilfe der Aufgestiegenen Meister der Weißen Bruderschaft und der Lenker der zwölf Strahlen zu unserem ganz eigenen Zugang zur geistigen Welt. Ein Buch, das mit sehr vielen falschen Meinungen aufräumt und gleichzeitig eine wunderbare Einführung in die praktische Kontaktaufnahme mit den Geistwesen darstellt.
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Seitenzahl: 148
Veröffentlichungsjahr: 2018
Des Menschen Wille
war seine Inkarnation
und jeder ist seines Karmas Schmied
Alle Rechte vorbehalten.
Außer zum Zwecke kurzer Zitate für Buchrezensionen darf kein Teil dieses Buches ohne schriftliche Genehmigung durch den Verlag nachproduziert, als Daten gespeichert oder in irgendeiner Form oder durch irgendein anderes Medium verwendet bzw. in einer anderen Form der Bindung oder mit einem anderen Titelblatt als dem der Erstveröffentlichung in Umlauf gebracht werden. Auch Wiederverkäufern darf es nicht zu anderen Bedingungen als diesen weitergegeben werden.
Copyright © 2014 der deutschen Ausgabe: Verlag »Die Silberschnur« GmbH
ISBN: 978-3-89845-954-9
1. Auflage 2018
Gestaltung & Satz: XPresentation, Güllesheim
Lektorat: Julia Kunze, M.A. Philosophie
Illustration El Morya: Getrude Pfeil
Coverillustration: Christine Schmidt
Umschlaggestaltung: XPresentation, Güllesheim; unter Verwendung eines Motivs von
© Atropat, www.istockphoto.com
Verlag »Die Silberschnur« GmbH · Steinstr. 1 · 56593 Güllesheim
www.silberschnur.de · E-Mail: [email protected]
Inhalt
Vorwort der Autorin
Was bedeutet das Wort Channeling im heutigen Sprachgebrauch für die Menschen?
Die Wege der geistigen Kommunikation
Das spirituelle Gehirn
Der Einstieg: Die Meditation
Das geistige Pendeln
Das intuitive Schreiben
Die mediale Arbeit im Dienst der Menschen als Botschafter zwischen Geist und Materie
Ein Einblick in meine Arbeit als Medium der Großen Weißen Bruderschaft
Wie wichtig ist das Karma?
Das Erkennen der Gegenwart und das Umsetzen des Alten im Heute
Die Kommunikation mit der geistigen Ebene
Wie gehen wir mit neu gewonnenen Erkenntnissen um?
Die zwölf göttlichen Strahlen und ihre Lenker
1. Strahl: Lenker oder Chohan: EL MORYA
Worte des Meisters El Morya
Meditation zum blauen Strahl
2. Strahl: Lenker oder Chohan: Konfuzius
Worte des Meisters Konfuzius
Meditation zum goldgelben Strahl
3. Strahl: Lenkerin oder Chohan: Lady Rowena
Worte der Meisterin Rowena
Meditation zum rosa Strahl
4. Strahl: Lenker oder Chohan: Serapis Bey
Worte des Meisters Serapis Bey
Meditation zum weißen Strahl
5. Strahl: Lenker oder Chohan: Hilarion
Worte des Meisters Hilarion
Meditation zum grünen Strahl
6. Strahl: Lenkerin oder Chohan: Lady Nada
Worte der Meisterin Nada
Meditation zum roten Strahl
7. Strahl: Lenker oder Chohan: Saint Germain
Worte des Meisters Saint Germain
Meditation zum violetten Strahl
8. Strahl: Lenker oder Chohan: Maha Chohan
Worte des Maha Chohan
Meditation zum aquamarinfarbenen Strahl
