Die verschleppte Prinzessin - Mandy Hopka - E-Book

Die verschleppte Prinzessin E-Book

Mandy Hopka

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Beschreibung

Ich wollte sie. Ich war nicht gut für sie. Ich würde sie verderben. Ich wollte sie mit mir nehmen, nie wieder loslassen. In Ketten legen, sie in meinen Koffer stopfen und mit mir nehmen. Auf dieser Insel gehörte sie mir. Ich wollte sie ganz für mich allein, solange es eben ging. In einem entfernten Land, in welchem der Präsident mehr ist, als nur ein Staatsoberhaupt, lebt die 22-jährige Isabella Jansen ein Leben im Luxus. Voller Opernbälle, Vernissagen und anderen hochrangigen Feierlichkeiten. Doch tief im inneren ist sie alles andere als eine Highsociety Lady. Doch ihr Leben nimmt eine fatale Wendung, als sie von einem geheimnisvollen Fremden entführt und auf eine Insel verschleppt wird. Von einem Mann mit düsteren Augen, einem verschlossenen Charakter und einer mörderischen Vergangenheit. Ihre Welten könnten unterschiedlicher nicht sein und dennoch entfacht ein Feuer zwischen ihnen, welches alles zu verändern scheint. Doch es ist nichts so, wie es scheint.

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Seitenzahl: 246

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Mandy Hopka

Die verschleppte Prinzessin

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

PROLOG

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Epilog

Das Warten versüßen?

Impressum neobooks

PROLOG

Schicksal ist,

wenn sich zwei Menschen finden,die sich nicht einmal gesucht haben.

[Unbekannt]

Der Zigarettenqualm reizte meine Nase, dennoch verzog ich keine Miene, so wie es sich eben beim Pokern gehörte. Immerhin hatte ich nicht gerade eine kleine Summe als Einsatz gelegt. Meine schönen 10.000 €… Wenn ich Glück hatte, würden es bald mehr als 30.000 € sein. Für ein kleines Haus würde es vielleicht reichen, allerdings nicht für eine neue Identität. Diese waren in den letzten Jahren auf dem Schwarzmarkt ziemlich teuer geworden – zumindest wenn man Wert auf Qualität legte. Ich blickte in die Runde. Diese Männer waren gut aber nicht so gut wie ich. Ich hatte eine Glückssträhne, der Sieg war mir sicher. Nicht mehr lang und ich könnte endlich ein neues Leben anfangen. Weit weg von dieser beschissenen Stadt. Ich stellte mir ein kleines Haus, irgendwo am Rande eines Strandes vor. Vorzugsweise in Brasilien. Dort, wo ein ehemaliger Auftragsmörder wie ich nicht weiter auffallen würde. Eigentlich war es mir egal wo, die Hauptsache war, ich hatte endlich meine Ruhe vor diesen geleckten Anzugträgern, die mit ihren Geldscheinen umher wedelten wie mit ihren Schwänzen. „Tja, Red. Sieht schlecht für dich aus.“ Bart, ob er nun wirklich so hieß oder nicht, verzog seine Lippen, die von einem Vollbart umrahmt wurden, zu einem gönnerhaften Grinsen. Ich hingegen blieb gelassen. Euphorisch schmiss er seine Karten auf den Tisch und die anderen beiden, die bereits ausgestiegen waren, beugten sich über den Tisch um sie zu begutachten. „Full House.“ Siegessicher verschränkte er die Arme vor der Brust und lehnte sich nach hinten. Langsam ließ ich meine Zigarre in den Aschenbecher sinken, blies den Rauch aus und legte meine Karten auf den Tisch. „Straight Flush.“ Ich versteckte meine Schadenfreude nicht. Nicht vor diesem Zuhälter. „Sieht so aus, als müsste dein Traum von einem weiteren Haus voller Nutten in dieser Stadt warten“, rieb ich ihm seine Niederlage mit einem angewiderten Ton unter die Nase. Sein siegreiches Grinsen erstarb und ein feindseliger Ausdruck legte sich über sein Gesicht. „Sag mir nicht, dass du noch nie in einem meiner Häuser warst, Red. Es gibt nur zwei Dinge auf dieser Welt, die ein Mann wirklich braucht. Geld und Sex.“ Ich sammelte mein Geld ein und zählte nach. 32.500 € plus einen Ring, der mir noch mal ein paar Hunderter einbringen würde, zumindest, wenn der Goldwert günstig lag. „Du musst es ja wissen“, erwiderte ich gleichgültig, während ich zählte. „Der Kerl braucht keine Nutten“, begann Roy, der jüngste Mitspieler am Tisch, dessen Ehering ich nun mein Eigen nennen konnte und von dem ich wusste, dass ihn die Spielsucht hier in die Gosse getrieben hatte. „Wenn man so aussieht liegen einem die Weiber zu Füßen.“ Er trank seinen Wodka aus. Wahrscheinlich dachte er, er könnte seinen Kummer damit ertränken. „Hartes Training“, erwiderte ich knapp und zog ein letztes Mal an meiner Zigarre. Vielleicht würde ich doch eher nach Kuba, anstatt Rio gehen. „Spielen wir noch eine Runde.“ Barts Augen funkelten mich an. Er war zwar kein Leichtgewicht aber angst machte mir dieser Kerl nicht. Ehe er seine Pistole in der Hand halten würde, hätte er bereits meine Kugel im Schädel. Ich war schnell. Schnell, gnadenlos und sauber. Konnte mich mit dem Schatten bewegen und lautlos agieren. Ich stellte keine Fragen und war klug genug, mir Strategien aufzubauen. Das hatte mir einen Ruf gemacht. Einen Ruf, von dem ich gut leben konnte. Wie viel Geld würde ich brauchen, um in Kuba die restlichen Jahre meines Lebens zu verbringen?

