Familie mit Herz 64 - Heide Prinz - E-Book

Familie mit Herz 64 E-Book

Heide Prinz

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Beschreibung

Am Tag, als Jennifer geboren wurde

... erhielt Gila den Abschiedsbrief ihres Mannes

Von Heide Prinz

Als der Arzt Gila bestätigt, dass sie schwanger ist, mischen sich in der jungen Frau Freude und Angst.
Es ist nicht Gilas erste Schwangerschaft - viermal hat sie bereits zwischen dem fünften und sechsten Monat ihr Baby verloren. Nach der letzten Fehlgeburt hat der Arzt ihr von einer neuen Schwangerschaft dringend abgeraten, wenn sie nicht ihr eigenes Leben gefährden will.
Was soll sie tun? Das Risiko eingehen und fast die ganze Zeit liegen? Und wie wird Rico, ihr Mann, diese Monate verkraften?
Gegen alle Bedenken entscheidet sich Gila schließlich für das werdende Leben unter ihrem Herzen. Egal, was geschieht, sie will ihr Kind zur Welt bringen ...

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Seitenzahl: 106

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhalt

Cover

Impressum

Am Tag, als Jennifer geboren wurde

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige eBook-Ausgabeder beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2019 by Bastei Lübbe AG, Köln

Programmleiterin Romanhefte: Ute Müller

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: ArtTim / shutterstock

eBook-Produktion:3w+p GmbH, Rimpar (www.3wplusp.de)

ISBN 9-783-7325-9077-3

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

www.bastei.de

Am Tag, als Jennifer geboren wurde

… erhielt Gila den Abschiedsbrief ihres Mannes

Von Heide Prinz

Als der Arzt Gila bestätigt, dass sie schwanger ist, mischen sich in der jungen Frau Freude und Angst.

Es ist nicht Gilas erste Schwangerschaft – viermal hat sie bereits zwischen dem fünften und sechsten Monat ihr Baby verloren. Nach der letzten Fehlgeburt hat der Arzt ihr von einer neuen Schwangerschaft dringend abgeraten, wenn sie nicht ihr eigenes Leben gefährden will.

Was soll sie tun? Das Risiko eingehen und fast die ganze Zeit liegen? Und wie wird Rico, ihr Mann, diese Monate verkraften?

Gegen alle Bedenken entscheidet sich Gila schließlich für das werdende Leben unter ihrem Herzen. Egal, was geschieht, sie will ihr Kind zur Welt bringen …

Pling! Mit einem dezenten kleinen Geräusch leuchtete die Schrifttafel über der Tür auf und wies darauf hin, dass der Arzt die nächste Patientin erwartete.

Nervös schaute Gila Hofschulte von der Illustrierten auf, in welcher sie gelesen hatte. Jetzt waren Gott sei Dank nur noch zwei Frauen vor ihr im Wartezimmer.

Gilas Nervosität nahm zu. Es gelang ihr nun nicht mehr, die Themen zu erfassen. Also blätterte sie nur unkonzentriert weiter, las die Überschriften und betrachtete hier und da eines der Fotos. Zwischendurch schaute sie auf ihre Armbanduhr.

Was war das neuerdings nur für eine Patienten-Einstellung in der Praxis von Dr. Müller-Herbst! Solange Frau Wagner, seine langjährige, sich nun im Ruhestand befindliche Sprechstundenhilfe, noch Dienst getan hatte, brauchte man nie lange zu warten, wenn man angemeldet war. Heute musste man trotzdem Zeit mitbringen. Ihre Nachfolgerin war offenbar noch reichlich unerfahren im Abschätzen von Untersuchungszeiten.

Im Normalfall hatte Gila für die Schwächen von Berufsneulingen stets Verständnis. Erfahrung erwarb man sich schließlich nicht von heut auf morgen. Auch sie selbst hatte nach ihrer Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin in ihrem ersten Berufsjahr gewiss den einen oder anderen Fehler gemacht. Und sie war dankbar dafür gewesen, dass der Chef darüber hinweggesehen hatte.

Heute allerdings zeigte Gila wenig Toleranz. Sie tat sich schwer, der „Neuen“ ihres Gynäkologen die gleichen Rechte zuzugestehen. Schuld daran war ihre Unsicherheit, die wie Blei auf ihr lastete.

„Frau Hofschulte, Sie sind dran.“ Die „Neue“ stand in der geöffneten Tür und nickte Gila aufmunternd zu.

Über ihr Problem grübelnd, war es Gila nun tatsächlich entgangen, dass die Frauen, die vor ihr dran waren, längst das Wartezimmer verlassen hatten.

