4,99 €
Ein kleiner, harmloser Bär wurde eines Tages zu einem gefährlichen Zombiebären, der Angst und Schrecken verbreitete und die Wälder unsicher machte. Konnte er nun endlich aufgehalten werden? Eine schaurige Geschichte von einer Gruppe von Freunden, die eine so tragische Zeit erlebten, dass sie sie wohl nie wieder vergessen werden.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 28
Veröffentlichungsjahr: 2018
Der skrupellose Mörder
Die Suche nach Heinrich und Laura
Der Unfall des Sheriffs
Ein seltsames Gesicht mit roten Augen
Besuch von zwei fremden Jägern
Ein großes Unglück
Marvins Schicksal
Der verletzte Jäger
Zwischen dicken Felsen
Die Verfolgung des Mörders
Katastrophe um Katastrophe
Eine sichere Unterkunft
Die Erlösung
Doch wie wurde der Bär überhaupt zu einem Zombiebären?
Im Jahre 2017 ereignete sich in den USA eine furchtbare Geschichte. Ein Mörder namens Martin Achsenknecht war aus dem Gefängnis ausgebrochen. Das Wetter war mild und es waren viele Menschen unterwegs. Auf dem Weg begegnete er einem Lieferwagen. Der Fahrer hatte einen platten Reifen und Martin Achsenknecht bot sich an, bei dem Reifenwechsel zu helfen. Aber in Wirklichkeit brachte er den Fahrer kaltblütig um und vergrub ihn daraufhin im Straßengraben.
Eilig reparierte er den Reifen. Langsam, um nicht aufzufallen, fuhr er in die Stadt. Auf einem Rastplatz begegnete er einer Gruppe Menschen, die in den Wald gehen wollten. Er bot sich an, die Leute zu fahren. Sie nahmen sein Angebot an und so fuhr er sie in den Wald.
Auf einer Lichtung bauten sie ihr Zelt auf. Der Frühnebel hing noch in den Bäumen. Heinrich und Laura liefen los, um Feuerholz zu suchen. Sie kamen immer tiefer in den Wald, als sie merkten, dass sie sich verirrt hatten. Plötzlich hörten sie ein Geräusch. Schnell versteckten sie sich hinter einem großen Stein.
Laut brummend lief ein Bär drei Meter an ihnen vorbei. Die beiden wagten nicht zu atmen. Erst, als sich die Vögel wieder ruhig auf die Bäume setzten, kamen sie wieder aus ihrem Versteck heraus.
Nachdem schon ein Tag und eine Nacht vergangen waren, beschloss Peter, der beste Freund von Heinrich, auf die Suche zu gehen. Gut, dass er seinen Kompass von zu Hause mitgenommen hatte. Damit hoffte er, sich nicht so leicht zu verirren. Er lief ungefähr zwei Stunden auf einem Waldweg geradeaus. Dann begegneten ihm zwei Waldarbeiter, die er fragte, ob sie Heinrich und Laura gesehen haben. Aber die beiden waren so in ihre Arbeit vertieft; sie hatten keine Ahnung.
Als Peter am Flusstal ankam, traf er auf Fischer. Es war ein guter Tag zum Fischen, das Wetter war schön. Jeder Mann hatte eine Harpune mit. Plötzlich flüsterte einer: „Da schwimmt ein riesiger Wels!“
„Schieß!“, zischte ein anderer. Und dann traf die Harpune den Wels hinter dem Kopf.
Die drei Fischer luden Peter zum Essen ein. Er hatte aber keine Ruhe mehr, er wollte lieber weiter auf die Suche gehen.
Zurück im Wald, stolperte Peter über Bärenkot. Er war sehr vorsichtig und dachte sich: „Hoffentlich ist der Bär schon weit weg.“
Als er in einem lichten Wald aus Kiefern und Birken ankam, suchte er weiter aufgeregt nach Spuren.
Langsam wurde es dunkel, da beschloss Peter, lieber wieder Richtung Zeltplatz zu gehen, denn er hatte großen Hunger.
Als er am Zeltplatz angekommen war, saßen die Menschen am Lagerfeuer. Aufgeregt erzählten sie, dass Anna und Lisa losgegangen sind. Sie wollten in der anderen Richtung suchen. Peter erzählte ihnen von dem Bärenkot und, dass sie alle in großer Gefahr schweben.
Sie waren der Meinung, der Sheriff müsse eingeschaltet werden. Peter sagte: „Die Suche mit Suchhunden wäre bestimmt erfolgreich.“ Der Wind stand günstig, sodass der Bär sie nicht wittern konnte.
