3,99 €
»Mein Lohn ist, dass ich dienen darf« Amelie wurde zur neuen Peitschenfrau des Colleges gewählt! Für diese neue Aufgabe benötigte sie entsprechende Kleidung. Gemeinsam mit Christine Naumann, der Dozentin für Linguistik, fuhr sie nach Genf zu einem Erotik Megastore und entschied sich für einen Latex Catsuit. Die Anprobe, und die anschließende Auswahl der perfekten Schlaginstrumente, entwickelte zu einem grandiosen Erlebnis. Kurz darauf ereignete sich auf dem Campus Gelände ein furchtbarer Zwischenfall! Der Täter konnte gefasst, durch den Rat der Verbindungen verurteilt und das Urteil vollstreckt werden. Die Premiere von Amelie als neue Peitschenfrau fand auf einer Bühne im Gewölbekeller statt. Für den Verurteilten entwickelte sich die Bestrafung zu einem schmerzhaften Martyrium mit einem unerwarteten Ausgang. Das zahlreich erschienene Publikum erlebte eine faszinierende Show, die allen in Erinnerung bleiben sollte. Amelie hatte ihre Feuertaufe glänzend bestanden und erntete viel Bewunderung. Lassen Sie sich in die Welt eines Schweizer College entführen. Diese ist von emotionalen Spannungen durch das Zusammenleben auf engstem Raum, von sexuellen Affären und aufregenden Abenteuern geprägt. Lernen sie völlig neue sexuelle Verhaltensweisen kennen, erleben sie Dominanz und Unterwerfung, Bestrafung und Lustschmerz, Exhibitionismus und Voyeurismus, aber auch die Sinnlichkeit und den Herzschmerz der ersten großen Liebe. Das Leben und die sexuellen Prägungen der Amelie Wildschütz werden sie in den Bann ziehen! Aber Vorsicht! Erotikszenen werden nicht verniedlicht, sondern authentisch dargestellt. Das Buch ist deswegen nur für volljährige Leser geeignet.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 175
Veröffentlichungsjahr: 2026
Amelie Wild
Hingebung, Latex und ein Martyrium
Amelie im College (Teil 6), Erotik Roman
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Impressum neobooks
Alle handelnden Personen sind bereits volljährig.
Cottage Café
Rue Adhémar-Fabri 7, Genf, Schweiz
„Deux capuccinos!“, bestellte Christine Naumann.
Der Kellner nickte und verließ den kleinen Ecktisch im hübschen Cottage Café.
„Wie gefällt dir der Ausblick?“, erkundigte sich die Dozentin und strich durch ihr glänzendes dunkelbraunes Haar. Sie hatte sich heute besonders ausgiebig geschminkt, wirkte jünger und attraktiver.
„Meinst du das Denkmal oder den Seeblick?“, antwortete Amelie und blickte aus dem Fenster.
„Es ist das Monument Brunswick und wurde zu Ehren von irgendeinem Herzog errichtet.“
„Der Seeblick gefällt mir besser. Ich stehe nicht auf narzisstische Männer.“
„Woher weißt du, dass der Herzog ein Narzisst war?“, fragte Christine Naumann und lächelte.
Die Unterhaltung mit Amelie Wildschütz fühlte sich gut an, als würden sich die beiden Frauen schon seit Jahren kennen. Dabei war Amelie erst im zweiten Semester des Le Roux Colleges und Doktor Christine Naumann bereits seit über fünf Jahren die Dozentin für Linguistik und neuere deutsche Literatur.
Das College sah private Treffen von Studenten und Lehrkräften äußerst ungern. Daher hatte Christine das dreißig Kilometer entfernte Genf als Treffpunkt vorgeschlagen.
„Nur ein Narzisst lässt ein solches Monument zu seinen Ehren errichten“, antwortete Amelie.
„Es ist ein markantes neugotisches Denkmal“, erklärte Christine. „Das Rathaus in München wurde auch im neugotischen Stil errichtet.“
„Du klingst gerade wie meine Dozentin!“
„Ich bin deine Dozentin, Amelie.“
„Wir befinden uns in einer persönlichen Ebene, nicht in einem Vorlesungssaal.“
„Du hast recht. Wenn ich nervös bin, begebe ich mich auf sicheres Terrain und verfalle in meine Rolle als Lehrkörper.“
„Warum bist du nervös, Christine?“
„Ich habe mich seit Tagen auf unser Treffen gefreut. Jetzt habe ich Angst, etwas Falsches zu sagen.“
„Du stehst jeden Tag selbstbewusst und stark vor den Studenten! Du bist eine großartige Dozentin mit einer beeindruckenden Ausstrahlung! Und jetzt hast du Angst, etwas Falsches zu sagen?“, erwiderte Amelie verwundert.
