Das Leben und seine Schattenseiten - Mona Winterscheidt - E-Book

Das Leben und seine Schattenseiten E-Book

Mona Winterscheidt

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Beschreibung

Emma ist ein 16 jähriges Mädchen und im Gegensatz zu ihrer Schwester, eher unbeliebt und unsportlich. Ihr bester Freund Billy, steht ihr immer mit rat und Tat zur Seite. Sie fühlte sich immer unvollständig und ein Schicksalsschlag veränderte plötzlich ihr Leben.

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Seitenzahl: 66

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Mona Winterscheidt

Das Leben und seine Schattenseiten

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

1

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4

5

6

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Impressum neobooks

1

,, Montag, natürlich was sonst und dann auch noch Mathe!“ dachte sich Emma, als sie aus dem schwarzen Benz ihres Vaters stieg.

Ihrer großen Schwester Candace wurde die Türe von einem gutaussehenden, muskulösen Jungen geöffnet, den sie mit einem Kuss auf die Wange begrüßte.

,, Jimmy..!“ dachte Emma verträumt. Sie sah sich wie sie an dem Arm ihres Vaters zum Altar schritt, wo er auf sie wartete. Eine tiefe Jungenstimme riss sie aus ihren Gedanken.

,, Billy!“ rief sie und rannte ihrem besten Freund in die offenen Arme.

,, Oh Emma du bist ja so erbärmlich!“ lachte ihre Schwester die gerade mit ihrer besten Freundin an ihnen vorbei ging.

Emma neigte den Kopf.

,, Ach Emma, mach dir doch nichts draus.“ versuchte Billy seine beste Freundin aufzumuntern und legte seinen Arm um ihre Schulter.

,, Nein Billy, sie hat Recht!“ sagte sie traurig. ,, Ich bin erbärmlich!“

Der Satz ihrer großen Schwester beschäftigte sie sehr. Wie konnte es gehen, dass man sie nur als die Streberin mit der riesigen Brille und der fetten Zahnspange kannte und ihre Schwester das beliebteste und hübscheste Mädchen der gesamten Schule war?!

Am Abend saß Emma mit ihren Eltern und Candace am Esstisch.

Das was ihre Schwester am Morgen zu ihr gesagt hatte, lag ihr immer noch schwer im Magen.

,, Liebling willst du nichts essen?“ fragte ihre Mutter.

Emma stand wortlos auf und ging in ihr Zimmer. ,, Schätzchen?“ rief ihre Mutter ihr nach.

Candace schaute verlegen auf ihren Teller. Sie hatte gehört was Emma nach ihrem Spruch in der Schule zu Billy gesagt hatte und das sie eben in ihrem Zimmer geweint hatte.

Ihr tropfte eine Träne aus dem Auge direkt auf ihren Teller.

,, Candace Schatz ist alles in Ordnung?“ fragte ihr Vater als er die Träne gesehen hatte.

Sie stand wortlos auf und lief die Treppe hinauf. Vor dem Zimmer ihrer Schwester blieb sie stehen und lauschte.

,, Ach Billy... Ich glaube echt, dass ich in der falschen Familie bin. Oder das sich Candace eine andere Schwester wünscht..!“ sagte Emma mit einer zittrigen Stimme, während sie mit Billy telefonierte.

Candace hörte an ihrer Stimme, dass ihre kleine Schwester wieder weinte.

Sie klopfte mit Tränen in den Augen an die Türe. ,, Emma?... Darf ich rein kommen?“ fragte sie und öffnete die Türe.

Emma legte auf und wischte sich die Tränen weg.

Candace setzte sich neben Emma aufs Bett und nahm ihre kleine Schwester in den Arm.

Sie fingen beide an zu weinen und Candace sagte: ,, Ich bin froh, dass du meine kleine Schwester bist und ich wünsche mir keine andere Schwester! Ich liebe dich, ok? Und es tut mir leid was ich heute Morgen gesagt habe.“

Lange saßen sie so noch auf Emmas Bett.

Am nächsten Morgen wurden die beiden Mädchen von ihrem Vater zur Schule gefahren.

Emma sah schon von weitem, dass Jimmy vor der Schule auf Candace wartete.

,, Daddy, lässt du uns hier raus?“ fragte Candace.

Sie stiegen aus und gingen den Rest des Weges zusammen.

,, Candy?“ frage Emma vorsichtig.

,, Ja Emma?“ antwortete sie.,, Bist du in Jimmy verliebt?“ fragte Emma.

Candace wusste warum Emma sie das fragte. Sie hatte ihr offenes Tagebuch gelesen.

Emma war sehr in Jimmy verliebt und deshalb sagte sie entschlossen : ,, NEIN!!“

,, Hey Süße „rief Jimmy ,, Ach komm Jimmy spar es dir!“ rief Candace zurück.

,, Hä Candace?! Was sollte das denn?!“ fragte Emma ihre große Schwester.

,, Ach der geht mir schon die ganze Zeit auf die Nerven.“ antwortete Candace.

