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Niemals wieder will die schöne Witwe Joanna heiraten! Und so tut sie alles, um einen zudringlichen Verehrer abzuwehren - vor seinen Augen küsst sie spontan den berühmten Polarforscher Alexander, Lord Grant. Zwar schürt ihre skandalöse Tat die Gerüchteküche. Doch da Alex nur kurz in London weilt, wird sie ihn nie wiedersehen müssen, glaubt Joanna. Bis eine Testamentsklausel sie zwingt, in die Arktis zu reisen. Ein gewagtes Abenteuer voller ungeahnter Gefahren und prickelnder Leidenschaft beginnt, denn nur einer kann sie auf ihrer Reise beschützen: Alex! Und Schneestürme und Eisbären sind harmlos gegen seinen verführerischen Charme …
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Veröffentlichungsjahr: 2012
Nicola Cornick
Der Hauch von Skandal
IMPRESSUM
HISTORICAL erscheint in der Harlequin Enterprises GmbH
© 2010 by Nicola Cornick Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V., Amsterdam
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe HISTORICALBand 249 - 2012 by CORA Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg Übersetzung: Andrea Schwinn
Fotos: Harlequin Books S.A.
Veröffentlicht im ePub Format im 06/2012 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
eBook-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 978-3-86494-180-1
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten. CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Führung in Lesezirkeln nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Haftung. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:BACCARA, BIANCA, JULIA, ROMANA, MYSTERY, TIFFANY, STURM DER LIEBE
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Nicola Cornick
Geschichte faszinierte Nicola Cornick schon als Kind. Stapelweise las sie historische Romane und sah sich Kostümfilme an – und sie tut es noch immer! Nach ihrem Geschichtsstudium in London hatte Nicola verschiedenste Jobs, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Wenn sie nicht am Schreibtisch sitzt, entspannt sie sich bei Spaziergängen auf dem Land.
Wie unsere Zeitung erfahren hat, wollen die schöne verwitwete Lady JW und der schneidige Lord G sich gemeinsam auf die skandalträchtige, abenteuerliche Reise in die öden Weiten der Arktis begeben. Wie die Leser unseres Blattes bereits wissen, ist Lord G dadurch berühmt geworden, dass er im Alleingang eine Route durch die Äußere Mongolei entdeckt und kartografisch erfasst hat. Erst kürzlich ist er wieder in London eingetroffen, umjubelt wegen seiner Heldentaten im eisigen Norden. Wenn es einen Mann gibt, der Lady JW sicheres Geleit geben kann auf ihrer gefährlichen Reise mit dem Ziel, das uneheliche Kind ihres verstorbenen Gatten nach Hause zu holen, dann ist das mit Sicherheit Lord G.
Lady JW ist bekanntermaßen eine für ihre Eleganz und ihren Stil berühmte Ikone der Gesellschaft. Ist es möglich, dass sie erneut ein Auge auf einen Abenteurer geworfen hat, nachdem sie schon einmal einem wagemutigen Freibeuter angetraut war? Falls dem so ist, kann man über ihren eventuellen Erfolg nur spekulieren, denn es heißt, sein Herz sei genauso kalt wie der Schnee in der Arktis …
The Gentleman’s Athenian Mercury
London, 3. Juni 1811
Meine Fantasien ein Heer,
das ich befehle;
mit einem Pferd aus Luft und glühendem Speer
ziehe ich in die Wildnis.
Gerufen von geisterhaften Rittern und Schatten
muss ich mich auf den Weg begeben,
bis weit hinter das Ende der Welt.
Mich dünkt, es ist keine leichte Reise.
Aus Tom O’Bedlam’s Song,
anonym, um 1600
Begriffserklärung: Eine Strohwitwe ist eine Ehefrau, deren Ehemann nach zeitlich begrenzter Abwesenheit zu ihr zurückkehren wird, beispielsweise nach einer Reise. Das „Stroh“ bezieht sich dabei auf die Matratze, die mit Stroh gefüllt wurde. Die „Witwe“ bleibt also allein zurück auf Stroh/auf der Matratze. Dabei schwingt vielleicht mit, dass die verlassene Geliebte verärgert darüber ist, sich mit „Stroh“ begnügen zu müssen. Der Begriff wird mit einem „leicht maliziösen Unterton“ verwendet, eine interessante, etwas undurchsichtige Beschreibung.
