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Das Buch heißt "Die Magie in Dreamcity", weil es sich um eine magische Stadt handelt und die ganze Handlung zwischen guter und böser Magie sich in Dreamcity abspielt.
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Veröffentlichungsjahr: 2022
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Die letzten Kartons waren voll gepackt und das Auto war startklar zum Losfahren. Ich stieg ins Auto und verabschiedete mich von unserem alten Haus. Ich verstand immer noch nicht, warum meine Eltern unbedingt ein Hotel in Dreamcity eröffnen wollten. Ich schaute aus dem Autofenster und dachte wie mein Leben in der neuen Stadt sein würde. Was,wenn ich mich dort nicht wohlfühlen werde? Oder was ist, wenn ich dort keine Freunde finden werde? Auf einmal liefen mir etwas die Tränen. Ich vermisste meine Freunde schon jetzt.
„Nicht weinen Milena. Alles wird gut. Dreamcity wird dir bestimmt gefallen.“, versuchte meine Mutter mich zu beruhigen.
„Du versteht es nicht, Mom. Meine Freunde und ich wollten so viele coole Ausflüge in diesen Sommerferien machen und stattdessen sitze ich jetzt im Auto und wir fahren in eine komplett fremde Stadt. Ihr könntet ja auch in Manchester ein Hotel eröffnen. Wieso tut ihr das nicht?“, fragte ich mich.
„Warum regst du dich überhaupt so auf?“, fragte mich meine ältere Schwester Sabrina.
„Ich muss jetzt mit meinem Freund eine Fernbeziehung führen. Und das ist viel schlimmer“, fügte Sabrina noch hinzu.
„Ihr könnt mit euren Freunden doch telefonieren und sie auch ab und zu besuchen, wenn wir wieder nach Manchester fahren“, versuchte Mom uns zu beruhigen.
„Ich bin mir sicher, dass ihr euch schnell an die Stadt gewöhnen und ihr auch schnell Anschluss finden werdet.“, sagte Dad mit einer ruhigen Stimme.
Nach elf Stunden Fahrt waren wir in Dreamcity angekommen. Wir alle waren sehr müde von der ganzen Fahrt. Ich konnte nicht aufhören zu gähnen. Meine Schwester und ich sahen unser neues Haus zum ersten Mal.
„WOW! Das Haus ist riesig!“, sagte Natalia erstaunt.
„Alle Häuser sind hier riesig und jedes Haus hat seine eigene Farbe.“, erklärte Dad.
„Es ist wunderschön!“, erwähnte ich.
„Kommt gehen wir rein!“, schlug Mom vor.
Das Haus war wahrhaftig schön. Das musste ich wirklich zu geben. Es war viel größer und schöner als unser altes Haus in Manchester und hatte eine türkisine Farbe. Mom und Dad zeigten uns alle Zimmer im Haus. Endlich ging ich in mein neues Zimmer. Dort standen schon paar Möbel, die ich mir bereits in Manchester für mein neues Zimmer ausgesucht hatte. Ich setzte mich auf mein Bett und wollte meine beste Freundin Anna anrufen, um ihr mein neues Zimmer zu zeigen. Doch dann klingelte es plötzlich an der Tür. Meine Mutter öffnete die Tür.
„ Guten Tag. Wir sind die Dokrus, eure Nachbarn.“, sagte eine weibliche Stimme.
„ Willkommen in unserer Nachbarschaft!“, sagte diesmal eine männliche Stimme.
Meine Mutter redete etwas mit den Dokrus. Ungefähr zehn Minuten später rief uns meine Mutter und wollte uns etwas Tolles erzählen.
„ Unsere Nachbarn haben gerade geklingelt und uns auf eine Grillparty eingeladen, damit wir uns näher kennenlernen können. Was haltet ihr davon?“, fragte meine Mom.
„ Das ist super! Auf jeden Fall müssen wir die Einladung annehmen.“, sagte Dad begeistert.
„ Ich möchte nicht mitkommen. Ich bleibe lieber zuhause und dekoriere mein Zimmer.“, antwortete ich.
„ Wieso nicht, Schätzchen? Das wird bestimmt spaßig!“, versuchte meine Mutter mich zu überreden mit zu kommen.
„ Na gut, aber ich bleibe nur ganz kurz da.“, erwiderte ich.
„ In Ordnung Milena!“, sagte meine Mutter.
Ich gehe nicht gerne zu Feiern oder Festen, weil da so viele Menschen sind und sie mich alle angucken und ich mich dann immer so unwohl fühle. Außerdem muss ich dann mit den ganzen Leuten reden und ich weiß nie, was ich mit den Leuten reden soll. Ich glaube ich bin nicht für die Gesellschaft gemacht.Und für meine Schwester war es egal. Ihr ist eigentlich fast alles egal, außer sie selbst, ihr Freund und ihr Handy. Ohne ihr Handy kann sie nämlich gar nicht mehr leben, aber das ist eine andere Geschichte.
Das Grillfest begann am Abend. Meine Mutter machte sich die ganze Zeit Gedanken, was sie anziehen sollte. Mir war es nicht wichtig. Ich zog mein Lieblingsshirt mit Sternen und eine schwarze Hose an. Ich stehe nämlich so gar nicht auf Schickimicki. Wir gingen los. Das Haus der Dokrus war ebenfalls riesig und dafür rot. Sie wohnten direkt gegenüber von uns. Als wir bei ihnen klingelten, machte ein gutaussehender Junge die Tür auf. Er war schlank, hatte kurze braune Haare und knallgrüne Augen. Er war ungefähr in meinem Alter, so 17 oder 18 Jahre alt. Er lächelte uns freundlich an und stellte sich vor. Sein Name war Alexander Dokrus. Alexander brachte uns zu seinem Garten. Dort waren auch schon die ganzen anderen Nachbarn, die uns alle schon lächelnd erwarteten. Alle begrüßten uns freundlich und sangen für uns ein Willkommenslied. Meine Eltern fanden es super toll und unterhielten sich direkt mit ein paar Nachbarn, als würden sie diese Leute schon eine Ewigkeit kennen. Das fanden ich und meine Schwester echt merkwürdig, weil unsere Eltern eigentlich nicht so Kontaktfreudig waren.