„Im College spiele ich eine Rolle, trage eine Hülle zu meinem Selbstschutz. Jetzt würde ich gerne so sein, wie ich wirklich bin.“
„Du bist ehrlich zu mir. Wenn dass die wahre Christine ist, dann finde ich sie sehr anziehend. Ich hatte auch Angst vor unserem heutigen Treffen. Du bist in meinen Augen eine Respektsperson! Ich wusste nicht, ob wir eine Gesprächsebene finden“, sagte Amelie.
„Wenn wir den Altersunterschied und meinen Job als Dozentin weglassen, sind wir nur zwei Mädchen, die gemeinsam Kaffee trinken.“
„Die sich ehrlich über ihre Ängste unterhalten!“
„Das klingt nach Vertrauen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt so offen und ehrlich mit einem Menschen gesprochen habe“, sagte Christine und lehnte sich im Stuhl zurück.
„Du bist verheiratet! Du kannst mit deinem Ehemann über alles sprechen. Das ist doch der Sinn einer Ehe, oder?“
„Wir führen getrennte Leben. Zu meinem Mann hatte ich noch nie ein uneingeschränktes Vertrauen. Er hat sich auch nie ehrlich mir gegenüber verhalten.“
„Warum hast du dann geheiratet?“, wollte Amelie wissen.
„Ich war bereits dreißig Jahre alt und dachte, es wäre Zeit dazu.“
„Ein seltsamer Grund für eine Ehe. Sollte es nicht eher Liebe sein?“
„Das wäre der richtige Grund gewesen. Ich habe meinen Mann nie geliebt. Wir hatten die gleichen beruflichen Interessen. Ich dachte damals, das würde genügen; die Liebe entstehen und wachsen.“
„Es ist jedoch keine Liebe gewachsen, oder?“
„Eher Abneigung, Streit und Verdruss!“
„Habt ihr einen gemeinsamen Haushalt?“
„Uns gehört eine gemeinsame Wohnung in Lausanne. Mein Ehemann ist Dozent in der Universität Bern. Er hat auf dem Campus Gelände eine kleine Wohnung. Dort lebt er vermutlich, oder auch nicht.“
„Und du wohnst allein in Lausanne?“
„Ja.“
„Hast du Freunde für vertrauensvolle Gespräche?“, wollte Amelie wissen.
„Nein“, antwortete Christine ehrlich. „Durch meine Ehe und die Arbeit im College entfernten sich alle Freunde. Es war ein schleichender Prozess.“
„Dann hast du in mir jetzt eine Freundin, der du vertrauen kannst!“
„Danke, Amelie!“, sagte Christine und lächelte. „Aber wir sollten nicht nur über mich sprechen. Ich würde gerne mehr von dir erfahren! Du sagtest, du wolltest sowieso nach Genf fahren, da du etwas Einkaufen möchtest.“
„Es soll hier großartige Geschäfte geben.“
„Brauchst du ein Kleid für den Abschlussball?“
„Daran habe ich nicht gedacht. Ich weiß noch nicht, ob ich zu dem Abschlussball gehen werde!“
„Jeder Studentin freut sich auf den Abschlussball!“
„Ich habe zuhause einen gefüllten Kleiderschrank. Da werde ich schon ein passendes Kleid finden, sollte ich zum Abschlussball gehen!“
„Was willst du dann in Genf kaufen?“
„Ich brauche einen Latex Catsuit“, antwortete Amelie. „Der Magic X Erotik Megastore hier in Genf verfügt über ein großes Angebot an Kleidung.“
„Ich bin über die aktuellen Modetrends nicht informiert“, meinte Christine. „Was genau ist Latex?“
„Latex ist ein Naturgummi, während Neopren ein synthetischer Gummi ist. Latex fühlt sich auf der Haut angenehmer an.“
„Und was ist ein Catsuit?“
„Ein Catsuit ist ein einteiliges, enganliegendes, knöchellanges Kleidungsstück, das den Körper nahezu komplett umhüllt. Man trägt es auf der nackten Haut.“
„Darf ich dich fragen, warum du ein Latex Catsuit brauchst? Du wirst das Teil kaum im College tragen, hm?“
„Ich brauche es wirklich im College!“, erwiderte Amelie grinsend.