Sie gingen die Stufen hinauf und trennten sich dann, um in ihren Unterricht zu gehen.

Emma setzte sich an ihren Platz. Doch irgendetwas stimmte nicht mit ihr.

Billy der sich kurz darauf neben sie setzte merkte das und fragte: „Hey Emma, alles in Ordnung?!“

,, Ich weiß nicht mir geht’s grade nicht so gut!“ antwortete sie, doch da war es schon zu spät. Ihr wurde schwindelig und sie fiel bewusstlos von ihrem Stuhl. Billy lief zu Candace,, Candace komm schnell, Emma ist ohnmächtig!“ rief Billy in die Klasse von Candace. Candace kam sofort angelaufen. Sie rief ihren Vater an. Als sie in der Klasse ankamen, saß Emma auf dem Boden und war kreidebleich.

2

Ihr Vater kam wenige Minuten später und brachte sie nach Hause.

Ihre Mutter war sehr besorgt und hatte ihr schon eine Suppe gemacht, da sie glaubte, dass es davon kommen könnte, dass sie gestern Abend und heute Morgen nichts gegessen hatte.

Doch Emma legte sich nur auf die Couch und hatte keinen Hunger.

,, Schatz du musst was essen! Sonst wird dir wieder schwindelig!“

,,Ich habe aber keinen Hunger, Mama.“ sagte Emma.

Ihre Mutter stellte die Suppe wieder auf den Herd.

Sie holte sich ein Buch und setzte sich auf den Sessel.

Als sie wieder kam, war Emma eingeschlafen.

Ihr Vater hob sie hoch und trug sie in ihr Zimmer.

Als sie aufwachte war es 14 Uhr. Ihre Schwester und Billy saßen auf dem Sofa in ihrem Zimmer.

,, Candace, ich glaube sie wacht auf!“ sagte Billy leise.

,, Emma! Geht es dir besser?“ fragte Candace und setzte sich auf ihr Bett.

,, Ja ich glaube schon. Ich hab nur ein bisschen Durst.“ sagte sie .

Billy ging in die Küche und holte ihr einen Kamillentee.

,, Hier!“ sagte Billy und gab ihr den Tee. Er merkte das ihre Hände sehr warm waren und fühlte deshalb, ob sie Fieber hatte.

,, Candace hol mal ein Fieberthermometer!“ sagte Billy.

Candace stand auf und holte ein Thermometer aus dem Bad.

Emma nahm das Thermometer in den Mund und wartete bis es piepste.

,, Äh Emma, du hast 39,7 Fieber!“ sagte Billy erschrocken.

,, Mum! Dad!“ rief Candace.

Ihre Eltern kamen angelaufen.

,, Was ist denn?!“ fragte ihre Mutter die, völlig außer Atem war.

,, Emma hat hohes Fieber!“ sagte Candace.

Ihre Mutter holte Fiebersaft aus der Küche und gab ihn Emma.

,, Candace, dein Dad und ich müssen für 1 Woche weg. Würdest du auf Emma aufpassen bis sie wieder gesund ist?!“ fragte ihre Mutter.

Emmas und Candace Eltern, Grace und David King, hatten ihre eigene Firma und mussten öfter für 1-2 Wochen weg.

,, Ja klar, mache ich!“ sagte Candace.

,, Und kei...“ wollte ihr Vater sagten.

,, Und keine Partys und Jungs außer Billy, bis wir wieder da sind!“ beendete Emma den Satz ihres Vaters mit schwacher Stimme.

,, Genau mein Schatz! Wenn etwas ist, geht bitte zu eurer Oma nach nebenan!“ sagte ihre Mutter.

,, Okay Mum.“ sagte Candace.

Ihre Eltern holten ihre Koffer, gaben den beiden noch einen Kuss

und gingen dann zum Auto.

Doch die Haustüre öffnete sich noch einmal.

,, Der Schlüssel!“ riefen Candace, Emma und David gemeinsam und lachten.

Dann ging die Türe zu und ihre Eltern fuhren los.

,,So ihr zwei habt ihr Hunger?!“

,, Ja also ich schon! Was ist mit dir Emma?“ fragte Billy.

,, Ich weiß nicht. Also eigentlich nicht, aber ich sollte glaube ich etwas essen.“ antwortete Emma.

,, Okay ich mache uns dann mal was zu essen.“ sagte Candace

und verschwand hinunter in die Küche.

,, Billy gibst du mir mal meine Hose und den Pulli da auf dem Stuhl?!“

fragte Emma und Billy gab ihr die Sachen ,, Dreh dich um!“ sagte Emma.

Billy drehte sich weg und Emma zog sich um.

Gemeinsam gingen sie in die Küche.

Emma setzte sich, während Billy den Tisch deckte.

25 Minuten später waren die Schnitzel mit den Fritten fertig.

,, Meine Damen und Herren! Das Essen ist serviert!“ sagte Candace und stellte das Essen auf den Tisch.

,, Die Küche machst du aber noch sauber, oder Candy?!“ fragten Emma und Billy lachend.

,, Ihr helft mir doch oder?!“ fragte Candace.