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Topaktuell: Der Umgang mit sozialen Netzwerken und seine Folgen
Eigentlich wollte Florian nur eine kleine Party feiern, um Maschas Herz zu erobern. Doch auf einmal tauchen Massen von Leuten auf, die Florian noch nie gesehen hat und deren Feierlaune durch nichts zu stoppen ist. Erst, als die Party schon in vollem Gange ist, findet Florian heraus, wie es dazu kommen konnte: Sein Rivale Dave hat für Florian ein Facebook-Profil erstellt, dort die Party angekündigt und so eine Situation hervorbeschworen, die knallhart eskalieren muss.
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Seitenzahl: 173
Veröffentlichungsjahr: 2013
DEr Autor
© privat
Harald Tondern gehört zu den Autoren, die mit Vorliebe Themen der Gegenwart aufgreifen und in Erzählungen umsetzen. Schon als Schüler veröffentlichte er erste Texte, während des Studiums schrieb er Kriminalromane. Harald Tondern lebt als freier Schriftsteller in Hamburg und Nordfriesland.
Weitere lieferbare Titel von Harald Tondern:
Das Camp (30595)
Harald Tondern
Feierlaune
cbtist der Jugendbuchverlag
in der Verlagsgruppe Random House
1. Auflage
Originalausgabe April 2013
Gesetzt nach den Regeln der Rechtschreibreform
© 2013 cbt Verlag, München
Alle Rechte vorbehalten
Umschlagbilder: Gettyimages/Peter Dazeley, Istockphoto/pavlen
Umschlaggestaltung: init. Büro für Gestaltung, Bielefeld
kg ∙ Herstellung: kw
Satz: Buch-Werkstatt GmbH, Bad Aibling
ISBN: 978-3-641-09095-1
www.cbt-jungendbuch.de
Für Ingrid, zum Neustart
Wie konnte das alles passieren? Ich weiß es immer noch nicht. Vielleicht weil ich so ein Stockfisch bin. Weil ich mit fünfzehn noch nicht wusste, wie man einem Mädchen sagt, dass man es liebt. Weil mein Vater so ist, wie er ist. Oder weil ich nicht rechtzeitig bei Facebook gewesen bin. Dann hätte ich wahrscheinlich besser einschätzen können, wie hochriskant so ein Netzwerk sein kann. Vielleicht.
Kurz, ich weiß wirklich nicht, wie es geschehen konnte, dass unser Haus zu einem Schlachtfeld wurde. Das klingt übertrieben. Ist es aber nicht. Leider.
In der Zeitung steht, dass ein Schaden von über 170 000 Euro entstanden ist in dieser Nacht. In fast allen Zeitungen und Zeitschriften stand das. Nicht nur hier in Deutschland, auch in Indien und Australien und so. Sogar im Fernsehen haben sie was über meine Party gebracht.
Ich war die ganze Nacht dabei. Und trotzdem habe ich irgendwie nicht wirklich was mitbekommen. Ich grüble und grüble, wie ich das alles hätte verhindern können. Wann war der Moment, in dem ich die Notbremse hätte ziehen müssen? Als sie den Weinkeller aufgebrochen hatten? Als dieser Typ in den Pool kotzte? Als Dave die Spiegelwand in der Vorhalle zertrümmerte?
Mascha sagt, ich soll einfach alles aufschreiben. Nur für mich. Alles, was in dieser Nacht passiert ist. Auch das, was ich nur von anderen gehört habe. Vielleicht hat sie ja recht. Vielleicht hilft es wirklich. Kann gut sein. Denn es gibt ja auch Positives an dieser Nacht. Immerhin habe ich sogar Freunde gefunden, Joke zum Beispiel, und Julia. Auf gewisse Weise habe ich sogar einen neuen Vater gefunden.
Und eines steht ganz klar fest: Ohne Mascha wäre alles noch viel schlimmer gekommen.
eins
»Da kommt sie«, sagte Kevin.
»Ja«, wollte Florian sagen. Aber es kam nur eine Art Krächzen aus seinem Mund.
Er hatte Mascha auch längst gesehen. Er hatte sie schon gesehen, als sie auf ihrem Fahrrad gemächlich die Straße heraufgekommen war. Achtlos ließ sie das Bike gegen ein Verkehrsschild fallen. Während sie ihre lange blonde Mähne ausschüttelte, sah sie sich auf dem Platz um.
»Jetzt kannst du sie fragen«, sagte Kevin.
»Klar.« Ein Glück, Florians Stimme war wieder da. Aber jetzt waren seine Beine im Streik. Sie fühlten sich an, als wären sie aus Eisenbahnschienen, mit eingerosteten Scharnieren.
Mascha hatte mit weit ausgreifenden, schnellen Schritten schon den halben Platz überquert.
Plötzlich blieb sie breitbeinig stehen. Sie riss beide Arme hoch und kreischte: »Cat!«
Florian schluckte nervös. Der Saum ihres kurzen roten Kleids ruckte nach oben. Für einen Moment konnte man dort irgendetwas Schwarzes sehen. Ein Tattoo vielleicht.
Drüben vor dem Eistüten-Fenster des Italieners löste sich ein Mädchen aus der Schlange. Jetzt riss es auch die Arme hoch. »Mascha!«, kreischte Cat.
Dann brachen die beiden Mädchen in lautes Jubelgeheul aus. Man hätte meinen können, sie hätten sich seit Monaten nicht gesehen.
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