Die Galaxie - Maximilian Schwarzkopf - E-Book

Die Galaxie E-Book

Maximilian Schwarzkopf

0,0

Beschreibung

Das mächtige Shaklon Imperium überfallt die Großrepublik Savanna. Doch aus dem Konflikt geht eine neue unerwartete Allianz hervor die die Zukunft der Galaxie mitgestalten soll. Verschiedene Einwohner der Galaxie erleben ihre ganz eigene Geschichte, doch sind sie schlussendlich wirklich frei oder nur das Spielzeug eines mächtigeren Spielers? Die Galaxie ist durch das Imperium ein gefährlicher Ort und ein Messer in der Hand des richtigen Mannes kann alles verändern. Werden die Menschen ihre Ideale von Nächstenliebe und Mitgefühl verbreiten können oder wird schließlich einer der machthungrigen Prinzen alle Hoffnungen der freien Völker zerstören?

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Seitenzahl: 236

Veröffentlichungsjahr: 2022

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.


Ähnliche


Die Galaxie

Die GalaxieKapitel I: Geheime MachenschaftenKapitel 2: InvasionKapitel 3: Aus der Notwendigkeit herausImpressum

Die Galaxie

Erklärung:

Ich danke erst einmal allen die mir geholfen haben dieses Projekt zu verwirklichen. Der Dank gilt dabei meiner Familie die hier nicht namentlich genannt werden möchte.

Die Galaxie ist ein Komplexes Gefüge aus Welten und unzähligen Individuen die sie bevölkern und gestalten. Die Kapitel beginnen mit der Einführung der Orte:

Imperium, System (eventuell Systemname), Planet,

Stadt oder Ort

Wenn eines der Dinge zum nächsten Kapitel nicht wechselt wird es zudem nicht noch einmal aufgezählt:, auch wird die Aufzählung bei sich wiederholenden Orten vereinfacht.

z.B.:

Imperium1, System1, Planet1, Ort1

Planet1, Ort2

Jede Spezies bewohnt ein Gebiet das meistens nach ihr benannt ist. Diese Gebiete wieder bestehen aus Systemen in denen es wieder Planeten und Mondkolonien gibt. Manche Gebiete sind auch mit verschiedenen Unterarten einer Spezies besiedelt, dennoch sind sie oft nach der Hauptspezies benannt. Die Ordnungsnamen werden nur von den Menschen verwendet, da die Zeitrechnung und Namensgebung aus ihrer Sicht beschrieben wird. Die anderen Spezies haben oft eigene Sprachen und daher auch eigene Namen für die Gebiete.

Ich danke euch das ich euch die Zeit genommen habt die kurze Einführung zu lesen und wünsche euch viel Spaß in der Galaxie.

Vorwort:

Vor 1000 Jahren vernichtete ein Krieg die Erde und machte sie unbewohnbar. Die Menschen waren also gezwungen sich in den Weltraum auszubreiten. Sie schickten viele Expeditionen und manche verschwanden für immer. Schließlich im Jahr 2200 n. Chr. kamen die Menschen zurück. Unter dem Banner der Terra-Heimatwelten eroberten sie die Erde für die Menschheit zurück. Schon kurz darauf lernten die Menschen die Robot INC kennen und erhielten von diesen Portale zu den anderen bekannten Welten. Dadurch ergab sich schon bald eine neue Bedrohung für die Menschen. Zwar lernten sie auch freundliche Völker kennen, doch auch die Shaklonier traten nun auf den Plan. Ein Volk brutaler Kämpfer, Schakalshumanoider, die ein Imperium erschaffen hatten, welches die halbe bekannte Galaxie umfasste. Sie hatten einen Herrschaftsanspruch auf viele Welten und es war wohl auch nur eine Frage der Zeit bis sie diese Einfordern würden. Die Menschen suchten aber die Freundschaft und kolonisierten einige weitere Welten. Sodass die Terra-Heimatwelten im Jahr 2500 eine Großmacht waren. Dennoch lag Terra weiter im Schatten des mächtigen Shaklon Imperiums.

Kapitel I: Geheime Machenschaften

Kapitel I: Geheime Machenschaften

2560 n. Chr.

