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Amelie unterrichtete als Lehrerin in der Uriel International School am Tegernsee. Der wahre Grund ihrer Anwesenheit in der Schule lag in der Aufklärung von körperlichen Übergriffen, sexuellem Missbrauch und einem schwarzmagischen Ritual. Während Amelies Ermittlungen in der Schule verschwand ein weiteres Mädchen spurlos. Die unberührte Elisa Sundström hatte in der Nacht ihr Zimmer verlassen, und war nicht mehr zurückgekehrt. Was war geschehen? Amelie hatte mittlerweile herausgefunden, dass die Ereignisse auf dem Schulgelände stattfanden. Sie vermutete, dass die Kollegen in den Fall verstrickt waren. Sie vertiefte ihre Nachforschungen, machte aber einige entscheidende Fehler, die dazu führten, dass sie bedroht und erpresst wurde! Unerwartet erhielt sie Hilfe und die entscheidenden Informationen, die eine überraschende Wendung in den Fall brachten. In einer verregneten Nacht schlich sich Amelie in einen verborgenen Gewölbekeller, der mit Folterutensilien und einem Altar möbliert war. Sie traf auf eine Gestalt, die in einem roten Umhang gekleidet und mit einer Maske vor dem Gesicht bedeckt war. Bevor sie den Unbekannten überführen konnte, wurde sie selbst überwältigt und gefesselt. Kurz darauf stand sie nackt und an einen Balken gefesselt in dem düsteren Raum und wurde zu einem aktiven Part des Rituals der Lust! Lassen Sie sich in die wundervolle Welt des Sex & Crime und atemberaubender Action entführen, voller Hochspannung und unerwarteten Wendungen erzählt. Lernen sie völlig neue sexuelle Verhaltensweisen kennen, erleben sie Dominanz und Unterwerfung, Bestrafung und Lustschmerz, Exhibitionismus und Voyeurismus, aber auch die Sinnlichkeit und den Herzschmerz der ersten großen Liebe. Alle handelnden Personen sind bereits volljährig. Aber Vorsicht! Erotikszenen werden nicht verniedlicht, sondern authentisch dargestellt.
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Seitenzahl: 165
Veröffentlichungsjahr: 2026
Amelie Wild
Das Ritual der Lust
Einsatz der Lehrerin (Teil 2), Spannung & Erotik
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
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Impressum neobooks
Schaumburg Filmstudios
München-Schwabing
Alexander Schaumburg, der aktuell populärste Regisseur des deutschen Films, saß an seinem Schreibtisch und blickte gelangweilt aus dem Fenster.
Er hatte die Nacht durchgearbeitet und brauchte dringend einen starken Kaffee und frische Luft. Also verließ er sein Büro im Münchner Stadtteil Schwabing. Draußen atmete er tief durch. Von frischer Luft konnte zwar keine Rede sein, aber sie war immerhin besser als in seinen Firmenräumen.
Er spazierte durch die Straßen, betrachtete in der Ferne die aufgehende Sonne. Es sollte heute wieder ein heißer Tag in München werden.
„Na, mein Süßer, so allein unterwegs?“
Solche Töne hörte Alexander normalerweise abends oder nachts, aber nicht so früh am Morgen. Eine wenig erfolgreiche Nutte beendete da offenbar gerade ihre nächtliche Schicht.
Alexander drehte den Kopf und schaute sie an: Sie war jung und hübsch, und das bedeutete, sie war noch nicht allzu lange im Geschäft, denn sie sah auf liebliche Weise unverbraucht aus.
„Ein schöner Morgen, nicht wahr?“
„Ja. Sehr schön.“
Das Mädchen gefiel Alexander, und tat ihm gleichzeitig leid. Wahrscheinlich hatte ihr irgendein Nichtsnutz etwas von der großen Liebe erzählt und dann sofort erwähnt, dass er gerade eine vorübergehende Finanzkrise durchmachte. Und dann hatte er sie gebeten, für ihre gemeinsame Zukunft ihren Arsch und ihre Möse zu verkaufen, blablabla, immer die alten Geschichten.
