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Die Pflegeoase ist ein kontrovers diskutiertes Wohn- und Betreuungskonzept. Umso wichtiger ist es für Führungskräfte, gut informiert über den Einsatz in der eigenen Einrichtung zu entscheiden. Am besten auf der Basis von Praxisberichten und aktuellen Forschungsergebnissen! Profitieren Sie von - fundierten Grundlageninfos zu Zielsetzung, Konzeption, Organisation und Implementierung. - Praxisberichten aus verschiedenen Einrichtungen. Von der klassischen Pflegeoase bis zur Tagespflegeoase. - wissenschaftlichen Begleitstudien, die positive Effekte belegen. Durchgeführt vom Institut für sozialpolitische und gerontologische Studien (ISGOS) in sieben Pflegeoasen. Das Handbuch des Expertenteams Dettbarn-Reggentin bringt alles Wichtige auf den Punkt: - Wie sind die Ängste Pflegebedürftiger zu minimieren und ein Milieu zu gestalten, das Geborgenheit vermittelt? - Wie ist Musik- und Ergotherapie, die Gestaltung von Farbe, Licht und Raum einzusetzen? - Was ist bei der Qualitätskontrolle durch rechtliche Vorgaben der Landesheimgesetze zu beachten? Auch Einrichtungen, die bereits mit Pflegeoasen arbeiten, profitieren von vielen Anregungen, mit denen sich das Betreuungskonzept weiter optimieren lässt.
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Seitenzahl: 282
Veröffentlichungsjahr: 2014
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ISBN 978 3 86630 320 1
Pflegeoasen: Sie sind auf dem Weg aus der Modellphase in eine etablierte Wohnform. Und sie rufen intensive Diskussionen hervor: Wie ist die richtige Gewichtung zwischen Privatheit und Gemeinschaft? Dreht es sich um eine Billigvariante der Pflege oder geht es darum, dass schwerstpflegebedürftige Bewohner in ihrer Würde geschützt werden?
Wer im Management aktuelle Konzepte kompetent hinterfragen will und Entscheidungsgrundlagen braucht, erhält mit diesem Buch alle wichtigen Informationen zu Pflegeoasen. Verschiedene Organisationsformen, Effekte auf das Wohlbefinden der Bewohner, Milieutherapie sowie Qualitätsstandards sind hier wichtige Themen.
Zusammenfassend stellt das Buch am Ende einen Leitfaden zu Organisation, Konzeption und zum Ablauf einer Pflegeoase vor.
Das zunehmende Auftreten einer Demenz im Endstadium mit einhergehender Pflegebedürftigkeit stellt bereits heute das Versorgungssystem vor eine ernste Belastungsprobe. Die demografisch bedingten Zuwächse des betroffenen Personenkreises suchen nach angemessener Sicherheit in ihrer Betreuung und Pflege. Aber nicht nur das Versorgungssystem wird herausgefordert, auch das sozio-kulturelle System sucht nach Konzepten und Leitvorstellungen, Menschen mit Verlusten an Fähigkeiten zu rationaler Selbstbestimmung nicht zu marginalisieren (Schockenhoff & Wetzstein: 2005). Dem muss ein Ethikkonzept entgegentreten, das (schwerst) demenzkranken Menschen den moralischen Status des Personseins nicht abspricht. Hieran ist die menschliche Würde gebunden – unveräußerlich und nicht reduzierbar – mit dem Anspruch auf Schutz durch eine solidarische Gesellschaft.
Das bedeutet wiederum, dass dieser Anspruch nur relational erfüllt werden kann. Der Kerngedanke dieses Buches verfolgt diesen Anspruch mit Verweis auf die soziale Position und deren Erfüllung im Kontakt und in der Kommunikation mit anderen. Damit wird die Erfahrung von Identität, Autonomie und Selbstbestimmung möglich gemacht.
Die Zielvorstellung der Pflege richtet sich auf die Erzeugung von Wohlbefinden und soll zur Erhöhung der Lebensqualität beitragen. Dieser Anspruch wiegt noch bedeutender in der Pflege der Schwerstpflegebedürftigen. Die Einlösung dieses Anspruchs erfordert eine genaue Bestimmung dessen, was hierunter verstanden wird und setzt ein individuell ausgerichtetes Verständnis von den Bedürfnissen des Bewohners in dieser spezifischen Lebenslage voraus.
