Das Weihnachtswichtelbuch - Stefanie Grötzner - E-Book

Das Weihnachtswichtelbuch E-Book

Stefanie Grötzner

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Beschreibung

Wichtel sind kleine, aber auch sehr schlaue Geschöpfe und wenn man Glück hat, verraten sie einem ein Experiment, welches man nachmachen kann. Doch Wichtel treiben auch gerne Schabernack, der keinen Schaden, sondern Freude bereiten soll. In diesem Buch gibt es die Geschichten von Tomte, dem Wichtel, der nach dem großen Tomte benannt wurde, den seine Eltern bei den Kindern zu Weihnachten mitgehört haben, wenn die Eltern die Geschichten vorgelesen haben. Der große Tomte beschützt die Menschen und daher fanden die Eltern des Wichtel Tomte den Namen so passend. Ihr Sohn sollte als Wichtel ebenfalls den Menschen helfen und so gaben sie ihm diesen Namen. Wie es für Wichtel üblich ist, reist Tomte zu Beginn der Weihnachtszeit zu einem Kind, um ihm die Wartezeit bis zum Heiligen Abend zu verkürzen. Streiche, Experimente, Rätsel, bei Wichtel Tomte weiß man nie, was am nächsten Tag passiert. Für jeden Tag gibt es eine Geschichte bis zum Abschied am 25.12.

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Seitenzahl: 52

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Für Tilda und alle,

die an die Magie der Wichtel glauben.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Dezember

2. Dezember

3. Dezember

4. Dezember

5. Dezember

6. Dezember

7. Dezember

8. Dezember

9. Dezember

10. Dezember

11. Dezember

12. Dezember

13. Dezember

14. Dezember

15. Dezember

16. Dezember

17. Dezember

18. Dezember

19. Dezember

20. Dezember

21. Dezember

22. Dezember

23. Dezember

24. Dezember

25. Dezember

Vorwort

Wichtel leben im Wichtelwald, doch sobald die Weihnachtszeit naht, machen sie sich auf die Reise zu den Menschen, die sich einen Wichtel wünschen. Wenn sie einmal in einem Menschenhaus eingezogen sind, kommen sie jedes Jahr wieder, solange die Bewohner dies wünschen. Die kleinen Wichtel bringen ihre eigene Wichteltür mit, hinter der sich ihr Haus verbirgt und welche sie an jeder beliebigen Wand anbringen können.

Zuerst lebten die Wichtel nur in Skandinavien, doch in den letzten Jahren haben sich die Wichtel auch weitere Wege zugetraut und so verteilen sie sich immer weiter auf der ganzen Welt und schließen Freundschaften mit den Kindern.

Wobei eine Freundschaft mit einem Wichtel nicht so einfach ist, denn Wichtel kann man nicht sehen und wenn man sie doch sieht, verlieren die kleinen Wichtel für immer ihre Zauberkraft und müssen in den Wichtelwald zurück. Sie können nicht wiederkehren, auch zu keiner anderen Familie, daher verstecken sich die Wichtel tagsüber und schreiben Briefe an ihre menschlichen Mitbewohner, damit diese wissen, was die Wichtel nachts erlebt haben. Hin und wieder treiben sie auch Schabernack in der Nacht, welcher dann am nächsten Tag wieder beseitigt werden muss. Doch die Wichtel treiben nur lustigen Schabernack, der niemandem weh tut, sondern alle zum Lachen bringen soll.

Wichtel sind kleine, aber auch sehr schlaue Geschöpfe und wenn man Glück hat, verraten sie einem ein Experiment, welches man nachmachen kann.

Hier folgt nun die Geschichte von Tomte, dem Wichtel, der nach dem großen Tomte benannt wurde, den seine Eltern bei den Kindern zu Weihnachten mitgehört haben, wenn die Eltern die Geschichten vorgelesen haben. Tomte beschützt die Menschen und daher fanden die Eltern des Wichtel Tomte den Namen so passend. Ihr Sohn sollte als Wichtel ebenfalls den Menschen helfen und so gaben sie ihm diesen Namen.

1. Dezember

„Maaaaaaaaamaaaaaaaaaa,“ schallt es durch das Haus und der Wichtel Tomte fällt vor Schreck fast aus seinem kleinen Bett, wobei das Bett für ihn gar nicht klein ist, denn Tomte selbst ist sehr klein und so passt er perfekt in das kleine Bett in seinem kleinen Wichtelhaus, welches hinter der Wichteltür versteckt ist. „Mama, Mama, Mama,“ hört er es weiter vor seiner Tür schreien.