„Wir wissen beide, dass du kein Geld mehr hast.“ Seine Augen wurden schmaler. „Ich könnte mein Bordell als Einsatz legen.“

„Was soll ich mit ein paar Huren?“ Bart kam nicht zu seiner Antwort, denn die Tür öffnete sich. Eine meiner Hände legte sich automatisch um meine Glock, allerdings drehte ich mich nicht um. Schon an dem Geruch des teuren Parfums und dem Geräusch, welches die teuren Schuhe auf dem Boden hinterließen, konnte ich ahnen, dass sich ein reicher Mann wohl verlaufen haben musste. Meine Mitspieler blickten feindselig hinter mich, was meine Vermutung nur bestätigte. „Sie haben sich wohl verlaufen, feiner Herr“, fragte Bart belustig und zeigte ihm seine Colt. „Mister David Behrens.“ Ich ließ mir meinen Schock nicht anmerken. Hier unten, in den dunklen Gassen der Welt, war ich Red. Niemand kannte meinen Namen. Niemand! Es ließ mich neugierig werden. „Woher kennen sie meinen Namen“, sprach ich gedehnt und tonlos. Der Mann trat um den Tisch herum und unsere Blicke trafen aufeinander. Ein Mann um die Mitte 50. Er war recht klein und rundlich, besaß blaue Augen, die von fast pechschwarzem Haar umrahmt wurden. Sein Anzug war von Brioni. Schon komisch, ich gehörte zwar nicht zu dieser Schicht von Menschen, aber ich kannte mich wohl besser mit den Reichen und Schönen aus, als mit den Menschen meinesgleichen. Irgendwie kam mir sein Gesicht bekannt vor … Mit dieser Schweinchen Nase, den Hamsterbacken und seinem runden Kinn … „Ich weiß vieles über sie, Mister Behrens.“ Mister … Wann hatte mich jemals jemand mit Mister angesprochen? „Und sie sind?“, fragte ich diesen Mann, da ich im Moment einfach nicht darauf kam, wo ich ihn schon einmal gesehen hatte. Am liebsten würde ich seinem Leben sofort ein Ende bereiten. Ich mochte die Vorstellung nicht, dass auch nur ein Mensch auf dieser Welt meine wahre Identität kannte. Aber zuerst sollte er mir sagen, wer er war. „Ich bin Clemens Ahrens. Mein Name sollte selbst ihnen etwas sagen.“ Aha. Jetzt wusste ich, woher ich sein Gesicht kannte. Immerhin flimmerte es auch täglich durch die Nachrichtensender. „Was verschlägt einen beinahe Präsidenten in diese dunkle Gegend?“, fragte ich ihn und lehnte mich zurück. Ahrens hatte letztes Jahr als Präsident kandidiert, jedoch knapp gegen Jansen verloren. Weiter nicht tragisch, wäre da nicht der Tod seiner Frau und seines Kindes, die beide bei einem Autounfall während der Wahlperiode ums Leben kamen. Seither wurde spekuliert, ob er deshalb die Wahl verloren hatte. Er und Jansen lieferten sich eine Schlammschlacht in der Politik und selbst ein Jahr nach der Wahl, kehrte einfach keine Ruhe in den heiligen Hallen der Regierung ein.

Ahrens ließ mich nicht aus den Augen, wohl ebenso wie seine beiden Bodyguards. Einer an der Tür, der andere dicht neben ihm. Kein Problem für mich, sollte es zu einer Auseinandersetzung kommen, allerdings bezweifelte ich, dass Ahrens seinen 5000 € Anzug beschmutzen wollte.