„Würden sie bitte ein hilfloses, schüchternes Mädchen nach Hause bringen?“
Okay, dachte Alexander, diese Masche ist neu. So war ihm noch keine gekommen. Er kombinierte schnell: Sie hatte nicht viel Erfahrung und kam in ihrem neuen Job, den sie nur aus Liebe machte, nicht besonders gut zurecht. Das bedeutete, sie hatte in der Nacht keinen Freier gehabt, und das wiederrum würde ihrem Typen zuhause überhaupt nicht gefallen.
„Keine Zeit!“, antwortete Alexander.
„Sie sehen müde aus“, sagte sie, und begleitete ihren Namen mit einem rhythmischen Wimpernklimpern, wie es die erfahrenen Nutten gar nicht mehr hinkriegen.
„Ich habe die Nacht durchgearbeitet, Mädchen.“
„Ich bin Maja.“
„Alexander.“
„Spendierst du mir wenigstens einen Kaffee?“
Mit einem Augenaufschlag zum Dahinschmelzen fügte sie noch ein mädchenhaftes „Bitte“ hinzu, und da konnte Alexander nicht Nein sagen.
Sie betraten gemeinsam einen Starbucks Kaffeeshop. Alexander spendierte dem Mädchen einen Caramel Macchiato, während er für sich selbst einen doppelten Espresso Macchiato bestellte.
Maja legte ihre Lippen an den Pappbecher und nuckelte daran.
„Heiß!“, sagte sie und lächelte voller Unschuld und Liebreiz.
Ja, dachte Alexander, heiß war genau das richtige Wort. Sie war ein Mädchen, das man unbedingt gegen die böse Welt beschützen wollte. Ein letzter Rest Unschuld in einer Stadt voller Verdorbenheit. Wenn er nicht gerade so viel zu tun gehabt hätte, dann hätte er sie gerettet.
„Kennst du dieses Mädchen?“, fragte Alexander und zeigte dem Mädchen ein Foto auf dem Display seines Handys.
Das Bild zeigte eine blonde, junge Frau, deren seegrünen Augen von innen heraus leuchteten, als würde ein Licht darin brennen.
Maja legte die Stirn in Falten und antwortete: „Das ist Amelie.“
„Hast du sie in den letzten Tagen gesehen?“
„Du bist ein Bulle, hm?“
Majas unschuldiger, warmherziger Blick wurde so eiskalt, dass sogar der Espresso Macchiato in Alexanders Hand abkühlte.
„Nein.“
„Das ist gut. Ich mag die Bullen nicht.“
Das konnte sich Alexander gut vorstellen. Die Münchner Polizei war durch deren hartes Durchgreifen bei Prostitution bekannt.
„Wann hast du Amelie zuletzt gesehen?“
„Schon einige Tage nicht mehr. Sie arbeitet auch nur unregelmäßig“, antwortete Maja.
„Kannst du mir ihre Handy Nummer besorgen?“
„Ich müsste ein paar Anrufe tätigen“, sagte Maja und trat dicht vor Alexander. Dabei fiel ihm auf, dass sie keinen Duft an sich hatte. Nicht einmal den Hauch eines Geruchs. Nichts.
„Dann solltest du das tun.“
„Was springt für mich dabei raus?“, erkundigte sich Maja zwinkernd.
„Ich bezahle dich angemessen!“
„Amelie gefällt dir, hm?“
„Das geht dich nichts an! Wie viel verlangst du?“, erkundigte sich Alexander.
„Lass uns an einem anderen Ort darüber sprechen.“
„Meine Büroräume sind um die Ecke“, sagte Alexander.
„Dann kann ich dort telefonieren, hm?“
Alexander nickte. Sie gingen gemeinsam die Straße entlang, betraten kurz darauf die Firmenräume von Alexander Schaumburg. Er betrat sein Büro und ließ sich hinter seinem Schreibtisch auf einem Stuhl nieder.
