Ein bisschen Schwarz - Reto Schumacher - E-Book

Ein bisschen Schwarz E-Book

Reto Schumacher

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Beschreibung

Ein bisschen Schwarz handelt von verschiedenen Schauermärchen. Meistens stirbt eine oder eine am Schluss. Auch viele Tiere kommen in meinen Phantasiegeschichten vor. Dieses Buch reisst jede und jeder vom Hocker.

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Seitenzahl: 76

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Ein bisschen Schwarz

TitelseiteImpressum

Autor: Reto Schumacher

Geburtsdatum: 15.12.1971

Geburtsort: Langnau bei Reiden

Wohnort aktuell: Echallens

Ein bisschen Schwarz

Inhaltsverzeichnis:

Am Anfang war der Rabe

Wo ist Idefix?

Carlos Leben

Das Buch von 1897

Das rote Wasser ...

Das Spiel ist aus

Das Spinnennetz

Der Fluch der weissen Maus

Das süsse Wunder

Der Junge mit dem Kätzchen

Der Mann der alles vergass!

Der Pinguin am Nordpol

Der Rübenbauer und die kleine Maus

Der Silberspiegel und das Mädchen

Der Weisse Handschuh

Die 13 Engel

Die Blaskapelle die fast alles vergass

Fast alle Tassen im Schrank oder die Buchstabensuppe ohne A

Die (Fl)asche (Ein abstraktes Märchen)

Die Fledermaus die (fast) nie weinte

Die Fliege auf der Latte

Die grüne Ampel

Time?

Die langweilige Leiche

Die Maus im Porzellanladen

Die Mayo Tube aus Chicago

Die rote Katze und der Rabenwein!

Die Warteschlange und der tote Mann

Die Zahnfee und der Schwarze See

Die 2 toten Städte

Es war einmal

Die Landebrücke und der Esel

Die Flaschenpost

Hurra, wir werden leben!!

Wo ist Idefix?

Die Irrenanstalt in der Wüste

Der Kommafehler und das Ausrufezeichen in Gottes Küche

Das Mauerblümchen im April

Patient Z.

Die ganz grosse, weisse schnecke und die langsame Giraffe

Einfach Schwarz

The blue Hour

Halloween 1971

Ein Parfüm für das Stinktier

Der Rosentod

Schöne Zukunft

Der traurigste Fotograf aller Zeiten

Zwei Tränen

Glück im Unglück

Die schnellste Schnecke der Welt

Wuli Wulis Auferstehung

Wuli Wuli in Hamburg

New York New York

Der Himmelssee

Am Anfang war der Rabe

Es war einmal tiefer Winter im Rabendorf irgendwo im Norden. In diesem Dorf lebte ein alter, weiser Mann mit 12 Raben. Das Dorf war klein und es war eiskalt. Der grimmige Mann lebte in einer großen Holzhütte neben dem Wald. Er lebte aber nicht alleine dort, nein, es waren immer 12 Raben anwesend. Es waren sehr intelligente Raben, intelligenter noch als der alte, weise Mann.

Er fütterte die Raben immer nur 1-mal pro Tag, um 4 Uhr nachmittags. Es gab Heuschrecken und Grillen zum Fraß.

Eines Tages aber wurde es merkwürdig: Einer der 12 Raben, genauer gesagt der jüngste, weinte immer. Es war seltsam denn es ging ihm ja gut. Der Mann wusste nicht wieso dieser Rabe weinen musste.

Am nächsten Tag dann spazierte eben dieser Mensch dieses Rabendorfes auf den nahegelegenen Friedhof. Der Jüngste Rabe flog dem alten Mann hinterher zum Grab und krallte sich auf das Holzkreuz neben der Urne fest. Er wartete nun auf den Opa und weinte sehr. Es war ein winzig kleiner Friedhof, beschmückt mit Silberkugeln und Silberbesteck: Es stand ja Weihnachten vor der Tür.

Also vor dem Friedhof. In diesem Friedhof hatte es nur ein einziges Grab. Aber wer war dort begraben? Nun, niemand wusste es; außer der weinende Rabe. Das war ja auch der Grund warum er immer weinte.

