Die Schönheit der Liebe - Safi Nidiaye - E-Book
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Beschreibung

Tief in uns schlummert das Wissen, wie das Leben in einer erfüllten Beziehung möglich ist – Safi Nidiaye hilft Ihnen dabei, sich darauf zu besinnen. Die Welt, in der wir leben, scheint unendlich schnell, laut und oberflächlich geworden zu sein – im Alltag genauso wie im Miteinander der Menschen. Ist Liebe überhaupt möglich im Sinne der romantischen Konzepte von einst? Wie sieht die Beziehung zwischen Mann und Frau in dieser Zeit des Umbruchs aus? Der Traum von einer Partnerschaft frei von Schuldgefühlen, Eifersucht und Besitzdenken kann Wirklichkeit werden, wenn wir uns dem anderen wieder in echter Hingabe und Freiheit nähern. Auf dem Weg zu einer beglückenden und tiefen Beziehung müssen wir falsche Erwartungen und den Ballast der Vergangenheit über Bord werfen. Durch die Erinnerung an unseren Ursprung können wir Die Schönheit der Liebe auch für uns neu entdecken und Ekstase, Harmonie und innige Verbundenheit erreichen. Dieses Buch ist ein Geschenk: Sie werden erkennen, was wirklich wichtig ist – und gewinnen die Chance, ein glückliches Leben zu führen. Jetzt als eBook: „Die Schönheit der Liebe“ von Safi Nidiaye. dotbooks – der eBook Verlag.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl:276


Über dieses Buch:

Die Welt, in der wir leben, scheint unendlich schnell, laut und oberflächlich geworden zu sein – im Alltag genauso wie im Miteinander der Menschen. Ist Liebe überhaupt möglich im Sinne der romantischen Konzepte von einst? Wie sieht die Beziehung zwischen Mann und Frau in dieser Zeit des Umbruchs aus?

Der Traum von einer Partnerschaft frei von Schuldgefühlen, Eifersucht und Besitzdenken kann Wirklichkeit werden, wenn wir uns dem anderen wieder in echter Hingabe und Freiheit nähern. Auf dem Weg zu einer beglückenden und tiefen Beziehung müssen wir falsche Erwartungen und den Ballast der Vergangenheit über Bord werfen. Durch die Erinnerung an unseren Ursprung können wir die Schönheit der Liebe auch für uns neu entdecken und Ekstase, Harmonie und innige Verbundenheit erreichen.

Dieses Buch ist ein Geschenk: Sie werden erkennen, was wirklich wichtig ist – und gewinnen die Chance, ein glückliches Leben zu führen.

Über die Autorin:

Safi Nidiaye, geboren 1951 in Freiburg, ursprünglich Sängerin, später Zeitschriften- und TV-Journalistin, Meditationslehrerin, Autorin zahlreicher Bücher und Seminarleiterin. Wurde mit ihrem ersten Buch, „Liebe ist mehr als ein Gefühl“ (1990) bekannt als Medium für Informationen von höheren Ebenen des Bewusstseins. Safi Nidiaye ist heute eine der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftstellerinnen im Bereich psychospiritueller Lebenshilfe. Entwickelte die „Körperzentrierte Herzensarbeit“, eine Methode der Bewusstwerdung, Selbstheilung und Transformation, die sie in Seminaren und Ausbildungskursen lehrt. Neben vielen Sachbüchern veröffentlichte sie einige poetische und lyrische Texte, einen Gedichtband und ein Märchen.

Bei dotbooks veröffentlichte die Autorin bereits das Buch Zauberworte der Liebe.

Die Autorin im Internet: www.safi-nidiaye.de

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Neuausgabe Juli 2013

Copyright © der Originalausgabe 2001 Verlagsgruppe Lübbe GmbH & Co. KG, Bergisch Gladbach

Copyright © der Neuausgabe 2013 dotbooks GmbH, München

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Titelbildgestaltung: Nicola Bernhart Feines Grafikdesign, München

Titelbildabbildung: © Audrey Botha / iStockphoto.com

ISBN 978-3-95520-340-5

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Safi Nidiaye

Die Schönheit der Liebe

Visionen für eine erfüllte Beziehung

dotbooks.

Inhalt

Einführung

I. Die heilige Beziehung

Warum jede Beziehung einzigartig ist. Wie wir ihre Einzigartigkeit entfalten, nähren und schützen können.

