Entenbraten - Falko Schmidt - E-Book

Entenbraten E-Book

Falko Schmidt

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Beschreibung

Anders wie in den meisten Krimis versucht dieses kurze Werk nicht einen komplizierten Kriminalfall zu erzählen, sondern konzentriert sich mit allerlei Witz und schwarzen Humor auf den Protagonisten und seine scheinbar verquere Weltanschauung. Als kleine Besonderheit hat der Autor nicht nur versucht mit eigenen Worten seine kleine Geschichte zu erzählen, sondern bedient sich an vielerlei bekannten Textzeilen aus Musik und Fernsehen. Damit tritt dieses Schriftstück stilistisch und inhaltlich die Nachfolge seines Vorgänger "Die Orchidee" an.

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Seitenzahl: 16

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Falko Schmidt

Entenbraten

Ein weiterer Fall des Detektivs

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Prolog

1. Kapitel

2. Kapitel

3. Kapitel

Epilog

Quellenverzeichnis

Impressum neobooks

Prolog

Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See. [W]eihnachtlich glänz[te] der Wald, ("Leise rieselt der Schnee", Eduard Ebel, 1895), als es nach einen lauten, entsetzlichen Lärm wieder ganz leise wurde.

1. Kapitel

Das war wieder so ein herrlicher Tag an dem man am liebsten für drei Wochen im Bett geblieben wäre. Irgend so ein Waldschrat rief die Polizei, weil er zwei Enten vermisste. Als ich an den angeblichen Ort des Geschehens ankam, entgegnete ich freundlich den Typen: "Sie sind bestimmt der Kerl, der die Polizei anrief, weil er glaubt, dass zwei Enten im Stadtpark fehlen. Ich glaube sie gehören in die Anstalt [f]ür alle hier die den Regenbogen auch im Dunkeln seh'n und die Wahrheit die im Verborg'nen liegt ("Für alle", Wind, 1985). In diesen Stadtpark gibt es circa 1.234.543 Stockenten und Sie behaupten hier fehlen zwei. Ok. Haben Sie Beweise dafür oder brauchten Sie einfach nur mal wieder menschlichen Kontakt?" Etwas seltsam schauten mich meine Kollegin und der ältere Herr an, als ob ich etwas Falsches gesagt hätte oder so. Nach ein paar Sekunden stotterte der Zeuge: "Jeden Dienstag fütter ich hier die Enten und es kommen gewohnheitsgemäß fünf männliche und vier weibliche Exemplare. Heute fehlten zwei männliche Stockenten, also schaute ich mich um und erblickte im Gebüsch zwei Entenköpfe und ein größeres Messer circa zwei Meter weiter." Meine Kollegin ergänzte: "die vermutliche Tatwaffe wurde bereits gesichert." "Sie können dann wegtreten, Bürger", sagte ich zum Zeugen und er brabbelte irgendwas.

Auf den Weg zum Dienstwagen, schaute mich meine Kollegin an und sagte: "Was war das denn, haben Sie gestern wieder gesoffen [u]nd der Filmriss will einfach nicht vergehen [...]Bist du zu nah am Feuer gestanden