Januar

Terra-Heimatwelten, Terra1 (Sonnensystem), Erde, Berlin

Ein schrilles Weckerklingeln riss Richard aus seinem Traum. Der junge Mann lag in seinem Kinderzimmer, dass außer dem weißen Bett und dem ebenfalls weißen Schrank, nur einen kleinen Kasten enthielt, der an der Decke des Raumes angebracht war. Ein Teddybär stand im Fensterbrett und hatte wohl schon lange keine Liebe mehr bekommen. „Guten Morgen!“, erklang eine weibliche Computerstimme: „Es ist 8:00 Uhr, Sir, Sie müssen aufstehen!“. Richard setzte sich auf und streckte sich. Langsam öffnete er seine verschlafenen Augen und fragte dann den Computer: „Fahren die Züge wie geplant?“. Ein blauer Bildschirm leuchtete jetzt auf und bedeckte die Wand, wo der Kasten stand. Richard wurde geblendet und musste die Augen schließen. Langsam rieb er sie und öffnete sie blinzelnd wieder. Auf dem Bildschirm wurden Bilder von Bahnrouten eingeblendet und der Computer antwortete: „Die Züge fahren ohne Verspätung!“. Richard zog währenddessen einen Anzug an, in blau, in hellem blau, der Farbe von Terra. Als er sich im Spiegel betrachtete spürte er Stolz. Er war noch zu verschlafen um weiter mit dem Computer zu kommunizieren, also ging er aus dem Raum und kam in einen kleinen Flur. Die Tür vor ihm führte nach draußen und die links neben ihm, in das Zimmer seiner kleinen Schwester, an der ein Schild hing „Draußen, bleiben, bissiger Teenager!“. Richard drehte sich nach rechts und ging am Bad vorbei, die Wohnung war ebenfalls weiß gestrichen und es gab nur wenig Einrichtung. Im Flur hing nur ein Jackenständer unter dem ein Schuhhalter stand. Dann ging er in die Küche, die gegenüber vom Schlafzimmer seiner Eltern lag, und setzte sich an den ebenfalls weißen Tisch. „Guten Morgen, was wollen sie heute essen?“, fragte ihn eine weitere weibliche Computerstimme. Die Küche hatte neben dem Tisch einen Kühlschrank und einen Kasten in der Wand, der an eine Mikrowelle erinnerte. Darüber hing ein kleiner Schrank in dem Besteck war. Er war einmal von glücklichen kleinen Kindern angemalt wurden, glücklich waren sie auch immer noch, nur keine kleinen Kinder mehr. Richard überlegte nicht lange und bestellte sich Pfannkuchen. „Sir, der Sirup ist leider alle, ich bestelle neuen, soll ich stattdessen Marmelade oder Schokolade servieren?“. „Beides, bevorzugt Erdbeere!“, antwortete Richard knapp. Dann erklang ein Bing und der Kasten öffnete sich. Im inneren sah er aus wie eine Mikrowelle und enthielt fertige Pfannkuchen. Richard nahm sie heraus und fing an zu essen. „Sir, dies soll ich ihnen noch mitgeben! Liebe grüße von ihrer Mutter, sie wünscht ihnen heute viel Glück!“, forderte der Computer noch einmal Aufmerksamkeit und der Kasten öffnete sich erneut. Eine Brotdose mit kleinen Raumschiffen darauf kam zum Vorschein und daneben ein Glas Wasser. Seine Eltern waren geschäftlich unterwegs und er und seine Schwester zu Hause, daher gab es keine große Verabschiedung, aber das fand er auch nicht weiter schlimm. Als Kind von Diplomaten war er es gewohnt alleine zu sein. Richard aß auf, schlang das Wasser herunter und nahm die Brotdose an sich. Dann verließ er die Küche und schnappte sich seinen schwarzen Rucksack vom Kleiderhaken. Er warf die Brotdose hinein und zog sich eine graue Jacke an und steckte einen Kopfhörer in das rechte Ohren. Auch der war weiß und funktionierte ohne Kabel. Bevor er das Haus verließ griff er noch sein Handy und blickte auf die Uhrzeit; 8:45 Uhr. Dann wanderte er die Treppen des Wohnhauses herunter. Er wohnte im vierten Stock, der vierte von fünfzig. Das Haus wirkte wie ein normales Wohnhaus, doch plötzlich änderte sich die weiße Farbe der Wand zu blau und das schwarze T der Terra-Heimatwelten leuchtete auf. Richard blickte erneut auf sein Handy und dort blinkte ebenfalls das T-Symbol auf. Schnell verließ er das Haus und drückte auf den Kopfhörer in die Ohren. Dann packte er das Handy in die Hosentasche und lauschte der Stimme des Nachrichtensprechers: „Seid gestern Nacht befinden sich die Großrepublik Savanna und das Shaklon Imperium im Krieg, meiden sie Ausflüge in die Regionen um Lynn und informieren sie sich vor ihrer Abreise, es kann zu Verspätungen kommen. Die Heimatwelten selbst sind nicht betroffen und auch der Personenverkehr geht normal weiter!“. Richard drückte erneut auf den Kopfhörer und beschleunigte seinen Gang. Sein Weg führte ihn entlang einer bebauten Straße. Bäume und Büsche zierten die Seiten des breiten Fußgängerweges, Radfahrer fuhren an ihm vorbei und Menschen liefen zwischen den Häusern umher. Platz für Autos schien es keinen zu geben, dafür verlief aber eine Zugschiene die Straße entlang. Mehrere große Wolkenkratzer und Blockbauten für hunderte Einwohner ragten zwischen den zahlreichen Grünanlagen in die Höhe. Den Architekten war es wichtig gewesen möglichst viel Natur am Leben zu lassen. Berlin, ehemals Hauptstadt der BRD, nun Hauptstützpunkt der terranischen Armee auf der Erde. Nichts erinnerte mehr an die Stadt von früher, außer der Name und die vielen Menschen. Sie war wirkte zugleich natürlicher und sauberer. Es gab keine Grafitis und kein Müll lag herum. Die Stadt wirkte freundlich, was an der offenen Architektur lag, die Sonnenlicht in die Stadt fallen ließ. Richard lief nun auf eine Haltestelle zu an der sich etliche Menschen tummelten. Er stellte sich zu ihnen unter den Überdachten Wartebereich vor den Schienen. Einige Kontrolltafeln hingen an den Haltestellen und zeigten die eintreffenden Bahnen ein. Schon kurz darauf kam die Bahn auch, genau 55. Richard stieg hinein und hielt sein Handy hoch, ein grünes Licht blinkte auf und er setzte sich auf einen der Sitzplätze. Die Bahn erinnerte an eine typische Straßenbahn, nur in blauweiß und mit Platz für 300 Passagiere. Auf