Eisgrab - Mads Peder Nordbo - E-Book

Eisgrab E-Book

Mads Peder Nordbo

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Beschreibung

In den eisigen Weiten Grönlands recherchiert der dänische Journalist Matthew Cave den Fall dreier blutiger Selbstmorde und kommt dabei einem noch größeren Verbrechen auf die Spur.

Ein Wochenendausflug mit tödlichen Folgen: Als Matthew Cave sich auf die Suche nach seiner Halbschwester Arnaaq macht, ahnt er nicht, in welche Lebensgefahr er sich und seine rätselhafte Begleiterin Tupaarnaq bringen wird. Denn sie finden viele Blutspuren an diesem abgelegenen Ort, die auf ein massives Verbrechen deuten. Und sie entdecken einen geheimnisvollen Bunker unter Tage, der vor Jahren zu einer amerikanischen Basis gehörte. Hier nahm Matthews Vater Tom Cave an einem geheimen medizinischen Experiment teil, das scheiterte. Matthews Vater wurde verdächtigt, zwei Menschen ermordet zu haben, und floh. Seither gibt es keine Spur von ihm. Als Matthew den Spuren nachgeht, interessieren sich plötzlich nicht nur das amerikanische Militär, sondern auch die grönländische Polizei für seine Nachforschungen.

"Kälte, Eis und die geheimnisvollen Riten der Inuit - Mads Peder Nordbo ist ein packendes Buch gelungen." amazon-Rezensent

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Leseprobe zu:

Mads Peder Nordbo

Eisgrab

Ein Grönland-Thriller

Aus dem Dänischen von Marieke Heimburger

FISCHER E-Books

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Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung von Text und Bildern, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Zustimmung des Verlags urheberrechtswidrig und strafbar. Dies gilt insbesondere für die Vervielfältigung, Übersetzung oder die Verwendung in elektronischen Systemen.

© S. Fischer Verlag GmbH, Hedderichstr. 114, D-60596 Frankfurt am Main

Inhalt

Die Jägerin1Das Experiment234Die Schatten der Zeit567891011Der Maskentänzer121314151617Das Gesicht des Dämons1819Tupilak2021222324252627282930Die Unterirdischen313233Gefangener der Dämonen343536Færingehavn3738394041424344Flucht4546474849Das Totenbecken5051Der Junge und der Tod525354Der entlegenste Ort55565758596061Der Thulemann6263646566Tupaarnaq6768Glossar

Die Jägerin

Malersuisoq

1

Tasiilaq, Ostgrönland

14. Oktober 2014

 

Tupaarnaq sah den Hang hinunter zum Ortsrand. Die verstreut liegenden roten, grünen, blauen und gelben Holzhäuser leuchteten im orangeroten Licht der Herbstsonne. Im Meer zwischen der kleinen Stadt und den Bergen auf der anderen Seite des Fjords trieben zahllose vom Inlandeis abgebrochene Eisbrocken. Einige waren auf Grund gelaufen, andere bewegten sich langsam mit der Tide vorwärts. Schnee lag in langen Zungen auf den Berghängen und reichte hier und da bis ins Meer hinunter. Bald würde alles unter ihm begraben sein.

Jeden Tag saß sie dort. In der Nähe eines Wildwechsels, über Jahrzehnte gebahnt von Beute und Jägern. Von hier aus konnte sie fast jedes Haus in dem Ort sehen, den sie mehr verabscheute als jeden anderen. Sie konnte beobachten, wohin die Autos vom Heliport aus fuhren, und durch das Zielfernrohr ihrer Büchse konnte sie erkennen, wer welches Haus betrat und wieder verließ.

Nicht weit von ihr entfernt standen zwei Grönländer, die vor ein paar Minuten den Pfad verlassen hatten und in einem Bogen um sie herumgegangen waren. Der eine zeigte auf sie, der andere nickte.