Die Pflegenden sind häufig die einzigen Bezugspersonen des Bewohners im Spätstadium der Demenz. Das soziale Netz der Pflegebedürftigen als Brücke zur Gesellschaft besteht nur noch rudimentär. Aus ethischer Perspektive setzt die soziale Dimension mit der Schaffung von Strukturen ein, die soziales Erleben ermöglichen. Pflegende erkennen das Bedürfnis nach Kontakt. Dahinter steht zumeist auch die Suche nach Nähe, Vertrautheit, emotionaler Bindung.
Die Pflege erfordert vom Personal ein neues Rollenverständnis, das durch die schwierige Balance zwischen Privatheit und Gemeinschaft bestimmt wird. Wie weit wird die Intimsphäre berührt, wann ist Distanz zu wahren?
Ein völlig neuer Aspekt tritt mit der nonverbalen Kommunikation in die Betreuung. Sie wird nicht mehr verbal, sondern über Berühren, Klänge und Sinnesanreize geführt. Das bedeutet ein neues Lernfeld für die Pflegenden.
Auch der Raum verändert sich und passt sich den Anforderungen gestalterisch an. Das Verhältnis privater Raum und gemeinsam genutzter Raum verschiebt sich in seiner Bedeutungszumessung, weniger in seiner Abmessung. Auch das muss bedacht werden. Er ist mehr als nur Umgebungsmilieu, sondern wirkt wie die sozialen Faktoren therapeutisch. Deshalb kann auch von milieutherapeutischem Konzept gesprochen werden.
Der Achtungsanspruch des demenzbetroffenen Menschen als Anerkennung seiner Würde in seinem relationalem Kern realisiert sich „als Ergebnis eines Interaktionsprozesses und der Solidaritätsfähigkeit“ (Klie: 2005, S. 269). Eine solidarische Gesellschaft schafft die notwendigen Strukturen für eine räumliche, personelle und wissenschaftliche Begleitung neuer Konzepte zur Verbesserung der Lebensqualität Demenzkranker.
Neue Konzepte, das hat sich auch mit der Einführung der Pflegeoasen gezeigt, lösen nicht allenthalben Begeisterung aus. Mit großer Zurückhaltung wurde den ersten Modellen begegnet. Diese Zurückhaltung hat zu Qualitätsansprüchen auf allen Seiten geführt, deren Umsetzung letztlich ein Mehr an Ressourcen, Fachlichkeit, und vor allem an konzeptionellen Ansprüchen hervorgebracht hat, als es bisher in der Pflege erkennbar war.
Auch die Befürchtung, mit dem Mehrpersonenraum eine Billigvariante nach Art des Mehrbettzimmers der 1960er Jahre zu schaffen, hat sich nicht bewahrheitet. Vielmehr liegen die Investitionen je Platz über denen in einem Doppelzimmer.
Die Darstellungen dieses Buches richten sich auf die Bedeutung von Gemeinschaft, Sozialkontakt und ihre Wirkung auf den demenziell Erkrankten. Gerade Schwerstdemenzkranke weisen zumeist ein sehr enges persönliches Netzwerk auf. Mit gemeinschaftsorientierten Lebensformen kann dieses Netzwerk stabilisiert werden und dies ist wiederum durch Kommunikation begründet. Es soll in den Darstellungen aufgezeigt werden, welche Effekte soziale Gemeinschaften auf das Wohlbefinden schwerst demenziell erkrankter Menschen ausüben.
Von Betreibern kommunitärer Wohnformen wie den Wohngruppen und den Pflegeoasen, die auch zu diesen Wohngruppen zu zählen sind, wird erwartet, dass sie die Strukturen für den Erhalt und die Stärkung persönlicher sozialer Beziehungen bereitstellen. Ohne eine gesellschaftlich entwickelte Sorgekultur werden menschenwürdige Lebensbedingungen jedoch nur schwer auf Dauer gestellt werden können, das gilt auch für die Versorgung schwerst erkrankter Menschen in stationären Einrichtungen.
Die Einbeziehung der Begleitforschung hat sich bei allen Pflegeoasen gut bewährt. Es ist zu hoffen, dass die Pflegeoasen auch zukünftig hiervon Gebrauch machen, da jedes neue Vorhaben einen eigenen Charakter hat. Vorgaben, wie sie in diesem Band vorgeschlagen werden, tragen dazu bei Bewohner und Personal vor Fehlentwicklungen zu schützen.
