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Es waren einmal viele Teddybären, stell dir vor, sie können mit dir sprechen wie Menschen. Sie laufen und trösten dich, wenn du Kummer hast. In den folgenden Geschichten und Märchen haben Mamuschka und Papuschka die Bären zum Leben erweckt. Wird Bettina, ihre Tochter, die Magie erlernen? Es gibt das Haushalts-Bärchen, das Glücks-Bärchen und das Märchen-Bärchen. Sie können zaubern, wenn sie zusammen sind. Fehlt ihnen nur ein Bruder, bleiben sie stumm und sitzen nur da. Ein Honig-Bär, wer ist das? Tine muss zum Zahnarzt und hat große Angst vorm Bohren. Kann das Zahn-Bärchen helfen? Was frisst ein Großer Pandabär, wenn er allein auf der Landstraße unterwegs sein muss, und es gibt keinen Bambus? Brüderchen, ein großer Grizzlybär, hat Angst im Dunkeln. Ob Tröste-Bärchen Rat weiß? Von seinen Wanderungen hat das Märchen-Bärchen nicht nur ein neues Lied, sondern auch Hans aus Hessen und Opa-Bär aus Bayern mit nach Halle an der Saale gebracht. Bleibt die Frage: Was ist Glück? Das Glücks-Bärchen fragt jeden Bären, und alle reden durcheinander. Da muss Papuschka eingreifen.
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Seitenzahl: 58
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Es waren einmal viele Teddybären, …
Die Familie wird größer
Im Geschäft
Auf dem Weg
Was der Bär kann
Ist der Bär in Gefahr?
Mamuschka wundert sich
Der Bär in Sorge
Drillinge
Papuschka staunt
Familienglück
Die Mär vom Honig-Bär
Das Zahn-Bärchen
In der Straßenbahn
Bei Oma Fanni
Die Enkelin hat Fragen
Über Sprache
Beim Zahnarzt
Wie Zahn-Bärchen zu Tine kommt
Die Behandlung
Wo kommt das Loch her?
Wieder zu Hause
Geschichten von früher
Wie Eis-Bärchen zu Mamuschka kommt
Bei Schwester Peri
Die Operation
Am nächsten Tag...
Tanz-Bärchens Rettung
Mamuschka im Supermarkt
Wieder daheim
Tanz-Bärchens Leidensweg
Heilung
Wie Brüderchen seinen Schutzengel sucht
Von der Angst im Dunkeln
Unterwegs im Zauberland
Wieder zu Hause
Tröste-Bärchens Ruhe
Das Märchen-Bärchen geht auf Wanderschaft
Zu Hause
Das Märchen-Bärchen hat Sorgen
Die Lösung
Das Märchen-Bärchen zu Besuch in Hessen
Angekommen
Ein neuer Freund
Verstanden werden
Wird Hans mitkommen?
Werden die Eltern Hans verstehen?
Das Märchen-Bärchen und Hans aus Hessen
Eine schreckliche Begegnung
Ankunft in München
Zu Besuch bei den Kindern
Ein Freund in Not
Gibt es Hoffnung?
Die Rückfahrt
Im Zug
Das Märchen vom braven Sohn
Ein Junge wird geboren
Der Auftrag
Große Traurigkeit
Hoffnung
Die Lehre des Alten
Die letzten Worte
Die Geschichte vom Hexenmeister
Tief im Wald
Eine gute Idee
Auf dem Weg
Ankommen im Hexenland
Vom Zauber der Hexe
In der Zwischenzeit im Wald
Kommen die Freunde noch rechtzeitig?
Glücks-Bärchens Sternstunde
Was ist Glück?
Alle wollen reden
Glück für die Eltern
… stell dir vor, sie können mit dir sprechen wie Menschen. Sie laufen und trösten dich, wenn du Kummer hast.
In den folgenden Geschichten und Märchen haben Mamuschka und Papuschka die Bären zum Leben erweckt. Wird Bettina, ihre Tochter, die Magie erlernen?
Es gibt das Haushalts-Bärchen, das Glücks-Bärchen und das Märchen-Bärchen. Sie können zaubern, wenn sie zusammen sind. Fehlt ihnen nur ein Bruder, bleiben sie stumm und sitzen reglos da.
Ein Honig-Bär, wer ist das?
Tine muss zum Zahnarzt und hat große Angst vorm Bohren. Kann das Zahn-Bärchen helfen?
Was frisst ein Großer Pandabär, wenn er allein auf der Landstraße unterwegs sein muss, und es gibt keinen Bambus?
Brüderchen, ein großer Grizzlybär, hat Angst im Dunkeln. Ob Tröste-Bärchen Rat weiß?
Von seinen Wanderungen hat das Märchen-Bärchen nicht nur ein neues Lied, sondern auch Hans aus Hessen und Opa-Bär aus Bayern mit nach Halle an der Saale gebracht.