„Jetzt bin ich sprachlos!“, sagte Christine verwundert.
„Ich werde Catsuit nicht zu einer Vorlesung oder im College Alltag tragen“, erklärte Amelie. „Mir wurde ein Aufgabengebiet übertragen.“
„Eine Aufgabe, bei der man ein Latex Catsuit tragen muss?“
„Klingt merkwürdig, ist aber so.“
„Darfst du darüber sprechen?“
„Du bist eine Dozentin im College! Du solltest nicht alles wissen, Christine.“
„Ich war auch eine Studentin!“, meinte Christine. „Ich kenne die Rituale und die Regeln der Verbindungen. Daher kann ich mir vorstellen, dass deine Aufgabe hier liegen wird.“
„Dann brauche ich also nichts weiterzusagen. Ich darf nichts verraten! Du hast aufgrund deiner eigenen Erfahrungen gut kombiniert. Hast du Lust, mich beim Kauf eines Catsuit zu begleiten und zu beraten?“
„In einem Sexshop?“
„Der Magic X Erotik Megastore ist kein schmuddeliger Sexshop. Eher eine Boutique oder Kaufhaus für spezielle Wünsche.“
„Ich war noch nie in einem Erotik Shop!“
„Dann wird es aber Zeit! Begleitest du mich?“, erkundigte sich Amelie.
„Wenn du mich anschließend ins Casino von Genf begleitest?“
„Ich war noch nie in einem Casino.“
„Dann wird es aber Zeit! Ich begleite dich, und du begleitest mich. Deal?“
„Einverstanden!“
Obwohl sich Christine selbst nicht als prüde bezeichnen würde, war sie noch nie in einem Sexshop gewesen.
Eigentlich war es kein typischer Sexshop, den Amelie in Genf ausgewählt hatte. Der Magic X Erotik Megastore war ein zweistöckiges Geschäft, dass alle erotischen Wünsche erfüllte; von sanft bis hart. Sextoys, Filme, Bücher, Kleidung und sogar BDSM-Möbel waren hier erhältlich.
Christine blieb fasziniert im Eingangsbereich stehen. Sie atmete tief ein, saugte die Atmosphäre und die Energie auf. Als erstes fielen ihr das angenehme Lichtkonzept, die dezente Hintergrundmusik und der ansprechende Duft des Verkaufsraumes auf.
Sie hätte etwas anderes erwartet! Eher dunkle, rote Räume mit schmuddeligen Waren, schlechten Gerüchen und merkwürdigen Menschen. Aber es wirkte wie ein modernes, helles Kaufhaus, mit großen Glas- und Spiegelflächen. Der Boden war mit schwarzen Granitsteinen belegt.
Amelie bewegte sich selbstbewusst durch das Geschäft. Sie hatte keine Berührungsängste, war schon als Teenager regelmäßig in Shops für Sexartikel gewesen.
Die beiden attraktiven Frauen zogen sofort die Blicke der anwesenden Kunden auf sich. Amelie verspürte ein Kribbeln im Unterleib, ausgelöst durch die interessierten Augen, die ihren Körper abscannten. Sie besaß stark ausgeprägte exhibitionistische Neigungen.
Aber heute, jetzt und hier befand sie sich als eine komplett andere Persönlichkeit in diesem Shop!
In den letzten Jahren musste sie dienen, sich unterwerfen, eine Lustsklavin sein, sich präsentieren, zeigen und anderen Menschen Lust verschaffen.
Das hatte sich geändert!
Amelie war von den Verbindungen einstimmig zur neuen Peitschenfrau des Colleges gewählt worden!
In dieser geachteten Stellung wurde sie von den Häusern angefordert, wenn ausgesprochene Strafen vollstreckt werden mussten. Das Strafmaß bestimmten die Verantwortlichen der Verbindungen.
Die Tätigkeit als Peitschenfrau verlangte eine entsprechende Kleidung, Fessel- und Schlagwerkzeuge, sowie ein selbstbewusstes Auftreten.
Ich bin eine Domina, lächelte Amelie. Ich bin stark!
