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Entdecken Sie die Heimatglück-Romane von Christa Moosleitner jetzt als eBooks: Schicksalhafte und romantische Geschichten vor traumhafter Bergkulisse! Tannkirchen hat einen neuen Dorfpfarrer: Ludwig Roder aus Würzburg. Doch die eingeschworene Dorfgemeinschaft ist nicht einverstanden mit dem Pfarrer aus der Stadt, der sich nicht würdevoll zurückhält, sondern in Dinge einmischt, die ihn eigentlich gar nichts angeht. Darum steht er auch der schönen Liesel bei, die ungewollt schwanger ist vom feschen Toni Waiblinger. Dabei hat sein Vater Adolf ganz andere Zukunftspläne für den Sohn. Doch Pater Ludwig überredet Toni, zu seiner Verantwortung zu stehen. Adolf Waiblinger tobt: Was fällt dem neuen Pfarrer eigentlich ein? Das will er ihm heimzahlen … Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Eine harte Probe" von Christa Moosleitner. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.
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Seitenzahl: 134
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Über dieses Buch:
Tannkirchen hat einen neuen Dorfpfarrer: Ludwig Roder aus Würzburg. Doch die eingeschworene Dorfgemeinschaft ist nicht einverstanden mit dem Pfarrer aus der Stadt, der sich nicht würdevoll zurückhält, sondern in Dinge einmischt, die ihn eigentlich gar nichts angeht. Darum steht er auch der schönen Liesel bei, die ungewollt schwanger ist vom feschen Toni Waiblinger. Dabei hat sein Vater Adolf ganz andere Zukunftspläne für den Sohn. Doch Pater Ludwig überredet Toni, zu seiner Verantwortung zu stehen. Adolf Waiblinger tobt: Was fällt dem neuen Pfarrer eigentlich ein? Das will er ihm heimzahlen …
Die Heimatglück-Romane bei dotbooks: Schicksalhafte und romantische Geschichten vor traumhafter Bergkulisse!
Über die Autorin:
Christa Moosleitner, geboren 1957, schreibt seit 20 Jahren Romane in den unterschiedlichsten Genres. Sie lebt und arbeitet in Hessen. Bei dotbooks erscheinen ihre folgenden Heimatglück-Romane: „In der Stunde der Gefahr“ / „Ein Sommer in den Bergen“ / „Dunkle Wolken über dem Richterhof“ / „Rückkehr nach Liebenau“ /„Schicksalhafte Entscheidungen“ / „Die Söhne der Familie Stadler“ / „Geh, wohin dein Herz dich führt“/ „Zwei Herzen finden zueinander“ / „Die Tochter des Försters“ / „Nur einem schenkte sie ihr Herz“ / „Der weite Weg ins Glück“ / „Sein schicksalhafter Weg“ / „Stefanies Geheimnis“ / „Jagd ins Glück“ / „Ich schenke dir mein Herz“ / „Das Erbe vom Sandnerhof“. Weitere Heimatglück-Romane folgen.
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Neuausgabe Oktober 2014
Dieses Buch erschien bereits 1985 unter dem Titel Pater Ludwigs Bewährung bei Martin Kelter Verlag (GmbH & Co.), Hamburg
Copyright © der Originalausgabe 1985 Martin Kelter Verlag (GmbH & Co.), Hamburg
Copyright © der Neuausgabe 2014 dotbooks GmbH, München
Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.
Titelbildgestaltung: init | Kommunikationsdesign, Bad Oeynhausen, unter Verwendung eines Motiv von thinkstockphotos, München
ISBN 978-3-95824-009-4
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Christa Moosleitner
Eine harte Probe
Ein Heimatglück-Roman
dotbooks.
Der Waiblinger Adolf blickte mit gemischten Gefühlen aus dem Fenster der Wohnstube. Dann warf er einen kurzen Blick auf seine Taschenuhr. Es war schon Viertel vor zehn. In wenigen Augenblicken würde es zum zweiten Mal läuten. Die Glocken riefen dann die Gläubigen erneut zur Messe. Das war immer der Zeitpunkt gewesen, wenn Pater Clemens zum Waiblinger gekommen war und dort noch einen Kaffee zu sich genommen hatte. Hier auf dem Waiblingerhof hatte er sich auch immer umgezogen, das war so eine stillschweigende Tradition, auf die der Waiblinger immer stolz gewesen war. Schließlich zeichnete ihn dieses Vorrecht irgendwie aus!
