Der blonde Eckbert / Der Runenberg (Textausgabe) - Ludwig Tieck - E-Book

Der blonde Eckbert / Der Runenberg (Textausgabe) E-Book

Ludwig Tieck

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Beschreibung

Die bewährten Hamburger Lesehefte + Königs Materialien zu Ludwig Tieck, Der Artushof und Der blonde Eckbert in einem Band.Die Hamburger Lesehefte PLUS umfassen neben dem Text und ausführlichen Wort- und Sacherläuterungen auch einen umfangreichen Materialteil, die Königs Materialien. Die Kombination schafft die Basis für eine eigenständige, vertiefende Analyse und fördert ein umfassendes Verständnis des Textes - ideal für den Einsatz im Schulunterricht. Das zeichnet die neue Reihe aus: Die preisgünstigste Reihe im deutschsprachigen Raum! Großes Format (DIN A5) Lesefreundlicher Originaltext Breite Randspalte mit kurzen Worterklärungen Platz für eigene Notizen Navigationsleiste zur besseren Orientierung Biografie des Autors Ausführlicher Wort- und Sacherklärungsteil Umfangreiche Materialien, nach Themenbereichen gebündelt Zum Inhalt:  In Ludwig Tiecks Der Runenberg gerät der junge Christian auf seiner Wanderschaft in den Bann einer geheimnisvollen, übernatürlichen Frau und einer rätselhaften Bergwelt, wodurch er sich zunehmend von seiner Familie und dem bürgerlichen Leben entfremdet und schließlich in Einsamkeit und Wahnsinn endet. In Ludwig Tiecks Der blonde Eckbert offenbart eine scheinbar harmlose Erzählung über die Vergangenheit von Eckberts Frau eine düstere Wahrheit, die zu Schuld, Wahnsinn und letztlich zum Zerfall der bürgerlichen Fassade und des Ichs führt.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Text und Materialien

LUDWIG TIECK

Der blonde EckbertDer Runenberg

Märchen

HAMBURGER LESEHEFTE PLUSKÖNIGS MATERIALIEN534. HEFT

Zur Textgestaltung Der vorliegende Text folgt der Ausgabe „Phantasus. Eine Sammlung von Mährchen, Schauspielen und Novellen, herausgegeben von Ludwig Tieck“. Band 1. Berlin: Realschulbuchhandlung 1812. Rechtschreibung und Zeichensetzung wurden auf der Grundlage der geltenden Richtlinien behutsam modernisiert, grammatikalische Eigenheiten weitestgehend beibehalten.

 

1. Auflage 2025

 

Alle Drucke dieser Ausgabe und die der Hamburger Lesehefte sind untereinander unverändert und können im Unterricht nebeneinander genutzt werden.

 

Heftbearbeitung Text: Sandra Schött Heftbearbeitung Materialien: Dr. Oliver Pfohlmann Umschlaggestaltung und Layout: Petra Michel Umschlagzeichnung: Isa Dietrich

 

ISBN: 978-3-8044-2566-8PDF: 978-3-8044-6566-4EPUB: 978-3-8044-7566-3 © 2025 by C. Bange Verlag GmbH, Am Graben 2, 96142 [email protected] – www.bange-verlag.de

 

ISBN: 978-3-87291-533-7PDF: 978-3-87291-724-9EPUB: 978-3-87291-674-7 © 2025 by Hamburger Lesehefte Verlag, Nordbahnhofstraße 2, 25813 [email protected] – www.hamburger-lesehefte.de

Hinweise zur Bedienung

Inhaltsverzeichnis Das Inhaltsverzeichnis ist vollständig mit dem Inhalt dieses Buches verknüpft. Tippen Sie auf einen Eintrag und Sie gelangen zum entsprechenden Inhalt.

 

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Die E-Books der Reihe Hamburger Lesehefte Plus verwenden entsprechend der jeweiligen Buchausgabe gegebenenfalls Sperrungen. Diese Textauszeichnung wird nicht von allen Readern unterstützt.

Das E-Book enthält in eckigen Klammern beigefügte Seitenzählungen, diese verweisen auf die Printausgabe des Werkes.

Versdramen weisen zusätzlich zur Seitenzählung eine Versnummerierung in entsprechender Höhe auf dem Rand aus.

Inhaltsverzeichnis

Text

Der blonde Eckbert

Der Runenberg

Biografie

Wort- und Sacherklärungen

Materialien

Zugang

Ein forciertes Talent

Zur Epoche

Die Kunst, metaphysische Luftschlösser zu bauen

Die Entdeckung des Mittelalters

Faszination für Natur, Bergwerke und Wald in der Romantik

Märchen als Schlüsselgattung der Romantik

Aus den Rahmengesprächen des Phantasus

Zur Entstehung

Meine jugendlichen Versuche

Zur Entstehung des Blonden Eckbert

Dergleichen erfindet sich nicht!