Sie ließ nochmals die Bilder der Ereignisse vor ihrem geistigen Auge ablaufen, die vor zwei Tage geschahen:
Am Donnerstag war sie von Helene in ihrem Zimmer abgeholt worden. Im Haus der Verbindungen hatte eine kurze Zeremonie stattgefunden. Amelie war von den Senioren aller Verbindungen als neue Peitschenfrau bestätigt worden.
Sie erhielt einen silbernen Ring mit einer kleinen Schlange. Es war das Symbol der Peitschenfrau!
Außerdem hatte sie zwei Schlüssel erhalten. Der erste Schlüssel öffnete die Haustür in die Villa der Verbindungen. Der zweite Schlüssel gehörte zu einem Kellerraum in der Villa, den ausschließlich die Peitschenfrau nutzen durfte. Hier konnte die Peitschenfrau alle Schlag- und Fesselinstrumente, sowie die Kleidung aufbewahren.
Amelie war begeistert! Sie hatte jetzt einen eigenen Raum, den nur sie betreten und nutzen durfte. Hier konnte sie alle geheimen Dinge verstecken!
Zum Abschluss der Zeremonie küsste jeder Teilnehmer den silbernen Schlangenring an Amelies Finger. Dadurch wurde bestätigt, die neue Peitschenfrau in jeder Form zu unterstützen und zu verteidigen.
Amelie erhielt eine schwarze Masterkarte. Sie durfte auf Kosten der Verbindungen alles einkaufen, was sie für die Ausübung ihres neuen Amtes benötigte.
Diese Masterkarte hatte Amelie in ihrer Handtasche, während sie die vielen Produkte im Magic X Erotik Megastore betrachtete.
„Hast du so etwas bereits ausprobiert?“, fragte Christine und riss Amelie aus ihren Gedanken.
„Was meinst du?“
Christine hielt einen Karton in der Hand. Amelie las auf der Verpackung:
Umschnalldildo-Set Strap-on, mit 3 Dildos zum Austauschen.
Amelie lächelte. „Das erweitert die Möglichkeiten für ein intensives Sexualleben.“
„Hast du bereits so ein Teil verwendet?“
„Ja. Schon häufiger. Ich habe sogar einen Strap-on in meinem College Zimmer“, antwortete Amelie.
„Wirklich? Im College?“
„Ja.“
„Benutzt ihr Mädchen das auch im College?“
„Natürlich! Was erwartest du, wenn über achthundert junge testosterongesteuerte Menschen in einem College eingesperrt werden?“, antwortete Amelie.
„Ich habe nie darüber nachgedacht“, sagte Christine. „Sollte ich mir dieses Umschnalldildo-Set kaufen?“
„Wenn du planst, eine andere Frau zu ficken, oder von einer anderen Frau gefickt zu werden, dann solltest du es unbedingt kaufen!“
„Ich werde es kaufen!“, sagte Christine.
„Und ich muss ins Untergeschoss!“
„Warum?“
Amelie deutete auf ein Schild mit einem Pfeil darauf, der den Weg ins Untergeschoss zeigte. Darauf stand geschrieben: Fetisch & BDSM
„Dann kaufe ich den Strap-on, wenn wir den Laden wieder verlassen“, sagte Christine und legte das Set zurück in ein Regal.
„Wir sollten mit dem Catsuit beginnen.“
Amelie deutete zur Rolltreppe, die nach unten führte. Sie verließen das Erdgeschoss und betraten im Untergeschoss eine komplett andere Welt!
Die Abteilung Fetisch & BDSM führte ein breit aufgestelltes Sortiment:
Rechts war der Fashion Bereich: Lack, Leder & Latex-Fashion, Gummi, Korsetts, Stockings, High-Heels, Plateaus, Stiefel
Links war der Bereich der Quälerei: Knebel, Masken, Nippel-Play, Strom, Gerten- und Rohrstöcke, Paddles, Knüppel, Peitschen, Bondageseile, Fesseln und Halsbänder.
In der Mitte waren BDSM-Möbel aufgebaut und ausgestellt: Fickmaschinen, Strafböcke, Gynstühle, Andreaskreuze, Metallgestelle zur Auspeitschung.
„Wooow!“, rief Christine begeistert.
„Klasse Sortiment!“, stellte Amelie fest.
„Kann ich den Damen behilflich sein?“, erkundigte sich ein Verkäufer, der aus einem Nebenraum getreten war.
