Die Kopfjäger - Ferdinand Skuk - E-Book

Die Kopfjäger E-Book

Ferdinand Skuk

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Beschreibung

Auf Rastplätzen der österreichischen A2 Südautobahn wird die zerstückelte Leiche einer hübschen und lebenslustigen Krankenschwester gefunden. Ohne Kopf. Für die Kärntner Kriminalpolizei ist die brutale Tat in einem verträumten Dorf unter den Karawanken aufgeklärt, der Mörder gefasst, sein Alibi als unglaubwürdig widerlegt. Die zweisprachige Lehrerin Marija hingegen hält ihren beschuldigten Nachbarn für unschuldig und ruft Chefinspektor Meissner zu Hilfe, um mit ihm den wahren Täter zu finden. Bei der schwierigen Suche im Kärntner Jauntal kommt es zu erregten Debatten. Werden die beiden Kopf und Killer finden können? Bei den Nachforschungen stößt Meissner immer wieder auf geheimnisvolle Gräber.

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Seitenzahl: 315

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Ähnliche


Ferdinand Skuk

Die Kopfjäger

Chefinspektor Meissner in Kärnten

Kriminalroman

 

Ferdinand Skuk, Die Kopfjäger

Lektorat: Roman Till, Brigitte Till-Spausta

Umschlaggestaltung: ilab.at

© 2013, Hermagoras Verlag/Mohorjeva založba, Klagenfurt/Celovec–Ljubljana/Laibach–Wien/Dunaj

Gesamtherstellung: Hermagoras Verein/Mohorjeva družba, Klagenfurt/Celovec

ISBN 978-3-7086-0771-9

Zur Gestaltung des Umschlages wurden mit freundlicher Genehmigung der Kiki Kogelnik Foundation Wien-New York Motive der Bleiburger Künstlerin Kiki Kogelnik verwendet.

 

Die Namen der handelnden Personen sowie einige topografische Bezeichnungen wurden vom Autor erfunden. Eventuell gleich lautende Namen sind keinesfalls beabsichtigt und wären rein zufällig.

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen des Verfassers

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

Nachbemerkungen

Vorbemerkungen des Verfassers

So schwungvoll wie heute war Meissner schon lange nicht unterwegs gewesen. Vor drei Wochen ist er noch mit Krücken aus seinem Auto gekrochen und jetzt bewegt er sich, als ob er nie einen Beinbruch gehabt hätte.

Für jene, die Chefinspektor P.P. Meissner noch nicht kennen, möchte ich ihn kurz vorstellen, bevor er sein Auto erreicht und ein neues Abenteuer beginnt. Er ist einen Meter fünfundachtzig groß, hat dunkelblonde, glatte, kurz geschnittene Haare mit leicht angegrauten Schläfen und eine sportliche Figur, wahrscheinlich vom vielen Joggen. Ob er gut aussieht? Keine Frage, sonst würden ihn auf der Straße manche Frauen nicht so interessiert beachten.

Seine Spürnase, der ausgeprägte Gerechtigkeitssinn sowie die geduldige Ausdauer, zu der einige Kollegen manchmal gedankenlos auch „Sturheit“ sagen, dürften ihm bereits in die Wiege gelegt worden sein. Ein sicherer Instinkt ist bei der Verbrechersuche fast immer von Vorteil. Doch einmal, vor sechs Jahren, hat ihm sein Spürsinn geschadet, als seine Frau tot auf einer Parkbank gefunden worden ist. Meissner hat danach bei jedem Blutverbrechen nur noch nach Spuren zu ihrem Mörder gesucht und das hat natürlich nicht lange gut gehen können. Er hat nur mehr an Minnie denken können, so nennt er seine verstorbene Frau Hermine noch immer. Wer weiß, wie es mit ihm weitergegangen wäre, wenn er vorigen Herbst nicht endlich ihren Mörder gefunden hätte. Auf eigene Faust natürlich und genau deshalb hat er sich bei dieser Aktion auch einen Beinbruch zugezogen. Aber das ist eine andere Geschichte, die Sache mit Chefinspektor Meissner und dem Kranmörder.

Der Beinbruch scheint unterdessen ausgeheilt und sein Gemüt wieder in Ordnung zu sein, sonst wäre er jetzt wohl nicht so froh und flott bei seinem Wagen angelangt.

