Der Mensch im Gleichgewicht - Martin Weber - E-Book

Der Mensch im Gleichgewicht E-Book

Martin Weber

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Beschreibung

Der Energie-Erfolgstherapeut der ÖSV-Sportler! Dieses Buch richtet sich an alle, die bereit sind, ihre Gesundheit eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen und Neues zuzulassen. Konkret, mit Kompetenz und vielen praktischen Beispielen aus seiner langjährigen Erfahrung als Energetiker, Querdenker, Visionär und Energietherapeut von Österreichs besten Sportlern wie Felix Gottwald, Michael Walchhofer, Hermann Maier, Rainer Schönfelder, Michael Gruber, Andreas Schifferer, Michi Dorfmeister, Gitti Obermoser und vielen anderen bringt Martin Weber in diesem Buch die Leserinnen und Leser einen Schritt näher zum Verstehen der wahren Mechanismen, die in jedem Menschen wirken. Martin Weber kann im Verlaufe seiner Tätigkeit bereits auf spektakuläre Heilerfolge zurückblicken, die zu einem großen Teil dokumentiert sind und auch in den Medien für große Resonanz gesorgt haben. Die schnelle Heilung von Knochenbrüchen, Sehnenrissen und anderen Verletzungen macht ihn nicht nur bei Spitzensportlern zu einem gefragten Therapeuten. Nun gibt Martin Weber sein Wissen erstmals in Buchform an Menschen weiter, die an wirklicher Heilung - nicht Symptombekämpfung - interessiert sind. Er zeigt auf, dass Medikamente niemals zu wirklicher Heilung führen und dass vor allem nach Verletzungen oder Operationen der Körper wie ein sensibles Musikinstrument neu gestimmt werden muss.

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Martin Weber

Der Mensch im Gleichgewicht

Gesundheit neu gedacht mit Herz, Logik und Intuition

ennsthaler VERLAG steyr

Erklärung

Die in diesem Buch angeführten Vorstellungen, Vorschläge und Therapiemethoden sind nicht als Ersatz für eine professionelle medizinische oder therapeutische Behandlung gedacht. Jede Anwendung der in diesem Buch angeführten Ratschläge geschieht nach alleinigem Gutdünken des Lesers. Autoren, Verlag, Berater, Vertreiber, Händler und alle anderen Personen, die mit diesem Buch in Zusammenhang stehen, können weder Haftung noch Verantwortung für eventuelle Folgen übernehmen, die direkt oder indirekt aus den in diesem Buch gegebenen Informationen resultieren oder resultieren sollten.

www.ennsthaler.at

ISBN 978-3-7095-0071-2

Martin Weber · Der Mensch im Gleichgewicht

Alle Rechte vorbehalten

Copyright © 2009 by Ennsthaler Verlag, Steyr

Ennsthaler Gesellschaft m.b.H. & Co KG, 4400 Steyr, Österreich

Umschlaggestaltung: Die Besorger, Mediendesign & -technik, Steyr

E-Book-Herstellung: Ronald Ganglmayer, www.raumc.com

DANKE

Ich danke allen meinen Freunden und Wegbegleitern, die mich zu diesem Buch ermuntert und inspiriert haben. Danke meinem Sohn Marcus, der mich bei meinen Behandlungen begleitet hat und nun unsere gemeinsame Arbeit in seiner eigenen Praxis weiterführt. Mein besonderer Dank gilt meiner Frau Hildegard für die interessanten Diskussionen, die wir in den vielen Stunden während der Entstehung dieses Buches führten, und für ihre konstruktive Mitarbeit. Sie gab meinen handschriftlichen Aufzeichnungen eine Struktur, aus der letztendlich das Manuskript zu diesem Buch entstanden ist.

Inhaltsverzeichnis

Titel

Impressum

DANKE

Vorwort

Über geistiges Heilen

Warum schreibe ich ein Buch?

Was will ich mit diesem Buch erreichen?

Wer bin ich?

Die Kunst des Lebens

Alles ist Energie

Das mechanistische Weltbild

Schulmedizinische und energetische Behandlung

Heilt die Medizin oder heilt sich der Mensch selbst?

Wie komme ich zu diesem Gedankengut?

Energiearbeit und geistiges Heilen

Das Erforschen der Gesundheit

Warum ist die Welt so, wie sie ist?

Meine Vision eines ganzheitlichen Menschen

Meine Arbeit als »Therapeut des Bewusstseins«

Meine erste Begegnung mit dem Spitzensport

Im Grunde unseres Herzens

Energie – die besondere Kraft

Ursache und Wirkung

Immun gegen Immunisierung

Bin ich der Körper?

»Gummi« – Weltmeister und Olympiasieger im Mannschaftsbewerb

Dein Kraftpotenzial liegt im Fühlen!

Bewusstsein und Materie

Geist und Materie

Der Mensch und seine Einzigartigkeit

Die zarte Pflanze Bewusstsein

Über allem steht die Liebe

Selbstliebe – die wahre Essenz der Liebe

Der Friedenszweig

Freude – schöner Götterfunken

Freiheit – unser innerstes Gut

Einheit – der Kreis schließt sich

Die Verschmelzung des Männlichen mit dem Weiblichen

Sind wir ein Spielball des Schicksals?

Sind wir das Produkt unserer Vergangenheit?

Die Verbindung von altem und neuem Wissen

Quantenwelt

Was ist Wirklichkeit?

Jeder Gedanke ist eine Schöpfung

Intuition – die Wahrnehmung außerhalb unserer fünf Sinne

Wissenschaft und Fortschritt

Wissenschaftliche Beweise?

Eine Wissenschaft, die sich selbst beschränkt

Welche Studienrichtung wähle ich?

Wo bleibt die Logik, wo der gesunde Menschenverstand?

Die Einheit und die Intelligenz des Körpers

Wie entsteht Massenbewusstsein?

