Der "Zwei Spanien"- Konflikt im Roman "Doña Perfecta" (1876) von Benito Pérez Galdós - Yannick Schettler - E-Book

Der "Zwei Spanien"- Konflikt im Roman "Doña Perfecta" (1876) von Benito Pérez Galdós E-Book

Yannick Schettler

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Beschreibung

Examensarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2,0, Universität Konstanz, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, die ideologische Opposition der "Zwei Spanien" anhand mehrerer literarischer Ebenen im Roman zu analysieren und herauszuarbeiten. Diese Opposition soll untersucht werden hinsichtlich der Darstellung der Figuren durch den Erzähler und dem Bewusstsein und der Worte der Figuren, der Sympathielenkung des Erzählers sowie der Wirkung der Figuren und des Erzählers auf den Leser. Diese Figuren- und Erzähleranalyse wird der Schwerpunkt meiner Arbeit sein. Zunächst werde ich kurz chronologisch das Leben und Werk des Autors betrachten. Hierbei möchte ich der Frage auf den Grund gehen, wie sich Benito Pérez Galdós zu diesem bedeutenden Schriftsteller in der spanischen Literatur entwickeln konnte. Daraufhin gebe ich einen Überblick über die literarische Epoche des Realismus, der Strömung des Naturalismus und der Ideologie des Krausismo in Spanien. Um später in meiner Analyse die Zusammenhänge besser verstehen zu können, möchte ich außerdem auf den historischen Hintergrund der Dichotomie der "dos Españas" in Spanien eingehen. Zur besseren Orientierung wird in Kapitel drei eine kurze Inhaltsangabe des Romans, die eine geeignete Grundlage für die anschließende Analyse schaffen soll, wiedergegeben. Des Weiteren werde ich den historischen Kontext des 19. Jahrhunderts auf politischer und geschichtlicher Ebene sowie die in der Lektüre erwähnten Ereignisse behandeln . Anschließend werde ich den Schwerpunkt meiner Arbeit auf die Gegenüberstellung des liberal-modernen und des konservativ-traditionellen Spanien legen und diese analysieren. Ich möchte dabei der zentralen Frage auf den Grund gehen, auf welche Weise die Thematik der "Zwei Spanien" in besagtem Roman präsent ist und wie der Autor diesen Konflikt auf die spanische Gesellschaft im 19. Jahrhunderts bezieht. Zu diesem Zweck soll untersucht werden, wie Benito Pérez Galdós die Figuren bewusst einsetzt, um beide Seiten des Konflikts zu repräsentieren. Ein weiterer Aspekt meines Schwerpunkts besteht wie bereits erwähnt darin, die literarischen Ebenen im Roman zu untersuchen, und zwar anhand der Darstellung der Figuren durch den Erzähler, der Sympathielenkung des Erzählers und die Wirkung der Figuren und des Erzählers auf den Leser. Dies soll durch die Analyse der Kapellenszene in Kapitel 17 "Luz a oscuras" untermauert werden. In einem Resümee sollen abschließend die Ergebnisse meiner Romananalyse zusammengefasst und ein Fazit gezogen werden.

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