ihr waren Motive eines Freizeitparks der neu eröffnet hatte. Doch Richard schenkte dem keine weitere Beachtung, er stieg in die Bahn und suchte sich einen Sitzplatz. Die Bahn fuhr jetzt los und die Häuser und Fußgänger fingen an zu verschwimmen. Das alles interessierte Richard aber nicht, er starrte den Monitor nervös an, der die Haltestellen zeigte. Dann nach sieben Haltestellen drückte er den Stoppknopf. Er stieg aus und stand vor dem großen Komplex des Militärs. Mehrere andere junge Männer und Frauen stiegen mit ihm aus und starrten das Gebäude ebenfalls an. Von hier aus konnten sie auf einem Hügel einen Kuppelbau erkennen und mehrere kleine Blockgebäude. Vor ihnen stand eine braune Mauer, auf der Stacheldraht thronte. Richard wand sich ab und ging auf den Wachposten am Eingang der Anlage zu. Sie standen mit Listen in ihren tarnfarbenden All-Rüstungen und beobachteten die Neuankömmlinge. Ihre Rüstungen erinnerten Richard an Sturmtruppen mit ihren glatten Plattenrüstungen. Hinter den Listenträgern war eine Schranke zwischen zwei Pforten vor der weitere Soldaten mit Sturmgewehren standen. Richard ging auf die Soldaten zu, sein Blick war auf das Kuppelgebäude auf der Anhöhe gerichtet. „Name?“, fragte einer der Soldaten Richard und riss ihn aus seinen Gedanken. „Richard Barandi!“, antwortete er. Der Soldat blickte kurz auf seine Liste und meinte dann: „Willkommen Diplomacy Leutnant Barrandi, finden sie sich auf dem Vorhof ein!“. Richard passierte also die Soldaten und wanderte einen Weg entlang vorbei an grünen Wiesen. Er war Diplomacy Leutnant, also einer von den Menschen die bei Geiselnahmen verhandelten und sonst Bürokram erledigten. Nach einem dreijährigen Studium hatte er sich bei der Flotte beworben und war genommen wurden. Er hatte viele Verhandlungstaktiken gelernt und kannte die Kulturen der anderen Spezies. Durch ein Praktikum im Han Kaiserreich, wo auch seine Eltern tätig waren, hatte er Zusatzpunkte gewonnen und war mit Kusshand genommen wurden. Mit seinen gerade mal 20 Jahren war Richard einer der jüngsten unter den Rekruten, die sich bereits auf dem Vorhof versammelt hatten. Er reihte sich in die Reihen der anderen ein und starrte auf den großen Bildschirm vor ihm. Die Bühne wo der Redner eigentlich stand konnte er nicht sehen, aber deutlich die großen blauen Banner mit schwarzem T. „Guten Morgen!“, erklang die Stimme eines Generals. Er schien asiatischer Herkunft zu sein und wirkte abgemagert. Nur sein Oberkörper war auf dem Bildschirm zu sehen. Der General trug eine blaue Uniform, an der etliche Orden prangten und besaß einen strengen Blick, der selbst auf dem Monitor beängstigend wirkte. „Sie alle sind die glücklichen die es geschafft haben die Auswahlkriterien zu erfüllen. Sie sind die besten 1.000 Bewerber auf der Erde, wir freuen uns auch das die mit einer weiteren Anreise es hier her geschafft haben. Aber nun wollen wir keine weiteren Worte verschwenden. Ich gratuliere Ihnen allen, Willkommen in der Armee!“. Der Redner schien fertig zu sein und die Rekruten applaudierten. „Willkommen, sie alle wurden speziell ausgewählt, enttäuschen sie uns nicht!“, erklang nun die Stimme eines schwarzen Offiziers, er wirkte deutlich netter. Auch er trug eine blaue Uniformen und schien ebenfalls hoch dekoriert zu sein. „Begeben sie sich bitte nun zu ihren Frachter! Für das Überleben der Menschheit!“, wies er die neuen Matrosen nun an. Die erwiderten die Parole: „Für das Überleben der Menschheit!“, und verteilten sich dann. „Hey!“, erklang plötzlich eine Stimme hinter Richard. Ein alter Schulfreund stand plötzlich vor ihm. Er freute sich ihn zu sehen und fragte: „Jackson, hey, wie gehts dir?“ „Gut gut, du auch hier?“, meinte der, scheinbar auch erfreut den alten Schulfreund wiederzusehen. „Ja, wies scheint sind Politiker gerade gebraucht!“, meinte Richard und musste lachen. Er war wegen seiner politischen Meinung spöttisch, von seinen Mitschülern, als der Kommunist bezeichnet wurden. Dieser Gedanke brachte ihn nun zum lachen. „Wo gehts bei dir hin?“, fragte Jackson, der auch schmunzeln musste. „Nach Delta Centaurie dort läuft ein Aufbauprogramm und bei dir?“, erwiderte Richard die Frage. „Zur 3. Flotte, aber wo es hingeht wissen wir nicht!“, meinte Jackson und zuckte die Schultern. Er schien seinen Nervosität verbergen zu wollen. „Wie auch immer wir müssen los, machs gut, man sieht sich!“, meinte Jackson nun und klopfte ihm auf die Schulter. Richard verabschiedete sich auch und lief dann zum Landefeld. Mehrere Transporter standen dort, sie erinnerten an alte Bomberflugzeuge aus dem 2. Weltkrieg, waren aber blauweiß lackiert, deutlich moderner und größer. Sie hatten unter den Flügeln Ladeluken die aktuell herunter gefahren waren und einen Laderaum präsentierten. Soldaten brüllten Kommandos und riefen Gruppen zu sich. Es war laut und chaotisch. Richard verlor sich in der Menge von Bewerbern und hatte Probleme genaue Worte zu verstehen. Zwar liefen die Rekruten geordnet, aber ihre Anzahl machte das Landefeld unübersichtlich. Endlich hörte Richard: „Expedition nach Delta Centaurie!“. Er eilte auf den Frachter zu und musterte die vier anderen Menschen die dort standen. Neben drei Männern in ihren blauen Anzügen war da noch eine Frau in blauem Kleid. Sie waren alle weiß und Anhand dessen dass sie alle Erdisch, eine Form aus Englisch und Deutsch sprachen, konnte man auch nicht ausmachen woher genau sie kamen. „Alle bereit?“, fragte der Soldat und stieg in den Frachter. Mit den Händen deutete er den Jugendlichen an ihm zu folgen. Richard ging auch auf den Frachter zu und warf einen letzten Blick auf seine Heimatstadt. Er würde sie lange nicht sehen. Dann stieg er in den Frachter ein, nervös und voller Angst, aber wenigstens genauso Aufgeregt.