Die Befunde aus der Forschung und die praktischen Erfahrungen der Projekte sollen Bedingungen und Effekte dieses neuen Wohn- und Versorgungstypus aufzeigen und die Voraussetzungen seiner Umsetzung beschreiben.
Heike Reggentin
Jürgen Dettbarn-Reggentin
Das Auftreten schwerer Demenz mit zugleich schwerst somatischen Erkrankungen hat die Innovationskraft pflegerischer Versorgung und Betreuung herausgefordert. Die zunächst nur vereinzelt in den stationären Einrichtungen lebenden Bewohner [1] mit Schwerstpflegebedarf waren in den Wohnbereichen oder auch Wohngruppen integriert. Letztere hatten sich seit Mitte der 1990er Jahre in verschiedene Formen ausdifferenziert, so dass neben integrativ zusammengesetzten Wohngruppen immer stärker segregativ oder homogen ausgerichtete Bewohnerschaften zusammenlebten und betreut wurden. Das sollte den unterschiedlichen Bedürfnissen der Bewohner gerecht werden.
Der Kreis der schwersterkrankten Bewohner mit Demenz ist weiter angewachsen und liegt heute im Mittel bereits bei 12 –13 % der Bewohner einer vollstationären Einrichtung. Die MuG IV – Studie weist 14 % aller pflegebedürftigen Bewohner Ende 2005 als bettlägerig aus (Schneekloth/v. Törne 2007). Bezogen auf demenziell Erkrankte geben Schäufele et.al. (2007) 14,1 % der Bewohner als bettlägerig an, d. h. diese Personen verbringen tagsüber weniger als eine Stunde außerhalb des Bettes.
Die veränderte Bewohnerschaft löst eine Reihe von Fragen aus, die ihre Lebensführung betreffen, etwa nach der Pflegekonzeption, der organisatorischen Einbindung, der fachpflegerischen Ausrichtung oder auch der baulich-räumlichen Ausstattung. Die Qualitätsmaßstäbe setzen den Rahmen der Betreuung und nicht zuletzt müssen wirtschaftliche Gesichtspunkte berücksichtigt werden.
Im Zentrum steht jedoch die Ausrichtung der Pflege und Betreuung auf den Bewohner, sein Wohlbefinden und seine Lebensqualität. Es werden Antworten erwartet auf die Frage nach der „richtigen“ Versorgung. Was ist das „Leitziel“, welche Personen sollen angesprochen werden? Welche Umsetzungsform ist geeignet? Gibt es den Königsweg für die ideale Lebensgestaltung dieser Personengruppe?
Es sind bisher noch wenig Erfahrungen im Umgang mit schwerstpflegebedürftigen und schwerstdemenzkranken Menschen mit speziellen Versorgungsangeboten gemacht worden. Die stationäre Altenhilfe hat in dem vergangenen Jahrzehnt nach Wegen gesucht, Anforderungen nach Selbstgestaltung, „Normalität“ und Gemeinschaft mit neuen Konzepten zu begegnen. Hieraus sind alternative Formen des Zusammenlebens entwickelt und konzeptionell umgesetzt worden. Zusammenfassend als Gruppenwohnen bezeichnet oder auch bekannt als Wohngemeinschaften, Hausgemeinschaften oder Nachbarschaften, die eine homogene oder gemischte Zusammensetzung ihrer Teilnehmer aufweisen, wird soziales Miteinander gefördert (vgl. hierzu Winter et.al. 2001, 2004; Gennrich et.al. 2004; Dettbarn-Reggentin, J./Reichenbach, M. 2006; Dettbarn-Reggentin, J./Reggentin, H. 2010).
Letztlich stehen alle Konzepte vor der Frage, wie die Lebensgestaltung von Bewohnern, die eine weit fortgeschrittene Demenz aufweisen, organisiert werden soll. Die Vorstellung reicht von einer Betreuung, wie sie in der letzten Phase des Lebens gegeben wird (Palliativpflege) bis zu einer ressourcenorientierten Pflege, die auf noch vorhandene Fähigkeiten gerichtet ist.
Mit besonderen Konzepten wurde in den vergangenen Jahren nach Wegen gesucht, den schwerst demenzkranken Bewohnern gerecht zu werden. Dabei hat sich mit dem Versorgungstypus „Pflegeoase“ eine Betreuungsform herausgebildet, die besonders positive Effekte auf die Bewohner verspricht. Damit soll die Sicht- und Erlebensweise der betroffenen Bewohner aufgenommen werden.
