Der Paladin - Lars Albrecht - E-Book

Der Paladin E-Book

Lars Albrecht

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Beschreibung

Paul, besser bekannt als Paladin, ist der wahrscheinlich beste Jäger von Geistern, Monstern und allem möglichen Übernatürlichen. Als er gerade aus Japan zurückkommt, wo er einen Fluch auf einem Haus mit Hilfe eines Killer-Videos aufgehoben hat, nimmt er den schwierigsten und gefährlichsten Auftrag seines Lebens an: Er soll einen adligen Vampir aus Transsylvanien vernichten. Wird er auch diesen Auftrag erfolgreich zu Ende bringen? (Anspielungen auf Horrorfilme sind durchaus beabsichtigt.)

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Seitenzahl: 25

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Der Paladin

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Der Paladin

Impressum neobooks

Der Paladin

Mensch, hat das lange gedauert. Erst der stundenlange Flug, dann die ebenfalls sehr lange Taxifahrt, doch endlich ist Paul an seinem Ziel in Japan angekommen. Zum Glück musste er für nichts davon selbst bezahlen.

Bevor er sich seinem Auftraggeber persönlich vorstellte, musste er aber noch eine rauchen. Die Dinger waren zwar ungesund, aber ihn kümmerte das nicht weiter, er würde ohnehin nicht lang genug leben, um an den Folgen des Rauchens sterben zu können.

„Sie müssen der Paladin sein.“, wurde Paul von einem Schlitzaugen zu seiner Linken mit unüberhörbarem Akzent angesprochen. Paul mochte seinen Vornamen nicht, er war ihm zu gewöhnlich, deshalb hatte er sich diesen Spitznamen gegeben. Obendrein passte er noch sehr gut zu seinem Job.

„Der bin ich.“, antwortete Paul, „Sie sind Mr. Fujiyama?“

„Ich heiße nicht Fujiyama.“, protestierte der Japaner.

„Ich kann mir schon deutsche Namen nur schwer merken, dann werde ich es bei japanischen Namen gar nicht erst versuchen? Und für unsere kurze Bekanntschaft lohnt es sich sowieso nicht, zu lernen, wie man Ihren Namen richtig ausspricht.“ Paul zog an seiner Zigarette. „Womit hab ich es hier zu tun?“

„Das Grundstück dahinten ist verflucht. Eigentlich soll das Haus abgerissen werden, aber jeder Arbeiter, der das Grundstück betritt, stirbt kurze Zeit später.“

„Warum?“

„Sie sind doch der Experte.“

„Ich wollte wissen, was hier vorgefallen ist. Was ist passiert, dass das Grundstück verflucht hat?“ Paul sollte lernen, sich präziser auszudrücken, seine Branche war so schon verwirrend genug… Wenigstens hatte Paul sich unmissverständlich ausgedrückt, in welcher Währung er bezahlt werden wollte.

„Die Familie, die in dem Haus gewohnt hat, ist von einem Einbrecher ziemlich brutal ermordet worden.“

„Wie groß war die Familie?“

„Eine allein erziehende Mutter mit ihrem Kind.“

„Und haben Sie etwas mit dem gewaltsamen Tod zu tun?“

„Was? Nein! Natürlich nicht!“, empörte sich der Japaner.

„Mir persönlich ist egal, ob sie Mitschuld tragen, oder nicht, aber je mehr ich weiß, desto besser. Das wäre dann alles, ich geh rein.“

„Was werden Sie denn tun?“

„Geschäftsgeheimnis.“, antwortete Paul kurz angebunden.

„Ich frage ja nur, weil ich schon zwei von Ihrer Sorte beauftragt habe, die aber beide gestorben sind. Was machen Sie anders?“

„Ich bin kreativer, mehr brauchen Sie nicht zu wissen.“

Paul war es nur Recht, wenn andere von seiner Sorte bei ihrer Arbeit starben, das bedeutete, dass er mehr Aufträge bekam, die er sich dann gut bezahlen lassen konnte. Und auch gut bezahlen lassen musste, denn so groß war die Nachfrage nach seinen Fähigkeiten nicht. Von sieben Milliarden Menschen wussten nur zu wenige, was es so alles auf der Welt gab.