Februar

Großrepublik Savanna, Lynn9

Eines der graues Portale schwebte über den drei großen Planeten von Lynn9. Es wirkte leblos und war ein riesiger Kreis. Die drei Planeten wurden von einer gelben Sonne erhellt, die im Vergleich noch riesiger wirkte. Eine kleine Reihe Asteroiden schwebte durch das System sonst schien es leer zu sein. Jetzt leuchtete das Portal blau auf und eine Reihe kleiner Kreuzer kam heraus. Sie erinnerten an einen liegenden Schakal der so groß war wie ein Wohnblock und waren rotschwarz lackiert. Die nun sieben Kreuzer sammelten sich vor dem Portal und näherten sich den Planeten. Jetzt schoss eine Gruppe Gazellenkreuzer aus der Deckung der Planeten heraus. Sie ähnelten einer Gazelle nur fehlten ihnen die Beine und sie stellten nur den Rumpf des Tieres mit Kopf dar. Die kleinen Kampfkreuzer begannen direkt sich zu beschießen, während von den Planeten kleine Minigazellenjäger starteten. Auch sie erinnerten an eine Gazelle, besaßen aber zusätzlich noch dreieckige Flügel an den Seiten. Während die großen Kreuzer über Geschütztürme verfügten, hatten die Jäger aber nur zwei Geschütze an der Front. Sie flogen auf die Schakale zu und kleine Explosionen tauchten auf deren Außenhülle auf. Doch etliche kleine Explosionen im All um die Kreuzer deuteten auf explodierende Jäger hin. Die Schakalkreuzer näherten sich den Gazellenkreuzern immer weiter. Dann kamen die Kreuzergruppen in Feuerreichweite und begannen sich zu beschießen. Jetzt wurde das Portal erneut blau und zehn weitere kleine Gazellenkreuzer kamen heraus. Sie näherten sich den Schakalen von hinten und begannen sie zu beschießen. Die Schlacht schien für die Schakale verloren zu sein. Doch das Gleichgewicht kippte noch mehr als das Portal erneut aufleuchtete und weitere Jäger der Republik trafen ein.

