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Sind die Menschen aus dem Haus, tanzen die Katzen auf den Tischen ... Als Chris ein paar Kätzchen findet und mit nach Hause nimmt, ahnt er nicht, was er sich damit einbrockt: Die kleinen Rabauken haben nämlich beschlossen, reich und berühmt zu werden. Sie starten durch als Holzfäller und zerlegen die Wohnzimmereinrichtung! Nicht gut, findet Chris. Macht nichts, finden die Kätzchen, denn es gibt ja noch viele andere tolle Berufe für Katzen: Künstler! Friseur! Regisseur! Chris erlebt ein blaues Katzenwunder nach dem anderen ... Ein Vorlesebuch für schnurrende Tiger, wilde Kätzchen und kluge Köpfe. Mit bunten, schön-schrägen Illustrationen in Szene gesetzt von Marta Kurczewska.
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Seitenzahl: 45
Veröffentlichungsjahr: 2020
Agnieszka Stelmaszyk
Wenn die Menschen aus dem Haus sind, tanzen die Katzen auf dem Tisch
Als Chris ein paar Kätzchen findet und mit nach Hause nimmt, ahnt er nicht, was er sich damit einbrockt: Die kleinen Rabauken haben nämlich beschlossen, reich und berühmt zu werden. Sie starten durch als Holzfäller und zerlegen die Wohnzimmereinrichtung! Nicht gut, findet Chris. Macht nichts, finden die Kätzchen, denn es gibt ja noch viele andere tolle Berufe für Katzen: Künstler! Friseur! Regisseur! Chris erlebt ein blaues Katzenwunder nach dem anderen ...
Weitere Informationen finden Sie auf www.fischerverlage.de
Agnieszka Stelmaszyk, geboren 1976, schreibt sehr erfolgreich Kinder- und Jugendbücher. Sie ist ausgebildete Polnischlehrerin, hat aber nie in ihrem Beruf gearbeitet. Am liebsten ist sie mit ihrer Familie auf Reisen. Sie glaubt, dass die Welt ein außergewöhnlicher Ort voller Überraschungen und Geheimnisse ist. Wenn sie nicht unterwegs ist, lebt sie in Bydgoszcz, Polen.
Marta Kurczewska zeichnet, seit sie sich erinnern kann, und liebt es, unter der Aufsicht ihrer schwarzen Katze an ihrem riesigen Tisch zu arbeiten. Wenn sie nicht malt, sind ihre Lieblingsbeschäftigungen kochen, Skifahren und im Meer schwimmen.
Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendbuchprogramm der S. Fischer Verlage finden Sie unter www.fischerverlage.de
Erschienen bei FISCHER E-Books
Die polnische Originalausgabe erschien 2018 unter dem Titel ((bitte den Titel kursiv setzen)) Wesołe Przypadki Kociej Gromadki bei Zielona Sowa, Polen
Copyright (c) 2018 by Agnieszka Stelmaszyk
First published in Poland by Wydawnicto Zielowa Sowa, 2018
Covergestaltung: Birgit Gitschier
Coverabbildung: Marta Kurczewska
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Dieses E-Book ist urheberrechtlich geschützt.
ISBN 978-3-7336-0355-7
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Widmung
Erstes Kapitel
Zweites Kapitel
Drittes Kapitel
Viertes Kapitel
Fünftes Kapitel
Sechstes Kapitel
Siebtes Kapitel
Den großen und kleinen Katzen, die mich pausenlos inspiriert und mir geholfen haben, dieses Buch zu schreiben.
… in dem die Katzenbande in unser Haus kommt und nichts mehr ist, wie es war
Hallo! Ich heiße Chris. Ich möchte euch von meinen Katzen erzählen. Katzen sind ungewöhnliche Geschöpfe, das wussten schon die alten Ägypter. Aber ihr könnt mir glauben, meine Katzen sind die ungewöhnlichsten Geschöpfe der Welt! Und das hätte ich nie erfahren, wäre nicht dieser spezielle Heiligabend gewesen.
An diesem Tag konnte ich das Abendessen und die Bescherung unter dem Weihnachtsbaum kaum erwarten. Ich zog mich also warm an und ging vor das Haus, um nach den ersten Sternen Ausschau zu halten. Der Himmel war von dunklen Wolken bedeckt, es fing an zu schneien. Alles war still und feierlich. Ich wollte schon zurückgehen und meinen Eltern sagen, dass wir den Heiligabend ohne Sterne beginnen müssten, weil der Himmel so bewölkt sei, als ich plötzlich ein leises Fiepen hörte. Ich spitzte die Ohren und kam zu dem Schluss, dass das Geräusch vom Teich her kam, der sich in der Nähe unseres Hauses befindet. Neugierig ging ich in diese Richtung, der Schnee knirschte unter meinen Schuhen. Was konnte an einem zugefrorenen Teich fiepen? Vielleicht ein Karpfen? Oder eine Karausche oder ein Barsch? Vielleicht ist den Fischen kalt, und sie bekommen keine Luft unter dem Eis?, dachte ich bei mir.
Als ich das Schilf zur Seite bog, sah ich keinen Fisch, sondern drei hübsche, durchfrorene kleine Kätzchen. Sie sahen mich mit traurigen Augen an und schmiegten sich an meine Hände in den dicken Handschuhen. Ich konnte sie doch nicht in der Kälte lassen! Also zögerte ich keinen Augenblick, obwohl ich wusste, dass meine Mutter bestimmt nicht begeistert wäre. Wir hatten ja schon vier Katzen. Aber ich hatte keine Wahl, ich musste die kleinen Würmchen retten. Ich machte meine Jacke ein Stückchen auf und setzte die drei in den Ausschnitt, damit sie schnell warm wurden. Und so trug ich sie eilig nach Hause.
»Schau, was ich am Teich gefunden habe!«, ich zeigte meiner Mutter die miauenden, mit Reif bedeckten kleinen Fellknäuel.
»Ach herrje!«, meine Mutter beugte sich über meine Jacke, aus der sie drei Augenpaare jämmerlich ansahen.
Anders als ich erwartet hatte, schimpfte sie mich nicht aus, sondern holte eine saubere Decke und einen Korb und legte die Findelkinder hinein. Sie waren schon groß genug, um allein essen zu können, also machte meine Mutter schnell Milch für sie warm. Ich setzte die Kätzchen an die Schale, langsam und am Anfang etwas tollpatschig begannen sie zu trinken.