Erkenntnis und Wahrheit

Dialog mit unserer Seele

Wunder – das ganze Leben ist Wunder

Kann Glaube heilen?

Ganzheitliches Denken

Die klassische »Vorsorge- oder Gesunden-Untersuchung«

Energetische Gesundheitsvorsorge

Medikamente und Medikation

Idealer Blutdruck?

Zucker – die Süße des Lebens

Richtig oder falsch?

Du bist immer dein Begleiter

Bewusstwerdung

Dein Potenzial vorwärts zu gehen

Befinden und Befund

Der Weg nach Hause

Die entwurzelte Menschheit

Werbung, die unter die Haut geht

Politik im Tiefschlaf – oder Wie vergeude ich mein Potenzial?

Die Rolle des Menschen im Ökosystem

Lebensmittel Wasser

Evolution und Schöpfung

Gesellschaft und Religion

Existiert Gott?

»Der Engel der Erkenntnis«

Der Traum von einer besseren Welt

Das Wesen der Gesundheit ist Gleichgewicht

Der Klangkörper Mensch

Energieblockaden

Virus Angst

Virus Schuld

Virus Neid

Virus Eifersucht

Gesundheit und Wohnen

Die Statik unseres Körpers

Spannung und Kraft

Diagnosen und energetische Behandlung

Diagnosen, Prognosen und ihre Auswirkungen

Sinn und Unsinn von Statistiken

Mythos Lebenserwartung

Pumporgan Herz?

Zellveränderung Krebs

Im Einklang mit unserer Natur

Zwischenmenschliche Beziehungen und Therapie-Erfolge

Impfen

Bewegung und Entspannung

Sport – ein wichtiger Teil unserer Gesellschaftund unseres Lebens

Die Zukunft hat schon begonnen

Will ich nicht doch missionieren?

Schlussgedanke oder Warum bin ich so optimistisch?

Anhang

Weiters erschienen

Vorwort

»Der Mensch im Gleichgewicht« ist geschrieben worden, um Sie herauszufordern und Ihnen eine Türe zu öffnen. Eine Tür in eine Welt und zu einer Energie, die alles verbindet. Zu der wir Lebewesen immer schon einen Zugang hatten, der aber für die meis-ten Menschen im Laufe der Jahrhunderte versperrt wurde. Es wird daher jenen ungeübten Teil des Verstandes herausfordern, der verneint, dass Intuition Selbstheilungsenergien freisetzen kann, dass das nicht Greifbare möglich ist und dass Wunder tatsächlich passieren, weil sie in uns verborgen sind und wirksam werden können.

Es wird eine Herausforderung für die zahlreichen Wissenschaftler sein, die sich dogmatisch an ihrem Wissen orientieren und die Gefühle – die uns verbindende universelle Energie – außer Acht lassen oder verlernt haben, sie zu erkennen.

Ebenso wird es eine Herausforderung für jenen wunderbaren Teil in Ihnen sein, der die Fähigkeit hat, über den Horizont zu schauen und die Welt auch im Zusammenhang mit dem Spürbaren zu sehen.

Es kann Ihnen helfen, Barrieren zu überwinden und lebenserneuernde Einsichten zu gewinnen.

Karl G. Auer

Journalist und Autor

Über geistiges Heilen

»Die Morgenröte einer neuen Zeit«

Ich glaube, dass Heilen auf nicht-materiellem Weg,

durch geistige Methoden, eine Zukunft ungeahnter Möglichkeiten hat.

Und ich glaube, dass ihr Bereich allmählich über das, was wir heute, zu Recht oder Unrecht, als »funktionell« bezeichnen, hinauswachsen und auch alles Organische umschließen wird.

Ich sehe die Morgenröte einer neuen Zeit vor mir aufleuchten, in der man gewisse chirurgische Eingriffe, z. B. an inneren Gewächsen, als bloße Flickarbeit ansehen wird, voller Entsetzen, dass es überhaupt einmal ein so beschränktes Wissen um Heilmethoden gab.

Dann wird kaum noch Raum sein für althergebrachte Arzneimittel.

Es liegt mir fern, die moderne Medizin und Chirurgie irgendwie herabzusetzen, ich hege im Gegenteil große Bewunderung für beide.

Aber ich habe Blicke tun dürfen in die ungeheuerlichen Energien, die der Persönlichkeit selbst innewohnen, und in solche außerhalb liegenden Quellen, die unter gewissen Bedingungen durch sie hindurchströmen und die ich nicht anders als göttlich bezeichnen kann.

Kräfte, die nicht allein funktionelle Störungen heilen können, sondern auch organisch bedingte, die sich als bloße Begleiterscheinungen seelisch-geistiger Störungen herausstellten.

(Dieses Zitat wird vielfach im Internet C.G. Jung zugeschrieben, ist ihm aber laut C.G.Jung-Stiftung in dieser Form nicht zuzuordnen.)

Das, was in obigem Zitat über nicht-materielles Heilen geschrieben steht, erlebe ich seit vielen Jahren immer wieder in meiner täglichen Arbeit. Ich denke, die Zeit ist nun reif, ganz ohne Scheu und sehr bestimmt über dieses Thema zu schreiben. Heilung auf nicht-materieller Ebene kann und darf sein, weil die Menschen durch ihr erweitertes Bewusstsein bereit sind, Heilung auf dieser Ebene geschehen zu lassen. Heilung, die durch uns Menschen selbst passiert, durch das Göttliche in uns.

Die Menschheit hat sich immer weiter entwickelt, aber gleichzeitig von ihrem Ursprung entfernt. Dadurch, dass der Mensch keine Rückkoppelung mehr hat, sucht er in der Welt der Materie nach Lösungen. Dass die Materie aber nicht sein Zuhause ist, zeigt die Sehnsucht, an eine höhere Macht zu glauben. Diese Sehnsucht ist ein tiefes inneres Wissen. Wir spüren, dass vieles, das wir so krampfhaft festhalten, auf einmal keine Bedeutung mehr hat. Wir haben eine neue Motivation. Es geht darum, zu unseren eigenen Wurzeln, zu unserem Ursprung zu gelangen.