Wie Hornissen schwirrten auch sie auf die Schakal-Kreuzer zu. Jetzt begann einer der Kreuzer blau zu schimmern und fing dann an zu brennen. Er hatte seine Schilde verloren. Die Treffer der Gazellenkreuzer und -jäger trafen jetzt direkt die Hülle des Kreuzers. Schließlich begann er weiter zu brennen und brach auseinander. Die Jägergruppen schwirrten jetzt um das Portal um sich neu zu sammeln und den nächsten Schakalkreuzer anzugreifen. Doch plötzlich leuchtete das Portal erneut auf und mehrere große Kampfschiffe, doppelt so groß wie die I-Klassekreuzer, kamen zum Vorschein. Die vier Kreuzer waren ein Ebenbild der kleinen Schakalkreuzer, aber so groß wie ein Wolkenkratzer. Als sie aus dem Portal kamen zerschellten mehrere der Gazellenjäger an ihrer Außenhülle. Dann eröffneten die riesigen Kampfschiffe. Die Jägerstaffeln wurden zerfetzt von hunderten kleinen und großen Geschütztürmen an Bord der Kreuzer. Manche schossen Energiebündel ab, andere Energiestrahlen oder Raketen. Die Kreuzer schoben sich vor und fielen nun den Gazellen in den Rücken. Schon nach wenigen Treffern blinkten deren Außenhüllen auf und die Schilde begannen nach zulassen. Die verbliebenen Gazellenjäger begannen jetzt die großen II-Klassekreuzer anzugreifen. Doch die sendeten hunderte kleiner Jäger aus, Rames-Säulengleiter, die an eine Säule erinnerte, mit zwei Geschütztürmen gespickt und extrem beweglich waren. Sie verwickelten die feindlichen Jäger in einen brutalen Verfolgungskampf und schossen etliche der Gazellen ab. Während die Jäger sich bekämpften schoben sich die Schakale weiter auf die Gazellen zu. Schließlich gelang es ihnen zwei der Kreuzer gleichzeitig schwer zu treffen. Die beiden Gazellenkreuzer begannen zu brennen und wurden dann von Explosionen durchzogen um auseinander zu brechen. Der Kampf schien sich zu wenden. Endgültig wurde dies klar, als wenige Sekunden darauf die Rames das System erreichte. Das Klasse III-Schlachtschiff war gigantisch und benötigte 70.000 Mann Besatzung nur für die Steuerung der Systeme. Wie die kleineren Schakalkreuzer war es schwarzrot lackiert. Doch als es die Luke unter dem Hals der Gazelle öffnete, wurde des von einer braune Flut gefärbt. Tausenden Säulengleiter und Schakaltransporter erhoben sich und färbten es. Ihnen nach folgten grüne Bomber, die an Skarabäus erinnerten, und sich ebenfalls auf den Planeten zu schoben. Ohne Probleme schob die Rames sich weiter in das System und feuerte auf die Gazellenkreuzer. Mit seinen gewaltigen Bordgeschützen zerfetzte sie die Hüllen der kleinen Kreuzer und eine weiterere Gazelle explodierte in einem Feuerball Die Invasion hatte begonnen, der Pharo würde erfreut sein.