9. Strahl: Lenker oder Chohan: Jesus
Worte des Weltenlehrers Jesus
Meditation zum magentafarbenen Strahl
10. Strahl: Lenker oder Chohan: Kuthumi
Worte des Weltenlehrers Kuthumi
Meditation zum goldenen Strahl
11. Strahl: Lenker oder Chohan: Maitreya
Worte von Maitreya
Meditation zum pfirsichfarbenen Strahl
12. Strahl: Lenker oder Chohan: Sanat Kumara
Worte von Sanat Kumara, dem Alten der Tage
Meditation zum opalfarbenen Strahl
Über die Autorin
El Morya
Vorwort der Autorin
Liebe Leser/innen,
seit vielen Jahren ist es meine Aufgabe, als Medium der Großen Weißen Bruderschaft dafür zu sorgen, dass die Menschen, die zu mir kommen, in die Verbindung mit ihrer geistigen Führung gehen können. Viele Aspekte werden dabei beleuchtet, wir brauchen dafür auch viel Zeit und Ruhe. Was mir jedoch von Anfang an am Herzen lag ist die Tatsache, dass jeder Mensch und jedes Tier seine eigene Verbindung aufbauen kann und soll. Wir leben in einer sehr unruhigen, aber auch Wachstum fördernden Zeit, die unsere Tage wie im Fluge verstreichen lässt. Oft fragt man sich, wie schnell ein Jahr wieder vergangen ist. Wir müssen ständig Entscheidungen treffen, unsere Welt neu gestalten, wir sind Prozessen und Konflikten ausgesetzt, und so ist es für jeden von uns sehr wichtig, zu wissen, dass wir geführt sind, dass man uns sieht und hört und dass wir uns auf diese geistige Ebene blindlings verlassen können. Allerdings müssen wir dann auch in der Lage sein, sie zu hören, die Impulse aufzunehmen und möglichst sofort umzusetzen.
Das Wort “Channeling” ist seit vielen Jahren im Sprachgebrauch. Ich habe mich aus vielerlei Gründen dazu entschlossen, es nicht mehr für meine Arbeit zu verwenden. Meine direkte Arbeit steht unter dem Motto: “Life schedule management oder Umgang mit dem Lebensplan”. Wir haben für unser Leben einen Plan erstellt, und diesem wollen und müssen wir folgen, das heißt, wir müssen uns selbst managen, wollen wir unseren Plan optimal erfüllen. Dafür ist es sinnvoll, in der direkten Verbindung mit unserer geistigen Führung zu arbeiten, und zwar in jedem Moment unseres Daseins. Wir öffnen uns für die Impulse aus dieser Ebene, wir nehmen sie auf und setzen sie um, mehr wird von uns nicht verlangt. Jeder Moment des Lebens ist wichtig, wertvoll, kann unser ganzes Leben verändern. Deshalb sollten wir alle verstehen, dass es fatale Folgen haben kann, wenn man anstehende Entscheidungen, wichtige Schritte und Lösungen auf die lange Bank schiebt, weil man dafür erst ein “Channeling” benötigt. Es ist Mode geworden, ein Medium aufzusuchen, manche sprechen sogar von ihrem Medium wie in alten biblischen Zeiten. Da hatte jeder erfolgreiche Mensch sein Medium, das er auch für alles verantwortlich machen konnte. Diese Zeiten sind vorbei. Wenn es um das pulsierende Leben geht, das Jetzt, den Moment, müssen wir lernen, diesen Moment zu nutzen, den Augenblick als Gelegenheit zu sehen, Eingebungen, Impulsen zu folgen.
