Dinner mit Mord - Uwe Voehl - E-Book

Dinner mit Mord E-Book

Uwe Voehl

4,4
7,99 €

oder
Beschreibung

Nach dem Kurkonzert in Bad Lippspringe wird eine alte Frau tot auf ihrem Platz gefunden. Die herbeigerufene Polizei entdeckt bei der Toten eine Playmobilfigur: einen Clown. Kurz darauf taucht die zweite Leiche auf. Auch bei ihr findet man eine Clownsfigur. Spätestens jetzt ist klar, dass es sich um einen Serientäter handeln muss. Morgenstern und Dickens stürzen sich in die Ermittlungen ...

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 380




Inhalt

Cover

Über den Autor

Titel

Impressum

Widmung

Personenregister

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

9.

10.

11.

12.

13.

14.

15.

16.

17.

18.

19.

20.

21.

22.

23.

24.

25.

26.

27.

28.

29.

30.

31.

32.

33.

34.

Anhang

Danksagung

Über den Autor

Uwe Voehl, 1959 in Hagen geboren, begann schon während der Schulzeit, Anthologien herauszugeben. Nach dem Abitur studierte er BWL und Jura und arbeitete später als Werbetexter für Agenturen und Versandhäuser. Voehl gilt als einer der besten zeitgenössischen Phantastik- und Krimi-Autoren in Deutschland.

Uwe Voehl

DINNERMITMORD

Krimi

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe

des in der Bastei Lübbe AG erschienenen Werkes

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

Originalausgabe

Copyright © 2014 by Bastei Lübbe AG, Köln Textredaktion: Monika Hofko, München

Lektorat: Ruggero Leò

Titelillustration: © shutterstock/Maglara;

© shutterstock/BlueSkyImage; © shutterstock/Natykach Nataliia;

© shutterstock/Antonio Abrignani; © shutterstock/Barbara Brolsma;

© shutterstock/nexus 7; © shutterstock/lbtn; © shutterstock/maigi

Illustration der Karte: Timo Kümmel, Berlin

Umschlaggestaltung: Christin Wihlem

E-Book-Produktion: Urban SatzKonzept, Düsseldorf

ISBN 978-3-8387-5407-9

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

FÜR HERMANNUND ARMINIUS

»Die Wirklichkeit,die Wirklichkeit trägt wirklich ein Forellenkleid.«

(André Heller)

»Das ist der Wahrheit!«

(Bruce Darnell)

PERSONENREGISTER

Moritz Morgenstern: Journalist und Menschenzuhörer

Willy Beckervordersandforth: Landbesitzer und Wohnmobilfan

Martha Töberich: tot

Dieter Grabowski, genannt Duffy: Butler

Lisa Maier, genannt »Die Gräfin«: Queen-Verehrerin

Anna Lechna: ihre Doppelgängerin

Oliver Dylan Dickens, genannt Ollie: ein Engländer im Teutoburger Wald

Heribert Preuss: ehemaliger Aufsichtsratschef der JKF-Landes bank

Effie Beck: die Ex von Preuss

Werner Blanke: Doppelgänger

Lutz Leckwieser: ein Bär von Mann

Heinz Molini: Leib- und Magenwächter

Alexander Bode: Forstwirt

Albert Diekjobst: Politiker und Krimifan

Norbert Decarli: Polizist auf Liebespfaden

Windland: Chefin vom Ganzen

Gregory: Kameramann

Petra Kowalsky: Kameradame

Fee: Deko-Queen

Irene Nachtigall: Regie- und Produktionsassistentin

Tobi: Licht- und Tontechniker

Kai Mackensen: Effies Geschäftspartner und Liebhaber

1.

Ich saß an meinem alten Küchentisch und blätterte die Landeszeitung durch.

Ein Mann aus Minden hatte ein fünfzehn Monate altes Mädchen totgeschüttelt.

In Bad Oeynhausen gelang es einer Frau, einen Bullterrier mit einer Bratpfanne in die Flucht zu schlagen.

Ein Bestattungsunternehmer aus Blomberg stand vor Gericht, weil er zwei Urnen mitsamt Inhalt vertauscht hatte.

Beim letzten Heimspiel des Zweitligisten Arminia Bielefeld waren siebzehn Polizisten von Chaoten aus Dresden verletzt worden.

Die Bahn kündigte an, mal wieder die Preise zu erhöhen.

Der Strom in Detmold würde für die Stadtwerkekunden teurer werden, das Gas zum Glück nicht.

Ich beziehe kein Gas. In der Wohnküche bullert ein gusseiserner Ofen. Im Schlafzimmer gibt es nur eine defekte Nachtspeicherheizung. Wenn mir kalt ist, wärmt mich Luna. Hundefutter ist billiger als jede Heizung.

Ich legte die Morgenzeitung beiseite, stand auf und ging ins Badezimmer. Der Heizstrahler, der hier installiert war, funktionierte zwar, aber er fraß zu viel Strom.

Ich schaute in den Spiegel und betrachtete mein Gesicht.

Die Unzufriedenheit der letzten Wochen hatte sich darin eingegraben. Die Schatten unter den Augen und die heruntergezogenen Mundwinkel gefielen mir nicht.

Ich wusste, woher die Unzufriedenheit kam. Und doch wehrte ich mich gegen die Wahrheit. Andere nannten meinen Zustand Midlife-Crisis. Bei mir steckte mehr dahinter. Auch wenn ich bald einen runden Geburtstag feiern sollte.

Ich wusch und rasierte mich und ging zurück in die Wohnküche.

Luna lag ausgestreckt auf ihrer Decke und schaute mich mit traurigen Augen an.

Ihre Augen erschienen mir immer traurig. Das war nichts Neues. Neu war, dass ich mir einbildete, in ihren Augen lesen zu können.

Du brauchst eine Frau, schienen diese Blicke mir anklagend zu verstehen zu geben. Und ich ein Frauchen. Als Luna dazu auch noch einen tiefen Seufzer von sich gab, glaubte ich tatsächlich zu wissen, was sie meinte.

»Hast ja recht«, sagte ich.

Ich sah auf die Uhr. Es ging auf zehn zu. Normalerweise ging ich früher raus mit ihr. Aber gestern war es ziemlich spät geworden. Mein Freund Johnnie Walker war unangekündigt zu Besuch gekommen.

Aber gestern war gestern. Ab heute würde ich mich zusammenreißen.

Leider spielten sie im Radio in dem Moment einen Song, den ich hasse wie die Pest, wenn ich schlecht drauf bin. Wonderful Tonight von Eric Clapton, seine Ode an die Frau an seiner Seite.

Ich schaltete den Kasten aus, schnappte mir die Hundeleine und flüchtete aus meiner Wohnung, die mir plötzlich vorkam wie ein Gefängnis.

Draußen atmete ich durch. Die Luft war frostiger, als die zehn Grad, die das Thermometer vor meinem Küchenfenster angezeigt hatte, vermuten ließen. Dennoch war es zu warm für einen 10. Dezember.

Luna lief voraus. Ich freute mich auf den Spaziergang. Vielleicht würde ich endlich den Kopf freikriegen. Doch leider kam ich nicht weit. Mein Handy klingelte.

Norbert war dran. »Du bist schon auf?«

Ich ersparte es mir, darauf zu antworten. »Was gibts?«

»Eine Leiche.«

»Was habe ich damit zu tun?«

»Das wirst du sehen, wenn du hier bist. Du solltest dich beeilen. Die Kollegen von der Spurensicherung treffen gleich ein. Wenn sie fertig sind, ist die Leiche erst einmal futsch.«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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