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Fidibus und Kupferflämmchen wollen einfach keine Sterne mehr sein. Doch leider können sie erst dann auf die Erde zurück, wenn sie Ersatzsterne gefunden haben. Die Bekanntschaft mit vier Luftgeistern, die Ihnen bei der Suche nach neuen Sternen helfen wollen, ist die Rettung. Auf der langen Reise, die die kleinen Geister nun antreten, treffen sie auf viele alte Bekannte von Fidibus und Kupferflämmchen, darunter auch Herr Funke, der kleine Wind, und natürlich Pupsi, der Eisbär. Dabei lernen sie vieles, erleben zahlreiche Abenteuer und finden viele neue Freunde. Eine herzerwärmende Geschichte über Freundschaft, Verantwortung und die Gewissheit, dass man zusammen alles schaffen kann.
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Seitenzahl: 22
Veröffentlichungsjahr: 2018
In einem uralten großen Wald, auf einer wunderschönen Blumenwiese, steht ein mächtiger und weiser Baum. In seinem langen verwurzelten Bart haben es sich Elfen und Wichtlein gemütlich gemacht. Der Baum erzählt ihnen von der innigen Freundschaft zwischen Fidibus und Kupferflämmchen. Von Herrn Funke, dem kleinen Wind, und natürlich auch von Pupsi, dem Eisbär. Er erzählt ihnen von den wundersamen Abenteuern der beiden und schließt mit den Worten: „Und so sind Fidibus und Kupferflämmchen zu zwei goldenen Sternen im Zeichen des großen Bären geworden.“
„Oh wie schön!“, ruft ein Wichtel begeistert. „Ich möchte auch so gern ein goldener Stern am Himmel sein!“
„Wünsche sollte man sich immer gut überlegen, Zausel“, mahnt der Baum. „Denn nach und nach langweilten sich Fidibus und Kupferflämmchen sehr. Sie mussten tagaus tagein ganz still stehen, während sich alles um sie immerzu bewegte. Kometen, Raumschiffe und sogar die Satelliten reisen um sie, die still am Himmel blieben. Selbst die Bewunderung der Menschen auf der Erde genügte ihnen nicht mehr. Sie wollten selber wieder etwas erleben. Sie wollten wieder zu ihren Freunden zurück.“
„Das geht nicht!“, ruft Jojo, ein anderes Wichtlein, „dann fehlen dem großen Bären ja zwei Sterne!“
„Das stimmt“, gab der Baum zu. „Aber das ist nicht ganz das Ende der Geschichte.“ Und er begann zu erzählen, was passierte nachdem Fidibus und Kupferflämmchen zu Sternen geworden waren …
Die beiden brauchten unbedingt zwei Ersatzsterne. Doch im ganzen Universum fand niemand eine Lösung.
Eines Tages brach ein heftiges Gewitter los, weil die warme und die kalte Luft wieder ganz großen Streit miteinander hatten. Es krachte, blitzte und donnerte so sehr, dass man glaubte, alle Sterne würden vom Himmel fallen. Durch den Sturm entstanden auf geheimnisvolle Weise starke, energiegeladene Luftgeister. Viele davon schwebten an Fidibus und Kupferflämmchen vorbei. Vier von ihnen – ein blauer, ein gelber, ein grüner und ein roter Geist – kamen direkt auf sie zu und fragten vorwurfsvoll: „Seid ihr Fidibus und Kupferflämmchen, um die sich die Sonne, der Mond und sogar das ganze Weltall Sorgen machen?“
„Ja“, erwiderte Fidibus. „Aber wir haben jetzt einen Plan.“ „So so, einen Plan habt ihr. Wie sieht der denn aus?“, wollte der blaue Geist wissen.
„Och“, sagte Fidibus, „wir brauchen nur zwei Sterne von der Erde … könnt ihr die für uns holen?“
„Ha, ha, ha!“ lachten die Geister spöttisch. „Sterne von der Erde holen? Auf der Erde gibt es keine Sterne.“
„Oh doch,“ widersprach Kupferflämmchen, „wir kommen auch von der Erde.“
„Das ist Zauberei!“, behauptete der grüne Geist. „Das glaube ich nicht.“
„Wenn ihr uns nicht glaubt, dann fragt doch Herrn Funke“, versuchte Fidibus die Geister zu überzeugen.