„Ich? Ach, entschuldigen Sie, das habe ich total übersehen“, antwortete Gila verwirrt und erhob sich.

Einen Augenblick später saß sie dem grauhaarigen Dr. Müller-Herbst gegenüber. Über den Rand seiner schmalen Brille hinweg blickte er sie freundlich an.

„Zur Vorsorgeuntersuchung, Frau Hofschulte? Ist ja auch längst überfällig.“ Ein verhaltener Tadel schwang in seiner Stimme mit.

„Bis vor Kurzem hab ich mich eigentlich ganz gut gefühlt, Herr Doktor.“ Trotz dieser Versicherung konnte Gila nicht verhindern, dass eine feine Röte ihr Gesicht überzog.

„Und daran hat sich jetzt etwas geändert?“, horchte der Arzt auf.

„Mir ist seit einiger Zeit mitunter so übel – besonders nach dem Aufstehen in der Früh“, erklärte Gila kleinlaut. „Und ich hab ein so eigenartiges Ziehen im Unterleib.“

Der Arzt und seine langjährige Patientin sahen einander an und wussten, dass sie den gleichen Gedanken hatten.

„Dann wollen wir mal nach der Ursache forschen.“ Dr. Müller-Herbst bemühte sich um einen sachlichen Ton. „Also bitte sehr, Frau Hofschulte …“ Er wies zur Umkleidekabine.

Eine Viertelstunde später hatte Gila auch ärztlicherseits die Bestätigung dessen, was sie bereits mit gemischten Gefühlen vermutet hatte: Sie war schwanger …

„Jeder Irrtum ausgeschlossen?“, vergewisserte sie sich noch einmal zaghaft.

„Völlig.“

„Vor einigen Jahren noch hätte mich dieses Resultat unheimlich glücklich gemacht.“ Gilas Stimme klang bedrückt. Sie kramte nach einem Taschentuch, denn sie spürte bereits Tränen in ihre Augen drängen.

„Ich weiß, Frau Hofschulte. Aber jetzt müssen wir den Tatsachen einfach ins Auge sehen. Wir müssen eine Lösung finden.“

„Was raten Sie mir, Herr Doktor?“

„Ja, liebe Frau Hofschulte, das ist eine unglaublich schwierige Entscheidung, die Sie und Ihr Mann da treffen müssen. Und eigentlich sollten Sie die auch allein fällen. Niemand kann Ihnen da wirklich raten. Aber …“

„Meinem Mann hab ich noch gar nichts gesagt“, schluchzte Gila jetzt. „Ich wollte erst, dass Sie mich untersuchen, Herr Doktor. Es hätte ja auch bloß eine … Hormonstörung sein können.“

„Nun lassen Sie mal nicht gleich den Kopf hängen, Frau Hofschulte“, versuchte der erfahrene Arzt zu trösten. „Aber sprechen müssen Sie mit Ihrem Mann jetzt schon schnellstens. Falls Sie sich nämlich zu einem Abbruch der Schwangerschaft entschließen, müssen wir bald handeln“, warnte er. „Sie haben bereits ziemlich lange gewartet, ehe Sie mich aufsuchten.“

Er machte eine kurze Pause, bevor er weitersprach: „Und was ich Ihnen in Ihrem Fall rate, wollen Sie wissen? Ja … nun … Das ist nicht so einfach. Wir beide kennen uns lange genug, so dass Ihnen meine Einstellung zu Schwangerschaftsabbrüchen im Allgemeinen bekannt sein dürfte. Es müssen schon äußerst schwerwiegende Gründe sein, wenn ich dazu rate. Zum Beispiel, wenn eine Schwangerschaft das Leben der Mutter gefährdet. Wie auch in Ihrem Fall, Frau Hofschulte, machen wir uns nichts vor.

Viermal haben Sie bereits zwischen dem fünften und sechsten Monat eine Fehlgeburt erlitten, das allein schon schwächt den Körper einer Frau ungemein. Es bringt uns auch nicht weiter, wenn ich jetzt nochmals all das Fachchinesisch wiederhole, das Sie schon mehrmals von mir gehört haben. Spätestens nach Ihrer dritten Fehlgeburt habe ich Ihnen in Ihrem eigenen Interesse geraten, Ihren Kinderwunsch zu begraben. Die Chance, dass Sie ein Kind austragen können, liegt höchstens bei fünfzig Prozent, Frau Hofschulte. Und das auch nur, wenn Sie sich dazu entschließen könnten, während der gesamten Dauer der Schwangerschaft zu liegen. Die Entscheidung …“