Bei unseren Nachbarn in Manchester hatte es Monate lang gedauert bis meine Eltern einiger maßen Kontakt mit den Nachbarn hatten und jetzt redeten sie ohne Probleme. Das ist wirklich merkwürdig. Meine Schwester und ich waren die ganze Zeit zusammen und wir beobachteten die neuen Nachbarn und unsere Eltern, die wir auf einmal nicht mehr wieder erkannten.
„Dieses Grillfest ist echt langweilig. Ich habe es mir viel lustiger und besser erhofft.“, sagte meine Schwester und unterdrückte dabei ein Gähnen.
„Finde ich auch. Ich finde die ganzen Leute hier echt merkwürdig und schau dir mal Mom und Dad an.“, sagte ich zu Sabrina.
„ Echt ungewohnt sie so zusehen. Als hätten sie eine komplette Verwandlung gemacht und das in nur ein paar Stunden.“, teilte mir meine Schwester mit.
„Wie findest du eigentlich die Nachbarn hier?“, fragte ich Sabrina interessiert.
„ Na ja, eigentlich ist es mir egal. Ich habe mich auch mit unseren Nachbarn in Manchester nicht viel unterhalten.
Aber eins muss ich sagen, ich glaube wirklich, dass diese Leute etwas Mysteriöses an sich haben.“, antwortete sie.
„ Was meinst du mit 'sie haben etwas Mysteriöses an sich'?“, fragte ich sie.
„ Na ja. Sie haben halt etwas Mysteriöses an sich, was genau kann ich dir nicht sagen, aber wenn du sie mal mit unseren ehemaligen Nachbarn vergleichst, merkt man schon, dass sie anders sind. Ich meine schau dir mal Mom und Dad an, wie sie sich verhalten. Sie sind auf einmal so gesprächig und tun so, als würden sie die Leute schon hundert Jahre kennen. Findest du es nicht komisch?“, erkundigte sie sich bei mir.
Wenn man so darüber nachdachte, war es wirklich merkwürdig. Die Leute wussten schon wie wir heißen und was wir in Manchester gemacht hatten.
„ Du hast recht! Das ist wirklich mysteriös. Sie wussten ja schon, wer wir sind. Vielleicht kennen sie unsere Eltern schon und unsere Eltern kennen sie schon.“, stimmte ich ihr zu .
Auf einmal klingelte das Handy von Sabrina. Es war ihr Freund und sie ging nach Hause. Jetzt stand ich alleine an der Hauswand und schaute auf meinen Teller mit Pommes.
Plötzlich kam Alexander zu mir und sprach mich an.
„ Hey. Ich bin Alexander. Ich habe dich hier alleine stehen sehen, deshalb dachte ich, dass ich mal zu dir gehe, um einfach mit dir zu reden, bevor du dich hier langweilst“, sagte Alexander.
„ Hi, ich bin Milena und ich war nicht die ganze Zeit allein. Meine Schwester war bei mir, aber jetzt telefoniert sie mit ihrem Freund.“, ließ ich ihn wissen.
„ Wie findest du Dreamcity bis jetzt so?“, fragte er mich.
„ Merkwürdig.“, antwortete ich mit nur einem Wort.
„ Das verstehe ich. Ich war echt überrascht, als ich gehört habe, dass jemand nach Dreamcity hinziehen möchte.“, sagte er mit einer wirklich überraschenden Stimme.
„Was? Das verstehe ich nicht.“, fragte ich verwundert.
„ Niemand zieht nach Dreamcity. So etwas hat es bis jetzt noch nie gegeben. Ihr seid die ersten.“, antwortete er freundlich.
„ Ich verstehe es immer noch nicht. Kannst du es mir erklären?“, fragte ich ihn, obwohl ich es eigentlich nicht mag so viel mit fremden Leuten zu reden. Aber das hat mich wirklich sehr interessiert.
„ Diese Stadt ist magisch. Es passieren die unmöglichsten Sachen hier.“, sagte er.
Gerade als ich ihn etwas fragen wollte, bekam seine Mutter von unserem Gespräch etwas mit und sie rief ihn zu sich. Das verwunderte mich etwas. Ich hatte aber nicht viel Zeit verwundert zu bleiben, da meine Eltern kamen und wir dann nach Hause gegangen sind. Ich bin direkt in mein Zimmer gegangen und wollte im Internet über Dreamcity nachgucken. Ich öffnete meinem Laptop und schaute nach. Doch im Internet stand nichts über Dreamcity. Das war sehr fragwürdig in meinen Augen.
Was wollen meine Eltern ausgerechnet hier? Kennen sie wirklich alle diese Leute hier? Welcher Zauber lag über Dreamcity? Verheimlichten meine Eltern meiner Schwester und mir etwas? Ich lag im Bett und konnte nicht aufhören über diese Fragen und die kurze Unterhaltung mit Alexander nachzudenken. Trotz dieser ganzen Gedanken schaffte ich es tatsächlich einzuschlafen.
Am nächsten Morgen zog ich mich an und ging nach unten in die Küche. Auf dem Tisch lag ein Zettel. Dieser war von meinen Eltern.
Guten Morgen Natalia und Milena,
euer Dad und ich sind zu einem wichtigen Termin, wegen unseres Hotels gefahren. Wir kommen nachmittags wieder.