Der Bedarf an Gemeinschaft wie auch der Rückzug in den Individualraum ist notwendiger Bestandteil ein und derselben Versorgungsstruktur für Schwerstkranke. Sie jeweils angemessen zu berücksichtigen ist Aufgabe jeden Anbieters einer Pflegeoase.
Pflegeoasen
Die Geschichte der Pflegeoase beginnt 1998 in Sonnweid in der Schweiz. Von hier ging die Idee aus, schwerstdemenzkranken Bewohnern einen Mehrpersonenraum als Dauerlebensraum – die Pflegeoase – anzubieten. Mit diesem Konzept sollte die Lebensqualität der demenzkranken Menschen erhöht werden. Phasen des Alleinseins im Einzelzimmer sollten mit dem Mehrpersonenraum vermieden werden, indem die Umgebungsfaktoren den Demenzkranken angepasst wurden. Weitere Merkmale lagen in der Verbesserung der Orientierung im Raum und in der Zeit. Mithilfe einer für die Bewohner permanent verfügbaren Präsenzkraft wurden Zeiten des Alleinseins vermieden und für die Bewohner Sicherheiten geschaffen, so dass das Gesamtkonzept einen Schutzbereich für die Bewohner darstellt.
Die Wirkung von Umgebungsfaktoren auf Menschen mit einer demenziellen Erkrankung im Schwerststadium, wie sie etwa Reisberg 1982 in seinen Stadien nach Schwere der Demenz mit der Stufe 7 beschrieben hat (sehr schwere kognitive Einbußen mit weiteren Unterpunkten, die letztlich keine Reaktionen mehr messen), ist bisher relativ unerforscht. In wenigen Einzelstudien wurden Menschen in der Endphase der Demenz einbezogen, die palliativ versorgt wurden. Dieser Ansatz kommt den Bewohnern mit schwerer Demenz entgegen, da er bedürfnisorientiert den Pflegebedürftigen in den Mittelpunkt aller Pflegehandlungen stellt. Palliativpflege hat ebenso wie Pflege generell die Verbesserung der Lebensqualität des Pflegebedürftigen zum Ziel. Auch der Pflegebegriff der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 2002 sucht die Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und deren Familien durch Vorbeugen und Lindern von Leiden, durch frühzeitiges Erkennen, Einschätzung von Schmerzen sowie anderen belastenden Beschwerden körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art zu erreichen.
In der Praxis der Pflegeoasen für schwerstpflegebedürftige Demenzkranke finden sich in den Konzepten durchgehend die Ansprüche, Leiden zu lindern und Schmerzen zu beobachten. Was die Pflegeoasenkonzepte jedoch von der Palliativ Care unterscheidet, ist eine Ausrichtung, die weniger die Sterbephase im Blick hat – wenn auch Demenz als unumkehrbare Erkrankung verstanden wird – als vielmehr den Erhalt von Fähigkeiten und das Wecken von Interesse und Neugier. Pflegekonzepte können auch auf Grund der großenteils sehr lang anhaltenden Phase der Schwerstdemenz, die im Einzelfall durchaus länger als zwei Jahre andauern kann, keine reine Palliativversorgung umsetzen. Es sind andere Konzepte gefordert, die auf die Besonderheiten der individuellen Ressourcen, emotionalen Ansprüche und insbesondere auch auf die Bedürfnisse nach sozialer Begegnung eingehen.
In der Pflege werden zunehmend Konzepte entwickelt, die auf das „Normalitätsprinzip“ zielen. Der Grundgedanke dieses Prinzips liegt in der Selbstbestimmtheit der Person. Auch bei Schwerstpflegebedürftigkeit entscheidet der Betroffene für sich, für den Grad seiner Anteilnahme am Alltagsgeschehen. Mit Blick auf die Grundelemente der Palliativpflege, der Linderung von Leiden und Schmerzen durch Symptomerfassung und -linderung sind diese Ausrichtungen ebenso Bestandteil der Pflege und Betreuung wie die Förderung durch emotionale Anregungen, Stabilisierung der Orientierung in der Zeit, dem Ort und den Personen.
In der Darstellung gehen wir von dem übergeordneten Konzept der Milieutherapie aus, indem die Grundausrichtung der Palliativ Care wie auch die Integration der Mitbewohner, der Angehörigen, des Pflegepersonals und der gestalteten Umgebung Bestandteile bilden. Gemeinsam bilden sie das Milieu, das dem Therapiegedanken der Minderung von Leiden folgt.
