Die Schärenärztin - Pia Engström - E-Book

Die Schärenärztin E-Book

Pia Engström

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Beschreibung

Eine dramatische Liebesgeschichte vor der malerischen Kulisse der schwedischen Schärenlandschaft:

Nie wollte Hanna in die Abgeschiedenheit der schwedischen Schären zurückkehren. Doch als ihr Vater vorübergehend Hilfe in seiner ländlichen Arztpraxis braucht, reist die junge Chirurgin zurück, um sich in der Idylle fernab von Stockholm zu erholen. Schon bald lernt sie die neue Aufgabe als Schärenärztin zu schätzen. Endlich kann sie sich wirklich um die Bedürfnisse ihrer Patienten kümmern! Doch als sie eines Tages die kleine Maja aus Seenot rettet, wird sie jäh von der Vergangenheit eingeholt. Denn Majas Vater ist Lennart Ekström der Mann, der sie an eine schreckliche Schuld erinnert - die sie am liebsten für immer vergessen hätte. Warum nur berührt ausgerechnet er ihr Herz wie schon lange niemand mehr?

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Pia Engström

Die Schärenärztin

Roman

MIRA® TASCHENBUCH

MIRA® TASCHENBÜCHER

erscheinen in der HarperCollins Germany GmbH,

Valentinskamp 24, 20354 Hamburg

Geschäftsführer: Thomas Beckmann

Copyright dieses eBooks © 2015 by MIRA Taschenbuch in der HarperCollins Germany GmbH

Originalausgabe

Konzeption/Reihengestaltung: fredebold&partner gmbh, Köln

Covergestaltung: pecher und soiron, Köln

Redaktion: Daniela Peter

Titelabbildung: Thinkstock; Getty Images, München

ISBN eBook 978-3-95649-439-0

www.mira-taschenbuch.de

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eBook-Herstellung und Auslieferung:

readbox publishing, Dortmund

www.readbox.net

Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

Der Preis dieses Bandes versteht sich einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Alle handelnden Personen in dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.

1. KAPITEL

Und du bist wirklich fest entschlossen, Göteborg zu verlassen?“, fragte Louisa Viggoson, und in ihrem Blick lag eine Mischung aus Besorgnis und Enttäuschung. „Von jetzt auf gleich?“ Sie schüttelte den Kopf. „Ich meine, ich verstehe ja, dass du deinem Vater helfen willst, aber wie soll das gehen? Du hast doch hier dein eigenes Leben, deinen Job und …“ Sie kniff die Augen zusammen. „Was sagt überhaupt dein Verlobter dazu?“

„Fast-Verlobter“, korrigierte Hanna Winterberg wie aus der Pistole geschossen und senkte den Blick, als ihr bewusst wurde, dass ihre Erwiderung eine Spur zu schnell gekommen war und dass dies mit Sicherheit weitere Fragen ihrer Kollegin und Freundin nach sich ziehen würde. „Aber ja, du hast natürlich recht. Im Grunde sind wir praktisch verlobt. Zwar hat Jan-Fredrik mir noch keinen richtigen Antrag gemacht, aber er redet oft über Hochzeit. Na, wie dem auch sei – er wird sich mit meinem Entschluss abfinden müssen, ebenso wie das Krankenhaus. Ich habe unbezahlten und unbefristeten Urlaub beantragt und kann gleich morgen früh los. Und wie schon gesagt: Ich werde ja nicht für ewig fort sein. Nur so lange, bis es meinem Vater besser geht.“

Zweifelnd schüttelte Louisa den Kopf. „Komm schon, da steckt doch mehr dahinter. Ist es wegen Jan-Fredrik? Ihr habt Probleme, oder?“

„Unsinn, es ist alles in Ordnung“, log sie, weil sie keine Lust hatte, mit ihrer Freundin über dieses Thema zu diskutieren. „Aber Pappa braucht mich nun mal. Ich habe dir doch erzählt, dass er sich vor ein paar Tagen das Bein gebrochen hat, als er auf eine Leiter gestiegen ist, um in der Küche eine Glühbirne auszuwechseln.“

„Ja, ich weiß.“ Louisa nickte. „Ist natürlich ziemlich ungünstig. Er als Schärenarzt ist schließlich immer unterwegs und trägt eine ziemlich große Verantwortung.“

„Eben“, stimmte Hanna zu, erleichtert darüber, dass sich das Gespräch nun um ihren Vater und nicht länger um Jan-Fredrik drehte. „Die Bewohner der Schäreninseln sind praktisch auf ihn angewiesen, bloß kann er im Moment so gut wie gar nicht aus dem Haus. Und deshalb werde ich nach Vaxholm fahren und ihn unterstützen. So lange, bis er wieder ganz auf dem Damm ist.“

Gedankenverloren nahm sie einen Schluck von ihrem Kaffee, der viel zu stark und inzwischen fast kalt war. Die zwei Frauen standen im Aufenthaltsraum von Station acht der Pilgatan-Klinik am Fenster. Wie so oft in den vergangenen zweieinhalb Jahren, seit Hanna hier arbeitete. Immer wenn sie ein paar Minuten Pause hatten, versuchten sie, sich hier zu treffen, um ein paar Worte miteinander zu wechseln. Während der Arbeit hatten sie beide ja kaum Gelegenheit dazu, so eingespannt, wie sie waren. In all der Zeit war Louisa, die schon ihre Lehre zur Krankenschwester hier gemacht hatte, zu einer Art Freundin für Hanna geworden, als sie nach dem Studium als Assistenzärztin in der Klinik angefangen hatte.

Ist das wirklich das richtige Wort dafür? Freundinnen erzählen sich doch schließlich alles, oder etwa nicht?

Hanna atmete tief durch. Ja, sie betrachtete Louisa durchaus als Freundin. Aber sie gehörte nun einmal nicht zu den Frauen, die in der Lage waren, sich jemandem wirklich anzuvertrauen. Vor allem dann nicht, wenn es um wirklich persönliche Dinge ging.

Sie blickte aus dem Fenster. Der Himmel über Göteborg war wolkenverhangen. Vermutlich würde es gleich anfangen zu regnen, so wie ständig in den vergangenen Tagen. Unten auf der Hauptstraße vor der Klinik schoben sich Wagenkolonnen in beide Richtungen. Es ging kaum vorwärts. Typischer Feierabendverkehr in der Großstadt.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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