An diesem Morgen fühlte sich der Waiblinger allerdings nicht so wohl in seiner Haut. Seine Gedanken waren bei dem neuen Pater, der heute seine erste Messe hielt. Hoffentlich hatte ihm Pater Clemens noch eingeschärft, den Besuch beim Waiblinger nicht zu vergessen. Eigentlich war das jetzt die Zeit, wo er hätte kommen müssen, doch weit und breit war von dem Pater nichts zu sehen.
Der Waiblinger wurde langsam ungeduldig. Rosa, seine Frau, hatte in der Zwischenzeit den Tisch für den Pater noch einmal neu gedeckt. Schließlich sollte er sich hier wohl fühlen.
»Der neue Pater läßt sich aber ganz schön Zeit«, gab der junge Schorsch, der einzige Sohn vom Waiblinger zu bedenken. »Vater, ich glaub, er kommt gar net zu uns ...«
»Den Mund hältst, Bub!« wies der Vater seinen vorlauten Sohn zurecht. »Er wird sich halt ein bissel verspätet haben. Macht ja nix, es ist ja noch Zeit genug ...« Seine Stimme brach ab, als seine Blicke zufällig aus dem Fenster fielen und eine Gestalt im schwarzen Talar erblickten, das weiße Meßgewand unter dem Arm. »Rosa, da kommt er endlich. Nun mach schon die Tür auf – wir wollen ihn willkommen heißen!«
Ihn hielt jetzt nichts mehr am Fenster. Während seine Frau zur Tür ging, eilte er auch herbei, um den Pater willkommen zu heißen. Ein breites Lächeln schlich sich über seine Züge, als er sich in Positur stellte und dem Pater entgegenblickte.
Das Lächeln verwandelte sich aber bereits wenige Sekunden später in eine entsetzte Grimasse. Nämlich in dem Augenblick, wo der Waiblinger mit Schrecken erkannte, daß der Pater überhaupt keine Anstalten machte, auf sein Haus zuzugehen. Im Gegenteil. Er blieb vor der Kirchenmauer stehen und blickte einmal kurz in die Runde, dann drehte er sich wieder um und ging in das Gotteshaus zurück.
»Das darf doch net wahr sein!« entfuhr es dem entsetzten Waiblinger. »Ja, ist der denn ganz narrisch? ...«
Ihm fehlten die Worte, als er sich der Tatsache bewußt wurde, daß Pater Ludwig es wohl vorzog, sich in der Kirche umzuziehen. Das Vorrecht des Besuches eines Geistlichen am Sonntagmorgen konnte der Waiblinger somit vergessen.
»Siehst, ich hab's dir doch gleich gesagt«, meldete sich Schorsch zu Wort. »Aber du hast mir ja net glauben wollen.«
»Bub, noch ein Wort und du fängst was, das sag ich dir!« schrie der Waiblinger, weil ihm die Galle überlief. »Das ist immer noch mein Hof, und da muß ich mir von einem Naseweis wie dir nix sagen lassen. Los, zieht eure Sachen über – wir gehen jetzt zur Messe! Diesen Burschen will ich mir näher ansehen. Frau, ich sag dir, es kommen schlimme Zeiten auf uns zu, wenn sich sogar der Pfarrer andere Sitten angewöhnen tut.«
Gesagt, getan. Der Waiblinger war der erste, der sich auf den Weg zur Kirche machte. Seine Frau und der Sohn mußten sich beeilen, um Schritt mit ihm zu halten. Er versuchte, seine Wut darüber, daß der Pater nicht zu ihm gekommen war, zu zügeln, aber das gelang ihm nicht so ganz. Vor allem nicht, als er in die neugierigen Gesichter einiger Dorfbewohner sah, die natürlich mitbekommen hatten, daß der Pater nicht zum Waiblinger gekommen war. Mit stolzem Haupt ging der reiche Bauer in die Kirche und nickte einigen anderen Leuten zu, bevor er sich auf seinen Stammplatz setzte und die jungen Meßdiener bei ihrer Tätigkeit beobachtete. Im selben Augenblick begann der Organist mit einer Liturgie – das Zeichen, daß der Pater mit dem Lesen der Messe jeden Moment beginnen würde.