II. Heil sein und die Heilserwartung in der Beziehung

Warum keine Beziehung uns heiler machen kann als wir sind. Wie wir dennoch das Heil in der Beziehung finden.

III. Schuld und Sühne

Wie die Gedanken-Gefühls-Formen von Schuld und Sühne die bisherigen Beziehungen durchzogen haben. Wie man sie integrieren und überwinden kann. Wie Beziehungen aussehen, die frei von Schuld und Sühne sind.

IV. Die Bürde der Vergangenheit

Kindheit und Ahnen. Woran man ihren Einfluss erkennt. Wie man die Essenz der Geschichte nutzen und den Ballast über Bord werfen kann.

V. Die Bürde der Zukunft

Wie man die Visionen erkennen kann, die man in der Vergangenheit für die Zukunft der Beziehung entworfen hat, und jene Visionen, mit denen man die Wahrnehmung der gegenwärtigen Realität überdeckt. Wie man die Essenz dieser Visionen verinnerlichen und den Ballast über Bord werfen kann. Wie die wahre Vision der Beziehung sich erfüllen kann.

VI. Die Liebe zur Gegenwart

Wie man lernen kann, gegenwärtig zu sein. Welchen Einfluss Gegenwärtigkeit auf die Beziehung haben kann.

VII. Das offene Herz

Wie man durch Eins-Sein mit sich selbst zur Liebe findet. Wovon die Schönheit einer Beziehung abhängt. Worin Liebe sich erfüllt.

VIII. Verliebtheit

Was Verliebtheit wirklich bedeutet. Wie wir mit unseren Erwartungen die Ekstase der Verliebtheit ersticken. Wie man Verliebtheit von der Bürde der Erwartungen befreien kann.

IX. Unerwiderte Liebe

Was dahinter steckt und wie man unnötiges Leid vermeiden kann. Wie man Ungleichgewicht ausgleichen kann in einer Beziehung, in der einer mehr und der andere weniger liebt.

X. Glück

Über Glück und Unglück in der Liebe. Wie wir vereiteln, dass das Glück uns findet, und wie wir dafür sorgen können, dass es uns finden kann. Über den Ozean der Glückseligkeit.

XI. Täuschung

Wie wir uns über das wahre Wesen unserer Geliebten täuschen. Die verschiedenen Schichten der Täuschung. Wie man ihrer gewahr wird und sie durchschaut.

XII. Gestalten und Hinnehmen

Das aktive und das passive Prinzip in der Beziehung. Wann ist es Zeit, aktiv, und wann, passiv zu sein? Wer soll aktiv und wer soll passiv sein? Muss Beziehung aktiv gestaltet oder passiv hingenommen werden?

XIII. Sexualität

Was die Art, wie man Sexualität lebt, über die eigene Geschichte und Beziehung zum Leben aussagt. Wie man die Sexualität von dieser Bürde befreien kann. Was man opfern muss, um zu gegenwärtiger und authentischer Sexualität zu gelangen.

XIV. Die hohe Schule der Liebe

Die Kunst, ein Paar zu sein und dennoch zwei eigenständige Wesen zu bleiben.

XV. Energetische Vereinbarkeit

Wie man ein Verständnis für die Gegebenheiten entwickeln kann, die dazu führen, dass ein Mann und eine Frau energetisch »kompatibel« sind. Was energetische Kompatibilität für die Beziehung bedeutet und woran man sie erkennen kann.

XVI. Treue

Die Unmöglichkeit einer Treue, die eine Bürde der Vergangenheit ist. Was authentische Treue bedeutet.

XVII. Trennung

Warum Trennung notwendig ist. Über die Unmöglichkeit der Trennung. Wie man durch das Durchleben der Trennung zur Einheit finden kann. Der unschätzbare Wert des Schmerzes.

XVIII. Verbindung

Wie man vom Herzen aus Verbindung halten kann, auch wenn eine Beziehung zur Zeit nicht oder überhaupt nicht mehr existiert. Was wahre Verbundenheit bedeutet. Wie man mit Trennung und Verbindung zugleich leben kann.