Warum schreibe ich ein Buch?

Da ich in den letzten Jahren immer wieder in den Medien in Verbindung mit Spitzensportlern und deren schneller Genesung erwähnt wurde und auch von vielen Seminarteilnehmern, Bekannten und Freunden immer wieder gebeten werde, über meine jahrelangen Erfahrungen mit Energiearbeit zu berichten, habe ich mich nun entschlossen, dieses Buch zu schreiben. Es gibt zwar schon unzählige Bücher über Energie, Bewusstsein und unterschiedliche Heilmethoden – viele sogar von Medizinern verfasst. Diese Bücher werden jedoch meist nur von Insidern gelesen und das Wissen darüber ist noch keineswegs Allgemeingut. Die Buchhandlungen sind auch voll von hilfreicher Literatur, die uns sagt, wie wir erfolgreicher, gesünder, zufriedener und glücklicher unser Leben gestalten können. Im Grunde ist vieles schon geschrieben worden.

Jede Kultur und jede Religion hat ihre weisen Bücher mit Geboten und Verboten. Es ist uns möglich, aus dieser Vielfalt zu wählen und auszusortieren und nur das zu lesen, was unserem Bewusstsein entspricht und was uns hilfreich erscheint. Mit diesem Buch will ich niemanden überzeugen, nicht missionieren, auch keine neuen Dogmen aufstellen – ich möchte Sie nur ein wenig zum Nachdenken anregen.

Ich durfte in den vergangenen Jahren vielen Menschen durch meine Gabe oder mein »Talent«, das mir gegeben wurde, nämlich Energie zu sehen und zu spüren, helfen. Ich durfte sie dabei unterstützen, ihre Probleme zu lösen, beschwerdefrei zu werden und neue Sichtweisen zu entdecken.

Ich sehe mich selbst jedoch nicht als Menschen, der andere heilen kann. Wenn ich mich als Heiler bezeichne, dann trifft es nur für mich selbst zu. Ich bin mein eigener Heiler, so wie jeder Mensch sein eigener Heiler ist.

In meinem Buch möchte ich Themen ansprechen, die mir am Herzen liegen. Ich möchte Sie zum Nachdenken anregen, aber auch an Ihr logisches Denken appellieren. Vor allem möchte ich aufzeigen, dass es neben der klassischen Medizin  Behandlungsmethoden und Möglichkeiten gibt, einen ausgewogenen körperlichen Zustand zu erreichen – ohne Nebenwirkungen durch Medikamente, ohne aufwendige Untersuchungsmethoden und Therapien und ohne Operationen und Operationsnarben, die wiederum zu Störungen im Körper führen. Und vor allem:

Werden wir uns der vergessenen Selbstheilungskräfte unseres Körpers wieder bewusst!

Im Grunde schreibe ich dieses Buch aber auch für mich selbst, eine Art Zusammenfassung einer kleinen Wahrheit aus der Unendlichkeit der Wahrheiten, die ich für mich selbst erkannt habe. Vielleicht ist es ein kleiner Beitrag zu deiner Wahrheit und es hilft dir, dadurch deine Wahrheit zu erkennen. Ich bin jetzt ganz bewusst vom förmlichen »Sie« zum vertrauteren »du« übergegangen, um eine größere Nähe zwischen uns zu ermöglichen. Auch beim Behandeln merke ich immer wieder, dass viele Menschen – besonders jene, die in den Bergen aufwachsen – erleichtert sind, wenn wir uns auf der vertrauten Du-Ebene begegnen.

Bei meiner Wahrheitssuche verlasse ich mich auf nichts und niemanden, auch auf keine noch so gut gemeinten Ratschläge. Ich versuche, in mir selbst zu erkennen. Ich versuche, die Welt – meine kleine Welt – meinen Körper, als kleinen Kosmos in einem großen Kosmos zu sehen, verbunden mit einem großen Ganzen.

Ich frage mich selbst, ob es jemals einem Buch gelungen ist, mich zu verändern. Vordergründig ist meine Antwort NEIN. Die Veränderung ist zuerst in mir passiert. Durch diese Veränderung, die in mir passierte, wurde ich offen für Neues und ich begann mich für die unterschiedlichsten Themen zu interessieren. Dadurch erkannte ich, dass es nicht allein mein Gedankengut ist, sondern dass es viele Menschen gibt, die ähnlich denken wie ich. Die Erklärung dazu finde ich in der Wirkung der »Morphogenetischen Felder«, die davon sprechen, dass sich neue Erkenntnisse gleichzeitig von den unterschiedlichsten Orten der Welt aus verbreiten. Erkenntnisse von Menschen, die durch eine ähnliche Schwingung verbunden sind.

Viele Bücher haben mich aber auch angeregt, Fragen zu stellen, deren Beantwortung mich oft in neue Richtungen führten und mir meine eigenen Sichtweisen bewusst machten.

So möchte ich auch ganz klar betonen, dass mein Buch keinen Wahrheitsanspruch erhebt, dass der Leser alles hinterfragen und seine eigenen Antworten finden soll.

Und ich möchte auch, dass die Leser meines Buches wissen, dass es für mich keine absolute Wahrheit gibt und dass es wichtig ist, sich selbst immer wieder Fragen zu stellen.