„Zigarette?“
Maja hielt ihm ein geöffnetes Päckchen Marlboro entgegen. Die Stimme in Alexanders Kopf sagte ihm, dass er sich das Rauchen abgewöhnt hatte. Aber jetzt und hier tat das Nikotin gut. Alexander nahm dankend an.
„Warum bist du um diese Zeit nicht zuhause, Maja?“
Das Mädchen zuckte die Schultern und schaute verlegen auf die Spitzen ihrer High Heels, die schon bessere Tage gesehen hatten.
„Ich habe in der Nacht zu wenig Geld gemacht“, gab sie kleinlaut zu.
„Und dein Freund wird sauer, wenn du nicht genug Kohle bringst?“
Sie nickte.
„Schlägt er dich?“, erkundigte sich Alexander.
Sie nickte.
Alexander dachte darüber nach, sie nach Hause zu bringen, und ihrem Freund die Meinung zu sagen. Man schlug keine Frauen, und schon gar nicht ein sanftes, zierliches Mädchen wie Maja. Aber er hatte Wichtigeres zu tun, als sich um das verpfuschte Leben der Kleinen zu kümmern.
„Das tut mir leid.“
„Ich brauche noch zweihundert Euro. Das erwartet er von mir. Bezahlst du das für die Handynummer von Amelie?“
„Nein! Was ist mit dir los? So viel Geld ist mir das nicht wert!“
„Du könntest mich zusätzlich ficken! Sex und die Handynummer für zweihundert Euro! Was sagst du dazu?“
„Ich habe zu arbeiten, Maja!“
„Ich kann auch hervorragend blasen!“, flötete sie lasziv.
Alexander wollte gerade etwas erwidern, verstummte jedoch sofort, als er sich zu Maja drehte. Sie hatte ihren Rock wie einen Theatervorhang hochgezogen und saß breitbeinig auf dem Sofa, sodass seine Augen keine andere Wahl hatten, als sich an ihrer Möse festzusaugen. Auf den Umstand, ein Höschen zu tragen, hatte die Kleine verzichtet. Sie trug nur Nylons Strümpfe, die in der Mitte der Oberschenkel endeten, um sich vor der Kühle der Nacht zu schützen.
„Was hältst du von meinem Vorschlag?“, fragte sie mit dem kessen Grinsen einer Lolita, der man am liebsten einen Lutscher oder einen Kaugummi spendieren wollte.
Alexander nickte, drückte die Zigarette im Aschenbecher aus und öffnete die Hose, während er aufstand und zum Sofa hinüberging. Maja lächelte ihn an, als könnte sie es kaum erwarten.
Die Illusion war perfekt. Sie zog die übliche Show ab, die die Nutten zu Schauspielerinnen qualifizierte. Sie gab Alexander den Eindruck, er sei unwiderstehlich und genau der Mann, auf den sie ewig gewartet habe und auf den sie scharf war wie auf keinen zweiten. Nein! Alexander ließ sich auf keine solchen Märchen ein. Er war ein erfahrener Freier, der sich regelmäßig Nutten kaufte, und deren Tricks alle kannte.
Nur Amelie war anders gewesen! Er konnte die wunderschöne blonde junge Frau, die er vor einigen Tagen in den Arsch gefickt hatte, nicht vergessen. Er wollte unbedingt ihre Handynummer!
„Oh! Du hast einen geilen Schwanz!“, gurrte Maja, als sie vor Alexander auf dem Sofa kniete und er seinen harten Kolben in ihrer nassen Möse versenkte. Sie klang fast so, als würde sie es ernst meinen.
Alexander hatte sich in ihr getäuscht, denn so jugendlich unschuldig, wie sie die ganze Zeit getan hatte, war sie nicht. Das war vermutlich ihre Masche, um ältere Männer zu ködern. Tatsächlich fickte sie wie eine von denen, die ihr Leben lang nichts anderes gemacht hatten, als ihren Körper zu verkaufen.