Zur Entstehung des Runenberg

Fantastischer Eindruck der norwegischen Landschaft

Tiecks Kunstmärchen

Volks- versus Kunstmärchen am Beispiel des Blonden Eckbert

Zwiespältige Seelen, dämonische Natur

Über Tiecks Kunstmärchen

Deutungen

Dämonisierung der Natur in Der Runenberg

Schuld und Unschuld im Blonden Eckbert

Die Verknüpfung von Frau und Schrift in Der Runenberg

Das erste Märchen, in dem alles Wunderbare fantastisch ist

Zur Wirkungsgeschichte

Waldeinsamkeit

Über Tiecks Schauermärchen

Aus einem Kneipengespräch mit Walter Benjamin

[3]DER BLONDE ECKBERT

In einer Gegend des Harzes wohnte ein Ritter, den man gewöhnlich nur den blonden Eckbert nannte. Er war ohngefähr vierzig Jahr’ alt, kaum von mittler Größe, und kurze hellblonde Haare lagen schlicht und dicht an seinem blassen eingefallenen Gesichte. Er lebte sehr ruhig für sich und war niemals in den Fehden seiner Nachbarn verwickelt, auch sah man ihn nur selten außerhalb den Ringmauern seines kleinen Schlosses. Sein Weib liebte die Einsamkeit ebenso sehr, und beide schienen sich von Herzen zu lieben, nur klagten sie gewöhnlich darüber, dass der Himmel ihre Ehe mit keinen Kindern segnen wolle.

Nur selten wurde Eckbert von Gästen besucht, und wenn es auch geschah, so wurde ihretwegen fast nichts in dem gewöhnlichen Gange des Lebens geändert, die Mäßigkeit wohnte dort, und die Sparsamkeit selbst schien alles anzuordnen. Eckbert war alsdann heiter und aufgeräumt, nur wenn er allein war, bemerkte man an ihm eine gewisse Verschlossenheit, eine stille zurückhaltende Melancholie.

Niemand kam so häufig auf die Burg als Philipp Walther, ein Mann, an welchen sich Eckbert geschlossen hatte, weil er an ihm ohngefähr dieselbe Art zu denken fand, der auch er am meisten zugetan war. Dieser wohnte eigentlich in Franken, hielt sich aber oft über ein halbes Jahr in der Nähe von Eckberts Burg auf, sammelte Kräuter und Steine und beschäftigte sich damit, sie in Ordnung zu bringen, er lebte von einem kleinen Vermögen und war von niemand abhängig. Eckbert begleitete ihn oft auf seinen einsamen Spaziergängen, und mit jedem Jahre entspann sich zwischen ihnen eine innigere Freundschaft.

Es gibt Stunden, in denen es den Menschen ängstigt, wenn er vor seinem Freunde ein Geheimnis haben soll, was er bis dahin oft mit vieler Sorgfalt verborgen hat, die Seele fühlt dann einen unwiderstehlichen Trieb, sich ganz mitzuteilen, dem Freunde auch das Innerste aufzuschließen, damit er umso mehr unser Freund werde. In diesen Augenblicken geben sich die zarten Seelen einander zu erkennen, und zuweilen geschieht es wohl auch, dass einer vor der Bekanntschaft des andern zurückschreckt.

Es war schon im Herbst, als Eckbert an einem neblichten Abend mit seinem Freunde und seinem Weibe Bertha um das Feuer eines Kamines saß. Die Flamme warf einen hellen Schein durch das Gemach und spielte oben an der Decke, die Nacht sah schwarz zu den Fenstern herein, und die Bäume draußen schüttelten sich vor nasser Kälte. Walther klagte über den weiten Rückweg, [4]den er habe, und Eckbert schlug ihm vor, bei ihm zu bleiben, die halbe Nacht unter traulichen Gesprächen hinzubringen und dann noch in einem Gemache des Hauses bis am Morgen zu schlafen. Walther ging den Vorschlag ein, und nun ward Wein und die Abendmahlzeit hereingebracht, das Feuer durch Holz vermehrt und das Gespräch der Freunde heitrer und vertraulicher.

Als das Abendessen abgetragen war und sich die Knechte wieder entfernt hatten, nahm Eckbert die Hand Walthers und sagte: „Freund, Ihr solltet Euch einmal von meiner Frau die Geschichte ihrer Jugend erzählen lassen, die seltsam genug ist.“ – „Gern“, sagte Walther, und man setzte sich wieder um den Kamin.