Beide hatten Büchsen über der Schulter hängen, aber offenbar noch nichts geschossen. An ihren Gürteln hing keine Beute, ihre Rucksäcke wirkten schlaff und leer. Doch darüber redeten sie nicht. Sie redeten über sie. Eine Frau mit einer Büchse – das sah man hier nicht gern. Schon gar nicht, wenn sie tagein, tagaus damit am Wildwechsel saß.

Tupaarnaq war sich sicher, dass die meisten Leute in Tasiilaq genau wussten, wer sie war – und doch grüßte sie keiner. Niemand redete mit ihr.

Sie schloss die Augen und strich sich über den kahlen Schädel. Die Haut fühlte sich kalt an. Glatt. Wenn sie gefrieren könnte, wäre sie sicher schon zu Eis geworden – so lange saß Tupaarnaq nun schon reglos da und wartete. Es waren fast null Grad. Oder sogar weniger. Sie atmete tief durch. Hatte das Gefühl, die klare Luft würde ihre Lungen reinigen.

In Tasiilaq sah nie jemand was.

In Tasiilaq sagte auch nie jemand was.

Obwohl sie alles wussten.

Sie spannte die Muskeln unter ihrer schwarzen Kleidung an. Erst in den Armen, dann in der Brust, im Bauch und in den Beinen. Sie biss die Zähne zusammen. Ihr ganzer sehniger, von Tätowierungen bedeckter Körper stand unter Spannung – dann entspannte sie ihn wieder.

Eiskalt pfiff der Wind über ihre Glatze. Tupaarnaq atmete aus und öffnete die Augen. Die beiden Männer waren immer noch da. »Was glotzt ihr denn so?«, flüsterte sie. Ihr Atem bildete Wolken. Sie nahm die Büchse zur Hand. Das kalte Holz und der Stahl so glatt. So sauber. Mit der rechten Hand spannte sie die Waffe. Ruhig legte sie sie an und richtete sie auf die beiden Männer.

Der eine nahm schnell sein eigenes Gewehr von der Schulter, doch noch bevor er es anlegen konnte, fiel bereits ein Schuss.

Die Männer fuhren zusammen, der Knall hallte vom Berg wider.

»Sag mal, hast du sie nicht mehr alle, du Schlampe?«, rief der eine Mann und ruderte mit den Armen. »Verpiss dich und geh dahin zurück, wo du hergekommen bist!«

Sie ließ die Büchse sinken. Der andere Mann rief auch etwas, aber sie hörte nicht hin. Ihr Blick war auf das Weidengestrüpp neben ihnen gerichtet.

»Hey!«

Sie sah auf, ihm direkt ins Gesicht, und setzte sich in Bewegung, direkt auf die beiden zu. Die Büchse hatte sie sich wieder über die Schulter gehängt.

»Wir wollen dich hier nicht«, rief der Mann. »Verpiss dich!«

»Wohin denn?«, fragte sie.

»Na, irgendwohin, wo du nicht deine ganze Familie umgebracht hast«, sagte er, und seine Stimme bebte.

Tupaarnaq blieb stehen. Keine fünf Meter trennten sie mehr von den beiden. Der, der ihr dauernd etwas zurief, hatte immer noch das Gewehr in der Hand, die Finger fest um Kolben und Schaft gelegt.

»Ich habe nur einen umgebracht«, sagte Tupaarnaq. Die Muskeln unter ihrer Haut zitterten. »Und der war ein Schwein.«

Der Mann legte die Waffe an. »Du verficktes Luder, dir werd’ ich …«

»Halt«, sagte der andere und fasste seinem Freund an die Schulter. »Du kannst sie doch nicht einfach so abknallen.«

»Wen interessiert das schon?«, knurrte der Mann hinter seinem Gewehr. »Sie ist eine Mörderin!« Er starrte sie am Zielfernrohr vorbei an.

»Das geht nicht«, sagte der andere.