Es gibt viele Menschen, die sich spirituelle Lehrer, Meister oder Gurus suchen. Manche Religionen gehen auch davon aus, dass es absolut notwendig ist, einen Lehrmeister zu haben. Sie besuchen ein Seminar nach dem anderen, weil sie glauben, dadurch zur Erkenntnis oder gar zur Erleuchtung zu gelangen. Es mag für viele hilfreich sein, aber es entspricht nicht meinem Denken und Fühlen. Ich versuche, in mir selbst zu erkennen. Dabei passiert es oft, dass Erkenntnisse von gestern, die ich für richtig hielt, mich zu neuen Erkenntnissen führen, die jetzt – in diesem Augenblick – ein neues Gesamtbild ergeben.

Dieses Buch ist für Menschen gedacht, die ihren eigenen Verstand, ihr Herz und ihre Intuition gebrauchen, die sich nicht auf das Gedankengut anderer verlassen. Also auch nicht auf meines.

Denn wenn man sich nur auf das Gedankengut anderer verlässt, kommt man immer nur dort hin, wo andere schon waren.

Es geht darum, die eigene Wahrheit zu erkennen. Es zeigt lediglich meine Wahrheit, meine Vision eines »erwachten Menschen«.

Teile dieses Buches entstanden aus meinen ganz persönlichen Erfahrungen, andere Teile sind mir aus einem übergeordneten Bewusstsein – außerhalb von Raum und Zeit – vermittelt worden.

Was will ich mit diesem Buch erreichen?

Für mich ist jedes Buch Information, die Menschen auf unterschiedlichste Art erreicht. Oft genügt ein einzelnes Wort, ein Satz, um jemanden in seinem Innersten zu berühren und eine Schwingung auszulösen, die in weiterer Folge zu neuen Erkenntnissen führt. Mit meinem Buch möchte ich aber auch Hoffnung vermitteln. Hoffnung, neue Perspektiven und Denkansätze für jene, die ängstlich der Zukunft entgegensehen oder sich von der Vergangenheit nicht lösen können. Es ist auch für Menschen gedacht, die die Fülle des Lebens nicht sehen, weil sie sich mit belastenden Gedankenmus-tern herumplagen. Und letztendlich ist es für jene, die bereit sind, alte Wertvorstellungen zu hinterfragen und gewohnte Denkpfade in Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft, Politik und Religion zu verlassen und neue Wege zu gehen.

Wir haben gewaltige Fortschritte in Medizin und Technik gemacht, sind aber jetzt zu einem Punkt gekommen, an dem wir durch diese Möglichkeiten beginnen, uns selbst und unsere Umwelt zu zerstören und neue Gefahren durch diese Fortschritte heraufzubeschwören. Ist es wirklich ein Fortschritt, wenn wir Massenvernichtungswaffen besitzen, die in der Lage sind, unsere Erde mit all ihren Lebensformen auszulöschen? Oder ist es ein Fortschritt, wenn wir immer wieder neue Medikamente entwickeln, die so starke Nebenwirkungen haben, dass wir für diese Nebenwirkungen wieder Medikamente brauchen? Das ist in meinen Augen kein Fortschritt – das ist Rückschritt!

Es kann allerdings auch nicht unser Ziel sein, auf sinnvolle, technische Errungenschaften zu verzichten, sondern Ziel müsste sein, den Fortschritt im Sinne der Einheit neu zu überdenken und Möglichkeiten, die sich schon anbieten, zu nutzen, anstatt sie zu bekämpfen.

Und das beginnt beim Menschen selbst. All das, was uns umgibt, ist Schöpfung. Jede Lebenssituation, in der wir uns befinden, ist Schöpfung, unsere eigene Schöpfung. Wenn wir verstehen und glauben können, dass wir selbst Schöpfer sind, jeder Einzelne, jeden Augenblick, dann wird uns bewusst, welch gewaltiges Potenzial jeder von uns in sich trägt. Die Situation, in der sich die Welt derzeit befindet, wurde nicht von einem fernen Gott in einem fernen Himmel geschaffen, sondern von uns Menschen selbst. Wir tragen die Verantwortung für uns und für die gesamte Erde mit all ihren Lebensformen.

Jesus wurde immer wieder von Schriftgelehrten herausgefordert, weil er sagte, er sei Gottes Sohn. Er antwortete laut Johannesevangelium, Kapitel 10, Vers 34: »Steht nicht in eurem Gesetz, dass ihr alle Götter seid?« Damit gab er uns eindeutig zu verstehen, dass wir alle – ohne Ausnahme – Töchter und Söhne Gottes sind und dadurch auch die Kraft des Schöpfers in uns tragen. Diese Erkenntnis, dass wir nicht der Willkür des Schicksals oder eines strafenden Gottes ausgesetzt sind, sondern dass wir durch unsere Gedanken und Handlungen Mitschöpfer dieser Erde und des gesamten Universums sind, gibt mir Hoffnung und Mut, an mich selbst zu glauben und an einer gesunden, glücklichen Welt mitzuwirken.

Wer bin ich?

Es fällt mir schwer, eine Bezeichnung für das zu finden, was ich tue. Wenn ich meine Ausbildung als Heilmasseur anführe mit diversen Zusatzausbildungen wie Akupunkturmassage, Bindegewebsmassage, Segmentmassage und Fußreflexzonenmassage, so war das nur der Beginn meiner jetzigen Arbeit.

In unserem Land haben Menschen mit bestimmten Ausbildungen nur dann die »Erlaubnis«, eine gewisse Tätigkeit auszuüben, wenn sie einen amtlichen Befähigungsnachweis erbringen. Dieses Denken, alles Wissen komme nur von außen, müsse studiert oder erlernt werden, ist ein engstirniges, eingrenzendes Weltbild. Zu allen Zeiten und in allen Kulturen gab es Menschen, die besondere Fähigkeiten hatten, ob es in der Kunst, Musik, Technik oder Forschung war. Sie entwickelten diese Fähigkeit nicht nur, indem sie auf dem aufbauten, was andere ihnen beigebracht hatten, sondern sie gingen neue Wege, folgten ihrer Intuition. Wunderkinder kommen sehr selten auf die Welt, doch es gibt immer wieder Menschen, die beseelt sind von der Idee, etwas verändern und etwas bewirken zu wollen. So setze auch ich meine ganze Kraft dafür ein, in dem Kreis zu wirken, wo es mir möglich ist, etwas zu verändern.