Es war jetzt gerade Mitternacht, der Mond sah abwechselnd durch die vorüberflatternden Wolken. „Ihr müsst mich nicht für zudringlich halten“, fing Bertha an, „mein Mann sagt, dass Ihr so edel denkt, dass es unrecht sei, Euch etwas zu verhehlen. Nur haltet meine Erzählung für kein Märchen, so sonderbar sie auch klingen mag.

Ich bin in einem Dorfe geboren, mein Vater war ein armer Hirte. Die Haushaltung bei meinen Eltern war nicht zum Besten bestellt, sie wussten sehr oft nicht, wo sie das Brot hernehmen sollten. Was mich aber noch weit mehr jammerte, war, dass mein Vater und meine Mutter sich oft über ihre Armut entzweiten und einer dem andern dann bittere Vorwürfe machte. Sonst hört’ ich beständig von mir, dass ich ein einfältiges dummes Kind sei, das nicht das unbedeutendste Geschäft auszurichten wisse, und wirklich war ich äußerst ungeschickt und unbeholfen, ich ließ alles aus den Händen fallen, ich lernte weder nähen noch spinnen, ich konnte nichts in der Wirtschaft helfen, nur die Not meiner Eltern verstand ich außerordentlich gut. Oft saß ich dann im Winkel und füllte meine Vorstellungen damit an, wie ich ihnen helfen wollte, wenn ich plötzlich reich würde, wie ich sie mit Gold und Silber überschütten und mich an ihrem Erstaunen laben möchte, dann sah ich Geister heraufschweben, die mir unterirdische Schätze entdeckten oder mir kleine Kiesel gaben, die sich in Edelsteine verwandelten, kurz, die wunderbarsten Fantasien beschäftigten mich, und wenn ich nun aufstehn musste, um irgendetwas zu helfen oder zu tragen, so zeigte ich mich noch viel ungeschickter, weil mir der Kopf von allen den seltsamen Vorstellungen schwindelte.

Mein Vater war immer sehr ergrimmt auf mich, dass ich eine so ganz unnütze Last des Hauswesens sei, er behandelte mich daher oft ziemlich grausam, und es war selten, dass ich ein freundliches Wort von ihm vernahm. So war ich ungefähr acht Jahr’ alt geworden, [5]und es wurden nun ernstliche Anstalten gemacht, dass ich etwas tun oder lernen sollte. Mein Vater glaubte, es wäre nur Eigensinn oder Trägheit von mir, um meine Tage in Müßiggang hinzubringen, genug, er setzte mir mit Drohungen unbeschreiblich zu, da diese aber doch nichts fruchteten, züchtigte er mich auf die grausamste Art und fügte hinzu, dass diese Strafe mit jedem Tage wiederkehren sollte, weil ich doch nur ein unnützes Geschöpf sei.

Die ganze Nacht hindurch weint’ ich herzlich, ich fühlte mich so außerordentlich verlassen, ich hatte ein solches Mitleid mit mir selber, dass ich zu sterben wünschte. Ich fürchtete den Anbruch des Tages, ich wusste durchaus nicht, was ich anfangen sollte, ich wünschte mir alle mögliche Geschicklichkeit und konnte gar nicht begreifen, warum ich einfältiger sei als die übrigen Kinder meiner Bekanntschaft. Ich war der Verzweiflung nahe.

Als der Tag graute, stand ich auf und eröffnete, fast ohne dass ich es wusste, die Tür unsrer kleinen Hütte. Ich stand auf dem freien Felde, bald darauf war ich in einem Walde, in den der Tag fast noch nicht hineinblickte. Ich lief immerfort, ohne mich umzusehn, ich fühlte keine Müdigkeit, denn ich glaubte immer, mein Vater würde mich noch wieder einholen und, durch meine Flucht gereizt, mich noch grausamer behandeln.

Als ich aus dem Walde wieder heraustrat, stand die Sonne schon ziemlich hoch, ich sah jetzt etwas Dunkles vor mir liegen, welches ein dichter Nebel bedeckte. Bald musste ich über Hügel klettern, bald durch einen zwischen Felsen gewundenen Weg gehn, und ich erriet nun, dass ich mich wohl in dem benachbarten Gebirge befinden müsse, worüber ich anfing, mich in der Einsamkeit zu fürchten. Denn ich hatte in der Ebene noch keine Berge gesehn, und das bloße Wort Gebirge, wenn ich davon hatte reden hören, war meinem kindischen Ohr ein fürchterlicher Ton gewesen. Ich hatte nicht das Herz, zurückzugehn, sondern eben meine Angst trieb mich vorwärts; oft sah ich mich erschrocken um, wenn der Wind über mir weg durch die Bäume fuhr oder ein ferner Holzschlag weit durch den stillen Morgen hintönte. Als mir Köhler und Bergleute endlich begegneten und ich eine fremde Aussprache hörte, wäre ich vor Entsetzen fast in Ohnmacht gesunken.

