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Die Fachsprachprüfung ist für einen Apotheker ein wichtiger Schritt in Richtung Approbation in Deutschland. In diesem Buch können Sie alle wichtigen Elemente dieser Prüfung kennenlernen und mit umfangreichem, realistischem Material üben. Die enthaltenen Audios leiten Sie und ermöglichen Ihnen ein zuverlässiges und zielorientiertes Training. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit Pharmazeuten und nach Rücksprachen mit der Apothekerkammer erstellt. Die im Material enthaltene Originalprüfung wurde 1:1 so abgenommen. Nach Bearbeitung dieses Buches steht Ihrer erfolgreich bestandenen Fachsprachprüfung faktisch nichts mehr im Wege.
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Seitenzahl: 142
Veröffentlichungsjahr: 2026
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Diese Unterlagen wurden zu Schulungszwecken erstellt. Alle Aufgaben sind frei erfunden. Übereinstimmungen mit echten Personen oder Geschäftsvorgängen sind Zufall. Die Autorin Heike Jacobs übernimmt bezüglich des Inhalts keine Gewähr.
Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlagen, Verwertung und Mitteilung ihres Inhalts sind nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich zugestanden. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte vorbehalten.
Grußwort
1. Aufbau der Fachsprachprüfung für Apotheker insgesamt
2. Schriftlicher Teil der Fachsprachprüfung für Apotheker
3. Schreibtraining E-Mail
4. Schreibtraining UAW-Bogen
5. kurze Stellungnahme zu einem pharmazeutisch relevanten Thema
6. Mündlicher Teil der Fachsprachprüfung für Apotheker
7. Einen Monolog (Präsentation) halten
8. einen Dialog Apotheker-Kunde führen
9. ein Apotheker-Apotheker-Gespräch führen
10. Fachtermini
11. Probeprüfung
Lösungen
Schlusswort
Lieber Lerner, liebe Lernerin,
Herzlich willkommen! Sie haben sich dazu entschieden, die Fachsprachprüfung (FSP) für Apotheker zu absolvieren. Dieses Heft wird Ihnen dabei helfen, sich auf alle relevanten Teilbereiche sowohl mündlich als auch schriftlich vorzubereiten.
Ich bin seit Jahren Dozentin für Deutsch als Fremdsprache und habe ApothekerInnen aktiv bei der Vorbereitung auf die FSP unterstützt und stehe dazu im Austausch mit der Landesapothekenkammer Brandenburg.
Um diese wichtige Prüfung bestehen zu können, sollten Sie im Idealfall vorher einen Deutschkurs, bestenfalls auf C1-Niveau, besucht haben. Diese werden von verschiedenen Sprachschulen angeboten und auch vom Bundesamt für Asyl, Migration und Flucht (BAMF) mitfinanziert.
Im vorliegenden Heft finden Sie zu jedem möglichen Prüfungsteil neben ausführlichen Erklärungen und Beispielen vielfältige Übungen mit Auflösungen. Die angebotenen Audios sollen Ihnen einmal beispielhaft zeigen, wie eine erfolgreiche Umsetzung aussehen könnte. Aber auch führen sie Sie durch Teile der mündlichen Prüfung und vermitteln Ihnen zunehmend Sicherheit. Die Audios können Sie über den im Schlussteil befindlichen QR-Code abrufen.
Um sich optimal auf Ihre Fachsprachprüfung vorzubereiten, sollten Sie allerdings neben einem Deutschkurs und der Erarbeitung dieses Buches vorbereitend Fachzeitschriften wie die „Deutsche Apothekerzeitung“ oder Kundenzeitschriften wie die „Apothekenumschau“ bearbeiten. Ein reger Austausch mit Kollegen hilft Ihnen weiterhin, Sicherheit in der deutschen Sprache zu erlangen.
Sollten Sie prüfungsvorbereitend weitere Coachings benötigen, können Sie mich gern über meine E-Mail kontaktieren. [email protected]
Dann bleibt mir vorerst, Ihnen viel Energie und auch Spaß bei der Erarbeitung der Inhalte zu wünschen. Ihre
Auflistung der verwendeten Piktogramme
In diesem Buch werden die Teile der Fachsprachprüfung für Apotheker erklärt. Anschließend können diese über originale Prüfungsaufgaben erarbeitet werden. Um den Lernprozess abwechslungsreich und zielorientiert zu gestalten, werden in diesem Buch didaktisierte Aufgaben dafür angeboten. Abschließend finden Sie eine originale Fachsprachprüfung, wie sie durch die Apothekerkammer in Gänze abgenommen wurde.