Der junge Meißner Toni tappte ungeduldig draußen vor der Kirche von einem Fuß auf den anderen und lauschte, was im Gotteshaus vor sich ging. Er war genauso gespannt wie die anderen zehn Buben und Mädchen, die vor der Kirche warteten, bis die Messe für die Erwachsenen vorbei war und die Betstunde für die Kinder begann. Natürlich wollte jeder wissen, wie der neue Pater wohl war und ob er genauso streng sein würde wie sein Vorgänger. Toni war nämlich ein lebhafter Bub, den der alte Pater Clemens schon des öfteren hatte ermahnen müssen, während der Betstunde still zu sitzen und seinen Worten zuzuhören. Aber das war Toni nicht ganz einfach gefallen, denn von dem, was der Pater den Kindern sagen wollte, blieb doch nur die Hälfte hängen. Zumindest bei Toni war das der Fall.
Als innen der Organist wieder zur Liturgie anstimmte, wußte Toni, daß die Messe nun zu Ende war und sich gleich das Kirchenportal öffnen würde und die Erwachsenen herauskamen. Das war der Moment, auf den Toni und die anderen Kinder gewartet hatten. Nun würde sich gleich zeigen, was für ein Mann der neue Pater war.
Glockengeläut ertönte, als die Erwachsenen die Kirche verließen. Toni erkannte in der Menge die Gestalt seines Vaters, der ihm noch einmal einen strengen Blick zuwarf. Das bedeutete für ihn, daß er sich heute gut benehmen sollte, um nicht das Mißfallen des Paters zu erregen. Auch seine Mutter, die ihm zu Hause noch einmal ans Herz gelegt hatte, seine Streiche nun endgültig sein zu lassen, würde das von ihm jetzt erwarten.
Hätten Vater und Mutter gewußt, daß Toni sich mit seinem Spezi Wolfgang gestern nachmittag in den Pfarrgarten geschlichen hatte, um Pater Ludwig zu beobachten, dann wären sie mit Sicherheit mehr als nur erzürnt gewesen. Nun, wenn der neue Pater nachtragend war, dann würden er und Wolfgang das heute mit Sicherheit von ihm zu hören bekommen. Bestimmt vor allen anderen, weil das Pater Clemens auch immer getan hatte. Das nannte er »Sünden im Angesicht anderer und unseres Herrn Jesus« beichten.
Seine Blicke trafen Wolfgang, und er zwinkerte ihm zu, um ihm die Aufregung zu nehmen, denn der war auch ganz schön aufgeregt. Dann betraten die Buben und Mädchen die Kirche.
Toni erkannte sofort den jungen Pater, der mit dem Rücken zu ihnen allen vor dem Altar stand und wohl in ein Gebet versunken war. Um seine Andacht nicht zu stören, ließen sich die Kinder in aller Stille auf den Plätzen vor dem Altar nieder. Toni und Wolfgang setzten sich diesmal in eine der hintersten Reihen.
»Ob er, was sagen wird?« flüsterte Wolfgang so leise, daß, nur Toni es hören konnte. »Bestimmt wird er uns eine Standpauke halten ...«
Toni wollte hastig etwas erwidern, brach dann aber ab, als sich der neue Pater plötzlich umdrehte und seine Blicke über die Schar der versammelten Kinder schweifen ließ. Er lächelte freundlich, und seine Miene war alles andere als streng.
»Ich freue mich, daß ihr so zahlreich zur Betstunde gekommen seid«, begrüßte er die Kinder. »Ich bin Pater Ludwig Roder. Einige von euch haben mich ja schon kennenzulernen versucht ...«
Toni fuhr unwillkürlich zusammen, als er die Blicke des Paters auf sich gerichtet fühlte. Zumindest ihn schien er erkannt zu haben. Automatisch ließ Toni den Kopf sinken und erwartete jetzt eine Maßregelung wegen seines Streiches, in den Pfarrgarten eingedrungen zu sein. Doch zu seiner großen Überraschung geschah überhaupt nichts. Der Pater verlor kein einziges Wort darüber, sondern fuhr statt dessen fort, alle Buben und Mädchen nach ihrem Namen zu fragen, damit er – wie er sich ausdrückte, sie alle besser kennenlernte.
Toni stieß seinen Spezi Wolfgang an und grinste. Der Pater schien wirklich aus einem ganz anderen Holz geschnitzt zu sein. Der Bub spürte in diesen Sekunden, daß auf Tannkirchen und seine Bewohner noch eine ganze Menge an neuen Dingen zukommen würde.
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