XIX. Nähe

Über die Sehnsucht nach Nähe und die Angst·vor Nähe. Was wahre und was falsche Nähe bedeutet. Wie man die Sucht nach falscher Nähe überwindet und wahre Nähe findet. Warum manche Menschen Angst vor Nähe haben und wie sie selber und ihre Partner damit umgehen können

XX. Heimweh nach der vollkommenen Beziehung

Woher unsere Sehnsucht kommt. Wie wir nach Hause finden in die vollkommene Beziehung. Wie wir ihre Vollkommenheit auch in unseren unvollkommenen Paar-Beziehungen entdecken können.

XXI. Schönheit

Wie Liebe für uns realer wird, wenn wir Schönheit zu unserem Leit-Prinzip machen.

XXII. Harmonie

Wieso das, was wir üblicherweise als Harmonie betrachten, getarnter Krieg ist. Was man aufgeben muss, um zu wahrer Harmonie zu gelangen, und wie man es aufgeben kann. Was wahre Harmonie bedeutet.

XXIII. Ursprung und Zweck der Beziehung

Worin jede Beziehung ihren wahren Ursprung hat und worin ihr letztlicher Zweck liegt. Wie die Erinnerung an diesen Ursprung und die Hingabe an diesen Zweck jede Beziehung heilen und heiligen kann.

Anhang: Fragen und Antworten

Lesetipps

Einführung

Tief in uns allen schlummert ein Wissen darüber, wie alles sein könnte. Eigentlich könnte es so schön sein, wenn zwei, die sich lieben, sich zusammentun. Jenseits unserer persönlichen Projektionen und Vorstellungen vom idealen Partner existiert im Grunde unserer Seele eine Vision davon, wie die Beziehung zu dem Menschen, mit dem wir unser Leben teilen, sein könnte, wenn sie sich rein und vollständig gemäß ihrer Natur entfalten dürfte. Denn jeder Beziehung liegt eine Vision zu Grunde, ebenso wie jedem Ding und jedem Wesen in dieser Welt. Alles, was existiert, entspringt einer Sehnsucht, einem Traum im Herzen des Schöpfers – so auch jede Beziehung.

Wir leiden in unseren Beziehungen, weil wir spüren, dass sich von diesem Traum, diesem herrlichen, einzigartigen, heiligen Traum, nur ein geringer Teil in der Realität unserer materiellen und psychischen Erfahrung verwirklicht. Der kleinste Teil, so scheint es uns oft, wird gelebte Wirklichkeit, der größte Teil bleibt Traum.

Dieses Buch will den Träumen und Visionen, die unseren Beziehungen zu Grunde liegen, dazu verhelfen, erkannt, erspürt, erspäht und mit größerem Mut verwirklicht zu werden. Es stammt von einer Ebene des Bewusstseins, die ganz nahe an jener tiefen Kernschicht allen Lebens und Wesens liegt, auf der diese Träume – Wurzel und Ursprung aller Beziehungen – entstehen und ist daher von ebenso grundsätzlicher und heiler Natur wie diese Träume selber, sozusagen noch unbeleckt von der Erfahrung des alltäglichen Lebens.

Ich tauche, um dieses Buch zu schreiben, in die Sphäre des inneren Wissens um die Entwürfe, die unserer Realität zu Grunde liegen, ein, und um das tun zu können, entleere ich meinen Geist von meinen Erfahrungen und Vorstellungen; und zugleich trachte ich danach, das intuitive Wissen, das ich auf diese Weise aus dem inneren »Ozean des Wissens« schöpfe, mit dem Stück Weges zu verbinden, das ich nach dem Leitfaden meines inneren Wissens bereits gegangen bin.

Mit anderen Worten: Es handelt sich hier um intuitives Wissen, bisweilen vertieft, bereichert, beleuchtet vom Funken der Inspiration; um, wie Richard Moss es formulierte (in Der schwarze Schmetterling, Ansata Verlag, Interlaken 1989, S. 109 ff.), »unverkörpertes Wissen«, das aber nicht wie meine von der Ebene des höheren Selbst medial empfangenen Bücher (Liebe ist mehr als ein Gefühl; Neues Wissen, neues Denken für eine bessere Zukunft; Führung durch Intuition; alle drei erschienen als Taschenbuch bei Wilhelm Heyne Verlag, München) völlig losgelöst von meinen persönlichen Erfahrungen übermittelt wird, sondern sozusagen bis zu diesen herabreicht und von ihnen Kontur und Schatten erhält.