„Das würde aber doch heißen, dass fünfzig Prozent dafür sprächen, falls ich mich strikt an Ihre Anweisungen halte?“, unterbrach ihn Gila hoffnungsvoll. „Es muss demnach nicht zwangsläufig zu einer weiteren Fehlgeburt kommen, Herr Doktor?“

„Muss es nicht, nein. Mit den entsprechenden Medikamenten und äußerster Schonung und Ruhe über Monate hinweg stehen die Chancen durchaus nicht schlecht. Sie dürfen mir hinterher nur nicht in Depressionen verfallen wie beim letzten Mal, wenn es doch wieder … nicht klappt. Sie würden unter meiner ständigen Aufsicht stehen und müssten mich auch von der geringsten Unregelmäßigkeit in Kenntnis setzen, selbst wenn sie Ihnen noch so unbedeutend erscheint. Der Rat, den ich Ihnen nach diesen vorausgeschickten Hinweisen geben kann, ist darum folgender: Treffen Sie zunächst keine Entscheidung. Besprechen Sie zuerst alles in Ruhe mit Ihrem Mann. Machen Sie sich vor allem klar, was es heißt, monatelang das Bett hüten zu müssen, ohne sich dabei krank zu fühlen. Belastet noch durch die Möglichkeit, dass trotzdem jederzeit Komplikationen auftreten können. Wenn Sie beide dieses Risiko auf sich nehmen wollen, dann sind Ihre Aussichten nicht eben schlecht. Vielleicht bringen Sie Ihren Mann zum nächsten Untersuchungstermin mit, damit auch ich ihm die Sache noch einmal erklären kann. Nur warten Sie damit nicht zu lange, damit wir keine Fristen versäumen – falls Sie sich anders entscheiden.“

Ein aufmunternder Händedruck und ein zuversichtliches Nicken folgten diesen Worten. „Sie sind eine vernünftige Frau, Frau Hofschulte, und werden schon die richtige Entscheidung treffen. Da bin ich sicher …“

Wie benommen verließ Gila die Praxis. So innerlich zerrissen hatte sie sich lange nicht mehr gefühlt. Sie benötigte ein wenig Zeit zum Nachdenken, musste Ordnung in ihre Gedanken bringen, ehe sie die Angelegenheit mit Rico besprechen konnte.

Gila erinnerte sich des kleinen Cafés in der ruhigen Seitenstraße. Entschlossen bog sie von der Hauptstraße ab und suchte das Café auf. Zu dieser Tageszeit war es nur schwach besetzt. Die Tische an der Fensterreihe waren durch Grünpflanzen voneinander getrennt, so dass kleine Nischen entstanden waren.

In einer dieser Nischen nahm Gila Platz und ließ sich ein Kännchen Kaffee servieren. Während sie das heiße Getränk schluckweise trank, überdachte sie ihre Lage. Ihre Gedanken traten dabei einen Weg zurück in die Vergangenheit an. Unkontrolliert irrten sie durch das zurückliegende Jahrzehnt …

Zwölf Jahre war Gila inzwischen mit Rico verheiratet. Und dass sie nicht allein bleiben wollten, war von Anfang an für sie beide klar gewesen. Als ein Problem hatten sie das Kinderkriegen nie gesehen. Für sie war es nur eine Frage richtiger Familienplanung gewesen, wann das erste Baby kommen würde.

Gila hatte einen gutbezahlten Arbeitsplatz als Fremdsprachensekretärin in einer Im- & Export-Firma. Und Rico hatte sich ziemlich rasch bis zum Leiter der Schadensabteilung bei einer großen Versicherungsgesellschaft hochgearbeitet. Bereits nach wenigen Jahren war es ihnen finanziell so gut gegangen, dass sie an die Realisierung ihres Kinderwunsches denken konnten.

Gila hatte die Pille abgesetzt, und gar nicht lange danach war sie bereits schwanger geworden. Beide hatten sie sich unsäglich auf ihr erstes Kind gefreut.

Ohne jede Vorwarnung war dann der Schock gekommen: Im fünften Monat hatten sich überraschend Blutungen eingestellt, die kurz darauf zu einer Fehlgeburt geführt hatten.

Deprimierenderweise hatte sich das in den folgenden Jahren noch dreimal wiederholt. Nach vier Fehlgeburten in knapp acht Jahren hatten sie dann endgültig die Hoffnung auf ein Kind begraben, zumal sie auch die Warnungen ihres Arztes nicht einfach ignorieren konnten. War die Natur gegen sie, dann mussten sie sich eben in das Unvermeidliche fügen. Schließlich gab es andere Paare, denen es ähnlich erging. Erzwingen ließ sich nichts.