Um sich im Buch rasch orientieren zu können, werden Ihnen Piktogramme zur Seite gestellt. Hier finden Sie die Bedeutungen der im Buch verwendeten Symbole.
Dieses Zeichen steht für
Fachtexte und Informationen.
Um sicherzustellen, dass Sie die Texte nicht nur grammatisch korrekt bearbeitet haben, sondern auch inhaltlich gegriffen haben, wurden Ihnen an einigen Stellen abschließende
Multiple-Choice-Fragen
erarbeitet.
Originale Probeprüfung, die bereits an verschiedenen Kammern gelaufen ist.
Alles zum Thema
Hören
wird mit diesem Symbol erkenntlich gemacht.
Um die Bearbeitung ergebnisorientiert zu ermöglichen, sind hier
Aktivierungsangebote
inkl. dazugehöriger Ready-To-Use-Rollenkarten, Moderationskarten, Arbeitsblätter o. Ä. gebündelt.
Ergänzende
Aufgaben
. Nach der Bearbeitung der Aufgaben werden ergänzende Ideen gegeben, wie Sie die Inhalte für sich festigend üben und anwenden können.
Alles zum Thema
Schreiben
wird mit diesem Piktogramm dargestellt.
Alles zum Thema S
prechen
wird mit diesem Piktogramm dargestellt.
Fachtermini ins Deutsche übersetzen
1.1 Allgemeines zur Fachsprachprüfung (FSP)
Bitte wählen Sie für die nummerierte Lücke das richtige Wort oder die richtige Wortgruppe!
Möchte ein ausländischer Apotheker in Deutschland arbeiten, muss er vorher 1 durchlaufen. Die Fachsprachprüfung für Apotheker ist dabei ein fester Bestandteil 2 . Sie ist für alle verpflichtend, die ihre pharmazeutische Ausbildung im Ausland abgeschlossen haben und nun hier in Deutschland eine Approbation als Apotheker beantragen. Dabei ist es 3 , ob die Abschlüsse in EU-Mitgliedsstaaten oder auch in Drittstaaten erworben wurden. Ausgenommen sind die, die ihre pharmazeutische Ausbildung in deutscher Sprache an einer deutschen Universität absolvierten. Ihnen wird durch den deutschen Hochschulabschluss automatisch das Sprachniveau C2 4 .
Die Prüfung ist also gesetzlich vorgeschrieben und 5 den Fokus darauf, sprachlich korrekt und sicher mit Patienten, Ärzten sowie Behörden und Kollegen zu kommunizieren. Das bedeutet, dass die Fachsprachprüfung einen Nachweis darstellt, 6 ausreichende sprachliche Fähigkeiten für den pharmazeutischen Berufsalltag zu verfügen. Auch wenn der Ablauf der FSP je nach Bundesland leicht variiert, liegt der Fokus dabei sowohl auf der mündlichen als auch auf der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit. Pharmazeutisches Fachwissen wird von Ihnen als Antragsteller in Form von Fachwortschatz abgefragt. In jedem Prüfungsteil ist 7 , dass Sie in allen Fällen klar, strukturiert und souverän handeln und mit den entsprechenden Akteuren registerkonform kommunizieren können. Das bedeutet, in allen abgefragten Situationen flexibel und angemessen reagieren zu können. Auswendig gelernte Präsentationen und Dialoge sind dabei 8 . Ein umfangreicher alltagssprachlicher und berufsbezogener Wortschatz, verbunden mit flüssigem Sprechen, sind dabei die minimalsten Voraussetzungen. Weiterhin muss in kurzer Zeit mündlich und schriftlich geäußerte Kommunikation erfasst und darauf reagiert werden. Die Fachsprachprüfung entspricht insgesamt dem C1- Niveau 9 Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
1 a) ein standardisierter Approbationsverfahren
b) ein standardisierte Approbationsverfahrens
c) ein standardisiertes Approbationsverfahren
2 a) dessen
b) deren
c) deshalb
3 a) unüblich
b) unerheblich
c) unverständlich
4 a) zuerkannt
b) zugegeben
c) zugeschrieben
5 a) hängt
b) liegt
c) legt
6 a) mit
b) über
c) durch
7 a) nachzuweisen
b) nachgewiesen
c) nachweisen
8 a) wenige hilfreich
b) wenig hilfreich
c) wenige hilfreiche
9 a) mittels des
b) gemäß des
c) seitens dem
Verständnisfragen zu dem Text „Allgemeines zur Fachsprachprüfung“
Das Lesen der Texte hat neben der Lösung der Grammatikaufgaben weiterhin die Aufgabe, Fachinformationen aufzunehmen und zu verstehen. Aus diesem Grund erhalten Sie nun die Möglichkeit, Ihr Wissen zu testen.