„Ich habe ein Angebot für Sie. Gäbe es die Möglichkeit unter vier Augen zu reden.“ Ein Angebot von einem Politiker. Das mein Ruf mir so weit vorauseilt, hatte nicht einmal ich gewusst. Ich blickte zu Bart, der Ahrens musterte. „Das Spiel ist vorbei. Ich denke, es wäre besser für euch zu gehen.“ Er blickt auf sein Geld. Jetzt war es meines. „Damit wir uns verstehen, ich gehe nicht wegen dir. Aber mit einem Politiker werde ich mich nicht anlegen“, erklärte er sich und erhob sich. „Ich hatte damals echt für sie gestimmt. Mein Etablissement wird immer eine offene Tür für sie haben.“ Ahrens beachtete ihn nicht und so bewegt Bart seinen fetten Arsch um ihn herum zur Tür. Die anderen beiden schlichen stumm und voller Ehrfurcht aus dem Raum.

Dann waren wir allein.

Ahrens setzte sich mir gegenüber.

„Also was kann ich für Sie tun?“ Egal was es war, ich würde eine Menge Geld dafür verlangen. Eine halbe Million vielleicht? Vielleicht würde dies sogar mein letzter Auftrag werden. Ich roch bereits das Geld und die damit verbundene Freiheit. „Es geht um dieses Mädchen.“ Er ließ ein Foto über den Pokertisch gleiten. Ich nahm es in die Hand, drehte es auf die richtige Seite und musterte das Bild. „Mädchen?“ Beim Anblick dieser perfekten Kurven war diese eher eine Frau. Ihr Haar war lang und nicht blond und nicht rot, fast roséfarben. Hatte ich so etwas schon einmal gesehen? Konnte diese Farbe natürlich sein? Helle blaue Augen strahlten in die Kamera, die von ihrem warmen Lächeln verschlungen wurden. Ihre Figur ließ wohl jeden Mann schwach werden, aber das war es nicht, was mich beeindruckte. Es war ihre Ausstrahlung. Ihr fröhliches, ja fast schon reines Lächeln. Als wäre sie ein Engel. Was sollte sie getan haben, dass ihren Tod rechtfertigte? „Erkennen Sie sie?“, fragte Ahrens mich. Fragend wandte ich mich wieder ihm zu. „Ich bin mir sicher, so ein Gesicht hätte ich mir gemerkt.“ Ich ließ das Bild sinken und nahm eine zweite Zigarre aus meiner Schatulle. „Das ist Isabella Jansen. Die Tochter von Andreas Jansen.“ Ich sog kräftig und inhalierte den Rauch, bevor ich antwortete. War das sein ernst? „Sie erwarten von mir, dass ich die Tochter des Präsidenten ermorde?“

„Nicht ermorden. Entführen.“ Meine Augen verengten sich. „Ich bin kein Entführer. Ich töte. Lassen Sie das ihre Leute erledigen.“ Ahrens strich sich mit den Fingern über sein Kinn. Anzeichen für Nervosität. „Isabella wird streng bewacht. Es gibt niemanden, der besser dafür qualifiziert wäre, als sie es sind. Manche sagen sie seien der Schatten selbst. Ich brauche Isabella und ich will Sie dafür, ganz egal, wie viel Geld sie von mir verlangen.“ Was wollte Ahrens nur von dieser jungen Frau? Ich blickte unbewusst erneut zu dem Foto hinunter. Wie alt war sie? 25 vielleicht? Ich stellte nie fragen aber das hier verlangte danach. „Warum soll ich sie entführen, anstatt zu töten?“ Wieder diese nervöse Reaktion. Scheinbar hielt er sich nicht oft in diesen Gegenden auf, was ihn wohl verunsicherte. Vermutlich war es auch der Respekt mir gegenüber. „Ich weiß, dass ihr Vater meine Frau und meine Tochter ermorden ließ. Ich will mein Geständnis, aber ich bin nicht wie er. Ich will, dass dieser Mistkerl für den Rest seines verfluchten Lebens im Knast verrottet!“

„Und sie denken, sie können ihn damit erpressen? Mit dem Leben seiner Tochter? Damit bringen Sie sich selbst in den Knast.“

„Im Zweifel steht es immer für den Angeklagten. Wie ich die Erpressung zustande bringe, sollte sie nicht interessieren. Ihr Job ist es, die Kleine in die Finger zu bekommen. Alles Weitere erledige ich schon selbst.“