„Oh jaaaa, so geil bin ich schon lange nicht mehr gefickt worden“, keuchte sie und krallte ihre Finger in den Stoff des Sofas.
Alexander waren ihre Worte egal. Er wusste, dass sie nur eine Rolle spielte, um dafür bezahlt zu werden.
„Fick mich doch härter! Ich brauche es!“, stöhnte Maja.
Das ließ sich Alexander nicht zweimal sagen. Er klatschte ihr mit der flachen Hand auf die Arschbacken. Rechts, links, dann nochmals rechts, und weil es so schön war, gleich noch einen Hieb links drauf.
Maja ging dabei ab wie eine Rakete. Bei jedem Schlag stöhnte sie, als hätte sie gerade einen Orgasmus. Das spielte sie so perfekt, dass er es beinahe geglaubt hätte.
„Ja, weiter! Ich habe es verdient, denn ich bin ein sehr ungezogenes Mädchen.“
Alexander nickte. Während sein harter Schwanz ihre süße, enge Möse durchpflügte, klopfte er ihr den Hintern windelweich. Das Seltsame war nur, dass die Gesäßbacken nicht rot und auch nicht heiß wurden – aber welcher Mann dachte beim Ficken über Farbnuancen und Temperaturunterschiede nach?
Er rammelte weiter wie ein wildes Tier, packte ihren Arsch und zog die Backen auseinander, bis er die kleine Rosette sah, die im Rhythmus seiner Stöße und ihres Stöhnens zuckte.
Das kleine Loch gefiel Alexander!
Er besaß schon immer eine Vorliebe für den Arsch einer Frau. Es hatte sich zu einem analen Fetisch entwickelt. Er fühlte sich stärker und mächtiger, wenn er eine Frau in den warmen Darm fickte, die sich ihm dadurch unterwarf. Er stand auf die althergebrachte Rolle: der Mann ist der Herr, das Weib die Dienerin. Das konnte er am besten mit analem Sex ausleben.
Er wusste, dass sie dafür extra kassieren würde, aber das war ihm egal. Er drückte seinen Daumen in ihren After. Sie stöhnte laut und stieß einen kleinen, spitzen Schrei aus.
Sein Finger tauchte ohne nennenswerten Widerstand in ihren Enddarm ein. Er spürte den Daumen durch die dünne Zwischenwand an seinem fickenden Schwanz.
„Oh ja! Mehr! Du fickst so gut!“
Das gleiche Geplapper, das alle Huren von sich gaben, um dem Freier das gute Gefühl zu geben, er sei der Allergrößte. Er sollte sich für den Hengst aller Hengste halten. Nein, Maja war keine Unschuld. Sie hatte die Rolle perfekt drauf.
Vielleicht werde ich noch einmal darauf zurückkommen, überlegte Alexander. Es war immer gut, Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten zu kennen. Womöglich kann die kleine Hure nochmals nützlich werden.
Vier weitere Klapse auf den Arsch, dann einen fünften und noch einen sechsten hinterher. Alexander mochte keine ungeraden Zahlen. Alles musste schön gleichmäßig sein.
Maja stöhnte bei jedem Hieb, als ginge ihr dabei der unbeschreiblichste Orgasmus ab. Dann bohrte er wieder den Daumen in ihren Darm.
„Oh, ja … das ist so geil!“
Alexander machte genau das, was er immer bei Frauen tat. Aber die Stimme in seinem Kopf sagte ihm immer wieder, dass irgendetwas hier nicht stimmte. Es müsste sich anders anfühlen, es müsste anders aussehen …
„Du fickst mich in Grund und Boden!“
Bevor er etwas erwidern konnte, bohrten sich heftige Schmerzen über seinen Nacken in den Hinterkopf und breiteten sich dort aus. Als ihre inneren Scheidenmuskeln seinen Schaft massierten, spürte er nur noch pure Lust.