1

Mit einem Lied auf den Lippen kam Porfirij Pawlowitsch Meissner zum Auto, der Zettel hinter dem Scheibenwischer ließ sein Summen jäh verstummen. Ein Strafmandat? Hier, am Parkplatz des Kurhotels? Die Mitteilung über einen zugefügten Parkschaden?

„Na, du Angeber! Bist auf Krankenkassakosten da?“

Meissner warf das Papier in einen Abfallkorb. Er fand es ermüdend, seiner Umwelt immer und immer wieder erklären zu müssen, dass er sich den gebrauchten Bentley nicht zum Angeben, sondern zum Fahren gekauft hatte.

Klaviermusik aus dem Autoradio löste seine Melodie ab, Schubert wahrscheinlich. Bald erreichte er die Südautobahn. Der Verkehr in Fahrtrichtung Wien war zu dieser Morgenstunde nur schwach. Er hielt wie gewohnt die erlaubte Geschwindigkeit ein, dennoch rasten immer wieder Schnellfahrer an ihm vorbei. Der eine oder andere mochte auch Spaß daran finden, mit seinem Auto einen Bentley überholen zu können, dachte er und ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Vor Wiener Neustadt fuhr er auf einen Rastplatz, um sich ein wenig die Beine zu vertreten. Noch bevor der Wagen stand, unterbrach das Mobiltelefon seine Gedankengänge. Marija rief an. Marija war eine zweisprachige Kärntnerin, Lehrerin, einige Jahre jünger als er, und wohnte seit ihrer Scheidung in jenem Dorfgasthaus, wo er vor einem halben Jahr einen kurzen Urlaub verbracht hatte. Es war nicht nur ihre Stimme gewesen, die ihn vom ersten Augenblick ihrer Bekanntschaft an gefesselt hatte, weil sie der Stimme seiner verstorbenen Frau sehr ähnlich war, er fand sie auch äußerst attraktiv. Das letzte Mal hatten sie miteinander telefoniert, als er noch mit Gipsverband im Krankenhaus gelegen war.

„Hallo Paul, es gibt dich also doch noch! Du lässt nichts von dir hören, liegst du noch immer im Spitalsbett?“, wollte sie wissen.

„Nein, ich war die letzten drei Wochen auf Rehab und bin eben am Heimweg. Momentan stehe ich zwischen Mobilklos und Müllcontainern auf einem Autobahnrastplatz.“

„Dann bist du schon wieder gesund?“

„Ja, endlich. Morgen kann ich der Dienststelle meine Genesung melden. Wie geht es dir, was gibt es in Kärnten Neues?“

„Sag, ist das Wiener Allgemeine Krankenhaus sehr weit von deiner Wohnung entfernt?“, fragte sie mit ernster Stimme.

„Was ist passiert, bist du vielleicht dort?“

„Mir geht es gut, ich bin in Kolonitz, im schönen Kärntner Jauntal. Ich rufe dich wegen einer lieben Nachbarin an. Die Frau ist schwer krank und hat heute mit einer Postkarte eine für sie unfassbare und aufregende Nachricht erhalten. Ein Unbekannter schreibt ihr, dass ihr Bruder in einem bedenklichen Zustand im Wiener AKH liegen soll. Ihr einziger Bruder ist aber im Krieg gefallen und du wirst dir denken können, wie durcheinander sie deshalb ist. Dazu stimmt auch der angegebene Name nicht. Sie ist bettlägerig und wird rund um die Uhr betreut. Ihre Pflegerin ist vorhin mit dieser Karte bei mir gewesen. Frau Mrakar wollte auf Grund der anonymen Mitteilung spontan im Krankentransportwagen nach Wien fahren. Da Schwester Agnes eine derartige Fahrt nicht verantworten wollte, hat sie mich um Rat gefragt. Ich habe der schwerkranken Frau die anstrengende Reise nur ausreden können, indem ich ihr gesagt habe, dass ich in Wien einen verlässlichen Menschen kenne, der diese Nachricht überprüfen kann. Ich hoffe, ich habe ihr nicht zu viel versprochen. Kannst du bitte im Spital nachsehen?“

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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