Ich versuche Ihnen in diesem Buch zu erklären, warum das so wichtig ist, welche Wege es gibt, “Channeling” anders zu sehen, der Eingebung des Augenblicks zu folgen. Ich stelle Ihnen auch die Aufgestiegenen Meister der Weißen Bruderschaft vor, die nur darauf warten, Sie zu begleiten, nicht zu bevormunden, sondern als Freunde an Ihrer Seite zu stehen. Gerade sie sprechen oft in ihren Texten von der “Präzipitation”. Präzipitieren bedeutet das Schaffen aus der Urmaterie. Ich habe dieses Thema in vielen meiner vorangegangenen Bücher erklärt und bearbeitet. Auch meine Seminare bieten hier eine gute Unterstützung. Wir werden beim Präzipitieren von allen Meistern, Erzengeln, Elohim und den atlantischen Priestern unterstützt. Es ist ein intelligenter Einsatz aller Energien von der Zielsetzung bis zum optimalen Ergebnis. So ist es umso vorteilhafter, wenn wir in der Lage sind, alle Impulse in jedem Augenblick aufzunehmen, und es ist ganz leicht, den Augenblick zu nutzen.
Dennoch bin ich jederzeit bereit, Sie an der Hand zu nehmen, Ihnen den Weg zu öffnen, damit Sie dann alleine weitergehen können. Jeder meiner Klienten darf meine Unterstützung zweimal in seinem Leben in Anspruch nehmen, dann ist er gefordert, zu zeigen, dass er es alleine schafft, und Sie können das auch. Ich durfte viele Menschen loslassen, aber mit Freude und Spannung, wie sie es meistern, und es macht Freude, die Erfolge zu sehen.
In diesem Sinne möchte ich mich an dieser Stelle bei den lieben und wertvollen Menschen von Herzen bedanken, die mir bei der Umsetzung dieses Buches geholfen haben.
Gertrude Pfeil, Tiziana Marino, Christine Schmidt und Julia Kunze sind Menschen, die ihren Weg im Sinne ihrer Lebensaufgabe ganz bewusst gehen, die ich schon viele Jahre kenne, und deren Mitarbeit an diesem Buch für mich sehr wichtig war. Vielen Dank für euer Vertrauen.
Salam Namaste – Claire Avalon
Was bedeutet das Wort Channeling im heutigen Sprachgebrauch für die Menschen?
Unter Channeling verstehen viele die Fähigkeit, mit einem Geistwesen auf spiritueller Ebene zu kommunizieren. Immer wieder wird mir die Frage gestellt, wie man diese Kommunikation in die Wege leiten kann, ohne sich selbst in die Irre zu führen, falschen Energien zu begegnen oder sein Ego ins Spiel zu bringen. Der Mensch strebt nach der Garantie für die Reinheit seines Geistes und dessen Ausdruck. Doch wie drückt sich der Geist aus? Kann er sich überhaupt ausdrücken? Welcher Werkzeuge bedient er sich dafür? Was ist der Geist, und was ist ein Geistwesen? Wie stehen beide miteinander in Verbindung? Viele Menschen sagen, sie sind zum Channeln nicht in der Lage, und sie setzen diese Fähigkeit für sich gar nicht voraus. Das sollten andere für sie übernehmen, Menschen, die dafür geboren sind, deren Aufgabe es ist. Hier fällt es leicht, zwischen Geist und Materie zu unterscheiden. Ein “Kanal”, ein Mensch, den man dafür ausgesucht hat, wandelt für viele Betrachter zwischen den Ebenen hin und her, denn er wurde vermeintlich dafür ausgebildet. Trotzdem möchte man doch gerne, wenn auch unbeobachtet, dieses Terrain betreten, wenn möglich jedoch ohne einschneidende Konsequenzen, denn hier könnte man gleichzeitig in der Materie diverse Fehler begehen. Der Abstand zwischen Mystik und Realität verkleinert sich hier auf ein absolutes Minimum, man könnte sogar behaupten, dass er so minimal wird, dass der Mensch Angst hat, für den Bruchteil einer Sekunde zu denken, denn dieser Gedanke könnte schon eine Fehlinterpretation darstellen. Es ist, als wäre