Das Konzept der Milieutherapie wird von sozialen Beziehungen getragen, die wiederum durch Kommunikation gebildet werden. Die Elemente umfassen eine personenbezogene, eine psychosoziale, eine soziale Dimension und eine Umgebungsdimension.
Die Milieutherapie zählt als nichtmedikamentöse Intervention zu den Soziotherapien (Hirsch 2001), die als ganzheitliche Maßnahme soziales Lernen und soziale Identität fördert.
Die Umsetzung des milieutherapeutischen Konzepts erweist sich bei schwerst demenziell Erkrankten als besondere Herausforderung, da ganz überwiegend die Verbalsprache verloren gegangen ist und die Kommunikation nonverbal geführt werden muss. Damit wird eine Ressource der Demenzkranken gefördert, die eine erweiterte Beziehung zwischen Pflegenden und Gepflegten eröffnen.
Die nonverbale Kommunikation bietet dem Personal wie auch den Angehörigen ein bisher kaum genutztes und somit ungeübtes Terrain der Verständigung. Mit der steigenden Bedeutung von Kommunikation entfaltet sich überdies ein Lernfeld, das dazu zwingt, genau hinzuschauen, sich mit dem Menschen auseinander zu setzen, zu kommunizieren. Die Aufrechterhaltung der Kommunikation übt einen bedeutenden Einfluss auf die Lebensqualität demenzkranker Menschen aus (Kruse 2004).
Mit der Abnahme kognitiver Fähigkeiten mindern sich auch physische Leistungsfähigkeiten, die sich als Mobilitätseinschränkungen bis zur völligen Immobilität (Bettlägerigkeit) zeigen. Die selbstständige Bewegung im Raum schwindet ganz bei vollständigem Hilfebedarf in allen alltagsverrichtenden Aktivitäten. Dem Milieu kommt hier eine kompensatorische Aufgabe zu, insbesondere im Hinblick auf die Verfügbarkeit gemeinschaftsfördernder Strukturen. Das gilt für alle Milieukomponenten. Die Einrichtung besonderer Betreuungsformen erfordert demgemäß höchste Aufmerksamkeit und Kenntnisse.
Die Konzeptionierung von besonderen Angeboten für schwerst demenziell Erkrankte lässt bereits eine Variationsbreite unterschiedlicher Vorstellungen erkennen. Als Oase wird der gemeinsame Bereich bezeichnet, der als Teil eines Mehrpersonenraumes für bis zu acht Bewohner angesehen wird. Er liegt in zentraler Lage oder wird als Tagespflegebereich von den Nutzern über den Tag oder manchmal auch darüber hinaus bewohnt, unter Beibehaltung des eigenen individuellen Raumes.
Eine Regulierung durch Qualitätsstandards oder rechtliche Rahmenbedingungen besteht bisher nur in Ausnahmen als gesonderte Anforderungen an Pflegeoasen. Sofern diese Versorgungsform als ein Mehrpersonenraum umgesetzt wird, in dem die Bewohner auf Dauer leben und ihr individuell bestehendes Zimmer aufgeben, setzen hier die Anforderungen des Heimrechts an. Es müssen in dieser Variante Mindestanforderungen eingehalten werden, soweit dies in den Ausführungsverordnungen zum jeweiligen Landesheimgesetz festgelegt wurde. Im Rahmen der in allen Landesheimgesetzen vorgesehenen Experimentierklauseln wird eine Umsetzung über die Erprobungsregeln ermöglicht, was wiederum zu weiteren Auflagen führen kann.
Werden Sondervergütungen mit den Kostenträgern vereinbart, müssen auch konzeptionelle und damit personelle Standards festgelegt werden.
Veränderungen in den Betreuungsformen, die in die Privatsphäre der Pflegebedürftigen eingreifen, unterliegen ethischen Kriterien. Wie wird die Würde der Gepflegten geschützt? Wie wird ihre Selbstbestimmung gesichert? Ist die Privat- bzw. Intimsphäre gewahrt? Lässt das Vorhaben ein würdevolles Leben und Sterben zu? Wie wird die soziale Teilhabe gesichert?