Tupaarnaq schnaubte und musterte den Wüterich von oben bis unten. »Du bist genauso ein Schwein wie dein Bruder.«

»Er war dein Vater!«

»Er war ein Schwein«, sagte Tupaarnaq. »Einen Vater habe ich nie gehabt.«

Der Mann brüllte, richtete den Lauf seiner Büchse auf den Boden ein paar Meter neben Tupaarnaq und drückte ab. Schuss für Schuss leerte er das Magazin. Die Echos wollten kein Ende nehmen. Es dröhnte in Tupaarnaqs Ohren. Die Patronenhülsen fielen zu Boden und wirbelten Staub und Pulverschnee auf.

Sie schüttelte den Kopf. »Genau wie dein Bruder.«

Der andere Mann packte den Schützen bei der Jacke. Er starrte Tupaarnaq über die Schulter seines Freundes hinweg an. »Du hast hier nichts zu suchen«, sagte er leise. »Du bringst nichts als Unruhe und Ärger.«

»Ich fliege zurück nach Nuuk, wenn ich hier fertig bin.« Sie ging weiter auf die beiden zu, bückte sich und zog einen toten Hasen aus dem arktischen Gestrüpp. Sein weißer Winterpelz war blutig. Tupaarnaq hielt den Kadaver hoch und legte den Kopf schräg. Dann zuckte sie mit den Schultern und warf das tote Tier den Männern vor die Füße. Wortlos marschierte sie an den beiden vorbei Richtung Siedlung.

Seit zwei Monaten wartete sie nun schon. Eines Tages würde er hier aufkreuzen, das wusste sie ganz genau. Eines Tages würde er den Weg heraufkommen, und dann würde sie ihn zur Strecke bringen, wie sie ihren Vater vor über zwölf Jahren zur Strecke gebracht hatte, als sie nach Hause kam und er zwischen den Leichen ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwestern saß. Mit dem Gewehr in der Hand. Er hatte geschrien, als sie ihm den Bauch aufschlitzte und die Kehle durchschnitt. So viel Blut. Ihr Vater war längst tot und schmorte in der Hölle – jetzt war Abelsen dran.

Das Experiment

Misiliut

2

Thule Air Base, Nordgrönland

13. Februar 1990

 

Fünf Männer saßen im Schnee, um sie herum nichts als Dunkelheit und Eiseskälte. Zuletzt hatten sie minus dreizehn Grad gemessen, doch durch den Wind, der die oberste Schneeschicht vor sich hertrieb, fühlte es sich noch viel kälter an.

Tom sah an sich herunter. Der aufgewirbelte Schnee hatte sich in den Falten seiner langen Baumwollunterwäsche niedergelassen. Anfangs hatte die Körperwärme den Schnee schmelzen lassen, doch jetzt war die Haut unter der dünnen Kleidung so weit abgekühlt, dass der Schnee liegen blieb. Der Baumwollstoff war steif geworden. Fror an der Haut fest. Tom sah zu den anderen. Seinen drei Soldatenfreunden und dem jungen Grönländer Sakkak aus Moriusaq. Sie alle trugen nichts als die lange weiße Militärunterwäsche und blaue Turnschuhe. Ihre Haut wirkte blass. Die Extremitäten waren kaum noch durchblutet.

Sakkak zitterte am ganzen Körper und keuchte vor sich hin. Im Sekundentakt ballte er die Hände zu Fäusten und löste sie wieder. Als wollte er Blut pumpen.

Sakkak war heute zum ersten Mal dabei. Das Experiment lief schon eine Weile, und jetzt hatten sie zur Sicherheit Sakkak dazugenommen – sie brauchten jemanden, dessen Körper normal reagierte.

Tom schloss die Augen. Spürte sein Herz schlagen. Träge. Sein Puls war enorm langsam. Er hatte Schmerzen, aber sie waren nicht mehr so schlimm wie in den ersten Versuchswochen.

Der Körper hatte das Gefühl zu sterben. Das Gehirn kämpfte mit allen Instinkten gegen die Kälte an. Jedes Mal, wenn sie draußen saßen, spürte Tom, wie sein Körper die verschiedenen Stadien durchlief. Die Maßnahmen, die sein Körper ergriff, um dem Tod zu entgehen: Muskelzittern. Beschleunigter Puls. Hyperventilation. Erblassen.