Der Fick fühlte sich absolut perfekt an!
Der Sex mit Maja war so vollkommen, dass es unheimlich war. Er fickte härter und schneller. Die Muskeln ihrer Möse arbeiteten im Rhythmus seiner Stöße. Das Mädchen ging bei jeder seiner Bewegungen mit, als wären sie ein Tanzpaar, das schon sehr viel Übung miteinander hatte, wenn es über das Parkett glitt.
Er drückte seinen Daumen noch tiefer in ihren Darm. Die Rosette zuckte! Maja stöhnte halb vor Lust und halb vor Schmerz.
„Alexander, bitte, sei mein Daddy!“
„Das bin ich, mein Kind“, raunte er und dachte in dieser Sekunde, dass er alles sagen würde, wenn er weiter diese geile, enge Fotze ficken durfte.
„Dann fick mich härter, Daddy!“
Verdammt, die kleine Hure war gut, dachte Alexander fasziniert, die raubt mir fast den Verstand!
Er konnte kaum glauben, was da passierte. Das musste ein Traum sein. Aber als er in ihrer Möse abspritzte, gab es keinen Zweifel, dass er mitten in der Realität war. Normalerweise wachte man aus seinem Sex Traum wieder auf, sobald der Orgasmus abflaute.
Aber Alexander wachte nicht auf!
Er spritzte seine Eier leer und füllte Maja regelrecht ab, und die Kleine war richtig dankbar dafür, dass er ihr alles gab, was er zu geben hatte.
„Ja, Daddy, das ist ganz warm in mir … und so viel!“
Ihr Stöhnen und Keuchen verrieten, dass es ihr dabei ebenfalls kam. Entweder das oder sie war eine begnadete Schauspielerin, die einen Orgasmus so überzeugend spielen konnte, dass sie es sogar selbst glaubte.
„Oh … jaaaa, Daddy!“
Sie blickte anschließend voller Glückseligkeit zu Alexander auf, dass er ihr den Orgasmus wirklich glaubte. Verdammt, er glaubte ihr sogar, dass es ihr gefallen hatte, von ihm gefickt zu werden.
„Das war ziemlich geil“, hauchte sie, zog ihren Rock wieder herunter, fischte einen Kaugummi aus ihrer Handtasche und steckte ihn sich in den Mund, um fröhlich darauf herumzukauen.
„Also, dass macht dann zweihundert Euro, plus einen Zwanziger für den Finger in meinem Arsch. Das war nicht vereinbart!“
Alexander hätte sie am liebsten geohrfeigt. Nicht, weil sie Geld verlangte. Das war okay, denn das stand ihr zu. Aber das Timing war völlig falsch. Hätte sie nicht wenigstens noch eine Minute warten können, bis sich sein Hormonspiegel wieder beruhigt hatte?
„Zuerst besorgst du mir die Handynummer von Amelie!“, erwiderte Alexander.
„Dann reich mir mal einen Zettel, Süßer.“
Alexander nahm von seinem Schreibtisch einen kleinen Block und einen Kugelschreiber, reichte dem Mädchen beides.
Maja kritzelte eine Handynummer auf das Papier.
„Ich dachte, du musst dafür noch einige Telefonanrufe tätigen?“, erkundigte sich Alexander skeptisch.
„Das war nur ein Vorwand, um in deine Räume zu dürfen. Sonst hätte ich dich nicht zum Ficken verführen können!“, antwortete sie mit einem naiven Augenaufschlag.
Alexander blickte sie zornig an, dann musste er innerlich schmunzelnd. Sie war einfach zu süß, um auf sie böse zu sein. Er hielt ihr die offene Hand entgegen.