Angesichts der steigenden Zahlen von Menschen, die das Schwerststadium der Demenz erreichen, zeigen Betreiber von stationären Einrichtungen wachsendes Interesse an Versorgungsformen, die den besonderen Bedürfnissen der Bewohner gerecht werden. Mit dieser Darstellung sollen Mindestanforderungen formuliert werden, die Entscheidern in Einrichtungen bei der Konzeptualisierung einer Pflegeoase unterstützen (Dettbarn-Reggentin/Reggentin 2010). Sie beziehen sich wesentlich auf die Faktoren:
Umwelt: Anforderungen an den Raum und seine Gestaltung,
Bewohner: Zusammensetzung, Alltagsgestaltung,
Pflege: Organisation, Therapien, Fachlichkeit und Weiterbildung, Konzept,
Angehörige: Angehörigenkonzept, Angehörigenkultur.
Es lassen sich einrichtungsbezogen weitere Merkmale aufführen, die die Besonderheiten des Hauses berücksichtigen. Die genannten Faktoren mit den aufgezählten Merkmalen werden in den folgenden Beiträgen näher erläutert.
Zusammenfassung
Unter Einhaltung von Mindeststandards sind Ergebnisse erzielbar, die zusammenfassend ein positives Resümee zulassen. Ein deutlich höheres Wohlbefinden, gekennzeichnet durch häufigeres Auftreten von guter Laune und Merkmalen von Freuden sehen Pflegeoasenbewohner im Vorteil gegenüber Normalwohnbereichsbewohnern. Auch im Sozialverhalten werden intensivere Kontakte beobachtet.
Ein weiteres Ergebnis soll herausgehoben werden: Der Gewinn der Pflegeoase auf Dauer liegt für deren Bewohner in der zum Teil erheblichen Vergrößerung des persönlichen sozialen Netzwerkes. Das war in dieser Deutlichkeit nicht erwartet worden und spricht für den gruppenbezogenen Ansatz wie auch für die strukturellen Gegebenheiten der Pflegeoasen. Dies wird in der Normalpflege auf der Station nicht erreicht.
Diese Maßnahmen gehen nicht zu Lasten des Personals, das ebenfalls in diesen Betreuungskonzepten der Pflegeoasen Veränderungen wahrnimmt. Weniger Belastung und mehr selbstständiges Arbeiten sorgen auch hier für eine positive Annahme des Konzeptes. Nicht zuletzt sind auch Angehörige positiv gestimmt, in Anbetracht zu beobachtender und von ihnen selbst wahrgenommener Entwicklungsprozesse bei ihren pflegebedürftigen Verwandten.
Die zentrale Fragestellung der Einrichtung von Pflegeoasen zielt auf die Wirksamkeit von Gemeinschaft auf seine Mitglieder und deren soziales Verhalten, Stimmung und emotionales Erleben. Ein Einfluss der Gemeinschaft kann durch die Begleitstudien belegt werden. Somit wird die Grundidee der Pflegeoase, Strukturen zu schaffen, die soziales Erleben ermöglichen und fördern, bestätigt.
Ausgehend von der Notwendigkeit der Entwicklung angemessener Wohnformen für Menschen mit schwerster Demenz und erheblich eingeschränkter Mobilität wird im Beitrag (Teil I) von Dettbarn-Reggentin und Reggentin das Pflegeziel der Pflegeoasen vorgestellt. Es geht um die Förderung der Lebensqualität und den Beitrag kommunitärer Wohnformen für Demenzkranke, wie die der Pflegeoase. Das Zentrum bildet die soziale Gemeinschaft und ihre Effekte auf die Bewohner. Ein kurzer Blick auf den Forschungsstand und die Ergebnisse aus den Begleitstudien des ISGOS soll hieraus Hinweise für die Umsetzung in die Praxis geben.
In den darauf folgenden Beispielen (Teil II) stellen einzelne Einrichtungen ihre Konzepte vor: So werden die „klassischen“ Pflegeoasen von Johannsen (Tostedt), Weigand (Bamberg), König (Garching a.d.Alz) und Reggentin (Cuxhaven) vorgestellt. Zusätzlich stellt Hansen ihr Projekt in Grenzach-Whylen vor. Über Tagespflegeoasen und ihre Umsetzung (Kap. 5) berichten Schläger-Kramer (Vlotho) und Dettbarn-Reggentin (Fürstenzell und Magdeburg) und Wilkens (Osnabrück).
Aus der Forschung wie auch aus der Praxis werden anschließend in Teil III die Bedeutung von Therapien als Zugang zu den Demenzkranken und als Form der Kommunikation in den Beiträgen von Eder (Musiktherapie) und Knebel (Ergotherapie) bestätigt und Planungsgrundlagen von Dettbarn-Reggentin entwickelt, wie Raumqualität erzeugt werden kann.