Auf der Brücke der Rames, die sich hinter den Augen des Schakals befand, stand General Tutenamun, Großcousin des Pharo des Shaklon Imperiums, Befehlshaber der 3. und 4. Flotte, auf einem Pult. Er blickte in das All und sah wie die Geschosse der Rames Pulver aus den Kreuzern der Republik machten. „Prognose?“, forderte er nun an und drehte sich der Brückencrew zu. Tutenamun hatte schwarzes Fell wie alle Shaklonier der Herrscherklasse. Er trug eine goldene Militäruniform, mit einer goldenen Sonne auf der Schulter, dem Zeichen des Kaiserhauses. Der Pult hinter den Fenstern beinhaltete einen Fernseher an der Wand und einen Sessel, dahinter saßen mehrere dutzend Crewmitglieder an Terminals und tippten Befehle ein. Die Terminals waren einfache schwarze Blöcke, an denen mehrere Lämpchen blinkten, Tutenamun konnte die Crew von seinem Sitz aus daher nicht sehen. Sie tippten in ihren Terminals und gaben Befehle weiter. „Sir, zwei Kreuzer fehlen und die 1. Flotte ist bisher nicht eingetroffen!“, antwortete einer der Shaklonier ihm. Er trat aus seiner Terminalbucht hervor und salutierte. Wie die anderen trug er eine rote Stoffuniform mit dem Wappen des Imperiums. Also einer goldenen Pyramide, die auf einer Seite eine Krone hatte und auf der anderen einen ebenfalls goldenen Stern. Vier Striche auf den Schulterklappen des goldbraunen Shakloniers zeichneten ihn als Offizier aus. „Finden sie heraus wo sie gerade ist und dann soll die Amun sie vernichten!“, wies Tutenamun den Offizier an und wand sich wieder dem Bild vor sich zu. Der Offizier salutierte und kehrte zurück an seinen Pult. Explosionen zierten noch immer das All, doch es wurden langsam weniger. „Sir, Schiffe dringen in das System ein!“, erklang erneut die Stimme eines Bordoffiziers. „Bericht!“, forderte Tutenamun. „Die 1. Flotte ist so eben eingetroffen!“, war die Antwort aus einer anderen Ecke des Raumes. „Feuer!“,befahl der General nun und setzte sich auf seinen Sessel. „Eine Funkverbindung zum Kommandanten der 1. Flotte aufbauen!“, rief er hinter sich und starte den Bildschirm vor sich an. Das Bild flackerte und ein Lefant tauchte auf. Er trug die braune Uniform der Republik, aber keinen Helm. Er hatte eine breite Narbe auf dem Rüssel und seine großen Elefantenohren passten nicht vollständig auf den Bildschirm, dennoch konnte man ein Zucken erkennen, ein eindeutiges Zeichen seiner Angst. „General Olo, ich fordere euch auf euch zu ergeben und wir lassen euch und eure Männer am Leben!“, forderte Tutenamun ihn nun direkt auf. Der Lefant zögerte mit seinen Worten und lenkte dann traurig ein: „Wir haben wohl keine Wahl, aber ihr habt noch lange nicht gewonnen!“. Das Feuer draußen verstummte. „Lassen sie sich eskortieren und entwaffnen!“, wies der Shakloniergeneral Olo nun an. Der Lefant nickte nur und die Verbindung brach ab. „Berichten sie mir wenn es etwas neues gibt und sorgen sie dafür das die Republikschiffe entmannt werden!“, wies Tutenamun nun seine Crew an und verließ die Brücke.