10 Welche Personengruppe ist in Deutschland verpflichtet, die Fachsprachprüfung für Apotheker abzulegen, um ihre Approbation zu erhalten?
a) alle Antragsteller, unabhängig vom Herkunftsland, die sich für eine Tätigkeit im deutschen Gesundheitswesen interessieren.
b) Nur Apotheker aus Nicht-EU-Staaten, da ihre Ausbildung grundsätzlich nicht anerkannt wird.
c) Personen, die ihre pharmazeutische Ausbildung im Ausland abgeschlossen haben, unabhängig davon, ob der Abschluss aus einem EU- oder Nicht-EU-Staat stammt.
11. Welche Aussage trifft in Bezug auf die Durchführung der Fachsprachprüfung zu?
a) Die Prüfung ist bundesweit einheitlich geregelt und wird schriftlich abgelegt.
b) Es bestehen länderspezifische Unterschiede, der Fokus liegt jedoch auf mündlicher und schriftlicher Ausdrucksfähigkeit.
c) Die Prüfung konzentriert sich auf das passive Textverständnis pharmazeutischer Fachliteratur.
12. Welcher Zweck liegt der Fachsprachprüfung für Apotheker zugrunde?
a) die einheitliche Bewertung fachlicher und wissenschaftlicher Kenntnisse im Bereich Pharmazie, für jeden gleich
b) die Sicherstellung sprachlich kompetenter Kommunikation mit allen relevanten Akteuren des Gesundheitswesens
c) der Nachweis juristischer Kenntnisse bezüglich des deutschen Gesundheits- und Arzneimittelrechts
13. Welche Anforderung stellt keine gültige Grundlage für eine erfolgreiche Bewertung in der Fachsprachprüfung dar?
a) das Reproduzieren auswendig gelernter Präsentationen und standardisierter Dialoge
b) die Fähigkeit, sich flexibel auf Gesprächssituationen einzustellen und registergerecht zu kommunizieren
C) der Nachweis eines umfangreichen Wortschatzes, der sowohl alltagssprachliche als auch fachsprachliche Elemente umfasst
Stellen Sie sich gern weitere Sachfragen zu diesem Thema!
1.2 Ablauf der Fachsprachprüfung (FSP) für Apotheker
Bitte setzen Sie das richtige Wort in die nummerierte Lücke!
Die FSP dauert ca. 1 Stunde. Sie lässt sich in den schriftlichen und den mündlichen Bereich einteilen, die allerdings keinem festen Ablauf folgen. Das heißt, dass diese Teile 1 Bundesland und Kammer in unterschiedlicher Reihenfolge abgefragt werden können. Zunehmend wird ein Thema durch die gesamte FSP gezogen, was heißt, dass sowohl die Schreibaufgabe als auch beide Gespräche auf 2 Thema aufbauen.
Im schriftlichen Teil sollen Sie zeigen, dass Sie in kurzer Zeit schriftliche Informationen erfassen sowie adressatenbezogen beantworten können. Das erfolgt in den meisten Fällen in 3 einer E-Mail, in der Warenreklamationen, Briefe an den Arzt oder Patienten, Hinweise für das Pflegeheim oder Warenbestellungen zu bearbeiten sind.
Aber auch eine Meldung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) 4 eines Berichtes an die Arzneimittelkommission (AMK) kann Gegenstand der schriftlichen Prüfung sein. In einzelnen Fällen bestand die schriftliche Aufgabe im Verfassen einer kurzen Stellungnahme zu einem spezifischen Thema. Die Vorbereitungsphase wird oft mit der schriftlichen Aufgabe gekoppelt, um den anschließenden mündlichen Teil zu bündeln. Zu diesem 5 bekommen Sie für die Schreibaufgabe ca. 10 bis 15 Minuten Zeit, die wie beschrieben in die Vorbereitungsphase verlagert wurden.
