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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Dolmetschen / Übersetzen, Note: 1,3, Universität des Saarlandes (Institut für Angewandte Sprachwissenschaft inklusive Übersetzen und Dolmetschen (FR 4.6)), Veranstaltung: Proseminar Parameter sprachlicher und textueller Variation, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit will aufzeigen, was Fachtexte sind, wie diese definiert werden, welche verschiedenen Fachtextsorten verschiedene Autoren definieren, und nach welchen Kriterien sie diese in Kategorien einteilen. Weiterhin werden einige Definitionen und Kriterien für die textuelle Analyse von Fachtextsorten gegeben, anhand derer dann zwei Fachtexte vergleichend analysiert werden.
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Veröffentlichungsjahr: 2002
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$EVWUDFW- Diese Seminararbeit will aufzeigen, was Fachtexte sind, wie diese definiert werden, welche verschiedenen Fachtextsorten verschiedene Autoren definieren, und nach welchen Kriterien sie diese in Kategorien einteilen. Weiterhin werden einige Definitionen und Kriterien für die textuelle Analyse von Fachtextsorten gegeben, anhand derer dann zwei Fachtexte vergleichend analysiert werden.
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1. Zunächst einmal muss geklärt werden, was Fachsprache überhaupt ist. Zieht man dazu ein einsprachiges Wörterbuch1zu Rate, findet man dort nur sehr unzulängliche Auskunft, zum Beispiel:
„Fachsprache: die mit Fachausdrücken eines Berufszweiges durchsetzte Sprache“ oder „Fachjargon: die in einem Fachgebiet übliche Sondersprache“
2. Zieht man ein zweisprachiges Wörterbuch2zu Rate, findet man dort zwar eine engli-
sche Übersetzung des Begriffes (Fachsprache:WHFKQLFDOWHUPLQRORJ\),dies ist aber nicht der gebräuchliche Fachausdruck, sondern man spricht meistens vonODQJXDJHIRUVSHFLDO(oderVSHFLILF) SXUSRVHV.Damit wird dann auch klar, daß es nicht nur um die Lexik allein geht, wie die Definition nach Wahrig glauben macht, sondern daß noch viele andere sprachliche Phänomene eine Rolle spielen.
3. Mehr und genauere Informationen finden sich bei Quirk et al.3Die Autoren nennen 5 verschiedene Arten sprachlicher Variation, eine davon ist „variation according to field of discourse“. Der Sender verfügt über mehrere solche Variationen, die Anzahl hängt ab von seiner Ausbildung, seinem Beruf, seinen Interessen und Hobbies. Je nach Situation und Zweck der Kommunikation sucht sich der Sender dann die jeweils passende Variation aus.
Erkennbar wird diese Variation dann vor allem an der spezifischen Lexik, aber auch an grammatikalischen Variationen:
1Gerhard Wahrig, 1986. Deutsches Wörterbuch. München
2Pons Großwörterbuch für Experten und Universität, Deutsch - Englisch, vierte Auflage 1999
3Quirk, R. und Leech, G. und Greenbaum, S. und Svartvik, J., 1985. A Comprehensive Grammar of the English Language. Longman, London und New York