März

Shaklon Imperium, Shaklon1, Shaklon

Shaklon war ein Wüstenplanet mit wenigen fruchtbaren Oasen. Kleine Siedlungen erhoben sich an den Oasen und lange fruchtbare Kanäle machten die Wüste bebaubar. Mitten in der Wüste thronte Ramestwon mit seinen riesigen Wolkenkratzern und Palastanlagen. Pharo Rames, Begründer des Imperiums, hatte die Stadt erbaut und seine Herrschaft prägt das Imperium fast tausend Jahre später noch immer. Den Mittelpunkt der künstlichen Stadt bildete ein Palastkomplex mit riesigen Parkanlagen. Der Palast von Ephoria, benannt nach der Lieblingsfrau des ehemaligen Pharo, war der Mittelpunkt des politischen Lebens im Imperium. Trotz seines Standortes in der Wüste, wuchsen und gediehen die Parkanlagen, durch die sich künstliche Flüsse zogen. Sie alle flossen auf die große Statur in der Mitte des Gartens zu. Ein riesiges Abbild Rames, dass sich in den Himmel streckte. An der Statur hatte sich eine Gruppe von Shakloniern versammelt, sie alle trugen edlen Schmuck und kurze feine Stoffe an den Körpern. Sie hatten goldbraunes Fell, wie fast alle Shaklonier. Die Gruppe stand lose herum und schien zu warten, dann näherte sich eine Gruppe Shaklonsoldaten in goldenen Rüstungen. Sie eskortierten einen Mann zwischen sich, der wie die Ramesstatur eine rotschwarze Pharaonenkrone trug und ein goldenes Schwert mit sich führte. Pharo Rames XI, amtierender Kaiser des Shaklon Imperiums. Er wurde von einer Gruppe Diener begleitet, die lange weiße Kleider trugen. Die Soldaten stellten sich um die Gruppe Adliger und der Pharo trat zwischen ihnen hindurch. Er ging auf die Statur zu und setzte sich auf den steinernen Thron zwischen dessen Füßen. Diener sammelten sich um ihn und fecherten ihm Luft zu oder hielten Dokumente hoch. Die Männer die sich unten versammelt hatten gingen nun in ihre Position. Einer der Diener, er trug ebenfalls Schmuck und eine kurze blaugrüne Bekleidung, trat mit einer Schriftrolle vor. „Im Namen Pharo Rames XI, Herrscher von Shaklon, wird ein neues Besteuerungsgesetz in Kraft treten um die Truppen an der Front zu unterstützen! Die Steuer wird auf 21 % angehoben und private Betriebe müssen sich verpflichten die Armee zu unterstützen“. Gemurmel entstand, aber keiner Widersprach. Der Bote trat nun zurück und Ruhe kehrte wieder ein. Jetzt trat einer der Männer aus der unteren Gruppe vor, er trug ebenfalls Schmuck, dicke Goldringe zierten Hals und Ohren und der kurze Rock war rot gefärbt. Die Hände zum Himmel streckend sagt er: „Oh, allerhöchster Pharo, gottgleicher Gebieter, Eroberer der Galaxie, erhöre unsere bitten!“. Er winkte einen der anderen Shaklonier vor, der warf sich vor dem Pharo in den Staub und wurde von dem Redner vorgestellt: „Lord Mayan Ulman, erbittet euren göttlichen Rat!“. Der Lord erhob sich und wendete seine Worte nun an den Pharo: „Mein Gebieter, ich weiß eure Weisheit ist unendlich und euer Auge schläft nie. Ich wünsche euch darauf hinzuweisen, dass es in den westlichen Provinzen vermehrt Unruhen gibt, eine weitere Erhöhung der Abgaben könnte womöglich einen Aufstand entfesseln!“. Der Pharo musterte den Shaklonadligen und wand sich dann dem Diener neben sich zu. Der trat vor und fing an zu reden: „Der Pharo befiehlt mit harter Hand gegen jeden Vorzugehen der es wagt seine Göttlichkeit in Frage zu stellen!“. Lord Mayan verneigte sich und wich zurück in die Gruppe. Nun trat der nächste Adlige vor und wurde als Tumbu Trimur vorgestellt. Sein Fell fing bereits an grau zu werden und er wirkte noch reicher als sein Vorredner. „Oh, Göttlicher, erlaubt mir euch diese Bitte vorzutragen. Ich stehe hier im Namen des Volkes von Alt-Shaklon und als Vertreter des Imperialen Rates und im Namen dieser fordere ich euch ehrfürchtig auf uns einen Nachfolger zu nennen!“. „Ihr wagt es einen Gott nach seinem Tod zu fragen?! Tötet den Verschwörer!“, befahl der Pharo nun. Sofort stürzten einige der goldenen Wachen vor und schlugen den alten Shaklonier zu Boden. Dann trugen sie ihn weg und die Gruppe Adliger wich zurück. Vorsichtig wagte sich nun der nächste vor und warf sich vor den Pharo, traute sich aber nicht seinen Blick nach oben zu richten. Nachdem er als Tutmose von Aslon vorgestellt wurde fing er mit zitternder Stimme an zu reden: „Mein Göttlicher Gebieter, im Namen aller Anwesenden wollte ich euch nur unsere Treue und unsere Verbundenheit zum Imperium aussprechen. Wir unterstützen euch in eurem Krieg, oh Göttlicher! Wir haben im Rat einen neuen fünf Jahresplan beschlossen und wünschen nun euch diesen vorzulegen. Erlaubt oh, Göttlicher, euch den neuen Handelsplan ebenfalls zu präsentieren!?“. Er trat vor, ohne seinen Blick nach oben zu richten und übergab einen dicken Hefter an einen Diener, der ihm entgegen kam. Der Pharo antwortete nicht, sondern blickte den Plan an. Dann winkte er einen der Diener zu sich und ließ verkünden: „Pharo Rames XI, dankt dem Rat für seine Unterstützung und er wird über den Plan entscheiden!“. Dann trat der nächste Adelige vor. Bevor er vorgestellt werden konnte rannte aber ein Soldat auf den Platz zu: „Mein Herr!“. Er warf sich vor dem Pharo auf den Boden und rang nach Atem, dann fing er an zu reden: „Gebieter, General Tutenamun hat soeben der Republik eine weitere Vernichtende Niederlage zugeführt! Wir haben sie vernichtet!“.

Großrepublik Savanna, Lynn7, Exoryxis

Zwei Wochen nach der Raumschlacht in Lynn9 hatte die Imperiale Flotte bereits drei Systeme erobert und die Flotte der Republik zurückgeschlagen, die sammelte sich nun irgendwo bei Gazellonia, war aber deutlich dezimiert. Zwei Wochen waren vergangen in denen das Imperium immer weiter vorgedrungen war und weiter unaufhaltsam schien. Vor drei Tagen war die Flotte schließlich in Lynn7 angekommen, hatte die planetare Abwehr des Hauptplaneten Exoryxis zerstört und die Mondkolonien erobert. Und schließlich im Morgengrauen des 04. 05. 2560 n. Chr. Sollte die Invasion auf den Planeten beginnen.