Da es wenigstens in ihrer Ehe stimmte, hatten sie sich gegenseitig den nötigen Trost gegeben und sich nur noch enger aneinander geschlossen. Um nochmaligen Enttäuschungen vorzubeugen, hatte Gila vorsichtshalber wieder die Pille geschluckt.

Und nun, nachdem sie sich längst damit abgefunden hatten, kinderlos zu bleiben, nachdem sie durch so manchen Verzicht ein schönes Haus gebaut hatten und endlich große Reisen machen wollten – diese neuerliche Schwangerschaft …

Es war müßig, jetzt darüber nachzugrübeln, wie es dazu hatte kommen können. Gila wusste es ohnehin. In dem Glauben, ihr Körper verweigere eine Schwangerschaft, war sie in der Einnahme der Pille wohl ein wenig zu lax geworden.

Wofür sollte sie sich jetzt entscheiden? Dafür, die Möglichkeit einer abermaligen Fehlgeburt durch einen vorzeitigen Abbruch der Schwangerschaft zu verhindern? Oder dafür, alles auf eine Karte zu setzen? Noch ein weiteres Mal monatelang ein Leben zwischen Hoffnung und Bangen zu führen?

Das verkrafte ich nicht mehr, dachte Gila mutlos.

Sie wartete mit dem Geständnis, bis sie am Abend im Bett lagen und das Licht gelöscht war. Dann kuschelte sie sich in Ricos Arme und erzählte mit vorsichtigen Worten von ihrem Arztbesuch und seinem Ergebnis.

Rico war zunächst ziemlich geschockt. Er war eben dabei, sich sein Leben allein mit seiner Ehefrau einzurichten. Für Kinder war in seinen Planungen kein Platz mehr.

Gila hingegen hatte den ganzen Tag Zeit gehabt, über die Möglichkeit nachzudenken, doch noch Mutter zu werden. Inzwischen tendierte sie immer mehr hin zu dem Wagnis. Das verschwieg sie auch Rico nicht. Gemeinsam überlegten sie das Für und Wider.

„Du hast schon so viel mitgemacht, mein Kleines“, sagte Rico bedrückt. „Und nun wärst du tatsächlich bereit, dir diese ganzen Strapazen noch einmal zuzumuten? Bei dem ungewissen Ausgang? Ich weiß nicht …“

„Wenn du mich das vor acht Wochen gefragt hättest, hätte ich kategorisch Nein gesagt. Aber nachdem ich nun einmal weiß, dass ich schwanger bin … Ich möchte es riskieren, Rico. Möglicherweise geht es doch gut, wenn ich mich an die Ratschläge von Doktor Müller-Herbst halte und die Monate bis zur Geburt stramm liege. Sie gehen ja auch mal vorüber. Wenn du es auch willst, schaffen wir es diesmal vielleicht. Man kann doch nicht nur immer Pech haben.“ Plötzlich war Gila ganz zuversichtlich. Und mit dieser Zuversicht steckte sie letztlich auch Rico an.

Das Ehepaar Hofschulte kam an diesem Abend überein, sich für das Risiko – und damit gegen einen Schwangerschaftsabbruch zu entscheiden.

♥♥♥

Ein pausbäckiges blondgelocktes Bübchen lief auf kurzen strammen Beinchen jauchzend über eine frühlingsbunte Wiese. Es sah nicht die Gefahren, die von allen Seiten drohten: eine verkehrsreiche Landstraße, auf die es zulief, den die großen Zähne fletschenden Hund, der ihm nachsetzte, einen tiefen Wassergraben, der sich durch das hohe Gras schlängelte.

Gila, zu Tode erschrocken, wollte das Kind warnen. Weit riss sie ihren Mund auf, doch ihrer Kehle entrang sich nicht ein einziger Laut, so sehr sie sich auch abmühte.

Bleib doch stehen, Kleiner!, wollte sie schreien. Ich komme dir zu Hilfe! Ich werde dich beschützen!

Mit ausgebreiteten Armen wollte sie auf das Kind zueilen. Doch ihre Arme waren schwer wie aus Blei. Sie ließen sich nicht anheben. Auch ihre Füße gehorchten ihr nicht. Wie angewachsen stand sie noch immer auf demselben Fleck und musste hilflos mit ansehen, wie das Kerlchen in sein Unglück rannte …

„Ich bin’s, Frau Hofschulte“, rief fröhlich eine Frauenstimme. Die Haustür schlug zu.