„Und dann?“ Provokant blies ich den Rauch in den Raum. Er unterdrückt seinen ekel sichtlich. „Ein Wagen wird sie beide zu meinem Privatjet bringen. Von dort aus fliegen sie auf eine private Insel im Mittelmeer. Dort werden sie beide sicher sein, solange wie die Erpressung läuft. Sehen Sie es als einen gut bezahlten Urlaub an. Immerhin herrschen dort derzeit gute 27 bis 30 Grad.“ Meine Limousine, mein privates Flugzeug, meine private Insel. Ich hasste diese Menschen wirklich. Ich wusste nicht, was ich von Ahrens halten sollte, ebenso wenig von diesem Angebot. Ich hatte noch nie jemanden entführt. Ich nahm die Aufträge an, führte sie aus und nahm das Geld entgegen. Das war sauber und unkompliziert. Aber das hier war mir zu hoch. Zumal es sich um niemand Geringeres, als die Prinzessin des Präsidenten handelte. Allein das Anwesen, auf dem sie lebte, wurde strenger überwacht, als das Gefängnis. „Ich stehe nicht auf Entführungen, tut mir leid. Wenn ich mal jemanden für die umbringen soll, kommen sie gern wieder.“

„Ich zahle ihnen eine Million. In weniger als einem Monat könnten sie Millionär sein und dafür brauchen Sie nur das Mädchen auf diese Insel zu verfrachten und darauf zu achten, dass sie keinen Mist baut.“ Eine Million? Hatte er das gerade wirklich gesagt? Jansen soll also seine Familie ermordet haben? War es also doch kein normaler Unfall, wie sie es in den Medien behauptet hatten? Hatte er wirklich ein Kind ermordet, nur damit er die Wahl gewann? Eigentlich interessierte ich mich herzlich wenig für die Wehwehchen der Reichen aber eine Million! Das war schon eine Überlegung wert.

„Diese Insel verfügt über einen Swimmingpool, eine Bar und Lebensmittelvorräte für gut ein halbes Jahr. Zur Unterhaltung werden Sie sicherlich auch etwas finden. Es gibt nichts, worauf sie verzichten müssten, außer natürlich dem Internet. Ich habe gewisse Vorsichtsmaßnahmen ergriffen.“

„Und wie sollen wir wieder von dort wegkommen?“ Seine Nervosität schien mit meinem Interesse zu sinken, auch wenn er sichtlich zu schwitzen begann. Sein schöner Anzug …

„Nachdem Jansen gestanden hat, werde ich sie beide wieder abholen lassen. Mein Flugzeug wird sie beide dort absetzen und auch wieder zurückfliegen. Dann kann sie wieder in ihr Luxusleben zurückkehren und Sie können mit ihrer Million machen, was immer Sie wollen.“

„Ich will das Geld und einen neuen Pass. Einen, bei dem selbst die Ausländerbehörde nicht nachvollziehen kann, dass ich jemals jemand anderes war.“ Ahrens lächelte zufrieden. Tat ich hier wirklich das Richtige? Eine Frau zu entführen, war nicht meine Art. Außerdem war sie unschuldig. Ich tötete lieber die reichen Egoisten, die sich ohnehin für niemand anderes außer sich selbst interessierten. Ja, es hatte sogar mal eine Zeit gegeben, wo ich diesen Job gern ausführte. Hatte mich gefühlt, als wäre ich Robin Hood, nur die abgefuckte Variante davon.

„Das bekommen wir hin. Sagen Sie mir nur, welche Staatsangehörigkeit und welchen Namen sie wollen.“ Ich ließ meine Zigarre erneut sinken. Blickte erst zu ihm und dann auf das Gesicht dieser Frau. Sie würde lebend wieder zu ihrer Familie zurückkehren, dafür würde ich sorgen und danach wäre ich ein freier Mann. Allerdings war diese ganze Angelegenheit mehr als nur riskant. Ich würde auf der Insel festsitzen, mit einem quengelnden Prinzesschen, und wenn die Bullen Ahrens hochnehmen, wäre ich dran. „Okay. Dann erklären sie mir jetzt mal genau, wie das alles ablaufen soll. Ich will jedes Detail wissen. Dann kommen wir vielleicht ins Geschäft.“