Amelie betrachtete den Verkäufer. Er mochte um die dreißig Jahre alt sein, hatte weißblonde, leicht gewellte Haare. Er trug eine schwarze, sehr enganliegende Hose und ein goldfarbenes Shirt. Die Arme waren komplett tätowiert. An jedem Finger trug er einen Ring.
„Ich brauche einige Dinge“, antwortete Amelie.
„Was darf es sein?“
„Einen Latex Catsuit, dazu passende Stiefel, eine Maske, außerdem Schlag- und Fesselinstrumente.“
„Da sind Sie bei mir richtig! Ich heiße Jerome“, sagte der Weißblonde strahlend. Er witterte einen guten Umsatz.
„Ich bin Amelie.“
„Ist die Kleidung für Ihre Sub?“, erkundigte sich Jerome und blickte in Richtung Christine.
„Das ist nicht meine Sub!“, antwortete Amelie. „Die Kleidung ist für mich. Ich möchte ein hautenges Latex Catsuit! Es muss jedoch Stärke und Dominanz ausdrücken!“
Jerome betrachtete Amelie ausgiebig. „Drehen, Süße!“
Amelie drehte sich einmal um die eigene Achse.
„Wir führen Lack, Leder und Latex Catsuits in unterschiedlichen Qualitäten und Preisklassen.“
„Ich erhielt für den Einkauf eine Masterkarte mit No Limit!“, sagte Amelie. „Zeigen Sie mir die beste Qualität!“
„Jerome, einfach nur Jerome, Süße“, sagte der Verkäufer und hakte sich bei Amelie unter. Er führte sie in die Fashion Abteilung.
„Jerome … ich darf richtig viel Geld ausgeben! Ich will das Beste!“
„Das werden wir schaffen!“, sagte Jerome und blieb vor einem schwarzlackierten Schrank stehen. „Wir erhielten erst letzte Woche ein neues Produkt. Das Latex wurde angeblich für militärische Zwecke und die Raumfahrt entwickelt. Teuer, teuer, oh, oh.“
„Genau richtig!“, erwiderte Amelie. „Warum ist es so teuer? Wo liegt der Unterschied zu den normalen Produkten?“
„Latex 973/23 kann mehr, sieht hochwertiger aus und fühlt sich auf der Haut besser an. Man zieht es normal an. Und dann beginnt der Unterschied zum normalen Latex. Wenn man das 973/23 mit kaltem Wasser besprüht, saugt sich das Material so eng an den Körper, als wäre es eine zweite Haut. Es ist der Wahnsinn, Süße, so cool! Aber teuer. Oh. Oh.“
„Mit kalten Wasser?“
„Einfach besprühen und schon verändert es sich, als wäre es ein lebendes Material! Man erkennt jede Hautfalte! Alles! Überragend.“
„Und wie kann man das wieder ausziehen, wenn es so eng ist?“, wollte Amelie wissen.
„Du musst es mit warmem Wasser besprühen. Die Wärme weitet das Material wieder. Ich würde empfehlen, sich einfach unter eine heiße Dusche zu stellen.“
„Hast du auch passende Stiefel dazu, Jerome?“
„Ich empfehle die Seduce-3000, Thighboots Latex Stiefel. Kniehoch mit einem Absatz von 13 cm. Der Stiefel ist auch aus Latex 973/23.“
„Ich besprühe die Stiefel dann auch mit kaltem Wasser?“
„Sie werden deine zweite Haut! Es ist der Wahnsinn!“
„Und für den Kopf?“, erkundigte sich Amelie.
„Ich würde eine Latex Maske mit offener Augen- und Mundpartie empfehlen. Willst du, dass man dein blondes Haar sieht?“, erkundigte sich Jerome.
„Ich möchte nicht erkannt werden, denn ich werde in der Kleidung böse Dinge tun!“, antwortete Amelie.
„Ach, Süße, die Menschen sollten viel häufiger böse Dinge tun“, schmunzelte Jerome. „Es gibt aus Latex 973/23 eine Gesichtsmaske mit Echthaar. Dazu solltest du Kontaktlinsen tragen.“
„Welche Haarfarben gibt es?“
„Du willst das oberste Preisregal?“
„Nur das Beste!“
„Es gibt ein sehr spezielles Exemplar! Das Haar ist in einem silbernen, glänzenden Farbton. Dazu habe ich Kontaktlinsen mit silbernen Pupillen. Wenn du deine Lippen noch in einem silbernen Farbton schminkst, erkennt dich niemand. Und du wirst aussehen, wie die Rachegöttin persönlich! Perfekt. Oh. Oh. So genial! Aber teuer, Süße, sehr teuer. Oh. Oh.“
„Kann ich das anprobieren?“
„Unbedingt! Du musste es spüren, Süße.“
„Dann hole alles!“
„Welche Schuhgröße hast du?“
„38.“
Jerome nickte. Er rannte durch eine Seitentür in einen Nebenraum.