Was befähigt mich nun, meine Arbeit als Therapeut auszuüben? Bin ich ein spiritueller, gläubiger, guter Mensch? Wie soll ich sein, damit ich all denen gerecht werde, die mich nach ihren Richtlinien bewerten? Soll ich mein ganzes Wesen, meine wahre Natur verbergen, nur damit ich so bin, wie man mich gerne hätte? All diese von Menschen aufgestellten Normen entsprechen nicht meiner Natur. Ich möchte mit meiner Arbeit niemandem etwas beweisen. Denn diese Gedanken stressen, machen Druck, nehmen mir die Freude.

Aus diesem Grund ist es mein ganzes Bestreben, alles, was ich tue, mit Leichtigkeit und Freude zu tun. Wenn ich das tue, dann kommt auch der Erfolg von selbst.

Alle Reichtümer dieser Welt sind ohne Bedeutung, wenn man krank ist. Meine Forschung (sie stützt sich nicht auf wissenschaftliche Erkenntnisse) sind Eingebungen, durch die ich mich selbst hinterfrage und Antworten darauf in mir suche. Aber das war nicht immer so. Angefangen hat alles, als ich das erste Mal eine starke Kraft spürte, die durch mich floss. Es war ein eigenartiges Gefühl. Ich war sehr irritiert, verstört und wusste nicht, was das zu bedeuten hatte. Was dann passierte, veränderte mein ganzes Denken und mein Leben. Mehr dazu im Kapitel »Wie komme ich zu diesem Gedankengut?«.

Durch diese Ereignisse wurde ich immer introvertierter und verbrachte viele Stunden alleine und völlig zurückgezogen. Ich versuchte zu erkennen, welche Kräfte in mir und durch mich flossen. In dieser Zeit beschäftigte ich mich auch sehr viel mit dem Thema »Religionen«. Ich wollte wissen, ob mir die Religionen eine Antwort auf meine brennenden Fragen geben konnten. Ich hatte mich bis zu jener Zeit nicht wirklich mit Glauben und Religion beschäftigt. Jetzt auf einmal war mein Interesse geweckt. Ich dachte über meinen Glauben nach und fragte mich, ist es mein Glaube, der so stark ist, dass ich Menschen auf diese Weise helfen kann? Oder ist es der Glaube dessen, der zu mir kommt, um Linderung oder Heilung zu erlangen? Die nächste Frage, die auftauchte, war »Gibt es einen Gott? Was ist Gott? Wo ist dieser Gott?« Die Antwort, die ich kannte, die mir durch Erziehung, Religionsunterricht, durch das bekannte Gottesbild vermittelt worden war, befriedigte mich nicht. Ich verließ mich immer mehr auf mein Gespür, denn ich hatte inzwischen festgestellt, dass ich bei bestimmten Gedanken dieses Fließen in meinem Körper spürte und auch ein Gefühl von Wärme in meiner Herzgegend aufkam. So konnte ich mich immer mehr auf mein Gefühl und meine Empfindungen verlassen. Ein Gefühl von Wärme im Herzen, ein Gefühl von Dankbarkeit sagte mir, jetzt bist du deiner Wahrheit nahe.

Auf meine Frage, ob mein Glaube so stark sei, kam in mir die imaginäre Antwort, deine Liebe und dein Mitgefühl sind es, die bewirken, dass Heilung passieren kann. Doch auch der zu Behandelnde muss bereit sein, Heilung geschehen zu lassen. Auf die nächs-te Frage, die ich stellte, wo Gott und der Himmel wären, spürte ich vorerst nichts, aber meine beiden Hände zeigten jetzt auf meine Brust und wieder spürte ich dieses Fließen. Da erkannte ich für mich, Gott ist in mir, Gott und der Himmel ist in allem und jedem von uns! Von nun an dachte ich nicht mehr, diese oder jene Religion oder Konfession wäre besser oder kommt meiner Anschauung näher, sondern ich versuche, die anderen so zu lassen, wie sie sind. Im Bewusstsein, dass jeder seine Erfahrungen machen kann und jeder Suchende eine Tür finden wird, die sich öffnet – ob es eine Religion ist oder eine innere Überzeugung. André Heller hat in einem seiner Lieder geschrieben »An wos soll i glauben, i kann nur glauben, wos i gspür« und auf das verlasse auch ich mich: Auf mein Gespür und auf das, was ich sehe und erlebe.

Ich bin ein freiheitsliebender Mensch, der die Auffassung von Freiheit nicht als bloßes Lippenbekenntnis sieht, sondern versucht, die Freiheit in sich selbst zu entdecken. Die Freiheit, von der ich rede, ist eine innere Freiheit, sie kennt keine Einschränkung. So wie meine Gedanken frei sind, so sind auch meine Worte frei. Meine Worte sind keinen Lehrmeinungen, keinen Dogmen unterworfen. Meine Erkenntnisse kommen nicht von übernommenen, begrenzten Ansichten, sondern aus der unbegrenzten Welt des Geistes. Dadurch, dass ich mich immer mehr aus dem egoistisch begrenzten Denken löse, bekomme ich Zugang zu den unbegrenzten Ebenen des Geistes. Die Ebenen des Geistes sind für jeden zugänglich, der bereit ist, sich aus der Begrenztheit seines Denkens zu lösen. Eine Wissenschaft, die abhängig ist von Interessensgruppen, Politik, Wirtschaft, kann nicht frei agieren und beschränkt sich selbst in ihren Möglichkeiten. Eine freie Gesellschaft, die unabhängig von Glaubenssätzen ist, hat ungeahnte Möglichkeiten, die Welt zu verändern.