Kapitel 1

„Du siehst so wunderschön darin aus“, rief meine Mutter stolz und begutachtete mich mit leuchtenden Augen. „Es sieht doch fast genauso aus wie das Kleid von Prada Mutter!“, maulte ich und verdrehte die Augen. Das war nun schon das fünfte Kleid an diesem Abend, in welches ich mich quetschen musste. Ich hasste dieses riesige, pompöse Ballkleid, in dem ich mich fühlte wie Cinderella. Mit 10 hätte ich das vielleicht noch schön gefunden aber nicht mit 22! „Wir brauchen noch Schuhe für dich, ach du lieber Himmel, eine Tasche hast du auch noch nicht.“ Ganz dem Aufbruchsstress verfallen verschwand sie in dem riesigen, fast schon endlosen Ankleideraum. Gott war ich froh, wenn ich diesen Abend hinter mich gebracht hatte. Ich drehte mich mit diesem riesigen Kostüm und fragte mich wirklich, wie ich durch die Türen kommen sollte, so groß, wie dieser Reifrock war. Als ich die Schuhe sah, die meine Mutter anschleppte, müsste ich wohl eher froh darüber sein, wenn ich diesen Abend überhaupt überlebte. „Schau mal, die sind von Valentino. Die passen farblich perfekt zu dem blau deines Kleides.“ Lächelnd hielt sie mir die Schuhe vor die Nase. „Muss das denn wirklich sein?“, fragte ich sie flehend. „Du bist die Tochter des Präsidenten, du musst schön an diesem Abend aussehen. Viele hochrangige Gäste werden da sein. Auch jüngere“, meinte sie mit einem Augenzwinkern. Ehe ich so einen aufgeblasenen, verweichlichten Snob heiraten würde, würde eher die Hölle zufrieren, dachte ich, behielt meine Worte aber für mich. Widerwillig nahm ich die Schuhe entgegen und schlüpfte hinein, ließ mein Kleid wieder sinken und riss meiner Mutter die Clutch aus der Hand. Höchstwahrscheinlich war auch diese von Valentino oder Stella McCartney oder von wem auch immer. Alles nur Namen von unbedeutenden Personen. Von dem ganzen Geld, welches ich an mir trug, könnte man ein Jahr lang eine sechsköpfige Familie ernähren! Oder alle afrikanischen Kinder impfen.

„Na da sind ja meine beiden Lieblingsfrauen.“ Mein Vater kam durch die Tür geschlüpft und umarmte meine Mutter herzlich. „Mister President“, rief ich und machte einen vornehmen Knicks. Seitdem er gewählt worden war, nannte ich ihn öfters so. Ich war stolz auf ihn. Ja, ich hasste mein neues Leben als Präsidententochter, aber ich war stolz auf meinen Vater. Er hatte jahrelang um diesen Posten gekämpft und meine Mutter und ich hatten ihn immer unterstützt. Zu schade, dass das ganze Geld meiner Mutter langsam aber sicher zu Kopf stieg. Früher hatte sie sich so wie ich nichts aus diesen Namen und Marken gemacht. Aber heute würde sie wohl nie wieder einen H&M oder C&A betreten. Aber man konnte seine Eltern eben nur lieben. Erst recht, wenn man 21 Jahre lang ein normales Leben geführt hatte.

„22 Jahre und du wirst immer noch von Tag zu Tag schöner.“ Er gab mir einen Kuss auf die Stirn und legte seine Arme um mich. „Kommt jetzt, der Wagen wartet.“ Wenn er doch nur wüsste, dass ich bei diesem ganzen Theater nur seinetwegen mitspielte …

Wie jedes Mal musste ich erst einmal tief durchatmen, bevor ich aus diesem Wagen stieg und das grelle Blitzlichtgewitter folgte. Mein Vater reichte mir seine Hand und ich hakte mich bei ihm ein. Zu dritt liefen wir über den roten Teppich des Opernballs. Ich lächelte, so gut ich eben konnte, während meine Mutter diese Aufmerksamkeit sichtlich genoss und mein Vater herzlich lächelnd den Fotografen zuwinkte. Dies war eines der Gründe, weshalb er gewällt worden war. Er zeigte seine herzliche Seite auch den normalen Bürgern. Er war ein guter Mensch, nicht abgehoben oder egoistisch. Er setzte sich für die Schwachen ein und bemühte sich darum, gerecht zu handeln.

Ich musste mich anstrengen, um nicht zu blinzeln. Immer nett lächeln, einen Fuß vor den anderen setzen und hoffen, dass alles schnell vorbei ging. Das waren die Überlebenstaktiken einer Präsidententochter.