Bleibt die Frage: Was ist Glück? Das Glücks-Bärchen fragt jeden Bären und alle reden durcheinander. Da muss Papuschka eingreifen.
Die Brüder werden wach. Das Licht im Verkaufsraum geht an. Die Bären sitzen oben im Regal. Jeder von ihnen hofft, heute ein neues Zuhause zu finden. Einer spricht zu den anderen:
„Ich bin ein stattlicher Bär. Braun glänzt mein Fell. Die Ohren kann ich nach hinten klappen. Beine schlenkere ich am liebsten. Ich kann wunderbar treu gucken.“ Sein Bruder neben ihm redet:
„Viele Menschen stehen vor unserem Regal. Manchmal nimmt mich einer raus. Dann pocht mein Herz wie verrückt. Doch die Menschen legen mich mit den Worten zurück: Oh, ist der schön. Leider habe ich keine Kinder.“
Einmal bat ein Mädchen: „Papa, den will ich haben!“ Der Papa nickte, nahm meinen Bruder mit.
Heute bleibt eine Frau vor dem Regal stehen. Einen Bären nach dem anderen nimmt sie heraus. „Ich will den Hübschesten haben“, sagt sie leise. Ein Bär spürt einen Ruck. Ihm wird schwindelig. Dann rückt sie seine dunkelbraune Schleife zurecht.
„Du bist ja ein Wunderschöner“, staunt sie und streichelt sein Fell.
Die Verkäuferin stopft den Teddy in eine Tüte. Die Frau befreit ihn aus der Verpackung. Sie trägt ihn durch die Stadt. „Ist das aufregend. Wir steigen in eine Straßenbahn. Ein Mädchen sieht mich an.“ Der Bär redet, doch kann die Frau ihn nicht verstehen.
„Tante“, fragt das Kind, „darf ich den mal anfassen?“
„Er blinzelt, siehst du?“ „Ob die Frau doch merkt, dass ich sie verstehe?“, brummt der Bär.
Die Mutter zieht das Mädchen weg.
Der Bär sieht den beiden nach.
„Die Mutter ist streng“, sagt die Frau.
‚Ob sie wohl meine Mutter ist?’, denkt der Bär.
Die Frau drückt den Bären sachte an sich: „Ich bin deine Mamuschka.“
Der Bär schlägt die Augen auf. Sonne blendet ihn. Neben ihm liegt schlafend seine neue Mamuschka.
‚Sie weiß nicht, was ich alles kann’, denkt der Bär.
Er steigt leise aus dem Bett. In der Küche sieht er den Berg mit dem schmutzigen Geschirr. Flugs bindet er sich die Küchenschürze um und rückt einen Stuhl heran.
Dann beugt sich das Bärchen weit nach vorn, um den Stöpsel einzustecken.
Doch die Arme sind zu kurz. Einige Sekunden runzelt der Bär die Stirn, so dass ihm das Fell zu Berge steht. Er schlägt sich mit der Tatze ans Bein: „Jetzt weiß ich es!“ Er holt einen Kochlöffel, angelt damit den Stöpsel, so dass er ins Spülbecken fällt. Dann rückt er ihn gerade und tatzt geschickt mit einem Stoß das Ding in die Vertiefung, lässt Wasser einlaufen und stellt den Wasserhahn ab.
Neugierig tapst er weiter ins Bad. Der Bär legt sich auf den weißen, flauschigen Wannenvorleger und schläft ein.
Auf einmal hört er ein lautes Geräusch. Ängstlich springt er in die Wanne und verkriecht sich hinter dem Vorhang. Sein Herz pocht bis zum Hals. Er wispert: „Ob das schon die Mamuschka ist? Der Abwasch! Beinahe hätte ich den vergessen!“ Nun poltert es lauter. Doch der Bär rennt zurück in die Küche, wirft mit Schwung den Abwaschlappen ins Wasser, um das Besteck zu reinigen. Seine Angst steigert sich, als er erneut ein Krachen vernimmt.
Der Bär singt:
„Kommt ein kleiner Teddybär aus dem Spielzeugland daher.
Und sein Fell ist kuschelweich. Alle Kinder rufen gleich:
Bummi, Bummi, Bummi, Bummi - brumm, brumm, brumm.“1
Er spricht gegen seine Angst: „Geschafft! Ich koche Kaffee. Zum Glück hat Mamuschka am Abend die Maschine vorbereitet.“ Der Bär stellt sie an. Dafür braucht er nur den weißen Knopf zu drücken.
Dann schleicht er in den Flur, lauscht an der Wohnungstür.
„Hm, wie duftet es hier? Und der Abwasch ist gemacht!“, staunt Mamuschka.
„Da bist du ja!“ Der Bär rennt ihr entgegen in die Arme. „Nimm mich hoch!“
„Mein liebes Bärchen.“ Mamuschka drückt ihr Gesicht in das weiche Fell und streichelt dem Bären zart den Rücken.