Alles was ich will!

Ich will der sein, der ich bin.

Ich will das tun, was ich fühle.

Will Mensch sein, kein Abziehbild von irgendjemandem.

Will lieben und verstehen.

Will niemanden mehr fragen müssen, was Wahrheit ist.

Will meine Wahrheit und mein Leben leben.

Will nichts mehr bewerten.

Ich will sein und in diesem Zustand verbleiben!

Die Kunst des Lebens

Wir kennen von vielen Menschen, die sich als spirituell bezeichnen, die Aussage: »Du brauchst nur zu SEIN, nur geschehen lassen, das ist die Kunst des Lebens.« Ein Teil in mir stimmt dieser Aussage zu. Ich verstehe auch, wenn sich jemand als Einsiedler zurückziehen möchte und hofft, auf diese Art zur Erkenntnis oder zur Erleuchtung zu kommen. Ein anderer Teil in mir sagt, ich möchte aktiv sein, ich möchte etwas bewegen, ich möchte aus der Vielfalt des Lebens meine Erkenntnisse gewinnen. Dazu gehören Reisen und das Austauschen mit anderen Menschen ebenso, wie das Fithalten meines Körpers. Und ich möchte Theorie mit Praxis vereinen. Eine Welt, in der ich alles so hinnehme, wie es ist, ohne meine Meinung zu äußern, finde ich langweilig.

Doch es geht mir nicht um Kritik oder darum, bestehende Sys-teme anzuprangern, sondern um Bewegung. Ich finde es legitim, dass jeder das denkt und schreibt, was ihm zu diesem Zeitpunkt richtig und vor allem wichtig erscheint. Was wäre das für eine Welt, wenn alle die gleiche Meinung hätten, die gleiche Sichtweise? Die Welt wäre langweilig. Widerstände und eingefrorene Denkweisen inspirieren mich, noch mehr zu hinterfragen, um mir ein eigenes Bild meiner Realität zu schaffen. So sehe ich es als eine Herausforderung, mich Themen zu stellen, die mich selbst betreffen. Jedes Thema, mit dem ich mich befasse, sehe ich als Baustein zu einem komplexeren Thema. So weiß ich auch, dass jede Veränderung unserer Lebensumstände eine neue Situation erschafft.

Alles ist Energie

Die Welt, in der wir leben, wird belebt durch eine alles durchdringende Energie. Diese Energie ist eine Kraft, die nicht zerstört werden kann, sie kann aber ihren Zustand durch unsere Bewertung und durch unsere Gedanken verändern. Diese Energie ist nicht sichtbar, aber fühlbar und erfahrbar. Ich spreche von der Lebensenergie.

Ich habe ein ausgeprägtes, sensibles Nervensystem, das die Fähigkeit hat, mit anderen Systemen zu kommunizieren und Energie wahrzunehmen. Diese Fähigkeit bezieht sich nicht nur auf lebende Organismen, sondern auch auf für uns tote Materie (Gegenstände). So ist die Erkenntnis, dass alles Energie ist, für mich ausschlaggebend. »Alles ist Energie« heißt, dass auch in scheinbar toter Materie Energie vorhanden ist.

Diese Lebensenergie zu ignorieren, sie zu verschweigen, sie zu blockieren, ist der Grund für das Ungleichgewicht auf diesem Planeten. Dieses Ungleichgewicht wirkt sich aus im Körper, in der Natur, zwischen den Menschen. Es wird alles getan, um uns Menschen von dieser Lebensenergie zu isolieren. Wir in der westlichen Welt sind Vor-sich-Dahindämmernde und sehen nicht, dass die Erde ein Gesamtorganismus ist, der nur als Einheit gut funktioniert.

Mit einem Bewusstsein der Getrenntheit und der Ausgrenzung können wir keine Harmonie in unserem Körper, in Politik, Wirtschaft, Medizin, Religion erwirken. Den Ausweg aus diesem Zustand der Einengung und Begrenzung kann man nicht von den herrschenden Systemen erwarten, die uns dahin gebracht haben – weil wir es zugelassen haben – sondern jeder Einzelne ist aufgerufen, zu denken und Bestehendes zu hinterfragen. Nur durch Selbsterkenntnis des Einzelnen gibt es eine Möglichkeit, den herrschenden Machtsystemen einen Impuls zur Veränderung zu geben. Wenn der Einzelne kritische Fragen stellt und auch mit Nachdruck seine Meinung vertritt, dann werden die Systeme reagieren. Sich nur auf das zu verlassen, was sogenannte Experten und Kapazitäten behaupten, ist eine Beschränkung des eigenen Potenzials, die dazu führt, dass wir die Schuld immer bei jemand anderem suchen. Das ist der einfachste Weg. Sich den jeweiligen Situationen zu stellen, Eigenverantwortung zu übernehmen, ist der erste Schritt zur Veränderung.

So habe ich für mich – was meine Gesundheit betrifft – entschieden, dass ich nicht bereit bin, ein Medikament einzunehmen, das mir Experten verschrieben haben, ohne die Ursache meiner Beschwerden zu eruieren.

Ich bin nicht bereit, an Experten zu glauben, die meinen Körper anhand von Bildern interpretieren und dann auf meinen Gesundheitszustand schließen, ohne mich als Menschen, der ich bin, wahrzunehmen.

Ich bin nicht bereit zu glauben, dass ich ein Einheitsmodell bin – wie die übrigen sechs Milliarden Menschen.

Ich bin nicht bereit zu glauben, dass ich die gleichen Gedanken, Gefühle, Emotionen habe wie meine Mitmenschen. Wenn das so wäre, könnte ich mir auch vorstellen, dass wir alle gleiche Einheitswerte, alle gleiche Normwerte (Blutdruck, Zucker, Cholesterin und so weiter) haben. Nachdem das aber nicht so ist, stelle ich in Frage, was Experten als Norm vorgeben.