Wie so oft gab es teuren Champagner, die Reichen Gäste unterhielten sich in gekünstelten und unechten Diskussionen über Gott, Geld und die Welt. Es dauerte Stunden, bis ich mich aus diesem Meer von unechten Gefühlen und Gerede loseisen konnte und auf den Balkon flüchtete. Ich schloss die großen Flügeltüren, hinter dem die Musik fast verstummte. „Meine Güte!“, fluchte ich und atmete tief die abendliche Sommerluft ein. Manchmal wünschte ich mir wirklich mein altes Leben zurück. Erst recht, wenn ich hinter mich blickte und sah, dass meine beiden besten Freunde wieder hinter der Balkontür standen und sie streng bewachten. Ich hatte sie liebevoll Tom und Jerry getauft. Seit dem Vater zum Präsidenten gewählt worden war, waren diese beiden Muskelmänner meine ständigen Begleiter. Ein Wunder, dass sie mir nicht auf die Toilette folgten und vor meinem Bett wachten, während ich schlief. Vielleicht war Vater auch nur so überfürsorglich nach dem Tod von Karin und Lena Ahrens, der Familie seines Konkurrenten. Aber der tot lauerte an jeder Ecke. Ich konnte selbst an meinem Handy sterben, welches ich nun aus meiner Tasche zog, um meinen Freunden mitzuteilen, dass der Plan ohne Probleme ablief. Wenigstens zur Uni konnte ich normal gehen. Auch, wenn Tom und Jerry selbst vor dem Gebäude auf mich warteten. Natürlich mit einem schicken schwarzen Angeberwagen. Glücklicherweise wurde ich nicht als Präsidententochter geboren und hatte so zum Glück gute Freunde, die sich mit meinem neuen Leben arrangiert hatten. Natürlich studierte ich Politikwissenschaften. Leider hatte ich darauf so überhaupt keinen Bock. Allerdings war die Angst davor, meine Eltern zu enttäuschen, zu groß. Ich war ein Einzelkind. Ihr Lieblingskind. Ihr kleines Mädchen. Ich konnte sie einfach nicht enttäuschen. Ich blickte auf die Uhr meines Handys. Noch etwa eine halbe Stunde und dann könnte ich von hier verschwinden. Ich verstaute mein Handy wieder in der Tasche, da ich Vater nicht in ein schlechtes Licht rücken wollte, indem ich wie eine abhängige hier draußen vor meinem Smartphone hing. Okay, ehrlich gesagt hatte ich mehr Angst auf dem Titelbild einer Klatschzeitschrift zu landen als alles andere. „Auf in die Hölle“, sagte ich zu mir selbst und ließ Jerry mir die Tür öffnen.

Meine Mutter stand bei irgendeinem Mann, den ich nicht kannte. Neben ihm höchstwahrscheinlich sein Sohn. Als ich zu ihr trat, erkannte ich Erik Langenhorn. Er war ein ausgezeichneter Polospieler, auch wenn ich mich dafür ebenfalls überhaupt nicht interessierte. Dann war das also sein Vater, von dem er mir schon so viel berichtet hatte. Er konnte ihn tatsächlich nicht verleugnen, so ähnlich wie die beiden sich sahen. „Isabella, ich habe gehofft dich hier zu treffen“, begrüßte er mich und … gab er mir tatsächlich gerade einen Kuss auf meinen Handrücken?

„Hallo Erik“, brachte ich heraus und hoffte, dass meine, zu einem Lächeln verzogenen Lippen, noch mehr Wörter formen konnten. „Ich habe dich beim letzten Spiel vermisst.“

„Ja ich war leider verhindert.“ Leider war ich mit meinen Freunden unterwegs gewesen. „Lassen wir doch unsere Kinder allein.“ Meine Mutter lächelte mich zuckersüß an, während ich sie in meinem Kopf anschrie, dass sie mir das nicht antun konnte. Erik nahm einen Schluck aus seinem kunstvoll verzierten Champagnerglas und redete minutenlang vom Polo, seinem stolzen 50.000 € Pferd und natürlich dem preisgekrönten Gestüt seines Vaters. Da lag unsere einzige Gemeinsamkeit. Ich wollte keine Politikerin werden und Erik das Gestüt nicht leiten, sondern in einer entfernten Zukunft ein erfolgreicher Polospieler sein. Ich hörte ihm gar nicht wirklich zu und gab mein Bestes, irgendwie interessiert zu wirken. Nicht mehr lang, dann konnte ich gehen ... Bald hatte ich das ganze Theater hier hinter mir. Gedanklich schon bei dem Konzert, auf dem ich später sein würde, ließ ich meine Blicke über den Saal schweifen. Die Klänge von Violinen und einem Piano tauchten den Raum in eine märchenhafte Atmosphäre. Natürlich im Zusammenspiel mit dem kunstvollen und altertümlichen Innenleben dieses Saales und den Frauen in ihren pompösen Kleidern. Die Pärchen tanzten auf der großen Tanzfläche, während ihre Kleider umher wirbelten. Hoffentlich kam Erik nicht auf die Idee, mit mir tanzen zu wollen! Als ich mich wieder Erik zuwandte, damit er ja nicht auf dumme Ideen kam, erblickte ich ihn.