Der mündliche Teil besteht in den meisten Fällen aus drei Teilen: einem Monolog zu einem Thema, einem Dialog mit den anwesenden Prüfern und der Fachterminologie.
Monolog: 6 werden allgemeinere Themen angesprochen. Sie sollen flüssig, der Situation 7 , über ein Thema Auskunft erteilen . Entscheidend ist hier, die Struktur einer Präsentation zu befolgen, um einen klaren Ablauf zu garantieren. Mögliche Themen können aus dem gesamten Tätigkeitsbereich eines Apothekers 8 . Zum Beispiel:
Welche Dienstleistungen werden durch Apotheken angeboten? Macht das Sinn?Was halte ich von der Impfpflicht für Masern?Warum ist es sinnvoll, zur Arzneimittelabgabe zu beraten?Hier geht es nicht primär darum, dass alle Fakten korrekt sind, 9 dass Sie neben strukturierter Präsentation auch Ihre fachlich begründete Meinung artikulieren können.
Dialog: Hier geht es um die Gesprächsführung, wie sie im typischen Apothekenalltag vorkommt. Das sind Situationen mit dem Arzt, dem Apotheker, dem Patienten, dem Pflegeheim, der Palliativstation oder anderen.
Fachtermini werden zusätzlich abgefragt, die ins Deutsche zu übersetzen und 10 auch kurz zu erklären sind.
Allen Teilen wird in diesem Buch umfangreich und an originalen FSPen orientiert Beachtung geschenkt.
Die Fachsprachprüfung für Apotheker kann beliebig oft wiederholt werden. Egal, in welchem Bundesland Sie diese Prüfung ablegen, ist sie bundesweit gültig.
a jenem
b Bezug
c je nach
d erhaltend
e sondern
f mittels
g stammen
h Zweck
i gegebenenfalls
j entsprechend
k demselben
l wie
m zwecks
n dort
o Form
Verständnisfragen zum Text 1.2 „Ablauf der FSP für Apotheker“
Das Lesen der Texte hat neben der Lösung der Grammatikaufgaben weiterhin die Aufgabe, Fachinformationen aufzunehmen und zu verstehen. Aus diesem Grund erhalten Sie nun die Möglichkeit, Ihr Wissen zu testen.
11 Welche kommunikative Fähigkeit wird im Dialogteil der mündlichen FSP vorrangig geprüft?
a) das Wissen über gesetzliche Regelungen im Apothekenwesen
b) die sichere und adressatengerechte Gesprächsführung in typischen Alltagssituationen
c) die mündliche Zusammenfassung von Patientengesprächen
12. Warum ist im Monologteil nicht ausschließlich die Richtigkeit aller fachlichen Details entscheidend?
a) Die Prüfer können medizinische Inhalte nicht beurteilen.
b) Die Prüfung enthält keine fachlichen Anforderungen.
c) Die strukturierte Darstellung und begründete Meinungsäußerung stehen im Vordergrund.
13. Welche Aussage trifft am besten auf den schriftlichen Teil der FSP zu?
a) Es werden Kompetenzen geprüft, unter Zeitdruck adressatenbezogen relevante Informationen schriftlich verarbeiten zu könen.
b) Der schriftliche Teil besteht vorwiegend aus der Übersetzung einfacher Fachtermini in Patientensprache.
c) Die Prüfung konzentriert sich schwerpunktmäßig auf grammatikalische Korrektheit und eine tadellose Sprachanwendung.
14. Was bedeutet es, wenn gesagt wird, dass ein Thema durch die gesamte FSP gezogen wird?
a) Der Prüfling darf sich nicht nur selbst ein Thema aussuchen, sondern es auch vorbereiten.
b) Alle Prüfungsteile werden unabhängig voneinander bewertet.
c) Sowohl schriftliche als auch mündliche Aufgaben beziehen sich auf ein gemeinsames Szenario.
Stellen Sie sich gern weitere Sachfragen zu diesem Thema!