Ferra, Hauptstadt von Exoryxis

Die Sonne ging gerade über der Savannenstadt auf. Hochhäuser und Wolkenkratzer erhoben sich zwischen alten Tempelanlagen und Parks. Breite Straßen führten durch die Stadt nach draußen und ließen sie offen in die Savanne über gehen. Braune Banner mit dem goldenen GS der Großrepublik hingen von den Blöcken. Die Stadt war Eine Gruppe junger Lynnparastudenten schlenderte entlang einer der unzähligen Gassen. Die Jugendlichen waren humanoid und erinnerten an Löwen und ihre noch nicht ausgewachsene Mähne deutete auf ihr junges Alter hin. Einer von ihnen war dicklich, trug eine Brille und eine T-Shirt mit einem Roboter darauf, der zweite wirkte sehr dünn und trug ein rotes T-Shirt. Die anderen drei schienen sportlich zu sein, wobei einer von ihnen deutlich kleiner war als die anderen, sie trugen Armlose weiße Shirts und präsentierten ihre Muskeln. Sie schienen gut gelaunt zu sein, scherzten und lachten. Ihre Taschen und Ranzen verrieten, dass sie gerade aus der Uni kamen. Unbeschwert setzten sie ihren Weg durch die Stadt fort. Plötzlich verdunkelte sich der Himmel und Alarmsirenen begannen zu schrillen. „Zur Bahn!“, rief der kleine Muskulöse. Er zeigte auf die nahe U-Bahnhaltestelle und rannte auf diese sie. Die anderen reagierten ebenso schnell und rannten ihm hinterher. Sie beeilten sich zwischen den anderen Lynnpara die in die U-Bahn flohen durch zu schlüpfen und ebenfalls einen sicheren Platz zu bekommen. Dann hörte man Surren und erste Artilleriegeschütze feuern. Der Angriff vor drei Tagen hatte nur Militäranlagen auf dem Planeten getroffen, doch nun waren die Städte dran und die Angst vor imperialen Bombern war groß. Die Lynnpara wuselten sich daher dicht an dicht in die U-Bahnstation. Plötzlich fuhr eine U-Bahn ein. Sie erinnerte an eine Schlange die im Savannentarnlock angemalt war. Die Lynnpara traten zurück und die Bahn öffnete ihre Schiebetüren. Aus ihrem inneren stürmte eine Reihe Soldaten, in ihren braunen Rüstungen, nach draußen. Die Rüstungen waren an die männlichen oder weiblichen Träger angepasst und einige besaßen daher Mähnen und andere nicht. „Bitte bewahren Sie die Ruhe und bleiben Sie vorerst in den Bunkeranlagen und U-Bahnstationen, Helfer dürfen sich melden um Lebensmittel zu verteilen!“: wurden die Zivilisten angewiesen. Während die ersten Soldaten aus der Station rannten, fuhr eine weitere U-Bahn ein, voller Wasser, Essen und Bettzeug. Scheinbar stellte man sich auf einen lange Belagerung ein. „Timur!“, erklang noch einmal die Stimme eines Offiziers. Der kleine Muskulöse rannte also durch die Menschenmenge auf die Soldaten zu und blieb vor einem stehen. „Mein Sohn!“, meinte der nur und nahm ihn kurz in die Arme. Mehrere Sterne auf seiner Schulterplatte verrieten, dass er ein hohes Tier sein musste. „Wie kann ich helfen?!“, fragte Timur eifrig. „Bleib hier unten und kümmere dich um die Versorgung wir haben keine Zeit dafür!“, wies sein Vater ihn nun an. „Ja, Vater!“, antwortet Timur kurz. Ohne ihm weitere Beachtung zu schenken wand sich sein Vater ab und befahl seinen Soldaten: „Bewegung los!“. Die Soldaten verließen also den Bahnhof, doch die Lynnpara blieben ruhig stehen und blickten Timur an. Statt wie Menschen in Panik auszubrechen oder sich wie wilde Tiere auf die Versorgungsgüter zu stürzen, verhielten sie sich geordnet und ruhig. „Alle Kinder nach vorne, die alten nach hinten anordnen. Dann verteilen wir Vorräte!“, wies Trimur die anderen nun an. Die Situation war tausende male in den Schulen geübt wurden und gehörte schon fast zum Alltag, nur war es diesmal purer Ernst. Die Angst das Imperium könnte Lynn beanspruchen gab es schon so lange wie das Imperium und so hatte man Zeit gehabt, zumindest die Bevölkerung, Mental darauf vorzubereiten. Die Jugendlichen stellten sich also vor die Bahn und begannen die Vorräte zu verteilen, während von draußen Explosionen zu ihnen durchdrangen und schließlich doch die ersten Kleinkinder begannen zu weinen.