„Würden Sie mir Ihre Begleitung für einen Tanz ausleihen?“ Ich wand mich zu dieser männlichen Stimme und erblickte dunkle Augen. Wahnsinnige dunkle Augen. Ich spürte, dass dieser Mann anders war. Seine dunkelblonden Haare hatte er sich zwar elegant gestylt und auch sein dunkler, blauer Anzug umrahmte seinen muskulösen Körper perfekt aber etwas an ihm, war mir unheimlich. Seine Lippen waren zu einem schmalen Lächeln verformt, als er mir seine Hand reichte. Sie war mit kleinen Narben und Wunden versehen, fast so, als würde er tatsächlich hart arbeiten. Als ich seine Hand entgegennahm, kam mir nicht nur sein Körper riesig vor. „Ich bin nicht seine Begleitung“, stellte ich klar, warum auch immer ich das Gefühl verspürte, ihm sagen zu müssen, dass ich nicht zu Erik gehörte. Das ich niemandem gehörte. „Umso besser.“ Mit einer Leichtigkeit zog er mich näher zu sich, betrachtete mich, so wie ich auch ihn musterte. Er hatte einen leichten Bartansatz, was ihn älter aber nicht unattraktiver wirken ließ. Nervös schob ich mir eine gelockte Strähne hinter mein Ohr, die sich aus der Hochsteckfrisur gelöst hatte. Seit wann wurde Isabella Jansen denn nervös? Ich wurde nicht nervös, wenn tausend Augen auf mich gerichtet waren, wenn Fotografen und Journalisten mich Interviewten aber jetzt wurde mir mulmig? Sein Gesichtsausdruck veränderte sich nicht, als er mich zur Tanzfläche führte. „Wer sind sie?“, fragte ich ihn, als er seine Hand an meine Hüfte legte und die andere mit meiner verschmelzen ließ. „Dave.“ Eine knappe Antwort. Scheinbar war er wohl nicht der Gesprächigste. „Da Sie nicht nach meinem Namen fragen, wissen Sie wohl, wer ich bin.“ Versuchte ich ihn irgendwie zum Reden zu bewegen. Selbst wenn er stumm wie ein Fisch sein sollte, lieber war ich bei ihm als bei Erik, der uns entgeistert beobachtete. Vielleicht ließ er mich ja jetzt endlich in Ruhe?

„Wer würde sie nicht kennen.“ Wir drehten uns und ich spürte, dass er nicht der beste Tänzer war. Er wollte führen, tat dies jedoch nicht wirklich gut. „Sie sind keiner von denen, habe ich recht?“ Ich erhaschte für den Moment eine gewisse Neugier in seinen Augen. Da war tatsächlich ein Gefühl in seinem Gesicht! Vielleicht war er doch nicht der Eisberg, der die Titanic sinken ließ.

„Denen?“

„Sie wissen schon, was ich meine. Sie sind kein reicher Mann.“

„Wie haben sie das erraten?“ Ich lächelte verschmitzt. „Sie tanzen schrecklich, tragen kein Parfüm und sie haben keinen teuren Anzug mit keiner teuren Uhr.“

„Und dennoch tanzen sie mit mir.“ Er hatte mir ja nicht einmal eine Wahl gelassen … Ich konnte aus seiner Stimme keine Gefühle erkennen. Was dachte er wohl gerade? Dave schien ein einziges Geheimnis zu sein. Etwas, was mich neugierig machte. „Glauben Sie mir, wahrscheinlich sind Sie die angenehmste Person hier in diesem Raum.“ Scheinbar hatte er mit dieser Antwort nicht gerechnet. „Und das, obwohl ich ihnen ständig auf die Füße trete?“

„Sie haben mich vor diesem aufgeblasenen Papa Söhnchen gerettet. Damit haben sie viele Pluspunkte gesammelt.“ Dave musterte mich und unsere Augen trafen erneut aufeinander. Die Luft wich aus meinen Lungen, als er mich enger an sich schob. Ich spürte jeden seiner Finger an meinem Rücken. Ein Schauder jagte durch meinen Körper. „Du bist wirklich nicht so, wie ich angenommen hatte“, gestand er. Das war kein Wunder. Wahrscheinlich dachten sie alle, ich sei eine arrogante, reiche Präsidententochter, die stolz auf ihre Markenklamotten, dem ganzen Luxus und dem Geld war. Ganz im Gegenteil würde ich alles dafür geben, wieder ein normales Leben zu haben. Durch die Straßen gehen zu können, ohne, dass ein Paparazzi mich erkennt und ein Foto schießen will, wäre wirklich wie ein wahrgewordener Traum für mich. „Das haben schon viele zu mir gesagt.“ Ich war noch nie jemanden begegnet, der so eine abgrundtiefe Dunkelheit in seinen Augen besaß. Wer war dieser Dave nur? Wer war er, dass sich mein Puls beschleunigte und mein Herz in meiner Brust wild klopfte. „Gehen Sie mit mir nach draußen? Die Abendluft ist heute sehr angenehm, zumindest angenehmer als die hier drin.“ Wir blieben stehen. Dieses Angebot war zu verlockend, jedoch traute ich diesem Mann nicht. Er war attraktiv, keine Frage aber etwas an ihm ließ mich misstrauisch bleiben. War es seine einschüchternde Haltung? Sein undurchdringbares Pokerface? Oder doch die Dunkelheit in seinen Augen? Für mich war er ein unberechenbarer Mann, den ich nicht wirklich einschätzen konnte.