Solange sie die Sache mit der Durchblutung des unterkühlten Körpers nicht im Griff hatten, war der Inuit ein wichtiger Indikator, der sie vor dem Tod bewahren sollte. Sobald der Grönländer heftig anfing zu zittern, sobald seine Finger und Ohrläppchen blau wurden, mussten sie reingehen, denn dann war die Grenze erreicht. Die anderen froren zwar nicht mehr, aber ihre Körper befanden sich dann genau wie seiner in einem kritischen Zustand.

Eine heftige Bö fuhr zwischen die Kasernen. Tom sah zum Himmel. Er kam ihm so dicht und kompakt vor. Grau und schwarz. Kein Licht. Nirgendwo. Nur piksender Schnee. Er drückte seine Fingerspitzen aneinander. Sie fühlten sich fremd an. Nicht so, als würde er sich selbst berühren. Er klopfte an die Holzwand hinter sich. Seine Gelenke ächzten unter der Bewegung.

Einer nach dem anderen wurden sie hereingerufen. Sakkak. Briggs. Bradley. Reese. Sergeant Cave. Sie durften nicht drinnen warten. Die Messgeräte mussten in dem Moment angeschlossen werden, in dem sie von der Kälte in die Wärme kamen.

Tom holte tief Luft, als er das Gebäude betrat. Die Wärme war mächtig, sofort spürte er, wie es überall unter seiner Haut zu prickeln und zu stechen begann.

Die anderen saßen auf einer langen Bank in einer Art Wartezimmer. Ihre Körper waren über und über mit Elektroden beklebt, von denen zahllose dünne Drähte zu den vielen Analysegeräten hinter ihnen führten.

Tom atmete schwer, als er sich die lange Baumwollunterwäsche auszog. Nur mit Boxershorts bekleidet, setzte er sich neben den jungen Grönländer und spürte, wie ihm die Elektroden aufgeklebt wurden.

Sakkak sah ihn an. »Bist du Däne?«

»Nein, aber ich spreche Dänisch.«

»Die anderen nicht«, stellte Sakkak fest. »Und auch kein Grönländisch.«

»Die sind hier vom Stützpunkt«, erklärte Tom. »Amerikaner, wie ich.«

»Ich heiße Sakkak.« Der junge Inuit lächelte. »Ich spreche auch nicht so gut Dänisch.« Er rieb sich über die Schenkel und räusperte sich. »Bist du auch zum ersten Mal hier?«

»Nein.« Tom atmete tief durch die Nase ein. »Wir sind schon seit knapp zwei Monaten dabei.«

»Huch«, sagte Sakkak und riss die Augen auf. »So lange schon.« Er rieb sich immer noch mit den Handflächen über die Oberschenkel.

»Wir sollen während der Messung stillsitzen. Ich bin übrigens Tom.«

»Ich wohne mit meiner Freundin zusammen in Moriusaq«, erzählte Sakkak.

Tom nickte. Das wusste er bereits.

»Ich bin Jäger.«

Tom ließ den Blick über den Körper seines Sitznachbarn wandern. Seine Haut war gerötet mit weißen Punkten. Er zitterte immer noch.

Sakkak sah zu den dunklen Fenstern hinüber. »Meine Freundin heißt Najârak. Sie ist zweiundzwanzig. Wir sind schon fast drei Jahre zusammen.« Er schüttelte sich. Lachte vor sich hin. »Sie kommt aus Savissivik. Wir haben uns in Moriusaq kennengelernt, weil sich in dem Sommer ganz viele aus den anderen Orten dort versammelt hatten. Ich hatte gerade meinen ersten Eisbären erlegt, und Najârak sollte ihn ausnehmen und häuten. Sie konnte das nicht besonders gut und bat mich um Hilfe, aber ich wusste auch nicht genau, wie man das macht, und am Ende standen wir beide da und waren von oben bis unten blutbeschmiert. Wir sahen uns an und lachten.« Sakkak blickte Tom an. »Sie hat mir gerade erst einen Sohn geschenkt, er heißt Nukannguaq. Ich bin so glücklich, dass wir ihn haben.«