„Was ist denn nur los?“ antwortet eine Frauenstimme gähnend.

„Schau nur,“ sagt die Kinderstimme, „eine Wichteltür.“

Vorsichtig schleicht Tomte aus seinem Bett zur Tür hinüber. Er versucht durch die Vorhänge in den Fenstern der Tür etwas zu sehen. Er muss vorsichtig sein, denn die Menschen dürfen ihn nicht sehen, sonst verliert er für immer seine Zauberkraft und muss im Wichtelwald bleiben. Dann kann er keinem Menschen mehr helfen. Aber jene Wichtel, die schon häufiger bei Menschen waren und sich gut verstecken können, erzählten Tomte von den leuchtenden Kinderaugen, wenn sie die kleine Wichteltür entdeckten.

Für Tomte ist es das erste Jahr, dass er ein Kind und seine Familie besuchen darf. Er ist sehr nervös, denn so richtig darauf vorbereitet hat man ihn in der Wichtelschule nicht. Er hat viel gelernt über die Menschen und wie sie leben, aber dass sie in so großen Häusern wohnen und so große Türen haben, hatte er sich nicht wirklich vorstellen können, bis er in der Nacht das Haus erreicht hat.

Es war eine anstrengende Reise, denn er musste nicht nur seine Tür mitbringen, sondern auch viel Zubehör für die nächsten 24 Tage und für sein Haus und seinen Vorgarten. Auch wenn sein Rentier ihm tapfer geholfen hat, war es doch anstrengend und der Weg war weit. Deswegen war er fast sofort eingeschlafen nach seiner Ankunft. Er hatte nur noch schnell ein Schild aufgestellt, auf dem zu lesen war: „Hier entsteht eine Wichteltür.“

Die Baustellenschilder liegen noch auf dem Boden vor dem Haus, selbst zum Aufstellen war Tomte zu müde gewesen und nun wird er von dieser Aufregung geweckt.

„Mama, endlich zieht bei uns auch ein Wichtel ein,“ sagt die Kinderstimme und Tomte glaubt, das Leuchten der Augen in der Stimme des Kindes zu hören. Es muss Jonas sein. Jonas ist das Kind, zu dem Tomte geschickt wurde. Er ist fünf Jahre alt und hat noch keinen eigenen Wichtel, bis jetzt, denn jetzt ist Tomte sein Wichtel, wenn Jonas ihn wieder bei sich haben möchte.

„Da hoffen wir mal,“ sagt die Frauenstimme, „dass er nicht so viel Schabernack treibt wie die Wichteldame bei deinen Cousinen mein Schatz.“

Tomte überlegt, welcher Wichtel wohl bei den Cousinen sein könnte und was sie unter Schabernack verstehen, denn er freut sich schon darauf, das Leben in diesem Haus etwas durcheinander zu wirbeln.

Er hört, wie sich die Schritte der beiden entfernen und so kuschelt er sich noch einmal in sein kleines Wichtelbett, zieht sich die Decke über den Kopf und versucht trotz seiner eigenen Aufregung noch etwas zu schlafen. Heute Nacht muss er seine Wichteltür fertig stellen und vielleicht schafft er es auch, sich etwas im Haus umzusehen. Er gähnt kräftig, bevor er einschläft.

2. Dezember

Puh, es ist anstrengender als Tomte gedacht hat, seine Wichteltür aufzubauen. Die Möbel sehen klein aus, aber Tomte ist eben auch klein und so sind Tisch und Stühle schwerer als sie aussehen. Der kleine Wichtel schuftet, um alles aufzubauen, sogar einen Kamin hat er dabei, damit es bei ihm warm und gemütlich ist. Nur Holz hat er nicht mitgenommen, vielleicht kann er den kleinen Jonas fragen, ob er ihm etwas Holz bringen kann.

Tomte setzt sich an den kleinen Tisch und schreibt einen Brief:

Lieber Jonas,

so ein Einzug in euer Haus ist wirklich anstrengend und ich werde auch heute meine Wichteltür nicht fertigstellen können, aber wir haben ja noch einige Tage Zeit, die wir zusammenverbringen können.

Vielleicht kannst du mir ein paar Holzscheite für meinen Ofen bringen, damit es bei mir warm und kuschelig ist.