es möglich, einen gerade vernommenen Glockenton in einen Paukenschlag zu verwandeln, obwohl der Ton noch immer im Ohr schwingt. Resultierend aus meiner jahrelangen Erfahrung sage ich: Es gibt keinen “Kanal”. Ein Mensch kann kein Kanal sein, denn dann wäre er ein gerades oder gebogenes Etwas, ein existierendes Wesen, das nur dazustehen und zu warten hat, dass etwas durch es hindurchfließen kann. Das ist ein Kanal, ein Verbindungsstück zwischen zwei Ebenen, das ausharrt und seiner Bestimmung dient. Wir Menschen sind keine Kanäle, sondern hoch empfindsame Wesen, die alle aus der gleichen Quelle stammen, nämlich aus dem Licht. Wenn das Licht unsere Quelle ist, dann sind wir logischerweise existierende Verbindungsstücke zwischen dem Licht und der Materie, in der wir uns jetzt befinden. Allerdings sind wir so wie die Tiere und die Pflanzen mit sehr sensiblen Antennen ausgestattet. Wir haben einen empfindsamen Körper mit all seinen Zellen, Organen und Strukturen, wir fühlen und denken. All das macht unsere Persönlichkeit aus, und wir verfügen über eine Seele, das Höhere Selbst. Unser Kausalkörper, auch Lichtkörper genannt, hat nur positive Erfahrungen aus all unseren Leben gespeichert, alle Talente und Potenziale, ebenso die Energie aller kosmischen Strahlen. Durch diese kosmischen Strahlen sind wir mit unserer Urquelle, dem Licht, ständig verbunden. Es ist, als wären wir ständig über zwölf verschiedene Energiekabel mit dem göttlichen Schöpferlicht in Kontakt. Diese Kabel, auch Lichtstrahlen genannt, werden durch die Aufgestiegenen Meister der Großen Weißen Bruderschaft, die Weltenlehrer, Erzengel und die atlantischen Priester mit den reinsten Impulsen und Energien versorgt.
Unser physischer, emotionaler und mentaler Körper ist für uns Menschen jederzeit wahrnehmbar. Hier können wir ungestört Einfluss nehmen und unsere eigene Wahrnehmung prüfen. Wir wissen, dass wir über etwas nachdenken, dass wir ein Gefühl haben, und dass unser Körper reagiert, indem wir zum Beispiel Kälte oder Wärme spüren, uns unwohl oder leistungsfähig fühlen. Das ist die Materie, in der wir Dinge in Frage stellen können, weil wir es begründen können. Wir glauben bestimmte Aussagen nicht, wir wehren uns gegen Emotionen wie Neid und Eifersucht, und wir nehmen Gefühle wie Liebe und Vergebung gerne an. All das können wir diskutieren, verwerfen, neu aufrollen oder einfach in die Vergangenheit oder unbearbeitet in die Zukunft schieben. Das ist unser Recht, denn dafür sind wir Menschen. Tiere sind viel instinktiver, denn sie vertrauen mehr auf ihre feinen Antennen. Sie haben gelernt, sich in Acht zu nehmen und zu verteidigen, wenn eine Gefahr auf sie zukommt. Dafür gehen sie nicht immer in die Offensive, sie diskutieren nicht, sondern sie ziehen sich zurück oder akzeptieren ihre momentane Handlungsunfähigkeit. Wir Menschen setzen den Intellekt ein und wollen nicht einfach aufgeben, weil wir Rechte erkennen, Vernunft ins Spiel bringen und zu viel denken. Wenn ich manchmal meine Katzen beobachte, spüre ich, dass sie denken und sehr schlau sind, aber sie versuchen nie, mich zu überzeugen. Das haben sie gar nicht nötig, denn sie “wissen”, dass ich sie irgendwann verstehe, wann auch immer. Ich spreche auch mit ihnen, und ich habe gelernt, ihren Blick zu verstehen, ihre Gesten und ihr wohlwollendes Verständnis für mich. Tiere sehen dem Menschen vieles nach, weil sie irgendwie spüren, dass wir alle in der Materie zu viel denken. Und wie heißt es so schön: Zuviel denken stört den inneren Frieden.