Ich bin nicht bereit zu glauben, dass mein Gesundheitszustand besser wird, wenn ich etwas in meinen Körper, der idealerweise ein »Biotop« sein sollte, hineinwerfe, das nicht natürlich ist und daher auch nicht meiner eigenen Natur entspricht.

Ich bin nicht bereit zu glauben, dass ich eine Maschine bin, deren Teile getrennt voneinander funktionieren und beliebig austauschbar sind.

Ich bin nicht bereit zu glauben, dass Betäuben, Vergiften, Verschrauben, Vernageln, Versteifen, Herausschneiden, Amputieren die einzigen Möglichkeiten sind, einem Menschen zu helfen, einen gesunden Körper zu bekommen und zu erhalten.

Ich bin nicht bereit zu glauben, dass sich Heilung nur auf den Körper bezieht.

Ich bin nicht bereit zu glauben, dass es unheilbare Menschen gibt.

Ich bin nicht bereit, vorgefasste Meinungen einfach kritiklos anzunehmen, nur weil die Mehrheit der Menschen sie annimmt.

Ich kann und darf eine Meinung und eigene Erkenntnisse haben. Diesen Erkenntnissen können weitere folgen. Darum bin ich bereit, immer wieder das Erkannte neu zu hinterfragen.

Denn alle Erkenntnisse sind so lange meine Wahrheit, bis ich zu einer neuen Erkenntnis komme.

Das mechanistische Weltbild

Das Bestreben der Urvölker aller Kontinente unserer Welt war, das Leben in Einklang zu bringen mit den großen Naturkräften und den geistigen Mächten, die sie spürten. Sie wollten die Natur verstehen, nicht kontrollieren und beherrschen. Die Welt, an die die Menschen vor der wissenschaftlichen Revolution glaubten, war lebendig, in ständiger Bewegung und Veränderung. Alles war mit allem verbunden.

Das alles begann sich im 16. Jahrhundert radikal zu verändern. Der Astronom Nikolaus Kopernikus entdeckte aus Beobachtungen des Himmels unter anderem, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt. Er verfasste sein Buch »Die Bewegungen der Himmelskörper«.

Kopernikus wusste, dass viele Gelehrte, besonders aber die Kirche, sich dagegenstellen würden. Deshalb veröffentlichte Kopernikus seine Entdeckung erst kurz vor seinem Tod 1543. Die Kirche verhielt sich erwartungsgemäß und verbat diese Schriften. Sie setzte das Werk auf ihren »Index« der verbotenen Bücher. Da Galileo Galilei, der berühmte Mathematiker, Physiker und Astronom, die Aussagen von Kopernikus unterstützte, musste er sich zwar der Inquisition stellen, wurde aber für den Rest seines Lebens nur unter Hausarrest gestellt. Ein zweiter Unterstützer dieser Theorie, Giordano Bruno, kam nicht so gut davon. Er endete als Ketzer auf dem Scheiterhaufen.

Dank Galileis Entdeckungen und wissenschaftlichen Experimenten war das Wissen nicht mehr länger der Priesterschaft vorbehalten, beruhte nicht mehr auf alten Autoritäten und Hierarchien der Kirche.

Im 17. Jahrhundert wurde dann die endgültige Trennung zwischen Wissenschaft und Religion vollzogen. Der französische Philosoph und Mathematiker René Descartes sagte: »Im Körper ist nichts, was zum Geist gehört, und im Geist nichts, was zum Körper gehört.« Für ihn war die Natur eine Maschine, die nach mathematischen Gesetzen funktioniert. Auch alle Körperfunktionen ließen sich mit diesem mechanischen Modell erklären, für ihn war auch der Körper eine Maschine. Wie wir wissen, hat diese Trennung zu unzähligen Problemen geführt.

Wenn wir heute von einem mechanistischen Weltbild sprechen, so verbinden wir diesen Ausdruck am häufigsten mit Sir Isaac Newton. Auch er betrachtete wie Descartes die Welt als Maschine im dreidimensionalen Raum, zog daraus Schlüsse und mathematische Beweise, sodass Wissenschaftler weltweit über Jahrhunderte davon überzeugt waren, dass sie die Abläufe der Natur genau beschreiben. Diesen mechanistischen Ansatz übertrug man bald auf alle Wissenschaften: Astronomie, Chemie, Biologie und so weiter.

So revolutionär Kopernikus, Descartes, Newton und andere Wissenschaftler dieser Zeit auch waren, sie hinterfragten nicht die Religion. Sie glaubten an Gott als den Schöpfer des Universums.

Erst viel später stellten die neuen Generationen von Wissenschaftlern fest, dass sie auch diesen Gott und die Spiritualität nicht mehr brauchten. Sie verkündeten und verkünden heute noch, dass alles Unsichtbare und Nicht-Messbare nicht vorhanden und reine Täuschung sei.

Nach diesem mechanistischen Weltbild nach Isaac Newton – das auch die Basis der westlichen Schulmedizin bildet – ist der Körper reine Materie. Bei Krankheiten wird der Körper in seinen Teilen behandelt, der Mensch mit all seinen Gefühlen und Emotionen wird nicht gesehen. Diese mechanistische Sichtweise hat sich durch mehr als zwei Jahrhunderte im Denken festgesetzt. Wenn wir davon ausgehen, dass wir durch unser Denken Realität erschaffen, ist es ganz offensichtlich, dass ein Großteil der Menschheit sich selbst nur als Körper betrachtet und den Körper aus verschiedenen Teilen bestehend sieht, die beliebig durch Ersatzteile ausgetauscht werden können. So wird dieses Gedankengut zur Realität. Wir sind Mitschöpfer!