London, Mai 1811
Er hatte sich verspätet. Um ganze achtzehn Monate.
Alex Grant verharrte auf den Stufen zu Lady Joanna Wares Londoner Stadthaus in der Half Moon Street. Wenn er erwartet hatte, irgendein Anzeichen von Trauer zu entdecken, so wurde er jetzt gründlich enttäuscht. Es gab keine zugezogenen schwarzen Vorhänge vor den Fenstern, und das Vorhandensein eines großen silbernen Türklopfers verriet, dass Besucher durchaus willkommen waren. Wie es schien, hatte Lady Joanna kaum zwölf Monate, nachdem die Nachricht vom Tod ihres Gatten sie ereilt haben musste, die Trauerzeit beendet.
Alex betätigte den silbernen Türklopfer, und die Haustür glitt lautlos auf. Ein in düsteres Schwarz gekleideter Butler stand vor ihm. Es war noch weit vor der schicklichen Zeit für einen Besuch. Dem Butler gelang es, diese Mitteilung – und seine Missbilligung darüber – durch ein kaum merkliches Hochziehen seiner Augenbrauen zum Ausdruck zu bringen.
„Guten Morgen, Mylord. Wie kann ich Ihnen behilflich sein?“
Mylord. Der Mann kannte ihn gar nicht, trotzdem hatte er seinen gesellschaftlichen Rang sofort mit einiger Exaktheit einordnen können. Beeindruckend. Nichts anderes hätte Alex von dem Butler einer so berühmten und umschwärmten Dame der gehobenen Gesellschaft wie Lady Joanna Ware erwartet. Die Begrüßung war auch nicht gerade ermutigend; eine stumme Warnung vielleicht, dass Lady Joanna für einen Vertreter seiner Klasse nicht zu sprechen war.
„Ich möchte Lady Joanna meine Aufwartung machen.“
Das entsprach nicht ganz der Wahrheit. Eigentlich verspürte er nicht das geringste Verlangen, Lady Joanna zu sehen. Allein das Gefühl, es seinem verstorbenen Kameraden schuldig zu sein, hatte ihn dazu bewegt, dessen Witwe aufzusuchen. Das Fehlen jeglichen Anzeichens von Trauer über den Verlust eines so herausragenden und geachteten Ehemanns wie David Ware verstimmte Alex zutiefst, und sein Wunsch, die Bekanntschaft mit Lady Joanna zu erneuern, wurde immer geringer.
Der Butler verstand sein Werk zu gut, um ihn wie einen Händler draußen auf der Treppe stehen zu lassen. Er trat einen Schritt zurück und gab den Weg in die Eingangshalle frei, auch wenn sich auf seinen Zügen unverändert Zweifel widerspiegelten. Ein in schwarz-weißem Schachbrettmuster gehaltener Marmorfußboden erstreckte sich bis zu einer eleganten, geschwungenen Treppe. Zwei livrierte Diener – offenbar eineiige Zwillinge, wie Alex feststellte – waren wie Statuen rechts und links vor einer Tür postiert. Aus dem Zimmer hinter dieser Tür war eine erregte Frauenstimme zu vernehmen, die den erhabenen Eindruck aristokratischer Eleganz jäh zunichtemachte.
„Cousin John! Erheben Sie sich bitte, und hören Sie auf, mich mit diesen lächerlichen Heiratsanträgen zu belästigen! Abgesehen davon, dass Sie mich langweilen, missbrauchen Sie meinen neuen Teppich. Ich habe ihn gekauft, damit man ihn bewundert; nicht, damit aufdringliche Verehrer auf ihm knien.“
„Lady Joanna ist verlobt“, teilte der Butler Alex mit.
„Ganz im Gegenteil“, widersprach Alex. „Sie hat soeben verkündet, das nicht zu sein.“ Er durchquerte die Halle, zog die Tür auf, ignorierte, wie der Butler entrüstet nach Luft schnappte, und erfreute sich an dem verblüfften Ausdruck auf den bisher maskenhaft attraktiven Gesichtern der Lakaien.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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