Nur, all das erscheint dem Menschen nicht logisch, da man uns zum Denken erzogen hat. Wie viele dachten schon als kleines Kind: In dieser Familie muss ich irgendwie falsch sein, denn niemand “versteht” mich. Das Verstehen basiert auf unserer Sprache, dem Ausdruck und der intelligenten Aufnahme unserer Kommunikation. Auch mir erging es ähnlich. Ich habe mich als Kind viel zurückgezogen und mit mir selbst beschäftigt, wenn ich spürte, dass mich niemand verstand. Ich habe meine Familie nicht angezweifelt, aber ich spürte, es gibt eine andere Ebene, auf der man mich besser versteht. Ich fühlte sogar, dass es etwas Menschliches geben musste, etwas, das ich nicht sah, das mich aber besser kannte als meine Eltern und auch besser verstehen musste. Trotzdem sah ich nur mein Umfeld, und so begann ich schon sehr früh, mich “abzuseilen”, indem ich einfach einschlief. Ich katapultierte mich in eine andere Ebene, während ich auf dem Boden saß und spielte. Meine Mutter fuhr mit mir in der Straßenbahn, damit ich nach zwei Kilometern wegdriften und woanders sein konnte. Wenn wir bei den Großeltern zu Besuch waren, musste ich immer Mittagsschlaf halten. In der Wohnküche stand eine Chaiselongue, wie man das bei uns im Saarland nannte, eine Art Sofa mit Nackenrolle, auf dem ich platziert wurde. Die Frauen waren mit ihrer Küchenarbeit beschäftigt, und ich konnte endlich die Augen zumachen und unter ihrem Gemurmel “verreisen”. Aber ich konnte das auch sehr gut durch Krankheiten, indem ich mir Fieberzustände schuf, um mich aus diesem Alltag zu entfernen, der einfach zu anstrengend war. Erst als ich in der Schule war, änderte sich das zunehmend. Da musste ich mich anstrengen und aufmerksam sein. Ich erwähne das alles nur, um bei so manchem Leser ein Gefühl des Wiedererkennens zu erzeugen, denn sicherlich haben es viele ähnlich erlebt. Als Kind sind wir alle in der Lage, uns dem Geistigen sehr schnell und intensiv zu nähern. Im Jugend- und Erwachsenenalter reduziert sich das immer mehr, zumindest bei den meisten Menschen in unserer Kultur. Trotzdem ist ein Kind kein Kanal. Man ist als Kind noch nicht so stark in der Denkstruktur, was nicht heißt, dass Kinder keine Sorgen hätten. Es hat sich noch nicht so vieles angesammelt, was wir rekapitulieren und immer wieder durch- und zerdenken müssen. Wenn wir beginnen zu lernen und zu pauken, wird unser Verstand eingesetzt, denn wir sind dann in der Materie richtig angekommen. Je nach Energiestruktur und karmischen Gegebenheiten unseres Mentalkörpers werden wir sehr analytisch, idealistisch, erfolgsbetont, kreativ, lehrend, berechnend oder ordnend, aber die kindliche Leichtigkeit und Offenheit für Impulse und sagen wir ruhig auch märchenhafte Ideen oder Illusionen vergeht. Ein Kind ist ohne weiteres davon überzeugt, dass ein Engel mit ihm über die Straße geht, um es zu beschützen. Es hat Träume und Wünsche, die durchaus realistisch sind, aber von Erwachsenen oftmals nur belächelt werden. Vielleicht sollte man sich daran manchmal ein Beispiel nehmen und mit auf die Reise gehen.