»Schön«, sagte Tom. »Ich habe auch einen Sohn, aber der ist mit seiner Mutter in Dänemark. Er ist drei.«

»In Dänemark?«, sagte Sakkak. »Dann musst du ihn aber bald mal besuchen. Ein Sohn braucht seinen Vater. Als Vorbild. Glaub mir. Wer keinen Vater hat, hat keinen Schutz … Nukannguaq hat mich.«

»Wir müssen erst mal mit dem Kram hier fertig werden.« Tom nickte in Richtung der Apparate und der Forscher, die sich alles Mögliche notierten.

Sakkak lächelte. Dann runzelte er die Stirn. »Ich verstehe nicht, wieso ich so furchtbar friere und ihr anderen nicht.«

»Sergeant?«

Tom blickte sich um.

»Was redet der Eskimo da?«, fragte die Stimme hinter ihnen auf Englisch.

»Er erzählt von seiner Freundin und seinem Sohn«, sagte Tom.

»Kannst du ihm bitte sagen, dass er die Klappe halten soll?«

Tom sah Sakkak an. »Wir sollen leise sein.« Er nickte in Richtung der Elektroden auf seinem Arm. »Das Reden stört die Messungen.«

Sakkak senkte den Blick. »Vielleicht wirken die Tabletten bei euch Weißen einfach besser.«

Tom schloss die Augen und zog sich in sich zurück. Unter der Haut kribbelte es immer noch. Das Blut floss wieder. Dieses Mal hatten sie über eine Stunde da draußen gesessen, und er hatte nicht eine Sekunde lang gefroren. Der Körper war steif geworden, und ihm hatte alles weh getan, als er sich erhob, aber gefroren hatte er nicht.

[...]

Über Mads Peder Nordbo

Mads Peder Nordbo ist Däne, lebt und arbeitet aber seit vielen Jahren in Nuuk, mit 17 000 Einwohnern die Hauptstadt von Grönland. Wie fasziniert er von diesem Land ist, zeigen seine eindrucksvollen Fotos auf Instagram. Inspiriert von Eis, Kälte und den geheimnisvollen Riten der Inuit hat Mads Peder Nordbo diesen Thriller geschrieben.

 

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Über dieses Buch

Ein Wochenendausflug mit tödlichen Folgen: Als Matthew Cave sich auf die Suche nach seiner Halbschwester Arnaaq macht, ahnt er nicht, in welche Lebensgefahr er sich und seine rätselhafte Begleiterin Tupaarnaq bringen wird. Denn sie finden viele Blutspuren an diesem abgelegenen Ort, die auf ein massives Verbrechen deuten. Und sie entdecken einen geheimnisvollen Bunker unter Tage, der vor Jahren zu einer amerikanischen Basis gehörte. Hier nahm Matthews Vater Tom Cave an einem geheimen medizinischen Experiment teil, das scheiterte. Matthews Vater wurde verdächtigt, zwei Menschen ermordet zu haben, und floh. Seither gibt es keine Spur von ihm. Als Matthew den Spuren nachgeht, interessieren sich plötzlich nicht nur das amerikanische Militär, sondern auch die grönländische Polizei für seine Nachforschungen.

Impressum

Deutsche Erstausgabe

 

Erschienen bei FISCHER E-Books

 

© Mads Peder Nordbo und JP/Politikens Hus A/S 2017

Die dänische Originalausgabe erschien unter dem Titel ›Kold Angst‹

 

Für die deutschsprachige Ausgabe:

© 2019 S. Fischer Verlag GmbH, Hedderichstr. 114, D-60596 Frankfurt am Main

 

Covergestaltung: bürosüd, München

Coverabbildung: Lee Frost / Getty Images

 

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ISBN 978-3-10-490622-5