Es ist kein Praxisbuch wie Das Tao des Herzens (Ariston Verlag, München 2000), sondern, das liegt in der Natur seiner Herkunft, eine Sammlung von Texten, die das Thema – die Paarbeziehung – von einer hohen, grundsätzlichen Ebene aus beleuchten, um uns zu helfen, über die zahllosen Probleme und Schwierigkeiten des Beziehungs-Alltags hinaus zu schauen und einen Blick auf die der Beziehung zu Grunde liegenden Entwürfe zu tun, was uns inspirieren kann, uns zur Höhe unserer selbst und unserer Paarbeziehung zu erheben, anstatt in unserer kleinen und kleinlichen Perspektive gefangen zu bleiben.

Da es sich um Wissen nicht-rationaler Herkunft handelt, kann ich Ihnen keine Belege für seine Richtigkeit liefern. Wenn die in diesem Buch getroffenen Aussagen Sie berühren und Ihnen wahr erscheinen – Wahrheit erkennt man wieder, weil man sie tief in sich selber trägt –, schlage ich vor, sie als Anregungen zur Meditation, Kontemplation und zum Finden und Gestalten Ihres eigenen Beziehungs-Weges zu nutzen.

Ich schreibe die Inspirationen so auf, wie ich sie erhalte; Leser und Leserinnen werden in den meisten Kapiteln als »du« oder »ihr« angesprochen. Mit dieser Anrede wende nicht etwa ich mich an Sie – die Leserin oder den Leser –, sondern mit ihr sind wir alle gemeint, ich selber vorweg. Denn der Himmel hat mir zugleich mit dem Beginn der Arbeit an diesem Buch den Beginn einer neuen Liebe beschert, und diese wundersame Synchronizität hat dafür gesorgt, dass ich jedes Wort, das ich aufgeschrieben habe, sogleich der allerstrengsten Prüfung unterzogen habe: nämlich ob es tatsächlich standhielt, wenn es um die ganz konkreten Fragen und Probleme ging, die diese neue Beziehung aufwarf. So habe ich die Lehren Kapitel für Kapitel gleich in die Praxis umsetzen dürfen, und sie hielten nicht nur stand, sondern gaben mir Antwort auf meine Fragen, halfen mir, die auftretenden Situationen aus neuer Perspektive zu sehen, aber vor allem berührten sie mein Herz und öffneten es immer wieder neuen Dimensionen der Liebe. Zugleich hat die neue Beziehung mich insofern beim Schreiben dieses Buches inspiriert, als ich um ihretwillen natürlich mit brennendem Interesse, mit intensivem Die-Wahrheit-wissen-wollen beteiligt war. So verdanke ich meiner Liebe viel Inspiration für dieses Buch und diesem Buch viel Inspiration für meine Liebe. Möge Letzteres für Sie alle zutreffen.

Die Schönheit der Liebe handelt von der Beziehung zwischen Mann und Frau, nicht von homosexuellen Paarbeziehungen. Manches mag auch homosexuelle Paare inspirieren, anderes nicht. Desgleichen können die Inhalte vieler Kapitel dieses Buches grundsätzlich auf jede Beziehung angewandt werden, nicht nur auf Paarbeziehungen; auch auf Beziehungen mit Freunden, Verwandten, Kollegen oder mit jedwedem Menschen, in welchem Verhältnis man auch immer zu ihm steht.

Dennoch muss betont werden, dass es der ausdrückliche Zweck dieses Buches ist, der Paarbeziehung zwischen Mann und Frau, die sich seit geraumer Zeit allgemein in einer Umbruchkrise befindet, neue Dimensionen zu eröffnen. Die alte Art der Beziehung funktioniert ganz offensichtlich in unserer Gesellschaft nicht mehr oder jedenfalls immer weniger. Was muss geschehen, was muss sich in uns verändern, damit eine glückliche und erfüllende Paarbeziehung in unserer Zeit wieder – oder überhaupt erst – möglich wird?