Wir sehen also, ob Mensch oder Tier, ob Kind oder Erwachsener, wir haben unsere Verbindung in die geistige Ebene. Deshalb müssen wir diese Art von Kommunikation nicht erlernen, und es ist auch nicht erlernbar. Wir sind dazu erzogen, alles, was in unserem Verstand ankommt und dann sinnvoll ausgeführt wird, erlernen zu müssen. Manchmal drängt sich der Gedanke auf, Channeln, wir nennen es jetzt so, besteht aus Theorie und Praxis und kommt dem Erwerb des Führerscheins sehr nahe, das ist für mich der beste Vergleich. Man wird sogar von Lehrern “eingechannelt”. Es liegt mir grundsätzlich nicht, Menschen, die sicherlich alle nur das Beste wollen, anzuzweifeln oder ihre Arbeit in Frage zu stellen, aber ich bitte wirklich darum, etwas realistischer zu sein. Wir werden auch nicht ausgesucht für diese Arbeit, wenn es denn in Arbeit ausarten soll. Für mich ist die Kommunikation mit der geistigen Ebene ein Geschenk, etwas, das uns bereichert, auch wenn es sehr anstrengend sein kann. Dennoch, man kann es nicht im herkömmlichen Sinne erlernen. Es ist nicht tragisch, diese Erkenntnis zu erlangen, da wir nur verstehen dürfen, dass unser mentaler Körper so ausgerichtet ist, dass er sich für alles eine Berechtigung erarbeiten muss. So sind wir erzogen, speziell in unserer Kultur. Zertifikate, Diplome, bestandene Prüfungen und die Genehmigung durch die Obrigkeit gestatten uns, ein angesehener Teil der Gesellschaft zu sein. Was aber, wenn bestimmte kommunikative Wege an unserem mentalen Körper, sprich Verstand, vorbeigehen? Meine geistige Führung hat es mir vor langer Zeit so erklärt:
Unser menschliches Gehirn ist für die geistige Ebene von je her unbrauchbar. Es ist ein wichtiger Teil der Materie, nämlich, um zu denken und uns am intelligenten Leben zu erhalten. Nun stelle man sich vor, zwischen beiden Gehirnhälften befindet sich ein Korridor, der keinerlei Türen nach rechts und links besitzt. Lediglich an beiden Enden kann Energie ein- und austreten. Energie aus der geistigen Ebene fließt in den Korridor hinein, durchquert ihn im Bereich des Gehirns und verlässt das Gehirn durch das Halschakra. Zur vollendeten Form kommen wir später. Aufgrund der Tatsache, dass die Energie ungestört und ungefärbt durch diesen Korridor fließen kann, ist die Verbindung zur geistigen Ebene rein und absolut geschützt. Beim Heilen ist es ähnlich, die Energie fließt durch die linke Hand ins Herzchakra, durchquert es und wird ungefiltert über die rechte Hand wieder abgegeben. Hier erklärt sich auch die Existenz des Geistes, denn der Geist ist die eigentliche Ebene der Kommunikation mit der geistigen Ebene, und wir wissen: Gleich und gleich gesellt sich gerne. Die Ebenen müssen sozusagen zusammenpassen. Der Geist ist losgelöst von der Materie, er ist im Geistigen, also kann er auch mit dem Geistigen sofort in Beziehung treten. Deshalb sage ich, weder der Geist noch die Seele können erkranken, da sich beide Bereiche unserer Existenz im Licht, respektive auf der geistigen Ebene befinden. Erkranken kann nur unser Ego auf allen Ebenen, mental, emotional und physisch. Beginnen jedoch die Medizin und die Psychologie das zu verstehen, müssen sie, um die Ursachen zu finden, Karma akzeptieren und auflösen helfen. Das nur nochmals am Rande zum besseren Verständnis.
Jede Form der Energiearbeit setzt natürlich vieles voraus, aber das ist nun reichlich bekannt. Nun stellt sich aber nach wie vor die Frage, wer in der Materie uns das alles beibringen soll, geschweige denn, wer uns prüfen und diese “Arbeit” genehmigen soll.