1.3 Übersicht zur Fachsprachprüfung für Apotheker in Deutschland
Bearbeiten Sie die Tabelle! Möchten Sie die Gruppe jedoch aktivieren und in Form von Gruppenarbeit den Inhalt erschließen lassen, beachten Sie bitte den Didaktisierungsvorschlag Kapitel 1.4 und 1.5 auf den nächsten beiden Seiten!
Kategorien
Informationen aus den Texten 1.1 und 1.2
Zielgruppe
alle ausländischen Apotheker, die in Deutschland eine Approbation beantragen wollen (aus der EU oder Drittstaaten)
Prüfungspflicht
gesetzlich verpflichtend und vorgeschrieben, wenn der pharmazeutische Abschluss im Ausland (nicht an einer deutschen Universität) erworben wurde
Ziel der Prüfung
Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse für den pharmazeutischen Berufsalltag
Sprachniveau
dem C1-Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) entsprechend
Dauer der Prüfung
insgesamt ca. 1 Stunde
Wiederholung
beliebig oft wiederholbar, bestandene FSP in allen Bundesländern gültig
Prüfungsstruktur
zwei Teile: schriftlich und mündlich
Reihenfolge der Teile
keine feste Reihenfolge, variiert je nach Bundesland und Kammer
▪ E-Mails schreiben (z. B. Reklamationen, Arzt-/Patientenkommunikation, Hinweise ans Pflegeheim)
mögliche Inhalte des
▪ Berichte an die AMK
schriftlichen Teils
▪ Stellungnahmen
▪ und andere Schreibproben
Anforderungen an
▪ Informationen schnell erfassen und adressatengerecht formulieren
Schreibkompetenz
▪ in ca. 10–15 Minuten Vorbereitungszeit
▪
Monolog
: Thema präsentieren (z. B. Impfpflicht, Apothekenleistungen)
Bestandteile des mündlichen Teils
▪
Dialoge
: typische Gespräche aus dem Apothekenalltag
▪
Fachterminologie
: Fachbegriffe übersetzen und ggf. erklären
▪ flüssiges, situationsangemessenes Sprechen
Anforderungen an Sprechkompetenz
▪ strukturierte Präsentation
▪ fachlich begründete Meinungsäußerung (Argumentstruktur)
Prüfungsprinzip
oft szenariobasierte Prüfung
▪ klare, strukturierte und registerkonforme Kommunikation
Bewertungskriterien
▪ flexibles Reagieren auf berufliche Gesprächssituationen
nicht erlaubt
auswendig gelernte Texte oder Dialoge
sprachliche Anforderungen
▪ umfangreicher Wortschatz (alltagssprachlich und berufsbezogen, C1-Niveau)
▪ spontanes Verstehen und Reagieren
1.4 Didaktisierung der Übersicht Fachsprachprüfung
die Fachsprachprüfung verstehen und deren Ablauf präsentieren
Aufbau
Regeln
Anforderungen
1. Einstieg (ca. 10 Minuten)
Kurzinput zur Fachsprachprüfung durch die Lehrkraft
mögliche Methoden
Mindmap an der Tafel oder gruppenweisekurzes Quiz zur FSP (siehe Verständnisfragen aus 1.1 und 1.2)2. Rollenzuweisung (10-15 Minuten)
Gruppenbildung (3 Personen)Jede Person erhält eine andere Rolle: Prüfling, Prüferin, BeobachterinVerteilung der Rollenkarten kurz erklärenPrüfling bereitet sich mithilfe von Notizen auf den Monolog vor, gerne mithilfe der beiden anderen Kollegen3. Simulation (15 Minuten)
1. Prüfling präsentiert den Monolog (ca. 4-5 Minuten)
2. Prüferin stellt gezielte Nachfragen (ca. 3–4 Min)
3. Beobachterin gibt Feedback (ca. 3 Min)
4. Rollenrotation (30 Minuten)
Rollen im Uhrzeigersinn wechseln und Start einer neuen RundeEmpfehlung: Jede Person soll jede Rolle einmal übernehmen.5. Plenum und Auswertung (10-15 Minuten)
gemeinsame Reflexion:
Was habe ich über die FSP gelernt?Welche Formulierungen waren hilfreich?Wo lagen sprachliche Herausforderungen?1.5 Rollenkarten zu 1.4
Rollenkarten für den Prüfling, den Prüfer und den Beobachter
Bitte ausdrucken, zurechtschneiden und verteilen oder digital bereitstellen!