„Ich gehe mal davon aus, dass sie ein Mann aus der Mittelschicht sind. Wie haben Sie es hier rein geschafft?“, fragte ich ihn misstrauisch und verschränkte die Arme vor der Brust.

„Ich habe die Eintrittskarten gewonnen.“

„Sie wirken nicht wie ein Mann, der sich gern auf Opernbällen herumtreibt.“ Außerdem fragte ich mich, ob man tatsächlich die Karten gewinnen konnte? Ich hatte gedacht, dies hier war nur für Hochrangige, geladene Gäste? Vielleicht war es ja auch meine weibliche Intuition, die mich davon abhielt, mit ihm einen Spaziergang zu tätigen. Ich fühlte es geradezu, wie seine Augen mich verschlangen. Daves blicke verloren sich hinter mir. Vermutlich entdeckte er Tom und Jerry. „Das bin ich auch nicht, da haben sie recht. Meine Welt ist eine vollkommen andere als die ihre. Ich interessiere mich nicht für diesen Wahnsinn hier.“

„Warum sind sie denn hier?“ Mein Misstrauen war kaum zu überhören. Er sah wieder zu mir hinunter und ich musste den Kopf in den Nacken legen, um ihn anzusehen. „Der Champagner und das Essen sind gut. So was bekommt man nicht alle Tage.“ Ich lachte und schüttelte den Kopf. „Sie können mir nicht erzählen, dass sie dieses widerliche Blubberzeug hier mögen. Sie wirken eher wie der typische Bierliebhaber.“ Während dieser Dave wohl erneut nach einer neuen Lüge suchte, wurde mir bewusst, dass die halbe Stunde schon längst rum war und ich mich jetzt verspäten würde. „Hören Sie. Sie sind mit ihrem undurchdringbaren Pokerface vielleicht ein ganz guter Lügner, aber ich bin ihnen meilenweit voraus was lügen und Schauspielern angeht. Ich weiß nicht, wer Sie sind und es ist mir auch egal. Ich muss jetzt gehen. Lassen Sie sich den Champagner schmecken“, stichelte ich belustigt, ließ ihn stehen und drehte mich auch nicht mehr zu ihm um. Nicht, dass ich stolz darauf wäre, eine gute Lügnerin geworden zu sein aber um als Tochter des Präsidenten überleben zu können, sind Notlügen unabdingbar.

Meine Mutter fand ich nicht jedoch meinen Vater und das reichte mir.

„Ist schon gut meine Kleine. Ruhe dich aus. Arnold wird ich nach Hause fahren.“

„Danke Vati.“ Ich ließ mich auf seine Umarmung ein und gab ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange. Ich war seine kleine Prinzessin, deshalb liebte er mich auf seine ganz besondere Weise. Wann würde er wohl endlich sehen, dass ich nicht mehr seine Kleine war? Dass ich eine Frau geworden bin, die mehr im Leben wollte, als gut auszusehen und auf Bällen und Events Champagner zu trinken.

Gespielt kränklich ließ ich mich von Tom und Jerry nach draußen zu unserer Limousine begleiten. Ich hatte wahnsinnige Kopfschmerzen, vermutlich von zu viel Alkohol bekommen. Natürlich war das nur gespielt. Ich mochte dieses Zeug nicht und hatte nur ein paar Mal daran genippt und den Rest bei der erstbesten Gelegenheit weggekippt.

Zu Hause angekommen, verabschiedete ich mich von Tom und Jerry, die sich wohl wie gewohnt hinter meiner Tür positionierten, und schlüpfte endlich aus diesen Schuhen und diesem grauenvollen Kleid. Es dauerte keine halbe Stunde, bis ich in einem engen schwarzen Neckholder Top, engen kurzen Shorts und meinen Lieblings Converse aus dem Fenster kletterte. Im letzten Jahr hatte ich meine ganz spezielle Technik entwickelt, unbemerkt aus dem zweiten Stock nach unten zu gelangen. Es gab hier eine Menge Bewegungsmelder, Kameras, Security und sogar einen Wachhund, der mich allerdings so sehr liebte, dass er aufs Wort hörte. Ich fragte mich wirklich, weshalb Vater so einen Aufwand machte. Wir waren nur eine Präsidenten Familie und nicht die Könige der Welt!