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Mike G.

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Beschreibung

Zusammenfassung aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Geschichte Europas - Zeitalter Weltkriege, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die Weimarer Republik war das Resultat der sogenannten Novemberrevolution, welche das Kaiserreich vorerst beendete. Die erste deutsche Republik musste sich enormen politischen, sozialen und gesellschaftlichen Hürden stellen, woran sie letztlich scheiterte und den Nährboden des Nationalsozialismus bildete, womit sie permanent in den Köpfen der modernen Menschen verbunden wird. Die folgende Arbeit versucht stichwortartig und chronologisch die Geschichte einer zu Unrecht verhassten Republik wiederzugeben, welche vor allem unter Stresemann große (außenpolitische) Erfolge leistete und das Demokratieverständnis der Deutschen nachhaltig prägte. Zusätzlich findet sich zu Beginn die Novemberrevolution (kurz und prägnant) geschildert, welche das Entstehen der Republik förderte und die alten Mächte entmachtete. Neben den Ereignissen auf deutschem Boden wird ebenso ein intensiver Blick auf die bald entstehende Sowjetunion und der Machtwechsel Lenin → Stalin gerichtet sowie dem erstarkenden Faschismus in Italien unter Mussolini, welcher Hitler nachweislich prägte. Weiterhin wird ein Blick auf die amerikanische Politik unter Roosevelt zur Zeit der Weltwirtschaftskrise geworfen, um einen möglichen (und sehr effektiven) Ausweg aus der Krise aufzuzeigen, an welcher die Republik letztlich scheiterte. Es findet sich ein Verfassungsvergleich mit der Paulskirchenverfassung des Jahres 1849 und ein Überblicksblatt zum Thema Reparationspolitik, welcher in der Politik ein (zu) hoher Stellenwert gewidmet worden ist. Abschließend finden sich einige Ansichten von Historikern über die Weimarer Republik sowie Analyse der Entstehungszeit bzw. der Folgen für die Nachwelt.

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Veröffentlichungsjahr: 2016

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Die Weimarer Zeit[1]

 

Vorwort

 

Die Weimarer Republik war das Resultat der sogenannten Novemberrevolution, welche das Kaiserreich vorerst beendete. Die erste deutsche Republik musste sich enormen politischen, sozialen und gesellschaftlichen Hürden stellen, woran sie letztlich scheiterte und den Nährboden des Nationalsozialismus bildete, womit sie permanent in den Köpfen der modernen Menschen verbunden wird. Die folgende Arbeit versucht stichwortartig und chronologisch die Geschichte einer zu Unrecht verhassten Republik wiederzugeben, welche vor allem unter Stresemann große (außenpolitische) Erfolge leistete und das Demokratieverständnis der Deutschen nachhaltig prägte. Zusätzlich findet sich zu Beginn die Novemberrevolution (kurz und prägnant) geschildert, welche das Entstehen der Republik förderte und die alten Mächte entmachtete. Neben den Ereignissen auf deutschem Boden wird ebenso ein intensiver Blick auf die bald entstehende Sowjetunion und der Machtwechsel Lenin → Stalin gerichtet sowie dem erstarkenden Faschismus in Italien unter Mussolini, welcher Hitler nachweislich prägte. Weiterhin wird ein Blick auf die amerikanische Politik unter Roosevelt zur Zeit der Weltwirtschaftskrise geworfen, um einen möglichen (und sehr effektiven) Ausweg aus der Krise aufzuzeigen, an welcher die Republik letztlich scheiterte. Es findet sich ein Verfassungsvergleich mit der Paulskirchenverfassung des Jahres 1849 und ein Überblicksblatt zum Thema Reparationspolitik, welcher in der Politik ein (zu) hoher Stellenwert gewidmet worden ist. Abschließend finden sich einige Ansichten von Historikern über die Weimarer Republik sowie Analyse der Entstehungszeit bzw. der Folgen für die Nachwelt.

 

 14. August 1918 OHL erklärt Krieg für aussichtslos und drängt auf Frieden.

 

 28. Oktober 1918 Marineführung will Matrosen in Wilhelmshaven und Kiel zu letzter Schlacht führen, um in Ehre zu sterben.

 

→ Matrosen weigern sich, Novemberrevolution beginnt.

 

 4. November 1918 Arbeiter- und Soldatenräte übernehmen Macht in Kiel.

 

 Nach sowjetischem Vorbild; Überall bildeten sich spontan Arbeiter- und Soldatenräte und übernehmen Macht von der gelähmten Ordnungsgewalt. Um Strafen wegen Meuterei zu verhindern Unterstützung bei Soldaten und Arbeitern mittels Massenkundgebungen gesucht.

 

 8. / 9. November 1918 Bewegung erreicht Berlin.