Seit Tausenden von Jahren durchwandert der Mensch verschiedene Bewusstseinsebenen und kann jeweils nur das wahrnehmen, was seiner Bewusstseinsebene entspricht. Wir als dreidimensionale Menschen können nur das wahrnehmen, was unser dreidimensionales Denken zulässt. So ist es auch zu verstehen, dass wir von unserem technischen Fortschritt so begeistert sind, dass wir die geistigen Ebenen nicht wahrnehmen und oft auch nicht zulassen können. Es scheint auch viel einfacher, einen Körper mechanisch wieder in Ordnung zu bringen, als sich mit einem dazwischenfunkenden Geist befassen zu müssen. Oft wird etwas als »Wunder« oder »Wunderheilung« bezeichnet, das man lediglich noch nicht erklären kann, weil unsere geistigen Kräfte es noch nicht erkennen. Doch es gibt immer mehr Menschen, die den Zugang zu den unbegrenzten Ebenen des Geistes finden und dadurch andere Menschen inspirieren.

Viele denken jetzt sicher, wenn das so ist, warum werden diese Kräfte nicht vermehrt eingesetzt? Warum dauern Verletzungen bei manchen Menschen sehr lange, bis sie ausheilen? Man könnte sagen, es liegt an der Schwere der Verletzung. Aber das stimmt nicht. Manche Menschen haben ähnliche Verletzungen, ähnliche Operationen und doch geht der Heilungsprozess bei dem einen schneller voran als beim anderen. Nach meinen Erfahrungen haben ähnliche Verletzungen oder Krankheiten eben verschiedene Ursachen. Ich habe für mich die Erkenntis gewonnen, dass hinter all unseren Krankheiten und Verletzungen ein emotionaler, mentaler Hintergrund steckt. Dieses Ereignis kann kurz vor Eintreten der Krankheit bzw. Verletzung passiert sein. Es kann aber auch Monate oder Jahre zurückliegen und durch eine ähnliche Situation neu entfacht werden. Dadurch kommt der Mensch in ein energetisches Ungleichgewicht und wird anfällig für Krankheiten und Verletzungen.

Da ich mich nun schon jahrelang intensiv mit den Menschen und ihren Gefühlen, Erwartungen und Enttäuschungen befasse, weiß ich, dass Teile unseres körperlichen Energiesystems mit bestimmten Emotionen in Zusammenhang stehen. Lebendige Wesen wie der Mensch sind im Grunde instabile Systeme. Ihre scheinbare Stabilität erhalten sie durch ein dynamisches, ständiges Ausbalancieren ihrer Körperenergie. Unser rationales, derzeit erforschtes Gehirn speichert Informationen und hält sie fest. Unsere nicht erforschte unbekannte Seite – unser wahres Ich – nimmt Informationen auf, der jeweilige Zustand wird erfasst, aber nicht analysiert. Diese weitgehend unbekannte Seite ist nicht den Naturgesetzen unterworfen. Durch das Aktivieren unserer unbekannten Seite entsteht ein erweitertes Bewusstsein, das jede Situation so annimmt, wie sie im Augenblick ist. Dadurch kann Energie fließen, sie folgt der jeweiligen Situation. Im Falle des Zweifels wird sich der Zweifel durchsetzen, im Falle der Angst wird sich die Angst durchsetzen, im Falle des Annehmens wird sich die Liebe durchsetzen, da es die Liebe ist, die nicht analysiert. Durch dieses Annehmen der jeweiligen Situation wird der Weg zur Liebe frei. Die Liebe ist dein Wesenskern.

Schulmedizinische und energetische Behandlung

Ich schätze und bewundere die vielen Ärzte, die sich aufopfernd um ihre Patienten bemühen, vor allem in der Akut- und Notfallmedizin. Ohne ihre rasche Hilfe wären viele Unfallopfer oder auch Menschen mit akutem Organversagen dem Tod geweiht. Auch die Zahnärzte leisten Großartiges, ebenso die Plastische Chirurgie bei Unfallopfern.

Dennoch hat die klassische Medizin auch Nachteile:

Sie sieht Krankheiten als lokale Defekte in einem physikalischen, chemischen Mechanismus, die durch äußere Einwirkungen oder innere Störungen verursacht wurden. Diese Prozesse und Krankheiten werden korrigiert, bekämpft, vielleicht ausgemerzt. Es werden Feldzüge gegen Krankheiten geführt. Es wird alleine das Symptom gesehen und mit Medikamenten, Operationen, Bestrahlungen und/oder Chemotherapie versucht, es zu beseitigen.

Die Macht des Geistes über den Körper und die starken Selbstheilungskräfte werden kaum einbezogen. Die Selbstheilung wird ständig durch Medikamente unterdrückt, die den Körper zur Untätigkeit verurteilen und ihm die Möglichkeit nehmen, sein eigenes Potenzial zu entfalten und sich selbst zu regulieren. Dieses geniale Meisterwerk Mensch ist mit dem besten Abwehrsystem, mit dem besten Reparatursystem ausgestattet. Es gilt nicht, die eigene Natur zu bekämpfen, zu regulieren, sondern die Natur zu verstehen.

Der Körper wird allzu oft in seine Einzelteile zerlegt und jeder Teil extra behandelt, repariert oder ausgetauscht. Es mangelt der klassischen Medizin an der Verbindung von Körper – Gefühlen – Gedanken – Intuition. Der Körper wird nicht als Einheit gesehen.

Die klassische Medizin gebraucht das Wort »Heilung« und meint damit Symptombehandlung.

Das System, in dem der Erkrankte eingebunden ist, wird zu wenig in die Behandlung einbezogen.

Wenn zum Beispiel ein Kind an Krebs erkrankt, müsste die ganze Familiensituation in die Therapie miteinbezogen werden. Sehr oft ist es ja ein Hilferuf des Kindes nach Zuwendung oder das Kind spürt die Hilferufe der Mutter, des Vaters.