„Zuerst 220 Euro, Süßer.“
„Und woher weiß ich, dass es die richtige Handynummer ist?“
„Wenn ich dich betrügen würde, wäre es unser letztes Date, hm? Du würdest mich kein zweites Mal buchen. Mein Geschäft läuft aber durch Wiederholungen und Empfehlungen. Ich bin eine ehrliche Hure, Süßer! Daher habe ich dir auf den Zettel auch meine Handynummer aufgeschrieben. Du kannst mich jederzeit kontaktieren, wenn die Nacht mal wieder zu lang war.“
Alexander musste erneut schmunzeln. Er mochte das Mädchen. Er nahm aus seinem Schreibtisch dreihundert Euro und gab die Scheine der grinsenden Maja in die offene Hand.
„Stimmt so! Ein Bonus für dein geiles Stöhnen!“
„Danke! Du bist echt süß und fickst richtig gut“, sagte Maja und überreichte ihm den Zettel.
Nur der Himmel wusste, wie oft sie das schon zu ihren Kunden gesagt hatte. Vermutlich bekam das jeder zu hören. Unwillkürlich musste er an Amelie denken, deren Leidenschaft so pur, natürlich, intensiv und ehrlich gewirkt hatten. Amelie hatte nicht gesagt, dass er der beste Ficker der Welt war.
„Sicher, sicher“, antwortete Alexander. „Das sagst du sicher zu allen Freiern.“
Sie hustete und räusperte sich. Wahrscheinlich lag es an der schlechten Luft in seinem Büro.
„Du bist echt süß und fickst richtig gut“, wiederholte sie, als hätte sie vergessen, dass sie es schon gesagt hatte.
Alexander schaute sie an und schüttelte stumm den Kopf. Die Kleine war süß, schien aber nicht alle Latten am Zaun zu haben. Irgendetwas stimmte nicht mit ihr.
Dann verließ sie mit wackelndem Arsch die Büroräume.
Alexander betrachtete den Zettel mit den beiden Handynummern. Maja hatte eine schöne, sehr feine Handschrift, mit der sie im Schönschreibunterricht die besten Noten bekommen hätte.
Er speicherte die beiden Handynummern in seinen Kontakten und beschloss, Amelie demnächst über WhatsApp anzuschreiben.
Uriel International School
Bad Wiessee, Bayern
Es war Samstagabend. Die Schule wirkte verlassen und einsam.
Die Lehrer befanden sich im wohlverdienten Wochenende. Nur wenige Schüler hielten sich noch in dem Gebäude auf. Es waren diejenigen, deren Familien weit entfernt lebten, sodass sich ein Besuch nicht lohnte.
Elisa saß allein in ihrem Zimmer und blickte unruhig aus dem Fenster. Sie war Schwedin, gebürtig und wohnhaft in Sundsvall, einer kleinen Stadt in der Provinz Västernorrland.
Aus finanziellen Gründen hatte die Familie von Elisa abgesprochen, dass nur ein Heimaturlaub pro Monat möglich wäre. Elisa hatte sich an die einsamen Wochenenden in der Schule gewöhnt. Sie las viel, lernte für die Schule oder machte Sport. Der nahe gelegene Tegernsee lud zum Spazierengehen oder Joggen ein.
Sie drehte den Kopf, als sich ihre Zimmertür öffnete, ohne, dass vorher angeklopft worden war.
„Bist du bereit?“, erkundigte sich die eintretende Gestalt und betrachtete das schüchterne, blonde Mädchen, das verkrampft auf der Bettkante saß.
„Ja, Madame“, antwortete Elisa, nahm von Nachttisch einen Haargummi und band sich die blonden Haare zu einem strengen Pferdeschwanz.
„Steh auf!“, kam ein strenger Befehl.
Elisa gehorchte sofort. Sie hatte die letzten Jahre in einem schwedischen Mädcheninternat verbracht und dort schmerzhaft gelernt, dass man die Befehle einer Autoritätsperson sofort ausführen muss.