Allerchen nimmt die Sichtweise der Kostenträger auf und stellt den Zusammenhang zu der Pflege in Pflegeoasen her.
Abschließend werden von Dettbarn-Reggentin und Reggentin die Perspektiven sozialer Gemeinschaften für die Betreiber von stationären Einrichtungen zusammengestellt.
Jürgen Dettbarn-Reggentin/Heike Reggentin
Das Versorgungssystem „Stationäre Einrichtung“ für pflegebedürftige Menschen erfährt seit einigen Jahren einen Anforderungswechsel. Da ist zum einen die Nachfragegruppe der Hochaltrigen und Demenzkranken zu nennen, deren Anteile in Pflegeeinrichtungen wachsen. Die Neuzuzüge werden älter und weisen bereits Demenzerkrankungen in fortgeschrittenem Stadium auf.
Zum anderen stellt die Nachfragegruppe, vertreten durch gesetzliche Betreuer (überwiegend Angehörige), weitergehende Ansprüche an Pflege und Betreuung wie auch an die gestalterische Umgebung. Es werden kaum noch Doppelzimmer akzeptiert. Zunehmend wird Kleinräumigkeit, wie sie Wohn- und Hausgemeinschaften bieten, gesucht. Die Dauerpräsenz des Personals wird im wachsenden Maße Bestandteil der Normalbetreuung, was wiederum die Organisationsstruktur der Pflegeeinrichtungen beeinflusst. Das Zusammenleben von demenziell erkrankten und kognitiv rüstigen Bewohnern, auch als integrative Versorgung bezeichnet, steht unter erheblichen Anforderungen. Der hohe Anteil von Demenzkranken belastet die internen Beziehungen in den Pflegeheimen. Insbesondere störende Verhaltensweisen führen zu Spannungen zwischen den Bewohnern wie auch zwischen Bewohner, Personal und Angehörigen.
Die Zunahme der Reibungspunkte wie auch die Veränderung der Nutzerstruktur haben die Suche nach neuen oder auch anderen Versorgungsformen gefördert. Mit der Ausrichtung auf eine homogene Zusammensetzung der Bewohner in den Betreuungseinheiten (Wohnbereich oder Gemeinschaftsform, Haus- bzw. Wohngemeinschaft) soll einer der Störfaktoren im Zusammenleben herausgenommen werden.
Als Orientierungspunkt in der Zusammensetzung der Bewohner hat sich vorrangig das Schwere-Stadium der Demenz ausgewiesen. Da sich im Verlaufe der Demenzerkrankung die kognitiv und nichtkognitiv begründeten Verhalten deutlich verändern, sind hierauf ausgerichtete Betreuungskonzepte leichter umzusetzen.
Ende 2011 wurden 743.120 pflegebedürftige Personen in Heimen versorgt, davon 19.669 Personen in der Kurzzeitpflege. Das sind zusammen 29,7 % aller anerkannt Pflegebedürftigen. Von diesen Personen waren ca. 20,4 % bzw. 151.952 Personen der Pflegestufe III zugeordnet. Im Trend zwischen 1999 und 2011 bedeutet dies eine Zunahme um 30,5 %. Der Zuwachs in der ambulanten Versorgung stieg im selben Zeitraum überproportional und hat auch die Nachfrage nach den Pflegeheimplätzen beeinflusst, deren Auslastungsgrad 2011 auf durchschnittlich 86,8 % gesunken ist. Jeder zweite Pflegebedürftige in den Heimen ist 85 Jahre und älter (DESTATIS 2013).
Alter und Demenz korrelieren miteinander, so dass es nicht überrascht, wenn durchschnittlich 68,8 % der Heimbewohner eine Demenz aufweisen, davon 56,6 % eine schwere Demenz (Schneekloth/Wahl, MUG IV 2007). Parallel zur Demenzentwicklung steigen die somatischen Erkrankungen und Einschränkungen, so dass 40 % aller schwer demenzkranken Bewohner Hilfebedarf in allen Versorgungsbereichen aufwiesen (Barthel-Index=0 Punkte).