Der alte Mann beschloss sich nun mit einer Schaufel das Grab freizuschaufeln. Plötzlich entdeckte er einen Sarg, so um die 4 Meter unter der Erde. Er wunderte sich und erschrak. Er zitterte und schwitzte am ganzen Körper und dann entschloss er sich tatsächlich den Sarg zu öffnen. Quiiiiiiiiitsch.

Was zum Teufel erblickte er Sekunden später darin?

Nun, leider nicht viel. Das Grab war fast leer. Außer Würmern konnte man nichts sehen. Der Rabe weinte weiter aber wusste ja, dass niemand dort begraben war denn es war seine göttliche Rabenfalle. Minuten später flog der Vogel in den nahegelegenen Wald und entdeckte wider Erwarten an einem Baum einen schwarzen Strick. An diesem Strick hängte ein Skelett. Es musste sich jemand vor vielen Jahren erhängt haben. Wer könnte das wohl gewesen sein?

Lest es bitte selber nach...

2. Wo ist Idefix?

Man schrieb das Jahr 2071 n. Christus! Die Welt war fast wüst und leer und die Gallier hatten den Kampf gewonnen! Sie herrschten über die Römer. Tiere gab es keine mehr, nur noch Gallier und Römer. Die Römer waren Sklaven und sehr arm. Sie schufteten Tag und Nacht für ihre Herrscher. Jeden Tag starben viele Römer, weil sie einfach erschöpft waren. Es war traurig anzusehen. Die Gallier peitschten sie aus so wie man wilde Tiere nicht auspeitschen sollte. Einfach grausam und ungerecht. Niemand konnte es ändern, die Tiere waren ja schon lange von der Erdoberfläche verschwunden. Eigentlich auch Idefix, der kleine weiße Hund, sollte tot sein.

Idefix ist da!

Doch eines Tages änderte sich wie gewohnt alles: Jemand bellte hinter einem Felsen unter dem gelben Mond in der großen, weiten Wüste. Es musste einfach Idefix gewesen sein. Das Bellen wurde immer lauter und aggressiver. Je näher ich kam umso mehr Angst hatte ich. Dann sah ich ihn endlich: IDEFIX, den Hund aller Zeiten! Er war nicht tot. Er hatte den nuklearen Atomangriff vor 4 Jahren überlebt. Er sah traurig und müde aus. In der Pfote hatte er eine kleine, schwarze Fahne.

Er bellte und sprach: „Bitte nicht schießen, ich bin schuldlos!“ Hmmm, wieso zum Teufel sagte er das bloß? Es hatte ja niemanden hier den ihn erschießen könnte!! Und vor allem gab es ja keine Waffen (mehr)...!!

Ich gab ihm dann Wasser und ein Stückchen Käse. Lecker. Er hatte große Freude und wedelte mit seinem Schwänzchen!

Doch dann kam er doch noch: Der Weltuntergang: Es begann leise zu rieseln. Später dann gewaltiger Regen, der nie aufhören sollte...

Idefix ist tot!

3. Carlos Leben

Ich erzähle hier nicht die Geschichte von Hannibal. Nein ich erzähle die Geschichte von Carlo! Wie alles anfing:

Carlo, der göttliche Teufel, wurde am 06.06.1966 in Helsinki geboren. Man munkelt, dass er nicht in einem Spital zur Welt kam, sondern im 4. Stock eines

6-stöckigen Wohnhauses in einem Vorort von eben Helsinki! Die Eltern tauften Carlo nicht. An seiner linken Hand war ihm seit seiner Geburt ein kleines, rotes Herz angewachsen! Ferner hatte er immer einen 3-Zack in der rechten Hand. Carlo hatte keine Geschwister und seine Eltern waren alt! Sein Charakter zu beschreiben ist schwierig. Manchmal war er sehr wütend und dann wiederum sehr fröhlich und glücklich. Das Feuer wurde ihm in die Wiege gelegt. Er war Nichtraucher!

Folgendes ist noch hinzuzufügen: Carlo hatte immer 7 weiße, große Gläser auf seinem Fenstersims in der Wohnung. Jeden Morgen, wenn er erwachte und seine schönen, grünen Augen öffnete, sah er als Erstes die 7 Gläser. Doch eines Tages, genau genommen am 06.06.1972 waren nur noch 6 Gläser dort. Jemand musste 1 Glas weggenommen haben; aber niemand wusste wer es war?!