Der Ansatz, von dem aus hier operiert wird, ist ein sehr hoher. Um die Aussagen dieses Buches zu begreifen und vor allem auch anwenden zu können, muss man sich sozusagen – wie auch ich beim Schreiben es getan habe – auf die Zehenspitzen stellen. Die nicht-alltägliche Sprache der Texte – die ich nicht bewusst gewählt habe, sondern die sich, ebenso wie in Die Stimme des Herzens Bastei Lübbe Taschenbuch, Bergisch Gladbach, 2000) von selber einstellte – kann, glaube ich, dem Leser dabei helfen, sein Bewusstsein vom alltäglichen in einen besonderen Modus umzuschalten, der ihn aufnahmebereit macht für die Art von Information und Inspiration, wie sie aus höheren Ebenen des Bewusstseins kommt, in denen eine völlig andere Art von Einstimmung und von Denken herrscht als im alltäglichen Bewusstseins-Zustand. Es ist eine Art von Denken, die sich nicht herleitet aus der Interpretation von Sinneseindrücken wie unser alltägliches Denken, sondern die einer aus der Mitte des Wesens aufsteigenden Erkenntnis der allem zu Grunde liegenden inneren Wahrheit entspringt. Wir alle tragen dieses Wissen in uns, und deshalb erkennen wir es wieder, wenn es von außen an uns herangetragen wird. So werden auch Ihnen etliche Aussagen, die in diesem Buch getroffen werden, zutiefst vertraut erscheinen, obwohl Sie sie vielleicht noch nie für sich selber formuliert haben.

Manche der Texte sind als abschnittsweise Anleitungen zur Kontemplation oder Meditation gedacht. An die Stellen, wo das Lesen unterbrochen werden soll, um das Gesagte zu kontemplieren, habe ich drei Sterne *** gesetzt; auch ich habe beim Schreiben dort innegehalten, um zu meditieren, und ich empfehle Ihnen, dasselbe zu tun, denn nur so erschließt sich Ihnen die tiefere Bedeutung des jeweils folgenden Abschnitts.

Die Texte der meisten Kapitel setzen auf einer sehr hohen Ebene an und begeben sich dann sozusagen in die Niederungen der praktischen Beziehungsarbeit (meist um sich am Ende des Kapitels wieder emporzuschwingen in die lichten und begeisternden Gefilde reiner Inspiration). Diesen Abstieg ins Praktische habe ich durch die Fragen, die während des Schreibens in mir entstanden, herbeigeführt. (Sinngemäß: »Ja, das ist schön, das berührt mich sehr und fühlt sich wahr an, aber wie können wir das im Alltag umsetzen?«) Einige der Anleitungen, die ich daraufhin aufschrieb, mögen manchem Leser mühsam erscheinen; sie klingen nach Arbeit. Aber Liebe ist Arbeit. Der amerikanische Psychotherapeut M. Scott Peck schrieb: »Da Liebe erfordert, dass wir uns selber ausdehnen, ist sie immer entweder Arbeit oder Mut.« (M.S. Peck. Der wunderbare Weg. Goldmann Verlag. München 1988).

Jedoch stellt die Serie von Inspirationen, aus denen dieses Buch besteht, eher eine Auswahl von Anregungen dar als ein Arbeits-Programm. Ich stelle mir vor, dass jeder von Ihnen einen eigenen Weg findet, mit dem Buch umzugehen. Vielleicht lassen Sie sich einfach nur von den Texten berühren und nutzen ihren Schwung, um sich auf eigene Weise neue Ebenen von Liebe und Beziehung zu erschließen; vielleicht steigen Sie an dieser oder jener Stelle in die Praxis ein und realisieren die praktischen Anleitungen, wie ich es getan habe.

I.Die heilige Beziehung

Warum jede Beziehung einzigartig ist. Wie wir ihre Einzigartigkeit entfalten, nähren und schützen können.

Jede Beziehung ist in ihrem Kern heilig. Wie auch immer ihre weltliche Ausprägung sich gestaltet, welche Beurteilung ihr auch immer von Seiten der Beteiligten oder von Drittpersonen widerfährt, und wie auch immer ihre Stellung im Rahmen der gesellschaftlichen Konventionen sein mag jede Beziehung ist im Kern heilig. Dieser heilige Kern ist das Wesen der Beziehung, das Einzigartige und Besondere an ihr. Das Wesen einer jeden Beziehung ist ebenso einzigartig wie das Wesen eines jeden Individuums. Die Frage ist daher nicht, ob die beiden Richtigen zueinander gefunden haben, sondern ob die zwei, die aus welchen Gründen auch immer eine Beziehung eingegangen sind, diesen heiligen Kern berühren und ihm gemäß seiner besonderen Natur zur Entfaltung verhelfen oder nicht.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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