„Mir gefällt es hier, Amelie“, sagte Christine.
„Du wirkst auch wesentlich entspannter und glücklicher.“
„Ich fühle mich in deiner Nähe sehr wohl.“
„Danke, Christine. Ich bin froh, nicht allein zu sein. Shoppen macht zu zweit mehr Spaß.“
Jerome kam zurück. „Süße! Hierher. Ich habe alles!“
Der Verkäufer hielt ein schwarzes Catsuit, sowie zwei Kartons in den Händen. Er zog den schwarzen Vorhang zurück.
„Hier kannst du dich umziehen. Allerdings ist es fast unmöglich, das Latex 973/23 Catsuit allein anzuziehen. Du brauchst dazu Hilfe.“
„Das stört mich nicht.“
„Ich möchte dazu sagen, dass ich keine Hintergedanken habe, wenn ich dir helfe. Ich stehe nur auf Jungs, Süße. Okay?“
„Du darfst mir gerne helfen“, sagte Amelie und blickte zur Dozentin. „Kommst du auch mit in die Umkleidekabine und hilfst mir beim Anziehen?“
„Natürlich! Es ist alles so spannend hier!“, strahlte Christine.
Zu dritt betraten sie die Umkleide. Jerome zog von innen den schwarzen Vorhang zu. Den Bügel mit dem Latex Catsuit hängte er an einen Haken.
„Dir ist hoffentlich klar, Süße, dass du unter dem Catsuit nackt bist, hm?“, meinte Jerome.
„Das möchte ich auch so.“
„Dann solltest du dich jetzt ausziehen.“
Amelie nickte und gab Christine ihre Handtasche. Die Dozentin ließ sich auf einem Stuhl nieder. Sie konnte nicht glauben, was gleich geschehen würde! Die Frau, von der sie seit Wochen träumte, würde sich gleich nackt ausziehen! Christine spürte ein warmes Kribbeln in ihrem Unterleib; ein loderndes Feuer, dass sich langsam ausbreitete.
Amelie schlüpfte aus den Pumps. Als nächstes zog sie den schwarzen Ledermantel aus und hing ihn an einen Haken. Amelie spürte die Blicke von Jerome und Christine auf ihrem Körper.
Es fühlte sich gut an!
Sie genoss es, sich vor Menschen zu entblößen. Der geprägte Exhibitionismus fand seinen Weg nach oben. Wäre sie jetzt auf einer Bühne vor Publikum, würde sie erotische, tanzende Bewegungen machen. Aber sie war in einer Umkleidekabine. Es fehlte der Platz für einen erotischen Striptease.
Christine schlug die Beine übereinander. Sie befürchtete, dass man ihren feuchten Slip unter dem Rock sehen und ihre Lustsäfte riechen konnte, die ihre Schamlippen befeuchteten.
Amelie knöpfte die Bluse auf und schlüpfte aus dem Textil. Als nächstes öffnete sie den Reißverschluss am Rock und stieg heraus. Sie rollte die hautfarbene Nylons nach unten. Nun trug sie nur noch einen Büstenhalter und einen Slip.
„Du wirst perfekt in dem Catsuit aussehen!“, sagte Jerome anerkennend.
Christine wurde immer nervöser. Das lodernde Feuer in ihrem Unterleib entwickelte sich zu einem Brand, der jede Nervenfaser erreichte. Sie spürte, wie sich der Stoff ihres Slips mit ihrem Lustsaft vollsaugte.
Amelie öffnete den Büstenhalter und streifte das Textil herunter. Die Brüste besaßen die Größe zweier Grapefruits. Die Vorhöfe hatten sich zusammengezogen und warfen feine, herrliche Fältchen. Die Nippel waren erigiert, etwa 2-3 Zentimeter lang und standen wie zwei Dolche nach vorne.