 

 Reichskanzler Max von Baden veranlasst Rücktritt des Kaisers und übergibt Macht an Friedrich Ebert.

 

 Ebert war Sozialist, wollte Revolution aber nicht radikalisieren.

 

 9. November 1918Deutsche Republik wird ausgerufen!

 

 Scheidemann (MSPD) ruft Republik aus, danach ruft Liebknecht (Spartakusbund) Republik noch einmal aus.

 

 Übereilte Aktion von Scheidemann um neues Deutschland nach bürgerlich-sozialen Grundlagen zu errichten.

 

Liebknecht wollte mit seinem Ausruf sozialistisches Deutschland herbeiführen.

 

 9. November 1918 Max von Baden (Arbeitsblatt).

 

 Ebert soll Reichskanzler werden. unter Liebknecht entsteht der sowjetische Bolschewismus.

 

 Appell an das Volk für eigene Staatsform in der Nationalversammlung zu stimmen.

 

 Gefahr einer Revolution sollte eingedämmt werden. Sozialdemokratischer Kanzler und parlamentarische Demokratie wurden als kleineres Übel angesehen als sozialistisches Rätesystem (Furcht vor Entwicklungen wie in Russland).

 

 Langfristig sollte die Monarchie zurückkehren (Wahlkampf ließ diesen Weg offen, auch die linken Parteien sollten sich dieser legalen Mittel bedienen).

 

 10. November 1918 „RatderVolksbeauftragten“ einberufen.

 

 Bestehend aus MSPD und USPD, Ebert übernimmt Vorsitz der MSPD.

 

 10. November 1918 Ebert- Groener-Bund.

 

 Ebert sichert sich Loyalität der Reichswehr, um sozialistische / kommunistische Aufstände niederzuschlagen.

 

 11. November 1918 Frieden von Deutschland in Compiegne geschlossen.

 

 Hindenburg und Ludendorff treten zurück und übertragen Verantwortung an Prinz Max von Baden.

 

 11. November 1918 Zentrumspolitiker Erzberger unterzeichnet Waffenstillstand.

 

 15. November 1918AbkommenderZentralarbeitsgemeinschaft unterzeichnet.

 

 Verbietet sozialistische Revolution oder Veränderung.

 

 

 1918 Novemberrevolution stürzt Monarchie und gründet Weimarer Republik.

 

 Friede führte zur nachhaltigen Neuordnung der Weltpolitik => Weltpolitische Wirkung des Krieges.

 

 Außen: Schwächung des imperialistischen Systems.

 

 Innen: Polarisierung ins linke oder rechte Spektrum; Monarchien durch Sozialismus, Faschismus oder Demokratie ersetzt.

 

 Pariser Vorortverträge zwischen deutschen Bündnispartnern als separate Friedensverträge geschlossen.

 

→ Verhandlungsfrieden.

 

=> Erster Weltkrieg bedeutet tiefe Zäsur für Weltgeschichte.

 

 Demokratisch organisierte Nationalstaaten siegen über traditionellen Monarchien und Vielvölkerstaaten, nach Krieg brechen viele Regierungen zusammen.

 

 WeimarerRepublik musste sich enormen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Problemen stellen.

 

 Gesellschaft, Politiker und Unternehmer hingen noch an alter Monarchie.

 

 Anhänger des alten Systems ringen mit Befürwortern einer revolutionären Veränderung und maßvoller, revolutionärer Entwicklung.

 

 Gegensätze und scheinbar unlösbare Konflikte schaffen Nährboden für Nationalsozialismus.

 

 WeimarerRepublik zeigt Vor- und Nachteile einiger politischer und wirtschaftlicher Lösungsstrategien.

 

 Italien war Siegermacht des ersten Weltkrieges.

 

 Bevölkerung fühlte sich als Verlierer, da nur Südtirol annektiert und nicht wie vorher vereinbart Adriaküste und einige griechische Inseln.

 

→ Man fühlte sich verraten, als ob man sinnlos gekämpft hätte.

 

 1918 Spaltung der sozialistischen Frauenbewegung und Gründung der KPD.

 

 USA und Japan wurden neuen Machtzentren, später auch Russland.

 

 Russland wurde Sozialismus, Deutschland Republik.

 

 Staatengemeinschaft und USA haben erkannt, dass weltweite Verflechtungen internationales Eingreifen erfordern.

 

 Osmanisches Reich musste nichttürkische Gebiete abtreten und verlor Machtstellung in Europa.

 

 Österreich-Ungarn in viele Einzelstaaten aufgelöst wegen SelbstbestimmungsrechtderVölker und um Nationalitätenproblem zu lösen.

 

→ Viele Mischvölker in Europa, daher Selbstbestimmungsrecht nur bedingt erfüllbar.