Ich kam durch mehrere Dörfer und bettelte, weil ich jetzt Hunger und Durst empfand, ich half mir so ziemlich mit meinen Antworten durch, wenn ich gefragt wurde. So war ich ohngefähr vier Tage fortgewandert, als ich auf einen kleinen Fußsteig geriet, der mich von der großen Straße immer mehr entfernte. Die Felsen um [6]mich her gewannen jetzt eine andre, weit seltsamere Gestalt. Es waren Klippen, so aufeinander gepackt, dass es das Ansehn hatte, als wenn sie der erste Windstoß durcheinanderwerfen würde. Ich wusste nicht, ob ich weitergehn sollte. Ich hatte des Nachts immer im Walde geschlafen, denn es war gerade zur schönsten Jahrszeit, oder in abgelegenen Schäferhütten; hier traf ich aber gar keine menschliche Wohnung und konnte auch nicht vermuten, in dieser Wildnis auf eine zu stoßen; die Felsen wurden immer furchtbarer, und ich musste oft dicht an schwindlichten Abgründen vorbeigehn, und endlich hörte sogar der Weg unter meinen Füßen auf. Ich war ganz trostlos, ich weinte und schrie, und in den Felsentälern hallte meine Stimme auf eine schreckliche Art zurück. Nun brach die Nacht herein, und ich suchte mir eine Moosstelle aus, um dort zu ruhn. Ich konnte nicht schlafen; in der Nacht hörte ich die seltsamsten Töne, bald hielt ich es für wilde Tiere, bald für den Wind, der durch die Felsen klage, bald für fremde Vögel. Ich betete und schlief nur spät gegen Morgen ein.

Ich erwachte, als mir der Tag ins Gesicht schien. Vor mir war ein steiler Felsen, ich kletterte in der Hoffnung hinauf, von dort den Ausgang aus der Wildnis zu entdecken und vielleicht Wohnungen oder Menschen gewahr zu werden. Als ich aber oben stand, war alles, so weit nur mein Auge reichte, ebenso wie um mich her, alles war mit einem neblichten Dufte überzogen, der Tag war grau und trübe, und keinen Baum, keine Wiese, selbst kein Gebüsch konnte mein Auge entdecken, einzelne Sträucher ausgenommen, die einsam und betrübt in engen Felsenritzen emporgeschossen waren. Es ist unbeschreiblich, welche Sehnsucht ich empfand, nur eines Menschen ansichtig zu werden, wäre es auch, dass ich mich vor ihm hätte fürchten müssen. Zugleich empfand ich einen peinigenden Hunger, ich setzte mich nieder und beschloss zu sterben. Aber nach einiger Zeit trug die Lust zu leben dennoch den Sieg davon, ich raffte mich auf und ging unter Tränen, unter abgebrochenen Seufzern den ganzen Tag hindurch; am Ende war ich mir meiner kaum noch bewusst, ich war müde und erschöpft, ich wünschte kaum noch zu leben und fürchtete doch den Tod.

Titelbild

Titelseite

Impressum

Hinweis zur Bedienung

Inhaltsverzeichnis

Text

Der blonde Eckbert

Der Runenberg

Biografie

Wort- und Sacherklärungen

Materialien

Zugang

Ein forciertes Talent

Zur Epoche

Die Kunst, metaphysische Luftschlösser zu bauen

Die Entdeckung des Mittelalters

Faszination für Natur, Bergwerke und Wald in der Romantik

Märchen als Schlüsselgattung der Romantik

Aus den Rahmengesprächen des

Phantasus

Zur Entstehung

Meine jugendlichen Versuche

Zur Entstehung des

Blonden Eckbert

Dergleichen erfindet sich nicht!

Zur Entstehung des

Runenberg

Fantastischer Eindruck der norwegischen Landschaft

Tiecks Kunstmärchen

Volks- versus Kunstmärchen am Beispiel des

Blonden Eckbert

Zwiespältige Seelen, dämonische Natur

Über Tiecks Kunstmärchen

Deutungen

Dämonisierung der Natur in

Der Runenberg

Schuld und Unschuld im

Blonden Eckbert

Die Verknüpfung von Frau und Schrift in

Der Runenberg

Das erste Märchen, in dem alles Wunderbare fantastisch ist

Zur Wirkungsgeschichte

Waldeinsamkeit

Über Tiecks Schauermärchen

Aus einem Kneipengespräch mit Walter Benjamin

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