„Ich will nochmals die Bestätigung hören, über deren Inhalt wir letzte Woche gesprochen haben!“
Elisa nickte und antwortete: „Ich hatte noch nie einen festen Freund.“
„Du bist noch unberührt?“
„Ja, Madame.“
„Dein Jungfernhäutchen ist noch intakt?“
„Ja, Madame.“
„Dann trink den Becher leer!“, kam der nächste Befehl.
Elisa war jetzt erst aufgefallen, dass Madame einen silbernen Becher in der rechten Hand hielt und ihr entgegenhielt. Sie nahm gehorsam den Becher, setzte ihn an ihre Lippen und trank den Inhalt komplett aus.
Die Flüssigkeit floss durch ihre Kehle, in den Magen. Es bereitete sich ein warmes, kribbelndes Gefühl in ihrem Körper aus. Sie fühlte sich plötzlich schwach, die Schärfe ihrer Blicke ließen nach, ließen sie das Zimmer plötzlich verschwommen sehen.
„Komm, Elisa! Wir werden erwartet.“
Elisa spürte, wie sie an der Hand ergriffen wurde. Als hätte sie ihren Körper verlassen, als würde sie alles von oben betrachten, spürte sie, wie sie das Zimmer, dann das Haus verließen. Sie schritten über eine Wiese und betraten kurz darauf ein Haus mit einem gefliesten, kühlen Bodenbelag.
Wenige Minuten später lag sie rücklings auf einer harten Unterlage. Sie konnte keinen Muskel bewegen. Als sie spürte, wie ein dünnes Rinnsal Speichel aus ihren Mundwinkeln floss, konnte sie nichts dagegen tun, weder ihre Lippen noch ihre Zunge gehorchten ihren Befehlen.
Elisa zuckte und bewegte sich leicht, als jemand an ihrer unteren Körperhälfte zog, aber sie war zu betäubt, um zu erkennen, was mit ihr geschah. Sie lag einfach da und starrte in den Subraum, das neblige Leuchten eines fremden Raumes, als ihre Hose von ihren Beinen gezogen wurde und ein Höschen zum Vorschein kam.
Ein Teil ihres Gehirns sinnierte dumpf, der Teil, dem die Fähigkeit fehlte, ihren Körper zu bewegen oder einem Moment emotionale Bedeutung zu verleihen. Sie schaffte es nicht mehr, über einfache Dinge nachzudenken. Sie war weit weg, von dem Mädchen, das jeden Tag dachte, fühlte und handelte.
Als ihr Geist in die Gegenwart zurückkehrte, bemerkte sie, dass etwas sanft an den Innenseiten ihrer Oberschenkel kratzte, sich nach unten bewegte, und erkannte unzusammenhängend, dass es der Stoff ihres Höschens war, das von ihrem Körper gezerrt wurde. Es war ihr egal! Die Teile ihres Gehirns, die dies für sie bewerten sollten, waren schon lange unter der Oberfläche eines trüben, wässrigen Sees verschwunden, der ihr angeboten hatte, ihre Sorgen und ihr Denken für sie zu lindern.
Da lag sie also, fügsam und geschmeidig, als der weiße Slip über ihre schlaffen Beine gestreift und auf den Boden geworfen wurde. Sie spürte einen kühlen Luftzug, der sanft über ihre entblößten Schamlippen strich.
Elisa begann, über ihre Situation nachzudenken, stellte sich vor, wie sie mit gespreizten Beinen auf dieser harten Platte lag. Sie stellte sich den jetzt entblößten Schritt vor, sah sich selbst dort, sah die rasierte Weiblichkeit, für die sie sich früher an diesem Tag unter der Dusche abgerackert hatte. Sie war sich bewusst, dass etwas auf diesen Teil ihres Körpers zukam, aber in ihrem jetzigen Zustand konnte es ein Penis, eine Gurke oder eine Kerze sein. Kognitiv abgestumpft, wie sie war, gab es fast keine Vorhersagekraft mehr in ihrem Kopf, um die Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, und ohne das konnte sie sich kaum Gedanken darüber machen, was sie nicht wusste, was als nächstes kommen würde.