Prüfling Präsentation (ca. 4-5 Minuten)
Aufgabe: den Mitlernenden den Ablauf und die wichtigsten Regularien der Fachsprachprüfung (FSP) in einer kurzen, strukturierten Präsentation (Monolog) zu erklären.Thema:Wie ist die Fachsprachprüfung für Apotheker aufgebaut und was ist ihr Ziel?mögliche Gliederung der Präsentation:Wer muss die FSP ablegen?
Warum ist sie verpflichtend?
Wie ist sie aufgebaut (schriftlich und mündlich)?
Was wird erwartet (sprachlich und fachlich)?
Besonderheiten: oft szenariobasiert, Unterschiede zwischen Bundesländern, Wiederholung möglich?
klaren Aufbau beachten
Fachvokabular zum Thema Prüfung!
grammatikalisch korrekte Ausdrucksweise auf C1-Niveau
Prüfer
Aufgabe: nach dem Vortrag des Prüflings: Fragen an den Prüfling formulierenStellen Sie 2 bis 3 Nachfragen zu den Themenbereichen:Unterschied zwischen FSP und Kenntnisprüfung
Rolle der Fachsprache im Berufsalltag
Was bedeutet szenariobasierte Prüfung?
Warum dürfen keine auswendig gelernten Texte verwendet werden?
Was wird im schriftlichen Teil besonders bewertet?
Fragen offen (W-Fragen) und präzise formulierenspontanes Reagieren auf die Aussagen des PrüflingsHinterfragen der Antworten:Sie haben gesagt, die FSP sei bundesweit gültig. Bedeutet das, dass sie überall gleich abläuft?
Was genau meinen Sie mit registerkonformer Kommunikation?
Beobachter und Feedbackgeber
Aufgabe: Beobachtung des Vortrags und des Prüfungsgesprächssprachliches und inhaltliches Feedback dazu abgebenBewertung mit: ja / teilweise / nein→ Bemerkungen dazu abgebenInhalte korrekt wiedergegeben?
Aufbau, Zielgruppe, AblaufGab es eine gute Struktur?
Einleitung – Hauptteil – SchlussWurden wichtige Fachbegriffe korrekt genutzt?
Approbation, Szenario, Register
War die Sprache flüssig und verständlich?
Grammatik, Satzbau, BetonungHat der Prüfling auf Fragen klar reagiert?
inhaltlich, sprachlichAbschlussAbschluss:Dem Prüfling ein kurzes, strukturiertes Feedback abgeben
Sandwich-Methode: 1 Stärken, 1 Verbesserungsvorschlag, 1 Stärken
2.1 Allgemeines zur schriftlichen Fachsprachprüfung
Bitte setzen Sie das richtige Wort in die nummerierte Lücke!
Der schriftliche Teil wird in den meisten Fällen 1 Mail abgefragt, manchmal aber muss ein UAW-Bogen ausgefüllt oder eine kleine Stellungnahme abgegeben werden. Zu allen drei TeilEN wird in diesem zweiten Kapitel 2 eingegangen.
Im Falle einer Mail oder Stellungnahme werden 3 der Vorbereitungsphase dafür ca. 10-13 Minuten Zeit gegeben, dann müssen Sie damit fertig sein. Das heißt, die Aufgabe muss in wenig Zeit 4 und anschließend in die Schreibleistung umgesetzt werden.
Beachten Sie bitte, dass nur eine kurze, im Rahmen des Apothekenalltags übliche, formelle E-Mail oder ein Fax zu 5 ist. Achten Sie dabei unbedingt auf den Textaufbau mit Betreff, Anredeformel, Einleitung, Reihenfolge der Inhaltspunkte und den Schluss mit Grußformel. Wichtig ist, die gegebenen Informationen 6 zu präzisieren, dass sie genau der Aufgabenstellung entsprechen. Ebenso sollten das Datum, Namen von PatientInnen (Vorname und Nachname und Geburtstagsdatum), Medikamentennamen mit exaktem Wirkstoffgehalt und Darreichungsform verwendet werden. Auch sind klare Formulierungen für Aufträge an den Patienten, den Arzt oder andere Akteure zu verwenden. Beachten Sie dabei stets das angemessene Register sowie ein äußerst freundliches Auftreten.
In der Situation, eine kurze Stellungnahme schreiben zu müssen, bedienen Sie sich ebenso 7