Für die pflegerische und betreuerische Versorgung entstand in den vergangenen Jahren eine neue Situation. Die Anforderungen an die Pflege resultierten aus der abnehmenden kognitiven und physischen Leistungsfähigkeit der Bewohner. Sie äußerte sich darin, dass die schwer erkrankten Bewohner zu 18,8 % weniger als eine Stunde/Tag außerhalb ihres Bettes verbrachten, was wiederum ein erhöhtes Dekubitus-Risiko einschloss. Mittels PEG-Sonde (Perkutane, endoskopisch kontrollierte Gastrostomie) wurde ein Anteil von 13,6 % versorgt.
Bei mehr als jedem zweiten demenzkranken Bewohner war mindestens ein NPI-Symptom (nicht-kognitives Symptom wie Verhaltensauffälligkeit) schwer ausgeprägt, wie z. B. Depression, Agitiertheit, Angst, Reizbarkeit oder Apathie, insbesondere wenn Immobilität bestand (ebda. S. 188ff; weitere Merkmale siehe auch den Beitrag von Allerchen, Kap. 9).
Wie wird dies in den Heimen aufgenommen? Die o. g. MuG-Studie (2007) fasst den Stand von Ende des Jahres 2005 zusammen:
Der ganz überwiegende Teil der Bewohner mit 89,6 % der Demenzkranken wird integrativ auf der Station bzw. dem Wohnbereich gepflegt.
Die integrative Wohngruppe ist für 0,7 % der Bewohner real.
Eine besondere Wohngruppe für Demenzkranke führen 9,7 % der Heime.
9,3 % der Heime bieten eine spezialisierte Tagesbetreuung an und 15,4 % eine integrative Tagesbetreuung.
Wenn auch seit der Erhebung der MuG-Studie einige Jahre vergangen sind, so hat sich nichts Gravierendes verändert. Die Pflege und Betreuung in besonderen Formen der Demenzversorgung findet bisher noch keine größere Verbreitung unter den Einrichtungen.
Der Druck auf die Einrichtungen wächst mit Zunahme der Zahl erheblich mobilitätseingeschränkter Bewohner, die bis zur Dauerbettlägerigkeit reicht. Des Weiteren steigt der Anteil Schwerstdemenzkranker, die zugleich immobil (bettlägerig) sind. Sie verbringen in überwiegendem Maße den Tag im Einzel- oder Doppelzimmer. Dieser Umstand hat dazu geführt, nach Versorgungsmodellen zu suchen, die strukturell in der Lage sind, soziale Begegnungen für diesen Personenkreis zu fördern.
Das Hauptaugenmerk der Betreiber stationärer Einrichtungen richtet sich auf Bewohner mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, die wiederum einen hohen Betreuungsbedarf auslösen. Insbesondere das Vorhandensein einer Demenz in weit fortgeschrittenem Stadium wird neben der Immobilität als Anlass für eine besondere Versorgung angesehen.
Neben den erheblichen kognitiven Einschränkungen sind es die physischen Beeinträchtigungen, die eine selbstständige Lebensführung ganz entscheidend mindern.
Mit der Ausrichtung auf schwerst demenziell erkrankte Bewohner mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz und weitgehender Immobilität ist die infrage kommende Bewohnergruppe beschrieben. Die Auswahl geschieht mithilfe von Einschlusskriterien, wie sie mehr oder weniger präzise von den Einrichtungen selbst oder von den Aufsichtsbehörden (Heimaufsicht) vorgegeben werden. Folgende Kriterien werden zumeist benannt:
Kognitive Einschränkungen Gemessen mit dem MMSE < 5 bzw.gemessen mit der Reisbergskala Stadium 6 incl. 6a bis 6e oder Stadium 7
Einschränkungen in den alltagsverrichtenden TätigkeitenGemessen mit dem Barthel Index Variante Hamburger Manual < 30 Punkte
PflegestufeEs sollte eine Einstufung nach Pflegestufe 3 oder 3H vorliegen. Bei Sonden Ernährung kann auch die Pflegestufe 2 als Kriterium genügen.
Verhaltensauffälligkeiten bilden kein Ausschlusskriterium. Im Einzelfall wird über den Verbleib in der Pflegeoase mit allen Verantwortlichen gemeinsam entschieden.
Als weiteres internes Kriterium wird durch die verantwortlichen Pflegekräfte im Zusammenwirken mit den gesetzlichen Betreuern geklärt, ob die einbezogenen Bewohner auf dem Wohnbereich oder der Wohn- bzw. Hausgemeinschaft nicht mehr angemessen versorgt werden können.
Worauf müssen neue Konzepte in der Pflege und Betreuung der schwersterkrankten Bewohner eingehen? Was soll das Leitziel der Betreuung sichern?
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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