Er wuchs also in einem Vorort der Stadt auf und später dann (als er 18 Jahre jung war) zügelte er auf einen Bauernhof neben einen dunkeln, unheimlichen, mystischen Wald. Auf das Land! Er lebte alleine dort. Wieder standen 7 Gläser auf seinem Fenstersims im Häuschen!! Es waren andere Gläser als noch im Vorort. Sie waren dieses Mal schwarz und klein. Immer am Abend, bevor Carlo seine Augen schloss und einschlief, lächelte er die 7 Gläser an und blinzelte 6 x abwechselnd (2 x 3) mit seinen beiden grünen, schönen Augen!

Carlo war ein Einzelgänger und liebte Alkohol! Auch Musik, Natur, Mathematik und Physik mochte er unheimlich gern! Doch dann plötzlich änderte sich das schlagartig. Er zerschlug eines Tages alle seine 7 Gläser in seinem Häuschen. Er war sehr wütend und kurz vor dem Durchdrehen! Er war immer alleine, hatte keine Freundin oder Freunde. Sein Bier war sein A und OL! Jeden Tag betrank er sich aufs Übelste. Er ging jeden Tag in den Wald spazieren; alleine. Er hatte keine Arbeit und nicht viel Geld. Er wusste nicht mehr weiter und dachte viel an Suizid...

Er überlegte wie er sich am besten umbringen könne. Vor einen Zug springen? Mit einer Pistole? Von einer Brücke stürzen? Sich aufhängen? Er überlegte lange und entschied sich dann später für das Aufhängen.

Was er leider nicht überlebte...!

Er nahm einen Strick und ging in den nahegelegenen Wald!!!!! Dort erhängte er sich dann währenddem die Vöglein leise vor sich hin pfiffen. Sie waren so traurig! Die Füchse konnten nicht mehr schlafen und die Waldeulen weinten sehr! Alle im Wald kannten ja Carlo und jetzt war er nicht mehr das was er einmal war!

Der gesamte Wald weinte und trauerte sehr lange. Es war mehr als schrecklich. Niemand auf der Welt konnte das begreifen. Warum nur...? Carlo war nun vorübergehend in der Hölle. Es roch nach verbrennten Cervelats! Er war nicht alleine dort. Es hatte noch andere Teufel, die sich gegenseitig anschriehen. Alle gegen Alle oder so.

Carlos Seele brannte. Zwar nicht in Berlin aber sie brannte! Wie lange würde das wohl dauern? Es war so voller Schmerz und Leiden. Carlo besserte sich tatsächlich. Von Tag zu Tag. Er fluchte immer weniger und er schien nicht mehr aggressiv zu sein. Die Hölle war ja kein eigentliches Zuhause für ihn. Es war einfach ein Lebensabschnitt.

Schließlich wurde er zur Mutter Erde zurückkatapultiert.

4. Das Buch von 1897

Es war einmal ein Buch, dass aber kein einziger Mensch las. Das Buch war sehr alt; so um die 100 Jahre. Es gab nur 1 Exemplar auf der Welt. Niemand wusste wer der Autor des Buches war. Nur die Tiere auf dem Planeten lasen das Buch. Trotzdem war es spannend. Von der Antilope bis zum Zebra. Alle hatten Freude und lachten sich fast zu Tode. Am meisten Freude hatten die Fische. Wohl wegen dem Titel des Buches...!

Man schrieb das Jahr 1997 als sich folgendes ereignen sollte:

Das Buch mit dem Titel „Die 4 Bälle und ein Netz“ wurde von allen Tieren auf der Erde gelesen. Die Menschen aber konnten alle nicht lesen, von daher. Schade!

Das Buch hatte 71 Seiten, also ein relatives kleines Buch. Aber es machte ein Gerücht die Runde, dass es 1971 Seiten hatte, also ein relatives großes Buch. Ich überlasse es dem Leser wie viele Seiten es wirklich hatte. Aber Moment mal. Ihr könnt es ja gar nicht lesen lol!

Also zurück zum Jahr 1997:

Draußen fegte ein Orkan über die ganze Welt. Es war viel mehr als ein Sturm im Wasserglas. Man munkelte, dass das Ende ganz nahe sei.

Die Tiere hatten große Angst. Es wurde ganz dunkel. Die Menschen weinten nur noch.