Als nächstes umgriff Amelie den Slip und streifte den Stoff nach unten.
Dann stieg sie heraus und war komplett nackt!
Christine konnte sich nicht zurückhalten.
Sie musste hinsehen!
Genau dorthin, wovon sie seit Wochen träumte: Amelies Schamregion!
Auf dem Venushügel hatte Amelie die honigblonde Intimbehaarung zu einem schmalen Streifen rasiert. Die Haarlänge betrug etwa drei Millimeter. Durch die stehende Haltung konnte Christine nur den Beginn der Spalte sehen. Dieser Bereich schien komplett glattrasiert zu sein.
Die Beine waren weich und sehnig, zu den Knien schmäler werdend, von dort liefen sie in perfekt gerundete Waden und schließlich zu kleinen wohlgeformten Füßen mit schlanken Zehen, deren Nägel in einem hellen Rotton lackiert waren.
Christine starrte auf einen so perfekten Körper, dass sie fast den Verstand verlor. Amelie war Aphrodite, Astarte, Circe, kombiniert mit der Meisterschaft einer Nackten von Michelangelo.
Christine gab einige Tropfen Urin in den Slip ab!
Jerome interessierte der Anblick einer nackten Frau nicht. Er sah täglich im Shop entblößte weibliche Haut, träumte jedoch von muskulösen, dominanten Männern.
Er nahm den Catsuit vom Bügel und reichte ihn Amelie.
„Wir werden dir beim Anziehen helfen. Du wirst künftig Hilfe benötigen, Süße.“
„Ich werde kein Problem damit haben, jemanden zu finden, der mich unterstützt.“
„Das kann ich mir gut vorstellen.“
Amelie hielt den Latex Catsuit in der Hand und fragte: „Wie ziehe ich das Teil richtig an, ohne es zu beschädigen?“
„Du legst den Catsuit auf den Boden und schließt den Reißverschluss bis zum Schritt“, antwortete Jerome und nahm eine kleine Plastikflasche zur Hand. „Du fügst einige Spritzer Latex-Anziehhilfe in den Catsuit, sodass die Flüssigkeit die Beine herunterläuft. Dann knetest du den Catsuit ein bisschen durch, sodass die Anziehhilfe im Inneren des Latex-Anzugs verteilt wird.“
„Es gibt eine Latex Anziehhilfe?“, erkundigte sich Amelie verwundert.
„Das macht die Sache einfacher. Ähnlich, wenn du zum analen Sex etwas Gleitcreme verwendest; es schmiert besser.“
„Ich verstehe“, grinste Amelie.
Sie nahm die Plastikflasche und spritzte die Flüssigkeit in die inneren Beine. Anschließend knetete und verteilte sie die Flüssigkeit.
„Und jetzt?“
„Du steckst dein erstes Bein in den Catsuit. Wenn beim Anziehen Falten entstehen, streifst du mit beiden Händen über das Latex, sodass es wie eine zweite Haut seine Position einnimmt. Wichtig: Nicht mit den Fingerspitzen ziehen, sonst übst du möglicherweise an eine Stelle zu viel Kraft aus, was die Reiß-Gefahr erhöht!“ erklärte Jerome.
Amelie nickte und ließ sich auf dem Boden nieder. Sie ergriff den Catsuit und schob vorsichtig das rechte Bein in das Textil. Dabei nahm sie eine leicht gespreizte Haltung ein. Unbewusst hatte sie eine sitzende Position ausgewählt, dass ihre Beine in direkter Richtung zu Christine zeigten.
Die Dozentin spürte wieder heiße Blitze durch ihren Unterleib rasen!
Sie blickte direkt zwischen Amelies gespreizte Schenkel. Die Schamregion war komplett rasiert, kein Haar störte den Anblick auf ihre Spalte. Die äußeren Schamlippen waren dick und blutgefüllt. Die Klitoris blickte wie ein kleiner Penis aus der Hautfalte. Die Haut glänzte feucht.
Amelie war eindeutig erregt, erkannte Christine und konnte ihre Blicke nicht von der Spalte abwenden. Sie hätte diese jetzt gerne berührt, daran gerochen und geleckt.
„So machst du es richtig!“, sagte Jerome, der Amelie beim Anziehen genau beobachtete. „Jetzt steckst du das zweite Bein in den Catsuit. Du musst genauso vorsichtig sein.“
Amelie führte auch diese Schritte vorsichtig aus.
